CH245751A - Bohrwerkzeug. - Google Patents
Bohrwerkzeug.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B29/00—Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
- B23B29/03—Boring heads
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q17/00—Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
- B23Q17/22—Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work
- B23Q17/2216—Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work for adjusting the tool into its holder
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Description
Bohrwerkzeug. Die Erfindung betrifft ein Bohrwerk zeug, das eine Mehrzahl von Spiralbohrern zu ersetzen geeignet ist. Das Bohrwerkzeug gemäss der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass an einer Stange mindestens ein Paar diametral ver schiebbare und auf verschiedene Bohrdurch messer einstellbare Messer angeordnet sind. In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt. Fig. 1 zeigt das Beispiel in Seitenansicht. Fig. 2 ist eine gegenüber Fig. 1 um 90 gedrehte Seitenansicht. Fig. 3 zeigt das Einstellgerät des Bohr gerätes. Die dargestellte Ausführungsform besteht aus einer Stange 1, an der ein Paar dia metral- verschiebbare und auf verschiedene Bohrdurchmesser einstellbare Messer 2, 3 an geordnet sind. Die Stange 1 besteht zweckmässigerweise aus einem Einspanndorn mit Kopf la und Einspannkonus 1b, der als Morsekonus oder als metrischer Konus ausgebildet sein kann. Hierbei ist am Ende des Dornes ein auf schraubbarer Mitnehmerlappen 4 angeordnet, so dass der Darr auch auf jeder Bohrmaschine, jedem Bohrwerk und jeder Drehbank ver wendet werden kann. Ohne Mitnehmerlappen 4 dient das hierfür im Dornende vorgesehene Innengewinde zum Festspannen des Dorns in Fräsmaschinen. An Stelle des Einspann konus kann der Einspanndorn auch einen zylindrischen Einspannteil zum Einspannen des Dorns in Spannzangen aufweisen. Die Messer 2, 3 sind am Kopf la des Dornes 1 angeordnet. Hierfür weist der Kopf la einen rechtwinklig zur Dornachse durch gehenden Schlitz 5 auf, in welchem die Mes ser radial verschiebbar sind und durch eine (nicht gezeichnete) Feder nach aussen ge drückt werden. Die den vordern Schneid kanten 2a, 3a der Messer 2, 3 abgewende ten Hinterkanten 2b 3b sind abgeschrägt, weisen also Schrägflächen auf. Gegen diese Schrägflächen 2b, 3b kann sich ein im Schlitz 5 angeordnetes Zwischenstück 6 mit einer gleich geneigten Schrägfläche anlegen, wel ches eine derartige Länge aufweist, dass es beide innern Enden der Messer 2, 3 über deckt. Das keilartig ausgebildete Zwischen stück 6 arbeitet noch mit einer zweiten Schrägfläche mit einer entsprechenden Schräg fläche eines weiteren Zwischenstückes 7 zu sammen. Auf das Keilzwischenstück 6 wirkt eine Feststellschraube 8 unmittelbar ein, deren Kopf mit einem Innensechskantloch zum Drehen der Schraube versehen ist. Beim Anziehen der Schraube 8 wird das Keilstück 6 in die durch die Schrägflächen 2b, 3b der Messer 2, 3 und das Keilstück 7 gebildete Keillücke getrieben, so dass die Messer 2, 3 gegen die Schlitzwand gepresst werden und durch Klemmsitz im Schlitz fest sitzen. Diese Einspanneinrichtung könnte auch so ausgestattet sein, dass nur ein Zwischenstück 6 vorhanden wäre, das nur eine Schrägfläche und mit dieser und den abgeschrägten Hin terkanten der Messer zusammenarbeitet, so dass beim Anziehen der Feststellschraube 8 die Messer 2, 3 durch Keilsitz im Schlitz 5 festsitzen. Zum zentrischen Einstellen der beiden Messer dient ein einfaches Einstellgerät, wel ches in Fig. 3 dargestellt und zum Einstellen der Messer 2, 3 auf den Kopf la des Dornes aufsteckbar ist. Hierzu ist an der Stirnseite des Kopfes la ein Innengewinde vorgesehen, in welches ein Zentrierzapfen 9 eingeschraubt ist, auf den das Einstellgerät aufsteckbar ist. Das Einstellgerät weist einen Balken 10 auf, der in der Mitte ein Querloch 11 be sitzt, dessen Durchmesser genau demjenigen des Zentrierzapfens 9 am Kopf la entspricht, derart, dass der Balken beim Aufsetzen auf den Kopf la genau eingepasst und von der Mitte aus zentriert ist. Der Balken 10 dient als Träger für eine Spindel 12, die auf der einen Seite ein Rechts- und auf der andern Seite ein Linksgewinde besitzt und in den Lagerteilen 13a, 13b und<B>13e</B> des Balkens drehbar, aber unverschiebbar gelagert ist. Der Träger 10 besitzt eine Längsführung, in der zwei Backen 14, 15 verschiebbar sind, von denen die eine auf dem Rechts- und die an dere auf dem Linksgewinde der Spindel 12 aufgeschraubt ist. Das eine Ende der Spindel 12 ragt über den Träger 10 hinaus und trägt einen gerändelten Drekknopf 16 mit einem Merkstrich, der gegenüber einer auf dem be nachbarten Lagerteil 130, also am Balken, angeordneten Skala drehbar ist. Die Skala hat zweckmässig eine Teilung von 0,05 mm. Bei Nichtgebrauch des Zentrierzapfens 9 können in das Innengewinde am Kopf la Führungszapfen verschiedenen Durchmessers eingeschraubt werden, so dass die Bohrvorrich tung auch als Zapfenfräser verwendet wer den kann. Die Einstellung der Messer 2, 3 geschieht auf folgende Weise: Die Backen 7.4, 15 am Einstellgerät wer den auf einen dem gewünschten Durchmes ser entsprechenden Abstand mittels des Dreh knopfes 16 eingestellt. Sie bewegen sich von der Balkenmitte aus stets um genau gleiche Beträge gegeneinander bezw. voneinander weg. Sodann wird das Einstellgerät mit dem Loch 11 auf den Zentrierzapfen 9 am Kopf la des Dornes 1 aufgesteckt und die in der Mitte zusammengerückten Messer 2, 3 durch die Schraube 8 gelöst. Diese werden durch die Federung nach aussen bis zum Anschlag an den Backen 14, 15 gedrückt. In dieser Lage werden die Messer durch Anziehen der Schraube 8 im Schlitz 5 festgeklemmt, und zwar ohne Gefahr der Verschiebung beim Drehen der Schraube B. Die Messer sitzen absolut fest und zentrisch entsprechend dem auf dem Einstellgerät eingestellten Bohr durchmesser. Die Erfindung erschöpft sich nicht in dem dargestellten Ausführungsbeispiel, viel mehr können im Rahmen des Erfindungs gedankens verschiedene Änderungen vor genommen werden. So können z. B. an der Stange mehrere Messerpaare angeordnet sein, die sowohl in der Längsrichtung als auch am Umfang versetzt zueinander angeordnet sind. Bei Vorhandensein nur eines einzigen Mes serpaares, wie dargestellt und beschrieben, braucht dieses nicht am Kopf des Dornes zu sein, sondern kann an einer beliebigen Stelle an der Stange 1 angeordnet sein. Die wesentlichen Vorteile des Ausfüh rungsbeispiels bestehen im folgenden: 1. Das Bohrgerät kann als Bohrstange für rationellste und genaue Bohrarbeiten und zu gleich als Zapfenfräser verwendet werden. 2. Mit nur vier Bohrstangen können in folge Einstellung der Messer auf verschie dene Durchmesser alle Bohrungen von z. B. 10 bis 80 mm ausgeführt werden. Durch Ver wendung beliebiger Führungszapfen ersetzen dabei die vier Werkzeuge sämtliche Zapfen fräser von 10 bis 80 mm. 3. Durch die einfache und sichere Ein stellmöglichkeit können Bohrungen vorge- schruppt werden. Nach dem Vorschruppen wird die Bohrung gemessen, die Differenz bis zum Fertigmass am Einstellgerät nach gestellt, das Einstellgerät aufgesetzt und die Schraube 8 gelöst. Die Feder drückt die Messer gegen die Anschläge 14, 15 des Ge rätes, wonach die Schraube angezogen wird und die Messer für die nächste Operation .eingestellt sind. Durch diese beliebige Ein stellung kann auch das Schwanken der Spin del und damit der Bohrtange bei älteren Werkzeugmaschinen ausgeschaltet werden. 4. Für das Nachschleifen können die Mes ser leicht herausgenommen werden und Be schädigungen an Bohrstange und Führungs- zapfen vermieden werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bohrwerkzeug, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Stange mindestens ein Paar diametral verschiebbare und auf verschieden Bohrdurchmesser einstellbare Messer angeorä- net sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Bohrwerkzeug nach Patentanspruch, mit einem einzigen Messerpaar, dadurch ge kennzeichnet, dass die Messer am Kopf der als Einspanndo@rn ausgebildeten Stange an geordnet sind.z. Bohrwerkzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass, die Messer in einem den Dorn recht- winklig zu seiner Achse durchsetzenden Schlitz geführt sind und durch eine Feder nach aussen gedrückt werden. 3. Bohrwerkzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Messer über ein Zwi schenstück mit einer Feststellschraube im Dorn in Verbindung stehen. 4.Bohrwerkzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen, 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Messer an der Hinter kante abgeschrägt sind und das im Messer schlitz des Dornes angeordnete Zwischen stück gegen die Schrägflächen der Messer mit einer gleichgeneigten Schrägfläche anliegt, so dass beim Anziehen der Feststellschraube die Messer durch Keilsitz im Schlitz fest- sitzen. 5.Bohrwerkzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Messer an der Hinter kante abgeschrägt sind und das im Messer schlitz des Dornes angeordnete Zwischen stück keilartig ausgebildet ist und mit der einen Schrägfläche mit einem zweiten Zwi schenstück im Schlitz zusammenarbeitet zwecks Erzielung eines Klemmsitzes der Messer. 6. Bohrwerkzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kopf der Feststell schraube für die Messer mit einem Mehr kantloch versehen ist. 7.Bohrwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass längs des Dornes mehrere Messerpaare angeordnet sind. B. Bohrwerkzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Messerpaare in bezug auf den Dornumfang gegeneinander winkelversetzt sind. 9. Bohrwerkzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dorn einen Einspann konus aufweist. 10. Bohrwerkzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Einspannkonus einen Mitnehmerlappen aufweist. 11.Bohrwerkzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, 9 und 10, da durch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer lappen auf den Dorn aufgeschraubt ist. 12. Bohrwerkzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dorn einen zylindri schen Einspannteil zum Einspannen in Spannzangen aufweist. 13. Bohrwerkzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6 und 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einstell gerät zum Einstellen der Messer auf genau gleiche Radien vorgesehen ist und dass der Dorn so ausgebildet ist, dass dieses Gerät auf ihn aufsetzbar ist. 14.Bohrwerkzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6 und 9, 10, 11, 13, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stirnseite des Dornes ein Innengewinde vor gesehen ist und dass ein Zentrierzapfen vor handen ist, welcher zum Ansetzen des Ein stellgerätes in das Innengewinde einschraub bar ist. 15. Bohrwerkzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6 und 9, 10, 11, 13, 14, dadurch gekennzeichnet, dass Füh- rungszapfen verschiedenen Durchmessers vor gesehen sind, welche in das Innengewinde einschraubbar sind, um das Bohrwerkzeug als Zapfenfräser verwendbar zu machen. 16.Bohrwerkzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6 und 9, 10, 11, 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellgerät aus einem Balken mit einem in dessen Mitte angeordneten Loch zum Aufstecken des Gerätes auf denZentrier- zapfen am Dorn sowie aus zwei im aufge steckten Zustand des Gerätes in den Bereich der Messer ragenden Backen besteht, welche Backen durch gegenläufige Gewinde von der Mitte des Balkens aus stets um genau gleiche Beträge gegeneinander bezw. voneinander weg bewegbar sind. 17.Bohrwerkzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6 und 9, 10, 11, 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenläufigen Gewinde des Einstellgerä tes auf einer im Balken gelagerten Spindel angeordnet sind, an deren einem Ende ein Drehknopf sitzt, der mit einem Merkzeichen versehen ist, das sich beim Drehen des Dreh knopfes gegenüber einer an einem Teil des Balkens befindlichen Skala bewegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH245751T | 1945-06-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH245751A true CH245751A (de) | 1946-11-30 |
Family
ID=4465122
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH245751D CH245751A (de) | 1945-06-15 | 1945-06-15 | Bohrwerkzeug. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH245751A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2878695A (en) * | 1958-01-29 | 1959-03-24 | Maxwell Ind Inc | Tool holder for boring bars |
-
1945
- 1945-06-15 CH CH245751D patent/CH245751A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2878695A (en) * | 1958-01-29 | 1959-03-24 | Maxwell Ind Inc | Tool holder for boring bars |
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