CH257534A - Verfahren zum Betriebe einer Wärmekraftanlage, die für den Antrieb von Schiffen bestimmt ist. - Google Patents

Verfahren zum Betriebe einer Wärmekraftanlage, die für den Antrieb von Schiffen bestimmt ist.

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CH257534A
CH257534A CH257534DA CH257534A CH 257534 A CH257534 A CH 257534A CH 257534D A CH257534D A CH 257534DA CH 257534 A CH257534 A CH 257534A
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CH
Switzerland
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sep
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Studien Aktiengesel Technische
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Tech Studien Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C3/00Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
    • F02C3/34Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid with recycling of part of the working fluid, i.e. semi-closed cycles with combustion products in the closed part of the cycle

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Description


  Verfahren zum Betriebe einer Wärmekraftanlage, die für den     Antrieb    von     Schiffen     bestimmt ist.  
EMI0001.0003     
  
    Die <SEP> Erfindung <SEP> betrifft <SEP> ein <SEP> Verfahren <SEP> zum
<tb>  Le <SEP> trie <SEP> lae <SEP> einer <SEP> Wärmekraftanlage, <SEP> die <SEP> für <SEP> den
<tb>  .lntriel> <SEP> voll <SEP> Schiffen <SEP> bestimmt <SEP> ist <SEP> und <SEP> in <SEP> der
<tb>  lieh <SEP> die <SEP> zum <SEP> Antrieb <SEP> des <SEP> Schiffes <SEP> notwen  Leistung <SEP> sowohl <SEP> in <SEP> einer <SEP> von <SEP> einem
<tb>  indirekt <SEP> erhitzten <SEP> Arbeitsmittel <SEP> im <SEP> Kreislauf
<tb>  @Im-ehlaufenen <SEP> Gruppe <SEP> als <SEP> auch <SEP> in <SEP> einer <SEP> min  tlesti@ns <SEP> eine <SEP> Abgasturbine <SEP> aufweisenden, <SEP> zwei  ien <SEP> Gruppe <SEP> erzeugen <SEP> lässt,

   <SEP> wobei <SEP> diesen <SEP> zwei
<tb>  @ <SEP> (;nippen <SEP> mindestens <SEP> eine <SEP> gemeinsame <SEP> Brenn  1>,;niiiler <SEP> zugeordnet <SEP> ist. <SEP> in <SEP> der <SEP> ein <SEP> höherer
<tb>  i <SEP> @rnch <SEP> als <SEP> Atmosphärendruck <SEP> herrscht <SEP> und
<tb>  deren <SEP> Feuergase. <SEP> in <SEP> die <SEP> genannte <SEP> Abgasturbine
<tb>  r@@laii_en. <SEP> :welche <SEP> auch <SEP> einen <SEP> die <SEP> benötigte
<tb>  Verbrennungsluft <SEP> in <SEP> die <SEP> Brennkammer <SEP> för  t?ereden <SEP> Verdichter <SEP> treibt.
<tb>  -Wird <SEP> das <SEP> indirekt <SEP> erhitzte, <SEP> einen <SEP> Kreis.

    lalif <SEP> beschreibende <SEP> Arbeitsmittel <SEP> in <SEP> mindesten
<tb>  einer <SEP> Turbine <SEP> entspannt, <SEP> und <SEP> erfolgt <SEP> dabei <SEP> die
<tb>  Re,4eluitg <SEP> in <SEP> der <SEP> \reise, <SEP> dass <SEP> bei <SEP> unveränderter
<tb>  I <SEP> )rebzahl <SEP> der <SEP> Turbine <SEP> und <SEP> eines <SEP> auf <SEP> das <SEP> Ar  I;eitsmittel <SEP> einwirkenden <SEP> Verdichters <SEP> die
<tb>  C',ichte <SEP> des <SEP> umlaufenden <SEP> Arbeitsmittels <SEP> durch
<tb>  Entziehen <SEP> von <SEP> Arbeitsmittel <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Kreis  lauf <SEP> 1)z;v. <SEP> Einführen <SEP> von <SEP> Arbeitsmittel <SEP> in
<tb>  densrlben <SEP> angenähert <SEP> proportional <SEP> zur <SEP> je-wei  ii <SEP> .-rn <SEP> Leistungsabgabe <SEP> der <SEP> Turbine <SEP> -e  - <SEP> äuss#
<tb>  :@nde:t <SEP> wird, <SEP> so <SEP> lässt <SEP> sich <SEP> ein <SEP> wirtschaftliche:

  
<tb>  1 <SEP> aOrieb <SEP> erreichen. <SEP> Sowohl <SEP> die <SEP> Turbine <SEP> als <SEP> auch
<tb>  i <SEP> der <SEP> @"erdichter <SEP> werden <SEP> nämlich <SEP> in <SEP> einem <SEP> sol  chen <SEP> Falle <SEP> unter <SEP> neuen <SEP> BelastungsbedingUn  ,;en <SEP> immer <SEP> bei <SEP> den <SEP> der <SEP> Berechnung <SEP> dieser <SEP> i1Ta  schinen <SEP> zugrunde <SEP> gelegten <SEP> Verhältnissen
<tb>  'gleiche <SEP> Schaufelwinkel, <SEP> Geschwindigkeits-            pläne    und dergleichen) arbeiten, so dass der  Wirkungsgrad, abgesehen von kleinen mecha  nischen Verlusten, bis zu den     kleinsten    Be  lastungen nur wenig absinkt.  



  Wärmekraftanlagen, -in denen in einer       Brennkammer    erzeugte Feuergase in einer  Abgasturbine entspannt werden, sind von ver  hältnismässig einfachem Aufbau, namentlich  wenn auf eine     Riickgewinnung    der in den  Austrittsgasen der Abgasturbine enthaltenen       'NZrärme    verzichtet     wird.    Die Anschaffungs  kosten sind demzufolge verhältnismässig nied  rig. Dagegen ist ihr Wirkungsgrad unter die  sen Voraussetzungen bei weitem nicht so gut  wie     derjenige    von Anlagen der     erstgenannten     Art.  



  Zweck der Erfindung ist nun, die hier er  wähnten Vorteile der zwei besprochenen  Arten von Wärmekraftanlagen hinsichtlich  Anschaffungspreis und Wirkungsgrad irrbest  möglicher Weise auszunutzen. Zu diesem  Behufe wird gemäss der Erfindung die zum  Antrieb des Schiffes notwendige Leistung bis       zn    einer bestimmten Leistungshöhe in der  Gruppe erzeugt, die von dem indirekt erhitz  ten Arbeitsmittel im Kreislauf durchlaufen  wird, während die darüber     hinausgehende,    für  den Antrieb des Schiffes noch benötigte Lei  stung     in    der Gruppe     mit    mindestens einer Ab  gasturbine erzeugt wird.  



  Eine Wärmekraftanlage nach der Erfin  dung ist besonders geeignet für Kriegs  schiffe, bei denen während der Marschfahrt,  das heisst also während des     Kreuzens.mit    ver-           ringerter        Geschwindigkei    t,     tunlichste    Spar  samkeit im Brennstoffverbrauch erreicht wer  den sollte, damit ein grosser Aktionsradius ge  sichert ist.

   Die     Antriebsleistung    ist ungefähr  der dritten Potenz der Geschwindigkeit     pro-          portional,    sinkt also bei halber Geschwindig  keit auf     etwa'/.    des normalen Wertes, so dass  auch während des     Kreuzens    erhebliche       Schwankungen    in der zum Antrieb des Schif  fes notwendigen     Leistung    auftreten können.  Dabei sollte aber diese Leistung bei allen       Marschfahrtgeschwindigkeiten    mit möglichst  gutem     Wirkungsgrad    erzeugt werden.

   Dieser  Forderung lässt sich weitgehend bei Verwen  dung von     Krafterzeugungsgruppen    genügen,  welche von dem indirekt erhitzten Arbeits  mittel im Kreislauf durchlaufen werden.  



  Dagegen ist in Kriegsschiffen     verhäItnis-          mässig    selten die grosse Leistung zu erzeugen.  die bei forcierten Fahrten benötigt wird, da  solche Fahrten die     Ausnahmen    bilden. Folg  lich kommt dem Wirkungsgrad der Maschi  nen, in denen die für die forcierten     Fahrten     benötigte Zusatzleistung zu erzeugen ist,  keine ausschlaggebende Bedeutung zu. Es ist  wichtiger, dass der     Anschaffungspreis    für .die       betreffenden        Maschinen    niedrig und deren  Aufbau einfach und der Platzbedarf klein ist.

         Diesen    verschiedenen Bedingungen genügen  nun     Krafterzeugungsgruppen    mit Abgas  turbinen.  



  Bei Anwendung der Erfindung lässt sich  somit bei billigstem     Anschaffungspreis    der       Anlage    für die vor allem ausschlaggebenden       Betriebsverhältnisse    ein guter Wirkungsgrad  erzielen.  



  Durch die vorgeschlagene Kombination  eines     Kreislaufes    mit     mindestens    einer Abgas  turbine wird gleichzeitig der Vorteil erreicht,  dass der     Arbeitsmittelerhitzer    dieses Kreis  laufes aufgeladen     wird    und dadurch     kleinere     Abmessungen erhält, als wenn er als gewöhn  licher     Erhitzer,    das heisst mit Atmosphären  druck im Brennraum     betrieben    würde. Für  den Einbau einer solchen Anlage in ein  Kriegsschiff ist es ja von grosser Bedeutung.,  dass die Abmessungen der Maschinen und  Apparate möglichst klein werden.

   Der Vor-    teil der     Aufladung    des     Arbeitsmittelerhitzers     wird bei Anwendung der Erfindung erreicht.       ohne    dass für diesen Erhitzer eine besondere       Aufladegruppe    vorzusehen ist, indem ja die       ;@ufladegruppe    mit der Abgasturbine kom  biniert ist.  



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    sind bei  spielsweise Ausführungsformen von Anlagen  zur     Ausführung    des Verfahrens in verein  fachter Darstellungsweise veranschaulicht,  und zwar zeigt:       Fig.    1 eine     erste    Ausführungsform,       Fig.    2 eine Einzelheit einer zweiten     Aus-          führungsform    und       Fig.    3 eine Abänderung einer Einzelheit.  An Hand der Figuren wird nachfolgend  auch das Verfahren gemäss der Erfindung bei  spielsweise erläutert.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 die Verbindungs  leitungen einer einen Teil einer Wärmekraft  anlage bildenden Gruppe, in welcher ein     gas-          förmiges    Arbeitsmittel, beispielsweise Luft, in  einem Kreislauf     umläuft.    Diese Luft wird in  einem Erhitzer 2, der in einer Brennkammer  3     untergebracht    ist, durch äussere indirekte  Wärmezufuhr erhitzt und gelangt hierauf in  eine Turbine 4, in der sie sich entspannt und  dabei Verdichter 5, 6, 7 treibt. Auf der glei  chen Welle befindet sich ein     Anlaufmotor    B.

         Zwischen    den     einzelnen        Verdichtern    5, 6, 7  befinden sich Kühler 9 und 10, die das umlau  fende Arbeitsmittel zwischen Verdichtungs  stufen kühlen und damit die von den Verdich  tern 5, 6, 7     aufgenommene    Leistung tief hal  ten. Die die Turbine 4 verlassende, teilweise       entspannte    Luft gelangt in einen zweiten Er  hitzer 11, der in einer Brennkammer 7.2  untergebracht ist, und erfährt so eine zweite  Erhitzung durch äussere Wärmezufuhr. Die  auf diese Weise wieder auf hohe Temperatur  gebrachte Luft strömt     einer    Turbine 13 zu,  wo sie sich weiter entspannt und dabei über  ein Getriebe 14 einen Propeller 15 treibt.

   Die  der Turbine 13 entströmende, entspannte Luft  gelangt über einen     Wärmeaustauscher    16, wo  sie einen grossen Teil ihrer Wärme an den in  den Verdichtern 5, 6, 7 wieder verdichteten       Teildes    Arbeitsmittels abgibt, und über einen           @'orkÜhler    17 in den Verdichter 5, um von       (liescm    und den weiteren Verdichtern 6 und  7 wieder auf höheren Druck gebracht zu wer  den. Die erneut verdichtete Luft gelangt nach  Durchströmen des     Wärmeaustauschers    16, in       welchem    sie Wärme aufnimmt, in den     Er-          l:itzer    2. womit der Kreislauf durchlaufen ist.  



  Den     Brennkammern    3 und 12 wird der       Brennstoff        durch    Leitungen 18 und die für  die Verbrennung benötigte Frischluft wird       durch    Leitungen 19 zugeführt. In diesen       Brennkammern    3 und 12 herrscht ein höhere  I     )riicl@    als Atmosphärendruck, da die     Leitun-          ('          #en        19    über einen     Wärmeaustauscher        ?0    an       -irren        Verdichter    21 angeschlossen sind,

   der       Frischluft    aus der Atmosphäre ansaugt und       unier        t'berdruck    in die     Brennkammer    3 und  1 2 fördert. Die Brennkammern 3 und 12 sind       somit    aufgeladen. Der Verdichter 21 erhält       einen        Antrieb    von einer Abgasturbine 2?.       iai    welcher die ihr durch eine Leitung 23     aus          ilen        Brennkammern    3 und 12 zuströmenden       A1)gase        entspannt.    werden.

   Die aus der     Tur-          1-@inc@    ?? strömenden Abgase geben im     Wärxne-          austacischer    20 noch Wärme an die vom Ver  dichter 21 kommende Verbrennungsluft ab.       @'on    der erwähnten Leitung \33 zweigt eine       absperrbare    Leitung 24 ab, durch die ein Teil       der    aus den     Brennkammern    3 und 12 kom  menden Abgase in eine weitere Abgasturbine       ?5    gelangen kann, in der sich diese Gase unter       Leistungserzeugung    entspannen.

   Die Luft  turbine 13 und die Abgasturbine 25 sind  gleichachsig angeordnet, und deren Wellen       ..sind    miteinander starr verbunden, so dass die  Abgasturbine 25 ihre Leistung über das Ge  triebe 14 ebenfalls an den Propeller 1.5 ab  gibt. Die Abgasturbine 22 gibt die vom       Verdichter    21 nicht aufgezehrte Leistung an  eine elektrische Maschine 26 ab, die mit die  ser Turbine 22 und dem Verdichter 21 der  art; zu einem     Aggregat    vereinigt sein kann.  dass sie     \vechselweise    Strom aufnimmt bzw.  Strom abgibt.  



  Während der     Marschfahrt    wird der     Zii-          fluss    von     Rauchgasen    aus der Leitung ?3 in       elie:    Abgasturbine 25 durch ein in die Leitung  '_'1 eingebautes Ventil 24'     weltgehendst    unter-    <B>01</B>  gesetzt, so dass die durch deren umlaufenden  Teile erzeugte Reibung auf ein Mindestmass  reduziert bleibt. Es werden jetzt nur gerade  so viele heisse Gase durch die Turbine 25     strö-          inen    gelassen, als es zur Abführung der Rei  bungswärme braucht.

   Somit wird die zum       _Intrieb    des Schiffes notwendige Leistung  während der     111arschfahrt    von der mit hohem       M'irkungsgrad    arbeitenden Luftturbine 13  erzeugt. Dabei kann allenfalls die zum An  trieb des Frischluft ansaugenden     Verdichters     21 dienende Abgasturbine 22 Leistung an die  elektrische     Maschine    26 abgeben.  



  Sobald die von der Luftturbine 13 er  zeugte Leistung eine     bestimmte    Höhe erreicht       hat,    was für gewöhnlich der Fall .sein wird.  wenn von Marschfahrt auf forcierte Fahrt       iibergegangen    wird. so ist vorerst mittels der  elektrischen Maschine 26 die Drehzahl der       Gruppe    21, 2? zu erhöhen, damit mehr Ver  brennungsluft in die     Brennkammern    3 und 12  gefördert wird; anschliessend ist die Brenn  stoffzufuhr in diese Kammern entsprechend  zu erhöhen. Es stehen dann mehr Rauchgase  zur Verfügung, so     dass    die Abgasturbine     2..?     mehr Leistung erzeugt.

   Folglich kann die Lei  stung, welche die elektrische Maschine 26 für  die Aufrechterhaltung der erforderlichen  Drehzahl der     Gruppe    21, 22 abzugeben hat.  immer mehr reduziert. werden, bis sie schliess  lich auf Null sinkt. Sobald letzteres der Fall  ist, wird das Ventil 24' geöffnet und die       Leistung,    welche über der     erwähnten,    be  stimmten Leistungshöhe der Luftturbine 13  für den Antrieb des Schiffes noch     benötigt     wird, wird nunmehr von der     Abgasturbine    25  erzeugt, die im Anschaffungspreis     wohl    bil  liger als eine Luftturbine     ist,    dafür aber mit  weniger gutem Wirkungsgrad arbeitet.  



  Wie in     Fig.    2 gezeigt,     lässt    sich bei Schiffs  antriebsanlagen dadurch eine verhältnismässig  einfache Anordnung schaffen, dass die einen  Propeller 27 treibende     Niederdruck-Luft-          turbine        zweigehäusig    gebaut und der eine  Teil 28 davon für Vorwärts- und der andere  Teil 29 für     Rückwärtsfahrt    ausgebildet     wird         und ferner     ein.        Dreiwegventil    30 vorgesehen  wird, das die     Zuströmung    der Treibluft zu  den zwei Turbinenteilen 28, 29 beherrscht.

    Die ebenfalls Leistung an den Propeller 27  abgebende     Abgasturbine    31 wird in einem  solchen Falle zweckmässig nur für Vorwärts  fahrt ausgebildet. Die     Rückwärtsturbine    29  wird bei Vorwärtsfahrt zweckmässig unter  Vakuum gesetzt.  



  Wie in     Fig.    3 gezeigt, lässt sich bei An  lagen für     Schiffsantrieb    die     Niederdruck-          Luftturbine    32 auch     eingehäusig    ausbilden,  wenn die     Beschaufelung    dieser Turbine so  ausgelegt wird,     dass    deren     Durchströmung    in  beiden     Richtungen.    erfolgen kann und sich  die Umstellung von Vorwärts- auf Rück  wärtsfahrt lediglich durch Umschalten von       Anschlussleitungen    33, 34, 35 und 36 mittels       Absperrarganen    37     bzw.    38, 39, 40 bewerk  stelligen lässt.  



  Zweckmässig kann die Gesamtleistung der  Anlage mindestens doppelt so gross sein als  die Leistung der Gruppe, die das     indirekt    er  hitzte Arbeitsmittel im     Kreislauf    durchläuft.  



       Anstatt    die Abgasturbinen, wie in     Fig.    1  gezeigt, von den Abgasen in zwei Parallel  strömen     durchströmen    zu lassen, können die  Abgase die     Abgasturbinen    auch der Reihe  nach durchströmen.  



  Unter     Umständen.    lässt sich ohne Zwi  schenerhitzung der im Kreislauf umlaufenden  Luft auskommen und damit auch mit einer       einzigen        Brennkammer.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum. Betriebe einer Wärme kraftanlage, die für den Antrieb von Schiffen bestimmt ist und in der sich die zum An trieb des Schiffes notwendige Leistung sowohl in einer von einem indirekt erhitzten Arbeits- mittel im Kreislauf durchlaufenen Gruppe als auch in einer mindestens eine Abgas turbine aufweisenden Gruppe erzeugen lässt, wobei diesen zwei Gruppen mindestens eine gemeinsame Brennkammer zugeordnet ist,
    in welcher ein höherer Druck als Atmosphären druck herrscht und deren Abgase in die ge nannte Abgasturbine gelangen, welche auch einen die benötigte Verbrennungsluft in die Brennkammer fördernden Verdichter treibt.
    dadurch, gekennzeichnet, dass die zum Antrieb des Schiffes notwendige Leistung bis zu einer bestimmten Leistungshöhe in der erstgenann ten Gruppe erzeugt wird, während die darüber hinausgehende, für .den Antrieb des Schiffes noch benötigte Leistung in der Gruppe mit mindestens einer Abgasturbine erzeugt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass der von der Abgas turbine angetriebene Verdichter auch dann Luft zur Aufladung der Brennkammer liefert, wenn diese Gruppe keine zum Antrieb des Schiffes dienende Leistung abgibt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abgase der Brennkammer in zwei Abgasturbinen ent spannt werden, von denen die eine den die Aufladeluft für die Brennkammer fördern den Verdichter treibt und die andere zum Antrieb des Schiffes dienende Leistung er zeugt. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet. dass die Abgase den zwei Abgasturbinen in zwei parallelen Strömen zugeführt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch und . Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet. dass die Abgase in den zwei Abgasturbinen der Reihe nach entspannt werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet. dass bei kleinen Belastungen der Anlage der Zufluss von Treibgasen zur Abgasturbine (25), welche zum Antrieb des Schiffes die nende Leistung erzeugen kann, der Haupt sache nach unterbunden und diese Turbine unter Vakuum gesetzt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2 zum Betriebe einer Wärme kraftanlage mit Rüekwärtsturbine, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwärtsturbine bei Vorwärtsfahrt unter Vakuum gesetzt wird. Aktiengesellschaft für technische Studien.
CH257534D 1947-06-16 1947-06-16 Verfahren zum Betriebe einer Wärmekraftanlage, die für den Antrieb von Schiffen bestimmt ist. CH257534A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137905B (de) * 1961-04-24 1962-10-11 Escher Wyss Ag Waermekraftanlage mit einer in geschlossenem Kreislauf eines gasfoermigen Arbeitsmittels arbeitenden Gasturbinenanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137905B (de) * 1961-04-24 1962-10-11 Escher Wyss Ag Waermekraftanlage mit einer in geschlossenem Kreislauf eines gasfoermigen Arbeitsmittels arbeitenden Gasturbinenanlage

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