CH247828A - Einspritzpumpe für nicht schmierende flüssige Brennstoffe. - Google Patents
Einspritzpumpe für nicht schmierende flüssige Brennstoffe.Info
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Description
Einspritzpumpe für nicht schmierende flüssige Brennstoffe. Bei der Pumpe gemäss der vorliegenden Erfindung ist ein mit konstantem Hub ar beitender Kolben in einer im Pumpengehäuse relativ zum Kolben verschiebbar angeordne ten Hülse gelagert, die mindestens eine Brennstoff-Zu- und -Abführöffnung auf weist, deren Lage gegenüber dem Kolben durch Verschieben der Hülse verändert wer den kann und damit die Menge des zu för dernden Brennstoffes bestimmt. Der Kolben wird je nach Lage der zum Zu- und Abfluss dienenden Öffnung früher oder später, bis seine untere Kante diese Öffnung abschliesst. den überflüssigen Brennstoff in die Brenn stoffleitung zurückdrücken.
Bei der Pumpe nach der vorliegenden Erfindung wird nicht eine grössere Menge als zur Einspritzung not wendig in den Pumpenarbeitsraum eingelas sen und die Einspritzung dann je nach Stel lung der Steuerorgane vorzeitig abgebrochen, sondern der Kolben drückt diejenige Menge, die nicht für die Einspritzung gewünscht wird, vor Beginn der Einspritzung zurück und fördert die verbleibende Menge restlos.
Mit Vorteil wird zur Abführung sich durch Erwärmen und dergleichen etwa bil dender Gase -der Brennstoffzuführraum der Pumpe durch eine Rückleitung mit dem obern Teil des Brennstoffbehälters ver bunden.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Einström- bezw. Ausflussöffnungen beinahe auf den ganzen Querschnitt der dem Kolben als Führung -dienenden Hülse aus- gedehnt werden können, so dass sie in ihren Höhenabmessungen gering sein können und trotzdem ein rasches Einströmen des Brenn stoffes, insbesondere auch ohne starke Durch- wirbelung gewährleisten, was bei hohen Tou renzahlen notwendig ist. Die geringe Höhen ausdehnung der genannten Öffnungen für den Brennstoff hat wiederum zur Folge,
dass der zur Abschliessung notwendige Weg des Kolbens klein ist, was zur Verringerung des Kolbenweges beiträgt.
Schliesslich kann zweckmässig die Hülsen- führungsfläche für den Kolben eine Ringnut aufweisen, die mit der Ansaugleitung in Verbindung zu bringen ist. Durch diese Mass nahme wird etwa in die Führungsfläche von unten eingedrungener Brennstoff oder von oben durchsickerndes 0<B>1</B> sofort erbgesogen, was einen sehr wesentlichen Vorteil zur Ver längerung der Lebensdauer der Pumpe dar stellt.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes schematisch dargestellt; es zeigt: Fig. 1 eine Brennstoffeinspritzpumpe im Schnitt in der Förderendstellung des Kolbens bei Vollförderung, Fig. 2 die Brennstoffeinspritzpumpe im Schnitt in der Förderendstellung des Kol bens bei Nullförderung.
In dem Gehäuse 1 ist eine Hülse 2 an geordnet, die mittels einer Verzahnung 3 und einem Ritzel 4 in vertikaler Richtung ver- stellbar ist. In der Hülse 2 ist der Kolben 5 angeordnet, der gegenüber dem Gehäuse 1 durch eine Feder 6 abgefedert ist. Im Gehäuse 1 ist ein Ringraum 7 vorgesehen, der mit der Brennstoffzuleitung 8 in Verbindung steht.
Der Ringraum 7 steht über eine Leitung 9 mit dem obern Teil des Brennstoffbehälters in Verbindung, so dass sich eventuell bildende Gase sofort abgeführt werden.
Die Hülse weist eine oder, wie gezeigt, mehrere Öffnungen 10 auf. In dem Gehäuse ist ein zylindrischer Körper 11 angeordnet, der dem Druckventilgehäuse 12 zur Ab stützung dient und eine Bohrung 18 für die Förderung des Brennstoffes zum Ventil- gehäuse 12 aufweist.
Der zylindrische Kör per 11 ragt in die auf ihm gleitende Hülse 2 hinein und begrenzt mit ihr den Pumpen arbeitsraum. Das Ventil ist in bekannter Weise aus einer Feder 14 und einem kugeli gen Ventilkörper 15 aufgebaut. Durch die Bohrung 16 wird der Brennstoff zur Ein spritzdüse gedrückt.
An der Kolbenführungsfl.äche der Hülse 2 ist eine Ringnut 17 vorgesehen, die zu einer Längsausnehmung 18 der Hülse führt und an eine Leitung 19, die mit dem Ansaug rohr in Verbindung steht, angeschlossen ist.
Die Wirkungsweise der gezeigten Ein- richtung ist folgende: Der Kolben 5 arbeitet mit konstantem Hub. Während des Ansaugens strömt durch die Brennstoffzuführleitung 8 Brennstoff in den Ringraum 7 und durch die Öffnungen 10 in den Kolbenarbeitsraum. Nimmt nun die Hülse 2 die in Fig. 2 dargestellte Lage ein, dann wird bei niedergehendem Kolben die gesamte Brennstoffmenge durch die Öffnun gen 10 wieder in die Brennstoffleitung 8 zu rückgepresst. Es findet keine Förderung statt.
Sobald jedoch die Hülse 2 durch das Ritzel 4 nach oben verschoben wird, wandern die Öffnungen 10 nach oben. Dadurch bildet sich in der Hülse 2 ein Raum, der durch den nie dergehenden Kolben von den Öffnungen 10 abgetrennt und dessen Inhalt eingespritzt wird. Die Nagimalförderstellung ist in Fig.1 dargestellt. Das schematische Ausführungsbeispiel zeigt deutlich, dass der Kolben keine für die Einspritzung nicht benötigte Brennstoff mengen fördert.
Darüber hinaus kann der Durchmesser des Kolbens relativ gross be messen werden, weil nämlich die Einlauf öffnungen in den Kolbenarbeitsraum eben falls sehr gross bemessen werden können, so dass auch bei hohen Tourenzahlen keine Ge fahr besteht, dass die Pumpe nicht voll fördert.
Die relativ einfache Gestaltung der ge zeigten Brennstoffeinspritzpumpe mit den wenigen bewegten Teilen, sowie die Anord nung von besonders geeigneten Einrichtungen für die Abführung entstehender Gase und etwa in die Kolbenführung eingedrungenen Brennstoffes lassen die vorgeschlagene Ein spritzpumpe bekannten Ausführungen gegen über sowohl in bezug auf Lebensdauer als auch Wirtschaftlichkeit überlegen erscheinen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einspritzpumpe mit hängend angeord netem Kolben für die Einspritzung nicht schmierender, flüssiger Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass der mit konstantem Hub arbeitende Kolben in einer im Pumpen- gehäuse relativ zum Kolben verschiebbar an geordneten Hülse gelagert ist, die mindestens eine Brennstoff-Zu- und -Abführöffnung aufweist,deren Lage gegenüber dem Kolben durch Verschieben der Hülse verändert wer den kann und damit die Menge des zu för dernden Brennstoffes bestimmt, das Ganze so, dass die untere Stirnkante des Kolbens je nach Lage der genannten Öffnung diese früher oder später abschliesst und hierauf die Förderung ohne vorzeitigen Abbruch, bis zum innern Totpunkt des Kolbens statt findet. UNTERANSPRÜCHE 1.Einspritzpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Brenn stoff-Zu- und -Abflussöffnungen vorhanden sind, die alle in einer zur Längsachse der Hülse senkrechten Ebene liegen. 2. Einspritzpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB in der Hülsen lauffläche für den Kolben eine Ringnut an geordnet ist, die mit der Ansaugleitung der Verbrennungskraftmaschine in Verbindung zu bringen ist. 3.Einspritzpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB vom Brennstoff.- zuf ährungsraum der Pumpe eine in den obern Teil des Brennstoffbehälters zu führende Leitung abgeht.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH247828D CH247828A (de) | 1944-11-17 | 1944-11-17 | Einspritzpumpe für nicht schmierende flüssige Brennstoffe. |
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