Kalender. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Kalender, welcher dadurch gekenn zeichnet ist, dass dieser einen als Standorgan ausgebildeten Untersatz und einen auf diesen aufgesetzten rahmenförmigen Träger mit einer durchgehenden Öffnung und einem Schlitz aufweist, in welchem ein Bündel von mindestens sechs auf beiden Seiten mit den Kalenderdaten je eines Monates bedruckten Karten eingesetzt ist, das Ganze derart, dass auf der einen Seite des rahmenförmigen Trä gers durch die Fensteröffnung die Kalender daten eines Monates und nach Wendung der Einrichtung durch die rückseitige Fenster öffnung die Kalenderdaten des vorangeban- ,;
enen bezw. des nachfolgenden Monates ab gelesen werden können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Vorderansicht, Fib. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 eine Ansicht auf die Rückseite und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 1 in grösserem Massstab.
Auf einer als Standbrett ausgebildeten Unterlage 1 ist ein rahmenförmiger Träger 2 aufgesetzt, der mit einer fensterartigen Öffnung 4 versehen ist und einen Schlitz 0 zum Einschieben eines aus sechs Karten 3 bestehenden Kartenbündels aufweist. Jede dieser Karten ist sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite mit den Kalender daten eines Monates bedruckt, und es kann ihre Stellung im Bündel in bezug auf die übrigen Karten nach Belieben verändert wer den, so dass, da jeweils nur die vorderste und die hinterste Karte sichtbar ist, nur die Ka lenderdaten eines, und nach erfolbter Wen dung des Gestelles um 180 diejenigen eines zweiten Monates abgelesen werden können.
Das Kartenbündel lässt sich wegen des Fehlens eines Klemm- oder Haltemittels durch die in der obern Rahmenkante liegende Eintrittsöffnung herausnehmen und nach Vornahme des Platzwechsels wieder in den Rahrüen einschieben. Die auf dem Standbrett 1 aufliegende Kante des Rahmens 2 ist schräg angeschnit ten, so dass der Rahmen eine geneigte Stel lung einnimmt, wie die Fig. 2 zeigt. Diese Kante kann aber auch winkelrecht zu den beiden unter sich parallelen Rahmenflächen stehen, so dass bei aufgestelltem Kalender der rahmenförmige Träger eine vertikale Stellung einnimmt.
Es könnte auch die Ein trittsöffnung des zum Einschieben des Kar tenbündels dienenden Schlitzes in einer der beiden Seitenkanten des Trägers 2 liegen.
Bei beidseitig bedruckten Karten genügen sechs Stück zur Darstellung der zwölf Ka lendermonate eines Jahres. Das Bedrucken der einzelnen Kalenderkarten. kann in einer Weise vorgenommen werden, dass beispiels weise eine Karte auf der einen Seite die. Ka lendertage des Monates Januar, auf der an dern Seite hingegen die Kalendertage des Monates Juli anzeigt. Anlässlich des Wech sels wird dann die oberste Karte weggenom men, um 180 gedreht und als unterste Karte dem Bündel wieder beigefügt, so dass bei einer Wendung des Gestelles durch die rück seitige Fensteröffnung wiederum die Kalen dertage des Monates Januar abgelesen wer den können.
Die Möblichkeit einer derartigen Rückschau auf einen bereits verstrichenen Zeitabschnitt erweist sich in vielen Fällen als sehr zweckmässig, weil sich auf diese Weise das Erinnerungsvermögen über be stimmte, bereits zurückliegende geschäftliche oder andere Vorgänge auffrischen lässt. , Das Bedrucken der Karten kann aber auch in einer Weise vorgenommen werden, dass die unterste Karte durch die rückseitige Fensteröffnung das Ablesen der Kalender tage des jeweils nächstfolgenden Monates er möglicht, was sich beispielsweise bei der Festsetzung von Daten von in den kommen den Monat fallenden Verabredungen usw. als nützlich erweist. Der Untersatz und der rahmenförmige Träger können aus Holz, Metall oder einem Kunststoff hergestellt--sein.
Die Karten lassen sich sowohl aus Papier bezw. Karton als auch aus einem Kunststoff oder aus Me tallfolien herstellen, welche sich bedrucken lassen. Die Grösse der Fensteröffnung und diejenige der Karten lässt sich derart fest legen, dass ausser (len Kalenderdaten eines Monates noch Reklametexte oder Reklame bilder aufgedruckt und sichtbar gemacht werden können.
Auf dem Untersatz lässt sich auch eine Gebrauchsanweisung für die Handhabung des Kalenders in der Form eines kurzen Textes oder von bildlichen Darstellungen an bringen, die auch versenkt und mittels eines durchscheinenden Deckblattes zur Verhinde rung des Beschmutzens iiberdeckt sein kann.
Es kann das Kartenbündel auch sieben bedruckte Karten auf -eisen, welche derart angeordnet sind, da.ss am Ende des Jahres durch die vorderseitige Fensteröffnung die Kalendertage des Monates Dezember, durch die rückseitige Fensteröffnung hingegen die Kalendertage des Monates Januar des kom menden Jahres ab-@elesen werden können. Der Fuss 1 kann auch anders als wie auf der bei liegenden Zeichnung dargestellt ausgebildet sein.
Beispielsweise kann er, was auf der Zeichnung nicht dargestellt ist, die Form einer Schreibgarnitur (Schreibutensilienschale mit Tintenfass) annehmen, wobei der Rahmen 2 vermittels einer an ihm angebrachten, in eine entsprechende Nut des Fusses 1 eingrei fenden Feder derart auf letzteren aufsetzbar ist, dass ein Wegnehmen des Rahmens 2 vom Fuss 1 in!;-lieh ist, will man nicht die ganze Schreibgarnitur, sondern nur den Rahmen wenden.