CH246773A - Verfahren zur Herstellung von Fliehkraft-Kreiselrädern, bei denen die Schaufeln mit der Deckscheibe aus einem Stück bestehen, insbesondere für Verdichter und Pumpen, sowie nach dem Verfahren hergestelltes Kreiselrad. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Fliehkraft-Kreiselrädern, bei denen die Schaufeln mit der Deckscheibe aus einem Stück bestehen, insbesondere für Verdichter und Pumpen, sowie nach dem Verfahren hergestelltes Kreiselrad.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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- F04D29/26—Rotors specially for elastic fluids
- F04D29/28—Rotors specially for elastic fluids for centrifugal or helico-centrifugal pumps for radial-flow or helico-centrifugal pumps
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Description
Verfahren zur Herstellung von Fliehkraft-Kreiselrädern, bei denen die Schaufeln mit der Deckscheibe aus einem Stück bestehen, insbesondere für Verdichter und Pumpen, sowie nach dem Verfahren hergestelltes Kreiselrad. Fliehkraft-Kreiselräder werden in der Re gel gemäss Fig. 1 und 2 der Zeichnung ge baut; das Rad besteht aus einer Naben scheibe 1 und einer Deekscheibe 3, zwischen welchen die Schaufeln 2 befestigt werden. Diese Befestigung geschieht dann in bekann ter Weise durch Vernietung von an den Schaufeln angefrästen Zapfen oder mittels eingesetzter Nieten. Die Schaufeln 2 bilden zwischen sich die Schaufelkanäle 4.
Es ist auch ein Laufrad nach Fig 3 be kannt, das aus einer Deckscheibe 3 aus ge schmiedetem Material besteht, in welcher die (dort nicht sichtbaren)' Schaufelkanäle 4 (siehe Fig. 2 und 4) durch eine spanabneh mende Bearbeitung erzeugt worden sind. Des wegen muss die Kanalbegrenzung gegen die Deckscheibe notwendigerweise eben sein. Die gewünschte Verengung der Kanäle nach dem Radumfang hin wird dabei durch das Ruf nieten einer Nabenscheibe 1 erreicht, deren Kanalbegrenzung keine Ebene, sondern eine Fläche, z. B. eine Kegelmantelfläche, ist.
Ein solches Rad hat aber verschiedene Nachteile, nämlich eine verhältnismässig starke Umlen kung der Luftströmung von mehr als 90 Grad am Radeintritt und eine schwierige Herstel lung der an die schrägen Schaufelkanten an zufräsenden Nieten 5. Ausserdem können die Schaufeln 2 wegen der erwähnten Art ihrer Herstellung (Fräsen der Kanäle 4) nicht in verwundener Form hergestellt werden.
Es ist ferner bekannt, die Schaufeln 2 durch Schweissen oder Löten an den Scheiben 1 und 3 zu befestigen, während für Laufräder, welche mit verhältnismässig kleinen Umfangs- geschwindigkeiten laufen, wie beispielsweise gewisse Pumpenräder, die Herstellung aus einem Stück in gegossenem Material bekannt ist.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf Fliehkraft-Kreiselräder, mit aus einem Stück mit den Schaufeln bestehender Deckscheibe, welche besonders für sehr hohe Beanspruchungen geeignet sind, beispiels weise beim Betrieb mit Umfangsgeschwindig keiten von über 200 m/sek. Der Gedanke könnte nun auftauchen,eolche Räder ganz aus Guss herzustellen, doch ist die geschlossene Form dabei von Nachteil.
Dies nicht nur, weil es sehr schwierig ist, einen hochwerti gen Poren- und spannungsfreien homogenen Guss zu erhalten, sondern insbesondere, weil es nicht möglich ist, eine einwandfreie, voll kommen glatte Oberfläche; so, wie dies für hochwertige Strömungsmaschinen notwendig ist, zu erzielen.
Die Erfindung überwindet diese Schwie rigkeiten dadurch, dass gemäss dem Verfahren Deckscherbe und Schaufeln miteinander in einem Stück gegossen werden und die Naben scheibe auf den Schaufeln befestigt wird.
Es gibt dies auch bei gewölbter Deckscheibe und eventuell räumlich 'gekrümmten Schaufeln einen einfachen Guss ohne gerne, was die Qualität des Gusses bedeutend verbessert. Die Übergänge von den Schaufeln in die Scheibe können mit guten aerodynamisch und guss technisch günstigen Abrundungen ausgeführt werden, während die Oberflächen, welche später nach dem Zusammenbau der Räder die innern Wände der Schaufelkanäle bilden werden, für eine glättende Bearbeitung vor züglich zugänglich sind. Dies letztere ist von grosser Bedeutung für den Wirkunsgrad aero dynamischer Maschinen. Es können sowohl die Körnigkeit wie die Welligkeit der Guss oberflächen entfernt als auch kleinere Form e fehler behoben werden.
In der Fig. 4 ist als Ausführungsbeispiel des ebenfalls Gegenstand der Erfindung bil denden Fliehkraft-Kreiselrades der gegossene Teil desselben in perspektivischer Ansicht dargestellt. Die Deckscheibe 3 trägt die aus einem Stück mit ihr bestehenden Schaufeln 2, zwischen denen die Kanäle 4 für das Fördermittel gebildet werden. Das ganze Stück ist beispielsweise aus hochwertigem Stahlgüss gegossen.
Wenn auch die Festigkeit des gegossenen Materials immer noch geringer ist als die von entsprechenden Schmiedestücken, so wird gerade durch die Möglichkeit, gute Abrun dungen zwischen Schaufeln 2 und Scheibe 3 vorzusehen, die Formziffer dieser Verbindung erhöht. Insbesondere ist auch die Tatsache von grosser Wichtigkeit, dass die am höch sten beanspruchto Deckscheibe 3 keine Niet löcher mit den entsprechenden grossen Span nungsspitzen aufweist; dadurch wird die Sicherheit der Konstruktion bedeutend ver bessert.
Die Verbindung der Schaufeln 2 mit der (nicht dargestellten) Nabenscheibe kann in bekannter Weise, z. B. durch Vernieten, Schutzgaslötung oder Schweissung, erfolgen. Dies ist auf dieser Seite eher möglich, da die Nabenscheibe auf ihrer innern Seite meist eben ist und infolge der kleinen Nabenboh rung weniger hoch beansprucht wird als die Deckscheibe mit der grossen. Einsaugöffnung.
Es ist nunmehr möglich, ohne Schwierig keit- Räder herzustellen, deren Deckscheibe einen von einer Geraden abweichenden Meri dianschnitt besitzt; auch kann den Schaufeln eine räumlich gekrümmte, nicht zylindrische Form gegeben werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Flieh kraft-Kreiselrädern bei denen die Schaufeln mit der Deckscheibe aus einem Stück beste- hen, insbesondere für Verdichter und Pum pen, dadurch gekennzeichnet, dass Deck scheibe (3) und Schaufeln (2) miteinander in einem Stück gegossen werden und die Na benscheibe (1) auf den Schaufeln (2) befe stigt wird. II. Nach dem Verfahren des Patentan spruches I hergestelltes Fliehkraft-Kreisel rad, dadurch gekennzeichnet, dass Schaufeln (2) und Deckscheibe (3) aus Stahlguss her gestellt sind.UNTERANSPRÜCHE: 1. Fliehkraft-Kreiselrad nach Patentan spruch II, dadurch gekenilzeichnet, dass die Decksöheibe (3) einen von einer Geraden ab weichenden Meridianschnitt besitzt. 2. Fliehkraft-Kreiselrad nach Patentan spruch II, dadurch- ;gekennzeichnet, dass die Schaufeln eine räumlich gekrümmte, nicht zylindrische Form haben..
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH246773T | 1945-09-15 |
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| CH246773A true CH246773A (de) | 1947-01-31 |
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1945
- 1945-09-15 CH CH246773D patent/CH246773A/de unknown
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