CH246774A - Trommelläufer, insbesondere für mehrstufige Axialverdichter und -Turbinen. - Google Patents
Trommelläufer, insbesondere für mehrstufige Axialverdichter und -Turbinen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D5/00—Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
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Description
Trommelläufer, insbesondere für mehrstufige Axialverdichter und -Turbinen. Gegenstand dar Erfindung ist. ein Trom melläufer, insbesondere für mehrstufige Axialverdichter und -Turbinen, der aus. ein zelnen aneinandergereihten Scheiben zusam mengesetzt ist, die an ihrem äussern Umfang zu einer durchgehenden Trommel verbunden sind.
Es sind bereits derartige Trommelläufer für Dampf- und Gasturbinen bekanntgewor den, bei denen die einzelnen Scheiben an ihrem äussern Umfang zu einer fortlaufen den Trommel verschweisst sind.
In der Weise aufgebaute Läufer zeichnen sich dadurch aus, d.ass die einzelnen Scheiben gut durch- geschmiedet werden können, so dass sie hohe und gleichmässige Festigkeitseigenschaften besitzen. Ein weiterer Vorteil derartig auf gebauter Läufer besteht darin, dass die ein zelnen Scheiben nicht durchbohrt werden müssen und als Scheiben gleicher oder annä hernd gleicher Festigkeit ausgebildet werden können.
Damit ist ein Mindestaufwand an Warketoff für die gegebenen Beanspruchun- gen des. Läufers erforderlich. Da weiterhin die Verbindung der einzelnen Scheiben an ihrem äusseren Umfang erfolgt, wird gleich zeitig eine hohe Steifigket des zusammen gebauten Läufers erzielt, die eine hohe kri- tische Drehzahl des, Läufers ergibt.
Soweit derartige Trommelläufer aus Stahl hergestellt werden, ergeben sich bei der Her stellung keine besonderen Schwierigkeiten. Vor allem hat das Verschweissen der einzel nen Stahlscheiben keine nennenswerte Herab- Setzung der Festigkeit-des Läuferwerkstoffes zur Folge, und auch die durch das Schwei ssen hervorgerufenen Wärmespannungen kön nen bei zweckmässigem Vorgehen in zulässi gen Grenzen gehalten werden.
Nachteilig ist nur,- dass man bei der Werkstoffauswahl in- sofern in unerwünschter Weise eingeengt ist; als schlecht schweissbare Stähle nicht verwen det werden; können.
Noch schwieriger liegen die Verhältnisse, wenn der Läufer, wie es heute vielfach not wendig ist, aus Leichtmetall \hergestellt wird: In diesem Falle stehen dein Züsammenschwei- ssen -eines Trommelläufers ausserordentliche Schwierigkeiten entgegen,
da die als Schei benwerkstoffe in Frage kommenden veredel ten Knetlegierungen durch das Schweissen ihre Festigkeit zum grossen Teil verlieren und der fertige Läufer durch unkontrollier bare Wärmespannungen stark gefährdet ist.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zu grunde, einen Trommelläufer der beschriebe nen Art -herzustellen, der nicht mit diesen Nachteilen behaftet ist und bei dem doch die Vorteile der bekannten Bauart, nämlich die gute Durehschmiedbarkeit dar einzelnen Scheiben und ,ein leichter, aber trotzdem bie- gungssteifer Aufbau mit hochliegender kriti scher Drehzahl, ausgenutzt werden.
Es sind bereits Lösungen dieser Aufgabe bekannt, nach denen; die einzelnen Scheiben des Trom- m-elläufers unter Vermeidung des Schweissens an ihrem äussern Umfang durch Schrauben miteinander verbünden sind.
Damit hierbei die Vorteile der zuvor beschriebenen Läixfer- bauarterhalten bleiben, ist es zweckmässig, dalB die Verbbindung der einzelnen Seheiben möglichst weit aussen am Umfang erfolgt, da sie dort durch die von den Lagerkräften herrührenden Biegemomente am wenigsten beansprucht wird und auch bei schroffen Än-,
derungen der Betriebstemperaturen den sich daraus ergebenden Wärmedehnungen am besten folgen kann. Die Verbindung der ein- zelnen Scheiben mittels Schrauben hat je doch den Nachteil, dass. die Scheibenkränze zur Aufnahme der Schrauben dicker als sonst notwendig ausgebildet werden müssen und dass die Festigkeit der Scheiben durch die Schraubenlöcher herabgesetzt wird.
Zur Behebung dieser Mängel wird nach der Erfindung die Aufgabe dadurch gelöst, daZ je zwei benachbarte Scheibenkränze des Trommelläufers durch Spannringe miteinan der verbunden sind, die über radiale, durch die Berührungsebene der beiden Scheiben in zwei Teile geteilte Zapfen gesteckt, auf die sen, gespannt und gegen Herausschleudern gesichert sind.
In Fig. 1 ist der an sich bekannte grund sätzliche Aufbau eines Trommelläufers der beschriebenen Art dargestellt, während die Fig. 2. bis 4 Ausführungsbeispiele der-Erfin- dung veranschaulichen.
Der in Fig. 1 dar gestellte Trommelläufer besitzt eine Anzahl hintereinander angeordneter Scheiben a, deren Kränze b miteinander zu einer fortlaufenden Trommel verbunden und bei denen besondere Ansätze zur Zentrierung der einzelnen Schei ben gegeneinander vorgesehen sind.
Die Wel- lenzäpfen des Läufers sind bei dieser Aus führung mit den äussern Scheiben aus einem Stück geschmiedet. Sie können anderseits aber auch als selbständige Bauelemente aus geführt und an- den äussern Scheiben befe- stigt sein..
Die Fig. 2 und 3 zeigen in einem Aus schnitt die Verbindung zweier benachbarter Scheiben nach der Erfindung, wobei Fig. 2 ein Querschnitt und Fig. 3 eine Draufsicht isst. Hierbei bedeuten b die Kränze zweier benachbarter Läuferscheiben.
Diese sind an ihrem äussern Umfang in der Weise radial eingedreht, dass Zapfen c gebildet werden, die durch die Berührungsebene der benach barten Scheiben in zwei Teile geteilt sind. Diese zweiteiligen Zapfen sind durch Spann- ringe d miteinander verbunden, die durch Verstem:men der Zapfen gespannt bezw. auf die Zapfen aufgetrieben oder aufgeschrumpft und dadurch gegen Herausschleudern gesi chert sind.
Wie insbesondere aus der Fig. 3 hervorgeht, sind die Verbindungselemente; die zweiteiligen Zapfen c und die Spannringe d, in der Umfangsrichtung des Läufers nach Art einer Nietreihe angeordnet. Versuche haben gezeigt,
dass bei einer derartigen Ver bindung selbst für die Übertragung grösser Kräfte und Drehmomente Spannringe von ge ringer Höhe ausreichen. Damit bringt diese Art der Verbindung der Läuferscheiben ge genüber bekannten Ausführungen. den beson deren Vorteil,
dass die Scheiben selbst durch die Eindrehungen nur wenig geschwächt wer den und dass- eine zusätzliche Verstärkung der Läuferkränze demnach nicht erforderlich wird. Ein weüerer Vorteil dieser Verbindung besteht darin, dass die Spannringe d nicht nur zur Verbindung der Scheiben benutzt, son dern auch zur alleinigen: Zentrierung der Scheiben gegeneinander verwendet werden können. Letzteres hat den Vorteil;
dass eine geringe radiale Verschiebbarkeit der Schei benkränze gegeneinander infolge -ungleich mässiger Beanspruchungen oder Wärmedeh- nungen möglich bleibt.
Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungs beispiel der Erfindung. 1m Gegensatz zu den Fig. 2 -und 3 sind -bei dieser Ausführung die durch -Eindrehen gebildeten Zapfen. c etwas länger ausgeführt als die Höhe der- Spann- ringe d.
Die überstehenden Zapfen undIoder die überstehenden Lochränder- sind, -wie aus Fig. 4 ohne weiteres zu ersehen ist, so ver- stemmt, dass die Spannringe d -gegen Heraus- schleudern zusätzlich gesichert sind. Bei der Ausführung nach Fig. 4 ist noch eine zusätz liche Zentrierung e der .äneinaudergereihten Scheiben verwendet.
Hierbei wird die An- ordnüug zweckmässig 'so getroffen, dass der Zentrierrand -.des Scheibenkranzes, der- der niedrigeren Betriebstemperatur ausgesetzt ist bezw. der geringeren Beanspruchung unter liegt, jeweils den Zentrierrand des Scheiben kranzes mit höherer Betriebstemperatur oder grösserer Beanspruchung umfasst.
Auf diese Weise wird verhindert, dass die Spannringe, wenn sie, wie in Fig. 4, versenkt angeord- niet sind, während des Betriebes abgeschert und locker werden.
Schliesslich sei noch erwähnt, dass die Spannringverbindung der Scheiben von dem sich etwa zwischen den Scheiben einstellen- den. Innendruck durch axiale Löcher in den Scheiben entlastet wird, wenn die Beanspru chungen der Scheiben selbst dies zulassen. Zweckmässig ordnet man diese Löcher an den Stellen geringster Beanspruchung an, die bei derartigen Läuferscheiben im allgemeinen dicht innerhalb dem Scheibenkränze b liegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Trommelläufer, insbesondere für mehr- stufige Axialverdichter und -Turbinen, mit mindestens, zwei aneinandergereihten Schei ben, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei be- naehbarte Scheibenkränze (b) durch Spann ringe (d) miteinander verbunden sind, die über radiale, durch die Berührungsebene der beiden Scheiben (a)in zwei Teile geteilte Zapfen (c) gesteckt, auf diesen gespannt und gegen Herausschleudern gesichert sind. UNTER;ANSPRü CHE.: 1. Trommelläufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Zap fen (c) gesteckten Spannringe (d) durch Ver- stemmen der Zapfen gespannt sind.2. Trommelläufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannringe (d) auf die Zapfen (c) aufgetrieben sind. 3. Trommelläufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannringe (d) auf die Zapfen (c) aufgeschrumpft sind. 4. Trommelläufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannringe (d) durch Verstemmen der überstehenden Zapfen (c) gegen Herausschleudern zusätz lich gesichert sind. 5.Trommelläufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannringe durch Verstemmen der überstehenden Loch ränder gegen Herausschleudern zusätzlich ge sichert sind. ö. Trommelläufer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spannringe durch Ver- sbemmen der überstehenden Zapfen (c) und der überstehenden Lochränder gegen Heraus schleudern zusätzlich gesichert sind.7. Trommelläufer nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben, (a) durch die Spannringe gegeneinander zentriert sind, so dass eine radiale Verschiebbarkeit der Scheibenkränze (b) gegeneinander infolge un- gleichmässiger Wärmedehnungen ermöglicht isst. B.Trommelläufer nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeieh- net, dass- die Scheibenkränze (b) noch zusätz lich gegeneinander zentriert sind.9:. Trommelläufer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch ge- kennzeichnet, dass jeweils der Zentrierrand der Scheibe (a) mit der niedrigeren Betriebs- temperatur bezw. Beanspruchung den Zen- trierrand der Scheibe (a) mit höherer Be- triebs@emperatur bezw. Beanspruchung um fasst.10. Trommelläufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (a) an den Stellen geringster Beanspruchung axial durchbohrt ;sind, um die Verbindung der Scheibenkränze (b) und die Scheiben (a) selbst von dem sich sonst etwa einstellenden Innendruck zu entlasten. 11. Trommelläufer nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass' er aus, Leicht metall ausgeführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH246774T | 1945-09-21 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH246774A true CH246774A (de) | 1947-01-31 |
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|---|---|---|---|
| CH246774D CH246774A (de) | 1945-09-21 | 1945-09-21 | Trommelläufer, insbesondere für mehrstufige Axialverdichter und -Turbinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH246774A (de) |
-
1945
- 1945-09-21 CH CH246774D patent/CH246774A/de unknown
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