CH243792A - Vorrichtung zur Erzeugung von Lichtblitzen für stroboskopische Zwecke. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Lichtblitzen für stroboskopische Zwecke.

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CH243792A
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CH
Switzerland
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tubes
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capacitor
ignition
tube
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English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/30Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
    • H05B41/34Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp to provide a sequence of flashes

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  • Discharge-Lamp Control Circuits And Pulse- Feed Circuits (AREA)

Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr. 232772.    Vorrichtung zur Erzeugung von Lichtblitzen für     stroboskopische    Zwecke.    Das Hauptpatent bezieht sich auf eine       Vorrichtung    zur Erzeugung von     Lichtblitzen     für     stroboskopische    Zwecke mittels Entladun  gen eines über einen Widerstand an     eine     Gleichstromquelle angeschlossenen     Konden-          sators    durch eine     Hochdruckentladungsröhre,     die im folgenden auch kurz Blitzröhre ge  nannt     wird,

      und eine in Reihe mit ihr lie  gende gas- oder dampfgefüllte     Hilfsentla-          dungsröhre,    welch letztere mit einem Steuer  organ versehen ist,     mit    dessen Hilfe sie im  Rhythmus der gewünschten Frequenz der  Lichtblitze gezündet werden kann. Es sind  dabei zur Vereinfachung der Vorrichtung  und zur Erhöhung der Lebensdauer der Blitz  röhre     Mittel    zur dauernden Aufrechterhal  tung einer Bogenentladung zwischen den im       Kondensatorentladekreis    liegenden Llektro  den der Blitzröhre vorgesehen.  



  Durch die vorliegende Erfindung wird  diese Vorrichtung im Hinblick     auf        gewisse     Anwendungen weiter ausgebildet.    Es ist manchmal erwünscht, zwei in Reihe  geschaltete- Blitzröhren bei einer derartigen       Vorrichtung    anzuwenden, beispielsweise zum  Beleuchten eines zu betrachtenden Gegenstan  des von     verschiedenen    Seiten oder zum Be  urteilen der     Gleichphasigkeit    der Bewegung  zweier Gegenstände. Bei der Anwendung von  zwei in Reihe geschalteten Blitzröhren in der  oben beschriebenen Vorrichtung bietet die  Einleitung der     ununterbrochenen    Bogenent  ladung jedoch     Schwierigkeiten.     



  Die     Erfindung    beruht auf der Erkennt  nis, dass die Übelstände bei der Zündung der  in Reihe geschalteten Blitzröhren von einer  ungleichmässigen Verteilung der     Zündspan-          nung    über die beiden Röhren herrühren;  diese Ungleichmässigkeit ist die Folge von       Grössenunterschieden        zwischen    der gegensei  tigen Kapazität der Röhrenelektroden der  beiden Blitzröhren und der     Anschlusskabel     der letzteren sowie von der Kapazität der  Röhren in bezug auf die Umgebung. Ausser-      dem wird die     Spannungsverteilung    über die  Röhren durch eine Formänderung, z.

   B. eine  Krümmung eines der     Anschlusskabel,    auf  störende Weise beeinflusst. Durch alles dies  erfordert die Reihenschaltung zweier Blitz  röhren eine     Zündspannung,    die wesentlich  grösser als das Zweifache der für jede der  Röhren erforderlichen     Zündspannung    ist. Da  es sich hier um Zündspannungen von einigen  Tausend Volt handelt, hat dies eine erheb  liche Preiserhöhung der Apparatur zur Folge.  



  Die genannten Übelstände werden erfin  dungsgemäss dadurch vermieden, dass Mittel  dazu vorgesehen sind, die dauernd aufrecht  erhaltenen Bogenentladungen in den Blitz  röhren unabhängig voneinander einzuleiten.  



  Die Erfindung wird an Hand der beilie  genden Zeichnung näher erläutert, in der  beispielsweise eine Ausführungsform der Vor  richtung gemäss der Erfindung dargestellt ist.  



  Bei der- dargestellten Vorrichtung wird  die benötigte     Gleichstromspeisespannung    mit  Hilfe eines Transformators 1, einer     Zwei-          weggleiehrichterschaltung    mit Röhren 2 und  eines aus den Kondensatoren 3, 4 und einer  Drosselspule 5     bestehenden        Abflachfilters     einem Wechselstromnetz entnommen. Die  am Kondensator 4 auftretende abgeflachte  Gleichspannung wird über einen Ladewider  stand 6 einem Kondensator 7 zugeführt, der       mit    einem     Entladekreis    verbunden ist, der  aus einer steuerbaren     Hilfsentladungsröhre    8  und zwei zur Erzeugung von Lichtblitzen  dienenden Blitzröhren 9 und 10 besteht.

   Um  die     Intensität    der erzeugten Lichtblitze re  geln zu können, kann durch Parallelschal  tung der Kondensatoren 7' und 7" an den  Kondensator 7 mittels des Schalters 11 die       Energie,    mit der die Röhren 9 und 10 perio  disch gespeist werden, vergrössert werden.  



  Während des Betriebes wird zwischen  den in dem     Entladekreis    des Kondensators 7  liegenden     Elektroden    der Röhren 9 und 10  eine ununterbrochene Bogenentladung gerin  ger     Intensität    aufrechterhalten. Der dafür  benötigte Strom wird über einen     Ström-          begrenzungswiderstand    12 dem Kondensator  4 entnommen. Der Augenblick der Entladung    des Kondensators 7 und folglich das Entste  hen der Lichtblitze ist vom     Zeitpunkt    der  Zündung der     Hilfsentladungsröhre    8 abhän  gig, die durch den Eingangsklemmen 13 des       Steuergitterkreises    dieser Röhre zugeführte  Spannungsstösse herbeigeführt werden kann.

    



  Zum Zünden der Blitzröhren bei der In  betriebnahme der Vorrichtung liegt zwischen  diesen Röhren ein Zündungsschalter 14, und  sind zwei Zündtransformatoren 15 und 16  vorgesehen, deren Primärwicklungen 17 und  18 an das Wechselstromnetz angeschlossen  werden können. Die Transformatoren 15 und  16 dienen zur Zündung der Röhren 9     bezw.     1.0.

   Die in Reihe mit einem     Strombegren-          zungswiderstand    19 geschaltete Sekundär  wicklung 20 des Transformators 15 über  brückt den Zündungsschalter 14 und die  Blitzröhre 10, während die     gleichfalls    in  Reihe mit einem     Strombegrenzungswider-          stand    21 geschaltete     Sekundärwicklung    22  des Transformators 16 den Zündungsschalter  und die Blitzröhre 9 überbrückt.  



  Die Zündung der Blitzröhren bei der In  betriebnahme der Vorrichtung erfolgt auf die  folgende Weise: Dadurch, dass, z. B. entgegen  der Wirkung einer Feder, der Zündungs  schalter 14 nach rechts verschoben wird, wird  die Verbindung zwischen den in dem     Ent-          ladekreis    des Kondensators 7 liegenden Kon  takten 23 aufgehoben und werden die in dem       Speisekreis    der     Zündungstransformatoreu     liegenden Kontakte 24 verbunden, wodurch  in Abhängigkeit von der Lage eines Wahl  Schalters 25 entweder der Zündungstransfor  mator 15 oder der Zündungstransformator 16  an das Netz angeschlossen     wird.    Steht der  Wahlschalter 25 in der dargestellten Lage,

    so wird in der Sekundärwicklung 20 eine  Wechselspannung induziert, die in Reihe mit  der am Kondensator 4 herrschenden Gleich  spannung an der Blitzröhre 9 wirksam wird.  



  Durch geeignete Wahl der Spannung an  der Sekundärwicklung 20 lässt sich auf diese  Weise erreichen, dass die gesamte, jetzt an  der Blitzröhre 9 auftretende Spannung einen  periodisch für die Zündung dieser Röhre aus  reichenden Wert besitzt,      Ist die Blitzröhre 9 gezündet, so wird in  ihr infolge der am Kondensator 4 auftreten  den Gleichspannung unabhängig von der  Lage des     Zündungsschalters-    14 und des  Wahlschalters 25 eine     Bogenentladung    auf  rechterhalten, da der dazu erforderliche  Stromkreis - positive     Anschlussklemme    des  Kondensators 4, Widerstand 12, Blitzröhre  9,     Sekundärwicklung    20, Widerstand 19,

   ne  gative     Anschlussklemme    des Kondensators 4  -     ungeändert    erhalten bleibt.  



  Nach der     Zündung    der Blitzröhre 9 wird  der Wahlschalter niederwärts umgelegt zur       Zündung    der Blitzröhre 10. Da der Zün  dungsschalter 14 noch nach rechts verschoben  ist, wird die Spannung der Sekundärwick  lung 22 in dem Zündungskreis -     positive          Anschlussklemme    des Kondensators 4, Wider  stand 12, Widerstand 21, Sekundärwicklung  22,     Blitzröhre    10, negative     Anschlussklemme     des Kondensators 4     -.    der Blitzröhre 10       wirksam.     



  Sind beide Blitzröhren gezündet, so wird  der     Zündungsschalter    14 nach links verscho  ben. Dann fliesst der ununterbrochene Bogen  entladungsstrom von der positiven Anschluss  klemme des Kondensators 4 über den Wider  stand 12, die Blitzröhre 9, den Zündungs  schalter 14, die Blitzröhre 10 zu der nega  tiven     Anschlussklemme    des     Kondensators    4.  Die Vorrichtung ist nun für den normalen  Betrieb fertig, bei dem sich der Kondensator  7 bei der Zündung der     Hilfsentladungsröhre     8 plötzlich über die in Reihe geschalteten  Blitzröhren 9 und 10 entlädt.  



  Wie nach dem vorstehenden     einleuchten          wird,    werden die obenerwähnten Übelstände  bei der Inbetriebnahme der Vorrichtung  durch die voneinander unabhängige Zündung  der Blitzröhren vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung von Licht blitzen für stroboskopische Zwecke mittels Entladungen eines über einen Widerstand an eine Gleichstromquelle angeschlossenen Kon- densators durch zwei in Reihe geschaltete Hochdruckentladungsröhren und eine in Reihe mit ihnen liegende gas- oder dampf gefüllte Hilfsentladungsröhre, die mit einem Steuerorgan versehen ist, mit dessen Hilfe sie im Rhythmus der gewünschten Frequenz der Lichtblitze gezündet werden kann, wäh rend Mittel dazu vorgesehen sind,
    eine Bo genentladung zwischen den im Kondensator entladekreis liegenden Elektroden der Blitz röhren ununterbrochen aufrechtzuerhalten., dadurch gekennzeichnet, dass Mittel dazu vorgesehen sind, die ununterbrochen aufrecht erhaltenen Bogenentladungen in den Blitz röhren unabhängig voneinander einzuleiten.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Blitzröhren ein zur Zündung dieser Röhren zu öffnender Zündungsschalter liegt und dass ferner zwei je für die Zündung der Blitz röhren dienende Zündungstransformatoren vorgesehen sind, deren Primärwicklungen mit Hilfe eines Wahlschalters nach Belieben an eine Wechselstromquelle angeschlossen werden können, während die zu jeder der Blitzröhren gehörige Sekundärwicklung den Zündungsschalter und die andere Blitzröhre überbrückt.
CH243792D 1942-09-19 1943-09-17 Vorrichtung zur Erzeugung von Lichtblitzen für stroboskopische Zwecke. CH243792A (de)

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