DE823680C - Abstechvorrichtung fuer Drehbaenke - Google Patents

Abstechvorrichtung fuer Drehbaenke

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DE823680C
DE823680C DES1271A DES0001271A DE823680C DE 823680 C DE823680 C DE 823680C DE S1271 A DES1271 A DE S1271A DE S0001271 A DES0001271 A DE S0001271A DE 823680 C DE823680 C DE 823680C
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DE
Germany
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workpiece
parting
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parting device
hand lever
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DES1271A
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Eugen Hoerner
Hans Siebert
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/14Cutting-off lathes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

  • Das Abstechen an Drehbänken erfolgt in der Regel so, daß das Werkstück, von welchem Stücke abgestochen werden sollen, im Drehfutter oder in einer Zange eingespannt wird. Der Abstechstahl wird auf dem Support aufgespannt und senkrecht zur Drehachse des Werkstückes bewegt. Bei modernen Drehmaschinen sind zwei Supporte vorhanden, welche sich gegeneinander nach der Werkstückachse hin bewegen. Das Abstechen ist hierbei sehr zeitraubend, da in der Regel nur ein Stahl arbeitet und das Werkstück sehr viel nachgestellt werden muß, was einen hohen Zeitverlust bedeutet. Die Erfindung beseitigt die bestehenden Übelstände. Sie besteht darin, daß ein feststehender Werkzeugträger drei oder mehr gleichmäßig in einer Ebene auf den Umfang der Werkstückstange verteilte und unabliängig voneinander einstellbare Abstechstähle trägt, die durch von einem Handhebel angetriebene, an sich bekannte ?Mittel auf die in einem umlaufenden Futter eingespannte Werkstückstange zu gleichzeitig radial vorgeschoben werden.
  • Jeder der Stähle ist so einstellbar, daß alle Stähle gleich tiefen Span nehmen. Bei langen Werkstücken ist nahe der Abstechstelle eine Lünette angebracht, die ein Schlagen des Werkstückes verhindert.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Ansicht in Achsrichtung; Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht.
  • Das Werkstück i ist in dem nicht dargestellten Drehfutter eingespannt und dreht sich in Pfeilrichtung, wobei die Abstechstähle 2, welche auf kleinen Schlitten 3 befestigt sind, durch den Handhebel 4 und im Innern des Gehäuses 5 befindlichen, an sich bekannten Maschinenelementen, senkrecht zu der Werkstückachse bewegt werden. In der Zeichnung sind drei Stähle 2 dargestellt, welche gleichzeitig durch einen Handhebel 4 gegen das Werkstück i gedrückt werden und die Stücke abstechen. Die Stähle 2 sind in Drehstahlträgern 6 eingeschraubt und können jeder für sich in achsensenkrechter Richtung eingestellt werden. Auch können die Drehstahlträger 6 um ihre Achse gedreht werden, so daß man die Spitze des Stahles 2 auch genau in die Richtung auf die Werkstückachse einstellen kann.
  • Zur I lubeinstellung der Schlitten 3 dienen Schrauben 7. Durch Schrauben 9 können Setzstöcke 8 an das Werkstück i angestellt werden. Gegen das Werkstück i zu sind an den Setzstöcken Laufrollen eingebaut. Es können aber auch Metallgleitstücke vorzugsweise aus Messing sein.
  • Die ganze Vorrichtung wird mit einer Fußfläche io des Gehäuses 5 auf den Support geschraubt.
  • Zum. Einstellen der Abstechlänge des Werkstückes i ist ein Anschlag il auf einem Bolzen 12 verschiebbar angeordnet. Ist ein Stück vom Werkstück i abgestochen, so wird der Drehsupport nach dem Drehfutter hin verschoben, bis der Anschlag 1i wieder am Werkstück i anschlägt. Dies wird so oft wiederholt, bis man mit der .al>steclivorrichtung an das Drehfutter herankommt. hierauf wird das Werkstück im Drehfutter gelöst und wieder um die gewünschte Werkstücklänge verschoben.
  • Der Vorteil der Erfindung liegt in der außerordentlichen Verkürzung der Absteclizeiten sowie der Umspannzeiten. Die feinfühlige Abstechbewegung mit Hilfe des Handhebels bewirkt eine große Schonung der Abstechstälile. Die ganze Vorrichtung ist besonders einfach und bringt eine wesentliche Verbilligung gegenüber denn Einsatz einer ausgesprochenen Abstecliinaschine. Sie ist auf jeder Drehbank verwendbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abstechvorrichtung für Drehbänke, gekennzeichnet durch einen feststehenden Werkzeugträger für drei oder mehrere gleichmäßig in einer Ebene auf den Umfang der Werkstückstange (i) verteilte und unabhängig voneinander einstellbare Absteclistälile (2), die durch von einem Handhebel (4) angetriebene, an sich bekannte Mittel auf die in einem umlaufenden Futter eingespannte Werkstückstange zu gleichzeitig radial vorgeschoben werden.
  2. 2. Abstechvorriclitung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, <laß der Werkzeugträger auf dein Drehbankbett verschiebbar und feststellbar angeordnet ist.
  3. 3. Abstechvorrichtung hach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Werkzeugträger neben der Al>steclistelle eine Lünette angeordnet ist.
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