CH252136A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Monoazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Monoazofarbstoffes.

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CH252136A
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/06Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing amino as the only directing group
    • C09B29/08Amino benzenes

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Description


      Verfahren        zur    Herstellung     eines    neuen     Monoazofarbstoffes.       Die     Erfindung    betrifft ein Verfahren zur       Herstellung    eines neuen     Monoazofarbstoffes,     welcher dadurch erhalten wird, dass man     N-          beta-Ogyäthyl-N-beta'-phenyläthylanilän,        di-          azotiertess        p-Nitranilin    und ein     Sulfurierungs-          mitted        miteinander    dermassen zur Umsetzung  bringt,

   dass     die        Ogyäthylgruppe    in     die    ent  sprechende     Schwefelsäuneestergruppe    über  geführt wird und der     Diazorest    in die     4-.Stel-          lung    zum tertiären     Stickstoffatom        eintritt.     Um den neuen Farbstoff zu     erhalten,

      kann  man     N-beta-Ogyäthyl-N-beta'-phenyläthyl-          anilin    entweder zuerst mit     diazotiertem        p-          Nitranilin    kuppeln und hierauf das     Kupp-          lungsprodukt    in den     entsprechenden        Schwe-          felsäureester        überführen    oder zuerst     sulfieren     und das erzielte Produkt     mit        diazotiertem          p-Nitranädin    kuppeln.  



  Der     neue    Farbstoff bildet ein dunkelrotes  Pulver, welches in Wasser unter     Bildung     einer     sdharlachroten    Lösung und in     konz.          Schwefelsäure    unter     Bildung    einer     ,stumpfen     roten Lösung löslich ist.

           Beispiel   <I>1:</I>    Eine feine     Suspension    von<B>13,8</B> Teilen       p-Nitranälin    in 400     Teilen.        Wasser    und 36  Teilen 36%iger     Salzsäure    wird durch Zu  gabe von 6,9 Teilen     Natriumnitrit,        gelöst    in  50 Teilen Wasser,     diazotiert.    Die auf 5  C       i    gekühlte,     filtrierte    Lösung der     Diazoverbin-          dung    wird     langsam    einer ähnlich gekühlten  Lösung von 34,

  3 Teilen des     Natriumsalzes       des     Schwefelsäureesters        des        N-beta-Ogy-          äthyl-N-betä        -phenyläthylanilins    in 400 Tei  len Wasser     unter        Rühren.    zugesetzt.

   Nach  dem das Gemisch während 1 Stunde gerührt  wurde, wird die     Kupplung    durch Zugabe  einer genügenden Menge     wässrngen,    50 %     igen          Natriumacsstats,        um    die     mineralsaure    Sus  pension abzustumpfen,     vervollständigt.    Die       Suspension    des     Monoazofarbstoffes        wird    nun  durch     Zugabe    von     5-N-Natronlauge        auf          Brilliantgelb    eben alkalisch gestellt.

   Der  Farbstoff     wird    hierauf     abfiltriert,    mit  2,5 %     iger,    wässriger     Natriumchloridlösung          gewaschen    und bei 30 bis 40 C     getrocknet.     



  Der neue Farbstoff     bildet    ein dunkel  rotes     Pulver,    das sich in Wasser mit schar  lachroter Färbung. und     in        konz,Schwefel-          säure    mit     mattroter    Farbe döst.

   Er färbt       Celluloseaceta;t-guustseide    in     ischarlachroten          Farbtönen,    sofern     die        Ausfärbung    aus einem       neutxaden    Färbebade,     welches    Glaubersalz  oder     Natriumchlorid    enthält,     vorgenommen     wird,

   wobei     die    erzeugten     Färbungen    gute       Echtheitseigenschaften    gegen     Nassbehand-          lung    und Licht     sowie        gute        Ätzbarkeät    auf  weisen und     sublimierecht    sind. Er eignet sich  ausserdem zum Drucken von     Acetat-Kunst-          seide.     



  Der     Schwefelsäureester    des     N-beta-Ogy-          äthyl-N-beta'-phenyl-äthylanilins        kann    da  durch erhalten werden, dass man     N-beta-          Phenyläthylanilin    mit     Äthylenchlorhydrin     in siedender wässriger     Suspension    in Gegen-           wart    von     Kalk    unter Bildung von     N-beta-          Oxyäthyl-N-betä        -phenyläthylanilän        (Sdp.     223     bis    230      C/14mm)

          zurUmsetzungbringt.     Diese letztere     Verbindung    wird durch Be  handeln mit     Chlorsulfonsäure    in     Tetrachlor-          äthan    in ihren     Schwefelsäureester    überge  führt.     N-beta-Phenyläthylanilin    wird durch  Erhitzen von Anilin     mit        beta-Phenyläthyl-          bromid    erhalten.  



       Beispiel   <I>2:</I>  13,8 Teile     p-Nätranilin    werden wie in  Beispiel 1     diazotiert    und die     Diazolösung     einer     gekühlten    Lösung von 24,1 Teilen     N-          beta-Oxyäthyl-N-beta'-phenyläthylanüän    in  400 Teilen Wasser, enthaltend 12 Teile  36%iger Salzsäure, unter     Rühren        zuges    fetzt.

    Nachdem das     Gemisch    während 1     Stunde    ge  rührt     wurde,    wird     das        Mineralsäure-Kupp-          lungsmedium    durch Zugabe     einer    genügen  den Menge     wässrigen,    50%igen     Natriumace-          tat,    um die mineralsaure     ,Suspension    abzu  stumpfen, versetzt.

   Die Suspension der       Monoazoverbindung    wird     nun    durch Zugabe  von     5-N-Natronlauge    auf     Brilliantgelb    eben  alkalisch     gestellt.    Die     Monoazoverbindung     wird     hierauf        abfiltriert,    mit Wasser ge  waschen und bei 30 bis 40  C getrocknet.  



  Die so     erhaltene,        gepulverte,    wasserunlös  liche     Monoazoverbindung    wird durch Zu  gabe von 150 Teilen 75,95     %nger    Schwefel  säure in ihren     Schwefelsäureester    überge  führt. Die     erzielte    Lösung wird während 18       Stunden    gerührt und hierauf unter Rühren  auf ein Eis     Wassergemisch        gegossen.    Her  nach     wird    das Gemisch während 1 Stunde       gerührt    und der Farbstoff     abfilträert    und  mit Wasser gewaschen.

   Er     wird        nun    erneut  in 400 Teilen     Wasser        suspendiert    und     mit     genügend Natronlauge versetzt, um die Sus  pension auf     Brilliantgelb    alkalisch zu stel-         len.    Das     Natriumsalz    des so erhaltenen  neuen Farbstoffes wird     abfiltriert    und bei  30.     bis    40  C getrocknet.  



  Der neue Farbstoff bildet ein dunkel  rotes     Pulver,    das sich in     Wasser    mit schar- ,  lachroter Farbe löst. Er .scheint     identiseh    zu  sein     mit    dem nach     Beispiel    1 erhältlichen  Farbstoff,

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCI3: Verfahren zur Herstellung eines neuen Monoazofarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man N-beta-Oxyäthyl-N-beta'-phenyl- äthylanälin, diazotiertes p-Nitranilin und ein Sulfurierungsmittel miteinander der massen zur Umsetzung bringt,
    dass die Oxyäthylgruppe in die entsprechende Schwe- felsäureestergruppe übergeführt wird und der Diazorest in die 4-.Stellung zum tertiären Stickstoffatom eintritt. Der neue Farbstoff bildet ein dunkelrotes Pulver, welches in Wasser unter Bildung einer scharlachroten Lösung und in konzentrierter Schwefelsäure unter Bildung einer stumpfen roten Lösung löslich ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass N-beta-Oxyäthyl- N-beta'-phenyläthylanilin mit däazotiertem p-Nitranilin gekuppelt und das Kupplungs produkt zum entsprechenden Schwefelsäure ester sulfiert wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass N-beta-Oxyäthyl- N-b,eta'-phenyläthylanilin sulfiert und das erzielte Produkt mit diazotiertem p-Nitrani- lin gekuppelt wird.
CH252136D 1944-08-28 1945-08-28 Verfahren zur Herstellung eines neuen Monoazofarbstoffes. CH252136A (de)

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