CH254635A - Vorrichtung zur Erzeugung von Druckluft. - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung von Druckluft.Info
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Description
Vorrichtung zur Erzeugung von Druckluft. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von Druckluft, welche gekennzeichnet ist durch eine in einem, oben offenen Gehäuse angeordnete elektromagne tisch betätigte Membranpumpe zur Erzeu gung eines Druckluftstramee, welche hIem- bra.npumpe mit einem den obern Abschluss des Gehäuses bildenden, oben offenen,
eine Druckluftverteilkammer enthaltenden und mit dem Gehäuse den Unterteil der Vorrich tung bildenden Auffanggefäss in Verbin dung steht, aus welcher Druckluftverteil- kammer die in die letztere einströmende Druckluft in einen auf dem Unterteil weg nehmbar angeordneten Oberteil übertritt.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1- einen senkrechten Schnitt durch die erste Ausführungsform der Vorrichtung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 und Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch den Oberteil der Vorrichtung gemäss der zweiten Ausführungsform,
bei welcher die Druckluftverteilkammer statt durch ein Gefäss mittels eines die Entnahme von Druckluft ermöglichenden Deckels abge deckt ist.
Die Vorrichtung gemäss Fig. 1 und 2 weist ein Gehäuse 1 auf, dessen unterer Rand an einer Platte 2 befestigt ist. An der den untern Abschluss des Gehäuses bildenden Platte 2, die eine Anzahl Durchbreehungen 3 zum Durchlassen von Luft nach dem Gehäuseinnern hat, sind Füsse 4 fest gemacht.
Auf der Platte 2 steht ein Magnetgestell 5, dessen Lage durch zwei Stützen 6 fixiert ist, mit deren obern umge- winkelten Enden ein Ring 7 versohraubt ist.
Über dem Magnetgestell 5 befindet sich ein Stahlband 8, .dessen beide Enden am Ring 7 festgesetzt sind. Mit dem Stahlband 8 ist das eine Ende -eines Staahlbolzens 9 vernie tet, dessen anderes Ende mit einer Mem brane 10 verbunden ist.
Auf der Membrane 10 liegt ein Ring 11 mit einer Anzahl Durchbrechungen 12 auf, der seinerseits mit tels einer Scheibe 13 überdeckt ist. Die Scheibe 13 ist mit einigen Löchern 14 ver sehen, die auf .der Aussenseite der Scheibe mittels auf der letzteren durch Schrauben einerends festgehaltener Stahlzungen 15 überdeckt sind.
An der Innenseite des Rin gee 11 sind weitere, die DurehbTechungen 12 überdeckende Stahlzungen 16 einerends fest- geschraubt. Die Membrane 10, der Ring 11 und die Scheibe 13 schliessen eine Kam mer 17 ein.
Über der Scheibe 13 befindet sich ein mit dem Gehäuse 1 den Unterteil der Vor richtung bildendes, oben offenes Auffang gefäss 18, das einen Flansch 19 zum Auf schieben' des obern, nach einwärts umge schlagenen Randes des Gehäuses 1 hat.
An der Unterseite des Bodens dieses Auffang gefässes ist ein zylinderförmiger Ansatz 20 vorgesehen, der in einem Flansche 21 endigt, Mit diesem Flansche 21 liegt das. Auffang gefäss auf der Scheibe 13 auf und ist mit- tels gleichzeitig die .letztere,
den Ring 11 und die Membrane 10 durchsetzender Schrauben 22 mit dem Ring 7 verbunden. In der Achse des Auffanggefässes 18 befindet sich ein Rohrstutzen, 23, der einen zylinder- förmigen Heizkörper 24 umsohliesst und mit- tels einer aufschiebbaren Haube 25 über deckt ist. Innerhalb .des Rohrstutzens 23 ist.
der Boden des Auffanggefässes 18 mit einer Durehbrechung 26 versehen, durch welche die durch den Heizkörper 24 beeinllussbare Verbindung zwischen der vom Ansatz 20, der Scheibe 13 und dem Boden des Auffang gefässes gebildeten Kammer 27 mit dem Innenraume des Auffanggefässes 18 herge stellt wird. Der über dem Flansche 19 lie gende ^ Teil 28 des Auffanggefässes weist aussen eine -konische Fläche auf,
die mit einem in einer Ringnut liegenden Dichtungs ring 29 versehen. ist.
Zur Aufnahme des im flüssigen Zu stande befindlichen Nahrungsmittels, das in eine Schaummasse überzuführen ist, dient ein Gefäss 30, dessen - als Boden dienender Teil 31 fein gelocht ist. Der Gefässboden 31 liegt innerhalb eines konischen Teils 32, der das Abstellen des Gefässes nach erfolgter Wegnahme vom Unterteil der Vorrichtung auf- irgendeiner Unterlage ermöglicht und der über das Auffanggefäss 18 geschoben ist. 29 sorgt für eine dichte Verbindung zwi schen Oberteil 30, 32 und Auffanggefäss 18.
Am Gehäuse 1 ist eine Steckdose 33 für den Anschluss der Vorrichtung mittels Schnur und Stecker an eine Stromquelle (Netz) montiert, die mit einem Schalter 34 verbunden ist. Mittels Leitungen 35 ist die Magnetwicklung 36 des Magnetgestelles an den Schalter 34 angeschlossen, von welchem aus ferner Leitungen 37 nach dem Heizkör per 24 führen.
Der Schalter 34 ist derart ausgebildet, dass zusätzlich zur Magnetwick- lung 36 bei Bedarf noch der Heizwider- stand 24 eingeschaltet werden kann.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende; Durch die Einschaltung der Magnet spule 36 wird das als Anker dienende Stahl- band 8 in Schwingungen versetzt, deren Zahl von der Frequenz des Magnetisierungsstro- mes abhängig 'ist.
Diese Schwingungen des Stahlbandes 8 werden auf die Membrane 10 übertragen, so dass in der Kammer 17 ein Unterdruck erzeugt wird, sobald das Stahl band 8 vom Magnetkern 5 angezogen wird. Dieser Unterdruck veranlasst ein Einströ men von Luft durch die Durchbrechungen 12 in die Kammer 17, indem die unter Atmosphärendruck stehende Aussenluft die Stahlzungen 16 zur Freigabe der Durchbre- chungen 12 veranlasst.
Bewegt sich hingegen das Stahlband 8 vom Magnetkern 5 weg, entsteht in der Kammer 17 ein Überdruck und es findet ein Druckausgleich statt, indem Luft durch .die Öffnungen 14 unter Abhe bung der Stahlzungen 15 von der Scheibe 13 nach der Kammer 27 entweicht. Diese Druckluft tritt durch die Öffnung 26 in eine Druckluftverteilkammer 41 des Auf fanggefässes 18 über, aus welcher ein fein und gleichmässig\ verteilter Luftstrom durch das flüssige Nahrungsmittel im Gefäss 30 durch dessen Löcher 31 hindurchgedrückt wird.
Die Vorrichtung eignet sich sowohl zur Bildung von Druckluft für die Herstellung von Schlagsahne als auch für die Verarbei tung von Eiweiss zu Schnee, für die Herstel lung von Biskuits- und Schaummassen, Mayonnaisen<B>USW.,</B> wobei sich bei Bedarf die Temperatur des durch die zu verarbei tende Flüssigkeit hindurchzutreibenden Luft stromes durch Einschaltung des, Heizwider- standes 24 erhöhen lässt.
Der Druckluftstrom lässt sich gegebenenfalls aber auch kühlen, indem man das Auffanggefä:B' 18 mit Eis anfüllt. , An Stelle des- Gefässes 30 lässt sieh der Unterteil der Vorriehtung auch mittels eines Deckels 38 (Fig. 3) abdecken, der entspre chend der Aussenfläche,
des Oberteils 28 des Auffanggefässes konisch ausgebildet ist und einen Rohrstutzen 39 für den Durchlass und Weiterleitung von Drufuft -?,ufweist, Auf den Rohrstutzen 39 lässt sich ein Röhrchen 40 aufschieben, dessen freies Ende mit einem zur Einführung in Gläser oder dgl. bestimmten, nicht gezeichneten Röhrchen mit Austrittsdüse verbunden ist.
Bei Ver wendung dieses Deckels 38 lässt sich der Inhalt von Gläsern oder dgl. je nach Bedarf mit gekühlter oder temperierter Druckluft aufrühren, ohne dass hierzu das Gefäss 30 benutzt werden muss.
An Stelle der Stahlzungen 15 und 16 sowie der durch diese abgedeckten Durch brechungen 14 bzw. 12 könnte die Membran pumpe auch Aus-bzw. Einlassventile bekann ter Ausführung aufweisen. Es könnte auch in das Auffanggefäss 18 ein bekannter Ther mostat eingebaut. sein, der über einen Schal ter den Heizwiderstand 24 selbsttätig ein- und ausschaltet, wenn die Lufttemperatur mzf ein einstellbares Minimum sinkt. bzw. ein einstellbares Maximum erreicht.
Das Ge fäss 30 könnte auch in bekannter Weise als doppelwandiges Gefäss ausgebildet und zur Aufnahme eines Kühlmittels eingerichtet sein. Die Luftdurchlassflffnungen 3 im Bo den des Unterteils werden zweckmässig mit- iels eines Siebes abgedeckt, damit die Luft in gereinigtem Zustande in den Unterteil der Vorrichtung gelangt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung von Druck luft, gekennzeichnet durch eine in einem oben offenen Gehäuse angeordnete elektro magnetisch betätigte illembranpumpe zur Erzeugung eines Druckluftstromes, welche Membranpumpe mit einem den obern Ab schluss des Gehäuses bildenden, .oben offenen, eine Druckluftverteilkammer enthaltenden und mit dem Gehäuse den Unterteil der Vor richtung bildenden Auffanggefäss in Verbin dung steht,aus welcher Druckluftverteil- kammer die in die letztere einströmende Druckluft in einen auf dem Unterteil weg nehmbar angeordneten Oberteil übertritt.. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Auffang gefäss (18) eine konische, als Sitz des weg nehmbaren Oberteils dienende Fläche, mit einem Dichtungsmittel (29) zum Zwecke der Erzielung einer dichten Verbindung zwischen Oberteil und Unterteil aufweist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auffanggefäss (18) einen zur über leitung des Druckluftstromes von der Mem- branpumpe nach der Druckluftverteilkam- mer dienenden Stutzen (23) aufweist, inner halb welchem ein ein- und ausschaltbarer, zur Temperierung des Druckluftstromes die nender elektrischer Heizwiderstand ange ordnet ist. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Membranpumpe aus einem Gehäuse mit Ein- und Auslassorganen gebil det ist, Ües,sen eine, als Membrane ausgebil dete Wand mit einem als Anker eines Elek tromagneten dienenden Stahlband zur Erzeu gung von Schwingungen verbunden ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Oberteil .ein Gefäss (30) mit gelochtem Boden (31) zur Aufnahme einer mittels Druckluft zu bearbeitenden Flüssigkeit aufweist, welcher Boden inner halb eines konischen, über das Auffang gefäss geschobenen und als Abstellfuss die nenden Teils (32) des Oberteils liegt. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Oberteil durch einen Dek- kel (38) mit einem Rohrstutzen (39) gebil det ist, welcher die Entnahme von Druck luft zum Zwecke der Überleitung an eine von der Vorrichtung unabhängige Verwen- dungs- und Verarbeitungsstelle ermöglicht.
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