CH257552A - Verfahren und Einrichtung zum Befestigen von Leiterseilen an den Isolatorketten der Tragmaste. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Befestigen von Leiterseilen an den Isolatorketten der Tragmaste.Info
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
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- H02G1/02—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for overhead lines or cables
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Description
Verfahren und Einrichtung zum Befestigen von Leiterseilen an den Isolatorketten der Tragmaste. Beim Verlegen elektrischer Überlandlei- 1 iinäen -ird das Leitungsseil zunächst provi- Soriseh über Leitrollen gelegt, die etwa. in der Flöhe der Isolatorenklemmen am Mastausleger hefe.aigt sind.
Darauf wird das Leiterseil i@iecaianisch gespannt, bis sein Durehha.ng auf den gewünschten Betrag reduziert ist, und nun gilt es, das gespannte Seil aus der Rille der Hilfsrolle zu heben und an die untere Klemme der Hängeisolatorkette anzuklem- wen. Hierzu bedarf es einer Hilfseinrichtung.
Bisher hat man das Leiterseil mittels eines Flaschenzuges erfasst und mühevoll in .die enibstens annähernd richtige Lage gebracht, -#v-o es, meist unter grossem körperlichem Kraftaufwand des Monteurs, schliesslich mit der Isolatorenklemme verbunden werden konnte.
Naeli der Erfindung wird diese Arbeit er- lc=iehtert und das Montageverfahren vervoll-- komninet. Darnach werden beidseits der filfsleitrolle an das Leiterseil zwei mit Seil rollen versehene Zugorgane angeklemmt, die iiiittel,4 gemeinsamen Hilfstra.gorganes am 3fastausleger befestigt werden und zu einer 1Vitidevorriclitung führen.
Nunmehr wird ila#, Leiterseil- mit Hilfe dieser Windevorrich- t.nng ans der Seilrolle herausgehoben, die nun ihrer,#citüber eine weitere Rolle mittels eine besonderen Hilfsseils herabgelassen wird.
Ilierauf wird das Leiterseil mit seiner inzwi- ,eben aufgekleminten, endgültigen Trag- l:leinnie mittels der Windevorrichtung bis an das unterste Isolatorglied herangeführt, wor auf die Tragklemme mit dem Isolator end gültig verbunden wird. Zum Schluss werden die benützten Hilfsvorrichtungen entfernt.
Eine beispielsweise Einrichtung zur Aus übung dieses Verfahrens ist. auf der Zeich nung in Vorderansicht (Fig. 1) und Seiten ansicht (Fig. ?) schematisch dargestellt. Am Ausleger a .des nicht. gezeichneten Leitungs mastes sitzt die Hängeisolatorkette b. Am Klöppel c ihres untersten Gliedes hängt in zwei Laschen d, von denen eine aufklappbar ist, gelenkig um die Achse j schwingbar, die Hilfsleitrolle e für das Leiterseil f, dessen Spannung beim Beispiel bereits ausreguliert sein möge.
Dicht neben :dem Isolator b ist nun an den Mastausleger<I>a</I> der Rollenträger ,g mittels Z-förmiger, in Langlöchern gemäss den eingetragenen Pfeilen seitlich verschiebbarer Klemmbacken da angeklemmt. Dieser Träger g ist mit einem Rollensatz von drei Rollen, seitlich zwei grösseren i und in der Mitte einer kleineren 7,, ausgerüstet, deren Achsen etwa. parallel zum Leiterseil liegen.
Über die Rol len i laufen zwei an ihren Enden mit Seil klemmen 7a zum Erfassen des Leiterseils f versehene Zugseile in, die V-förmig zusam.- menla.ufen und am Punkt o in das einzige Zugseil p der nicht gezeichneten Seilwinde übergehen. Ein leichtes Hanfseil q ist um die kleinere Mittelrolle k geschlungen und dient zum Abseilen der nach Anhängen des Leiterseils f an den Klöppel c der Isolator kette b nicht mehr benötigten Leitrolle e.
An Hand der _ Zeichnung soll nun noch mals beschrieben werden, wie der Vorgang der Überführung des gespannten Leiterseils. f von der Rolle e an den Isolatorklöppel c ver läuft: Nachdem am Ausleger cc die Isolator kette b befestigt ist, in deren unterem Klöppel c ,die Gelenkachse j der beiden Traglaschen d für die Hilfsleitrolle e des Seils f hängt, wird dieses gespannt, bis es die für die herrschende Temperatur errechnete Zugspannung erreicht hat.
Schon vorher wurde neben dem Isolator <I>b,</I> der den Rollensatz<I>i, k</I> tragende Rollen träger g mittels der Klemmbacken h an der Auslegerspitze a befestigt, und die Zugseile in mit den Seilklemmen n über die Rollen i gelegt. Dann werden die Klemmen n sym metrisch zur Leitrolle e am Leiterseil f fixiert. Nunmehr wird die eine der Laschen d auf geklappt und mittels der Winde das Seil p angezogen, wodurch das Leiterseil f aus der Rille der Seilrolle e herausgehoben wird; es schwingt dann seitlich aus dem Rollenraum heraus.
Darauf wird die Tragachse j des Rol lengehänges d, e aus der Klöppelöse des Iso- lators gelöst.
Nachdem nun das inzwischen über die Rolle<I>k</I> gelegte Hilfsseil<I>q</I> an dem Gehänge<I>d</I> befestigt worden ist, wird dieses mitsamt der Rolle e zum Boden herabgelassen. Darauf klemmt man die bereitgehaltene (in der Zeieh- n.ung nicht dargestellte) Tragklemme an die vorgesehene Stelle des Leiterseils f zwischen den beiden Hilfsklemmen n und lässt mittels der Windevorrichtung die Tragklemme bis auf :
die Höhe des Klöppels c heraufziehen, so dass man nunmehr Tragklemme und Klöppel endgültig miteinander verbinden kann. Das Leiterseil f wird jetzt so weit herabgelassen, bis es an der Isolatorkette b hängt. Zum Schluss werden die Hilfsklemmen n. vom Lei terseil f gelöst, und die ganze Hilfsvorrich tung g,<I>h, i, k,</I> 7n, <I>n, o; p, q</I> wird abmontiert.
Zweckmässig wird der beschriebene Hilfs- rollensatz zuerst montiert und dann auch zum Hochziehen der Isolatorkette b sowie der Hilfsleitrolle d, e benutzt. An Stelle der Einzelrollen i mit den Hilfsseilen m können am Träger g auch Flaschenzüge verwendet erden, zwischen denen wiederum die kleine Mittelrolle k angeordnet ist.
Der Rollenträger g kann auch bridenartig ausgebildet sein und die Mastauslegerspitze umfassen, indem zwei Traversen, eine von oben und die andere von unten, mittels seitlicher Schrauben gegen die Auslegerspitze gepresst werden. Die seit lichen Rollen z bzw. die Flaschenzüge können dabei an :der obern oder an der untern Tra verse sitzen, die Mittelrolle k nur an der untern.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Zerfahren zum Befestigen von Leiter- seilen an den Isolatorketten der Tragmaste, wobei das gespannte Leiterseil aus einer Hilfs- leitrolle ausgehoben und an das unterste Iso- latorglied herangeführt wird, dadurch ge kennzeichnet, dass beidseits der Hilfsleitrolle an das Leiterseil zwei mit Seilrollen versehene Zugorgane angeklemmt werden,die mittels ge meinsamen Hilfstragorganes am Mastausleger befestigt werden und zu einer Windevorrich- tung führen, dass dann mittels dieser Winde vorrichtung das Leiterseil aus der Hilfsleit- rolle herausgehoben wird, die nun ihrerseits mittels eines über eine weitere Rolle ge schlungenen Hilfsseils zu Boden gelassen wird, da.ss dann das Leiterseil mit seiner in zwischen aufgeklemmten Tragklemme mittels der Windevorrichtung bis an das unterste Isolatorglied herangeführt wird,worauf die Tragklemme mit dem Isolator endgültig ver bunden wird und schliesslich alle benützten Hilfsvorrichtungen wieder entfernt werden. II. Einrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch wenigstens einen Rollensatz mit Zugorganen, die mit Klemmen zum Befesti gen am Leiterseil versehen sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch 1I. dadurch gekennzeichnet, dass der Rollensatz mit einem gemeinsamen Tragorgan versehen ist, das Klemmenstücke zum Befestigen am Mastausleger besitzt. ?.Einrichtung nach Unteranspruch 1, da- C, gekennzeichnet, dass die Klemmstücke zur Befestigung des Tragorganes am Mast- -,er verstellbar sind, so dass sie verschie- z au,slen denen Abmessungen des Auslegers angepasst erden können.Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Tragorgan selbst mit zwei Rollen versehen ist, über welche Hilfseile mit. den Klemmen für das Leiterseil laufen. 4. Einrichtung nach U nterarispruch $, da.- durcb gekennzeichnet, dass am Tragorgan drei Seilrollen sitzen, von denen zwei sym- metrisch zur Mittelebene, die dritte in der Mittelebene selbst angeordnet sind. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die beiden äussern Rollen grösseren Durchmesser haben als die Mittelrolle. 6.Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Tragorgan zwei Flaschenzüge trägt, an denen die Klem- inen für das Leiterseil sitzen. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Flaschenzüge symmetrisch zur Mittelebene angeordnet sind, während zwischen ihnen am Tragorgan eine Seilrolle befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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1947
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