CH249802A - Schaltung mit einer Mischröhre. - Google Patents
Schaltung mit einer Mischröhre.Info
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Description
Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 219791. Schaltung mit einer Mischröhre. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung mit einer Mischröhre, die eine Kathode, eine Anode und mindestens fünf dazwischenliegende Elektroden aufweist, von denen von der Kathode aus gezählt die zwei ersten die Oszillatorelektroden bilden, wo bei die erste, vierte und fünfte als Gitter ausgebildet sind, während die dritte nur aus zur Kathode parallelen, langgestreckten Ele menten, z. B.
Stäben oder schmalen Plätt- ehen, besteht und die zweite, als Oszillator- anode dienende Zwischenelektrode aus meh reren Teilen zusammengesetzt ist, die zu gleich eine regelmässige Verteilung der an dieser Elektrode vorbeigehenden Elektronen auf die vierte, als zweites Steuergitter die nende Zwischenelektrode herbeiführen.
Wenn gemäss einer bestimmten im Haupt patent beschriebenen Ausführungsform der in der Schaltung verwendeten Mischröhre die Oszillatoranode, die ein positives Potential gegen die Kathode aufweist, aus nur einigen Stäben besteht, erhält man besonders gute Ergebnisse, wenn einige Stäbe, deren Quer schnitte in den Ecken eines Vierecks, z. B. Rechtecks, liegen, unter Verwendung eines ovalen bezw. runden Elektrodensystemauf- baus benutzt werden.
Die Anordnung dieser Elektrodenstäbe ist aus der beiliegenden Zeichnung ohne weiteres ersichtlich; auf der langen Seite des Rechtecks können dann noch einige Stäbe angeordnet werden; wie die Anmelderin aber gefunden hat, ist es nicht vorteilhaft, wenn man auf der kurzen Seite des Rechtecks noch Stäbe auf ziemlich hohem positivem Potential, und zwar auf dem Potential der Oszillatoranode, anordnen würde.
Es ist von der Anmelderin nämlich fest gestellt worden, dass es bei diesem Elek- trodenaufbau in gewissen Fällen hindernd empfunden wird, dass die vor dem zwei ten Steuergitter zurückgehenden Elektronen nicht unmittelbar auf die aus Stäben beste- hende Oszillatoranode gelangen, sondern um diese Stäbe hin- und herschwingen und dort sogenannte Barkhausenschwingungen her beiführen, wodurch die Röhre für den Ge brauch weniger geeignet wird.
Dieser Nachteil wird nun durch Be nutzung einer Schaltung gemäss der vorlie genden Erfindung vermieden, die eine Misch röhre aufweist, bei der die Oszillatoranode aus vier Stäben besteht, deren Querschnitte in den Ecken eines Vierecks liegen und in unmittelbarer Nähe dieser Elektrode eine in der obigen Zählung nicht inbegriffene Hilfselektrode angeordnet ist, die aus auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Vierecks angeordneten, in einer durch die Kathode und die langgestreckten Elemente der dritten Zwischenelektrode geführten Ebene liegen den,
langgestreckten Elementen besteht, und die mit einem Punkt niedrigeren Potentials als das positive Potential der Oszillatoranode verbunden ist, so dass die vor dem zweiten Steuergitter zurückkehrenden Elektronen nicht um die Stäbe der Oszillatoranode her umschwingen, sondern infolge des Vorhan denseins von ein niedriges Potential auf -weisenden Elektrodenteilen in unmittelbarer Nähe dieser positiven Stäbe auf letztere ge langen.
Ausserdem ergibt sich infolge dieser Elektrodenkombination eine besonders vor teilhafte Elektronenverteilung für das zweite Steuergitter.
Es sind nun mehrere Ausführungen dieser Röhre möglich; es kann z. B. die in unmittel- barer Nähe der Oszillato-ranoide angeordnete Hilfselektrode aus zwei Stäben bestehen, die innerhalb oder ausserhalb der Röhre entweder mit dem Oszillatorsteuergitter oder mit der dritten auf die Kathode folgenden Zwischen- el.ektro,de oder auch mit der Kathode verbun den sein können.
Eine besonders praktische Ausführungsform besteht darin, dass die bei den Stäbe, aus welchen die dritte Zwischen elektrode bestehen kann, und die in unmittel- barer Nähe der Oszillatoranode angeordneten Stäbe, welche die Hilfselektrode bilden, mit einander zu zwei haarnadelförmigen Körpern vereinigt sind.
Es ist, jedoch auch möglich, die Hilfselektrode und die dritte Zwischen- elektrode konstruktiv zu vereinigen, und zwar dadurch, dass auf jeder der beiden Seiten des Vierecks anstatt zweier miteinander verbun dener Stäbe ein schmales Plättchen angeord net wird, welches die Hilfselektrode und die dritte Zwischenelektrode verwirklicht.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs- gegenstaudes ist nachstehend an Hand der beiliegenden Zeichnung, in welcher der Elek- trodenaufbau der in der Schaltung verwende ten Mischröhre schematisch dargestellt ist, näher erläutert. Die Röhre weist eine direkt geheizte Kathode 1 auf, die von dem Oszilla- tonsteuergitter 2 ganz umgeben ist.
Die Oszil- latoranode besteht aus vier Stäben 3, und in unmittelbarer Nähe dieser Elektrode sind nun zwei Stäbe 4 angeordnet, die mit den Stäben 5 einer weiteren Zwischenelektrode und mit dem ersten Steuergitter verbunden sind; die Zwischenelektrode 5 dient, ähnlich wie im Hauptpatent beschrieben, zum Ausgleich der Kapazitäten.
Anstatt in Form miteinander verbundener Stäbe können die Elektroden 4 und 5 auch in Form schmaler Plättchen ver einigt sein" die sich in dem Raum zwischen der Oszillatoranode 3 und dem zweiten Steuer gitter 6 erstrecken.
Schliesslich sind in der Röhre zwei weitere Gitter 7 und 8 und eine Anode 9 enthalten: Die Verbindung zwischen den Stäben 4, 5 und dem Gitter 2 ist sche- matisch mit 10 bezeichnet, während die Ver bindung zwischen dem Fanggitter 8 und der Kathode 1 schematisch mit 11 bezeichnet ist. Diese verschiedenen Verbindungen können so wohl innerhalb als auch ausserhalb der Röhre angeordnet werden.
Obgleich man an die ver schiedenen Elektroden 2, 4 und 5 voneinander verschiedene Spannungen anlegen kann, Wer den, wie die Anmelderin gefunden hat, vor teilhafte Ergebnisse erzielt, wenn die Elek trode 3 eine Spannung von der Grössenord nung von 60 Volt gegen die Kathode auf weist, während bei der Verbindung der Stäbe 4 mit -der Elektrode 5 und dem Oszillator- steuergitter 2 das Potential dieser Elektroden gegen die Kathode von der Grössenordnung ,von + 5 Volt sein kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltung mit einer Mischröhre, die eine Kathode, eine Anode und mindestens fünf dazwischenliegende Elektroden aufweist, von denen von der Kathode aus gezählt die zwei ersten die Oszillatorelektroden bilden, wobei die erste, vierte -und fünfte als Gitter ausge bildet sind, während die dritte nur aus zur Kathode parallelen, langgestreckten Elemen ten besteht und:die als Oszillatoranode die nende, zweite Zwischenelektrode aus mehre ren Teilen zusammengesetzt ist, die zugleich eine, regelmässige Verteilung der an dieser Elektrode vorbeigehenden Elektronen auf die vierte, als zweites Steuergitter dienende Zwi- sühenelektrode herbeiführen, dadurch gekenn zeichnet, dass. die Oszillatoranöde aus vier Stäben besteht-, deren Querschnitte in den Ecken eines, Vierecks liegen,und in unmittel- barer Nähe dieser Elektrode eine in der abi- gen Zahlung nicht inbegriffene Hilfselektrode angeordnet ist, die aus auf zwei gegenüber liegenden Seiten des Vierecks angeordneten, in einer durch die Kathode und die lang gestreckten Elemente der dritten Zwischen elektrode geführten Ebene liegenden, lang gestreckten Elementen besteht und die mit einem Punkt niedrigeren Potentials als das positive Potential der Oszillatoranode verbun den ist,so dass die vor dem zweiten Steuer- gitter zurückkehrenden Elektronen nicht um die Stäbe der Oszillatoranode herum:schwin- gen, sondern infolge des Vorhandenseins von ein niedriges Potential aufweisenden Elektro- denteilen in unmittelbarer Nähe dieser posi tiven Stäbe auf letztere gelangen.UNTERANSPRMHE 1. Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die aus stabförmi- gen Elementen bestehende, in unmittelbarer Nähe der Oszillatoranode angeordnete Hilfs elektrode mit der dritten auf die Kathode fol genden Zwischenelektrode verbunden ist. 2.Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die in unmittel- barer Nähe der Oszillatoranode angeordnete, aus Stäben. bestehende Hilfselektrode Katho denpotential aufweist. 3.Schaltung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Oszillatoranode eine Spannung von annähernd 60 Volt und an die in un mittelbarer Nähe dieser Elektrode angeord nete Hilfselektrode eine Spannung von an nähernd 5 Volt gegen die Kathode ange legt ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL249802X | 1940-04-09 | ||
| CH219791T | 1941-04-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH249802A true CH249802A (de) | 1947-07-15 |
Family
ID=25726352
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH249802D CH249802A (de) | 1940-04-09 | 1941-04-07 | Schaltung mit einer Mischröhre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH249802A (de) |
-
1941
- 1941-04-07 CH CH249802D patent/CH249802A/de unknown
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