CH254635A - Vorrichtung zur Erzeugung von Druckluft. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Druckluft.

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CH254635A
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CH
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compressed air
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Henger August
Kaeppeli Alfred
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Henger August
Kaeppeli Alfred
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B45/00Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids
    • F04B45/04Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids having plate-like flexible members, e.g. diaphragms
    • F04B45/047Pumps having electric drive
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
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    • F04B41/02Pumping installations or systems specially adapted for elastic fluids having reservoirs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • General Preparation And Processing Of Foods (AREA)

Description


      Vorrichtung    zur     Erzeugung    von     Druckluft.       Die     Erfindung    betrifft eine Vorrichtung  zur     Erzeugung    von Druckluft, welche       gekennzeichnet    ist durch     eine    in     einem,    oben  offenen Gehäuse angeordnete elektromagne  tisch betätigte     Membranpumpe    zur Erzeu  gung eines     Druckluftstramee,    welche     hIem-          bra.npumpe        mit    einem den obern     Abschluss     des Gehäuses bildenden, oben offenen,

   eine       Druckluftverteilkammer    enthaltenden und  mit dem Gehäuse den Unterteil der Vorrich  tung bildenden Auffanggefäss in Verbin  dung     steht,    aus welcher     Druckluftverteil-          kammer    die in die letztere     einströmende          Druckluft    in einen auf dem Unterteil weg  nehmbar     angeordneten        Oberteil    übertritt.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1- einen senkrechten Schnitt durch  die erste     Ausführungsform    der     Vorrichtung,          Fig.    2     einen    Schnitt nach der Linie       II-II    in     Fig.    1 und       Fig.    3 einen senkrechten Schnitt durch  den Oberteil der     Vorrichtung    gemäss der  zweiten     Ausführungsform,

      bei welcher die       Druckluftverteilkammer    statt durch ein  Gefäss mittels eines die Entnahme von       Druckluft    ermöglichenden Deckels abge  deckt ist.  



  Die     Vorrichtung    gemäss     Fig.    1 und 2  weist ein Gehäuse 1 auf,     dessen    unterer  Rand an einer Platte 2     befestigt    ist. An der  den     untern    Abschluss des Gehäuses bildenden       Platte    2,     die    eine Anzahl     Durchbreehungen       3 zum     Durchlassen    von Luft nach dem  Gehäuseinnern hat,     sind    Füsse 4 fest  gemacht.

   Auf der Platte 2     steht    ein       Magnetgestell    5, dessen Lage durch zwei       Stützen    6 fixiert ist, mit deren obern     umge-          winkelten    Enden ein     Ring    7     versohraubt    ist.

    Über dem     Magnetgestell    5 befindet sich ein  Stahlband 8, .dessen beide Enden am Ring 7       festgesetzt        sind.    Mit dem     Stahlband    8 ist  das eine Ende     -eines        Staahlbolzens    9 vernie  tet,     dessen    anderes Ende mit     einer    Mem  brane 10 verbunden ist.

   Auf der Membrane  10 liegt ein Ring 11 mit einer Anzahl       Durchbrechungen    12 auf, der     seinerseits    mit  tels einer Scheibe 13 überdeckt     ist.    Die       Scheibe    13 ist mit     einigen    Löchern 14 ver  sehen, die auf .der Aussenseite der Scheibe  mittels auf der letzteren durch Schrauben       einerends        festgehaltener        Stahlzungen    15       überdeckt    sind.

   An der Innenseite des Rin  gee 11 sind weitere, die     DurehbTechungen    12  überdeckende Stahlzungen 16     einerends        fest-          geschraubt.    Die Membrane 10, der Ring 11  und die Scheibe 13 schliessen eine Kam  mer 17 ein.  



  Über der Scheibe 13 befindet sich ein  mit dem Gehäuse 1 den Unterteil der Vor  richtung     bildendes,        oben    offenes Auffang  gefäss 18, das einen     Flansch    19 zum Auf  schieben' des obern, nach     einwärts    umge  schlagenen Randes des     Gehäuses    1 hat.

   An  der Unterseite des Bodens dieses Auffang  gefässes ist ein     zylinderförmiger    Ansatz 20  vorgesehen, der in einem     Flansche    21     endigt,         Mit diesem Flansche 21 liegt     das.    Auffang  gefäss     auf    der Scheibe 13 auf und     ist        mit-          tels        gleichzeitig    die     .letztere,

      den Ring 11  und die Membrane 10 durchsetzender       Schrauben    22     mit    dem Ring 7     verbunden.    In  der Achse des Auffanggefässes 18 befindet  sich ein     Rohrstutzen,    23, der einen     zylinder-          förmigen    Heizkörper 24     umsohliesst    und     mit-          tels    einer aufschiebbaren Haube 25 über  deckt ist.     Innerhalb    .des     Rohrstutzens    23 ist.

    der Boden des     Auffanggefässes    18 mit     einer          Durehbrechung    26 versehen, durch welche  die durch den     Heizkörper    24     beeinllussbare     Verbindung zwischen der vom Ansatz 20,  der Scheibe 13 und dem Boden des Auffang  gefässes gebildeten Kammer 27 mit dem       Innenraume    des Auffanggefässes 18 herge  stellt     wird.    Der über dem Flansche 19 lie  gende     ^    Teil 28 des Auffanggefässes     weist          aussen    eine -konische Fläche auf,

   die mit  einem     in        einer    Ringnut liegenden Dichtungs  ring 29     versehen.        ist.     



  Zur     Aufnahme    des im flüssigen Zu  stande befindlichen Nahrungsmittels, das in  eine     Schaummasse        überzuführen    ist, dient  ein Gefäss 30, dessen - als Boden dienender  Teil 31 fein gelocht ist. Der Gefässboden 31  liegt innerhalb eines konischen Teils 32, der       das    Abstellen des     Gefässes    nach erfolgter  Wegnahme vom Unterteil der     Vorrichtung     auf- irgendeiner Unterlage ermöglicht und  der über das Auffanggefäss 18 geschoben ist.  29 sorgt für eine dichte     Verbindung    zwi  schen Oberteil 30, 32     und    Auffanggefäss 18.  



  Am Gehäuse 1 ist eine Steckdose 33 für  den     Anschluss    der Vorrichtung mittels  Schnur und Stecker an eine     Stromquelle     (Netz) montiert, die mit     einem    Schalter 34       verbunden    ist. Mittels     Leitungen    35     ist    die       Magnetwicklung    36 des     Magnetgestelles    an  den     Schalter    34 angeschlossen, von welchem  aus ferner Leitungen 37 nach dem Heizkör  per 24 führen.

   Der Schalter 34 ist derart  ausgebildet,     dass    zusätzlich zur     Magnetwick-          lung    36 bei Bedarf noch der     Heizwider-          stand    24     eingeschaltet    werden kann.  



  Die     Wirkungsweise    der     Vorrichtung    ist       folgende;       Durch die Einschaltung der Magnet  spule 36     wird    das als Anker dienende     Stahl-          band    8 in Schwingungen versetzt, deren Zahl  von der Frequenz des     Magnetisierungsstro-          mes    abhängig 'ist.

   Diese Schwingungen des  Stahlbandes 8 werden auf die Membrane 10       übertragen,    so dass in der     Kammer    17 ein  Unterdruck erzeugt wird, sobald das Stahl  band 8 vom Magnetkern 5 angezogen     wird.     Dieser Unterdruck veranlasst ein Einströ  men von Luft durch die     Durchbrechungen     12 in die     Kammer    17, indem die unter       Atmosphärendruck    stehende Aussenluft die  Stahlzungen 16 zur Freigabe der     Durchbre-          chungen    12 veranlasst.

   Bewegt sich     hingegen          das    Stahlband 8 vom Magnetkern 5 weg,  entsteht in der Kammer 17 ein     Überdruck     und es findet ein Druckausgleich statt, indem  Luft durch .die Öffnungen 14 unter Abhe  bung der Stahlzungen 15 von der Scheibe 13  nach der     Kammer    27 entweicht. Diese  Druckluft tritt durch die Öffnung 26 in  eine     Druckluftverteilkammer    41 des Auf  fanggefässes 18 über, aus welcher ein fein  und gleichmässig\ verteilter Luftstrom durch  das     flüssige    Nahrungsmittel im Gefäss 30  durch dessen Löcher 31 hindurchgedrückt  wird.  



  Die     Vorrichtung        eignet    sich sowohl zur  Bildung von Druckluft für die Herstellung  von Schlagsahne als auch für die Verarbei  tung von     Eiweiss    zu Schnee, für die Herstel  lung von Biskuits- und Schaummassen,  Mayonnaisen<B>USW.,</B> wobei sich bei Bedarf  die Temperatur des durch die zu verarbei  tende Flüssigkeit     hindurchzutreibenden    Luft  stromes durch     Einschaltung    des,     Heizwider-          standes    24 erhöhen lässt.

   Der Druckluftstrom       lässt    sich gegebenenfalls aber auch kühlen,  indem man das     Auffanggefä:B'    18 mit     Eis     anfüllt. ,  An     Stelle        des-    Gefässes 30 lässt sieh der       Unterteil    der     Vorriehtung    auch mittels eines  Deckels 38     (Fig.    3) abdecken, der entspre  chend der     Aussenfläche,

  des    Oberteils 28 des  Auffanggefässes konisch ausgebildet ist und  einen     Rohrstutzen    39 für den     Durchlass        und          Weiterleitung    von     Drufuft        -?,ufweist,        Auf         den Rohrstutzen 39 lässt sich ein     Röhrchen     40 aufschieben, dessen freies Ende mit  einem zur Einführung in Gläser oder dgl.  bestimmten, nicht gezeichneten Röhrchen  mit Austrittsdüse verbunden ist.

   Bei Ver  wendung dieses Deckels 38     lässt    sich der  Inhalt von Gläsern oder dgl. je nach Bedarf  mit gekühlter oder temperierter Druckluft  aufrühren, ohne dass hierzu das Gefäss 30  benutzt werden muss.  



  An     Stelle    der Stahlzungen 15 und 16  sowie der durch diese abgedeckten Durch  brechungen 14 bzw. 12 könnte die Membran  pumpe auch     Aus-bzw.        Einlassventile    bekann  ter Ausführung aufweisen. Es     könnte    auch  in das     Auffanggefäss    18 ein bekannter Ther  mostat eingebaut. sein, der über einen Schal  ter den Heizwiderstand 24     selbsttätig        ein-          und        ausschaltet,    wenn die     Lufttemperatur          mzf    ein einstellbares Minimum sinkt. bzw.       ein    einstellbares Maximum erreicht.

   Das Ge  fäss 30 könnte auch in bekannter Weise als  doppelwandiges Gefäss ausgebildet und zur  Aufnahme eines Kühlmittels eingerichtet  sein. Die     Luftdurchlassflffnungen    3 im Bo  den des     Unterteils    werden zweckmässig     mit-          iels    eines Siebes abgedeckt, damit die Luft  in gereinigtem Zustande in den Unterteil der  Vorrichtung gelangt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung von Druck luft, gekennzeichnet durch eine in einem oben offenen Gehäuse angeordnete elektro magnetisch betätigte illembranpumpe zur Erzeugung eines Druckluftstromes, welche Membranpumpe mit einem den obern Ab schluss des Gehäuses bildenden, .oben offenen, eine Druckluftverteilkammer enthaltenden und mit dem Gehäuse den Unterteil der Vor richtung bildenden Auffanggefäss in Verbin dung steht,
    aus welcher Druckluftverteil- kammer die in die letztere einströmende Druckluft in einen auf dem Unterteil weg nehmbar angeordneten Oberteil übertritt.. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Auffang gefäss (18) eine konische, als Sitz des weg nehmbaren Oberteils dienende Fläche, mit einem Dichtungsmittel (29) zum Zwecke der Erzielung einer dichten Verbindung zwischen Oberteil und Unterteil aufweist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auffanggefäss (18) einen zur über leitung des Druckluftstromes von der Mem- branpumpe nach der Druckluftverteilkam- mer dienenden Stutzen (23) aufweist, inner halb welchem ein ein- und ausschaltbarer, zur Temperierung des Druckluftstromes die nender elektrischer Heizwiderstand ange ordnet ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Membranpumpe aus einem Gehäuse mit Ein- und Auslassorganen gebil det ist, Ües,sen eine, als Membrane ausgebil dete Wand mit einem als Anker eines Elek tromagneten dienenden Stahlband zur Erzeu gung von Schwingungen verbunden ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Oberteil .ein Gefäss (30) mit gelochtem Boden (31) zur Aufnahme einer mittels Druckluft zu bearbeitenden Flüssigkeit aufweist, welcher Boden inner halb eines konischen, über das Auffang gefäss geschobenen und als Abstellfuss die nenden Teils (32) des Oberteils liegt. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Oberteil durch einen Dek- kel (38) mit einem Rohrstutzen (39) gebil det ist, welcher die Entnahme von Druck luft zum Zwecke der Überleitung an eine von der Vorrichtung unabhängige Verwen- dungs- und Verarbeitungsstelle ermöglicht.
CH254635D 1946-11-06 1946-11-06 Vorrichtung zur Erzeugung von Druckluft. CH254635A (de)

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