CH242595A - Vorrichtung zum Reinigen eines gasförmigen Mediums. - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen eines gasförmigen Mediums.

Info

Publication number
CH242595A
CH242595A CH242595DA CH242595A CH 242595 A CH242595 A CH 242595A CH 242595D A CH242595D A CH 242595DA CH 242595 A CH242595 A CH 242595A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
medium
washing liquid
cleaned
filter screen
container
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rueegsegger Walter
Original Assignee
Rueegsegger Walter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rueegsegger Walter filed Critical Rueegsegger Walter
Publication of CH242595A publication Critical patent/CH242595A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/06Spray cleaning

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description


  
 



     Vorrielitung    zum Reinigen eines gasförmigen   Mediums.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Reinigen eines gasförmigen Mediums unter Verwendung einer Waschflüssigkeit, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sie ein drehbares, siebförmiges, in den Weg des zu reinigenden Mediums geschaltetes Organ aufweist, das auf    der der Eintrittsseite des D Mediums abge-    kehrten Seite mit von einem Förderaggregat geförderter Waschflüssigkeit benetzt wird, welches Förderaggregat ausserdem einen Waschflüssigkeitsschleier erzeugt und ein weiteres siebförmiges Organ benetzt, das in Fliessrichtung des zu reinigenden Mediums betrachtet, hinter dem drehbaren Organ und dem Waschflüssigkeitsschleier in den Weg des Mediums geschaltet ist.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht auf die eine Schmalseite,
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Oberteil der Vorrichtung,    4t   
Fig. 4   einesDraufsicht    bei weggelassenem Oberteil,
Fig. 5 einen Einzelteil in Vorderansicht und
Fig. 6 ein Detail im Schnitt.



   Die Vorrichtung weist einen Behälter 1 auf, der einen Oberteil 2 trägt und von diesem durch einen Zwischenboden 3 getrennt ist. In den Behälter 1 ist eine über dem Boden endigende durchlochte Querwand 4 eingesetzt, welche nach Einbringung der zum Betriebe der Vorrichtung benötigten Waschflüssigkeit durch Eintauchen in die letztere den Behälterinnenraum in zwei Kammern 5 und 6 trennt. In den kleineren Raum 5 münden zwei Ansaugstutzen 7 ein, die an einer der beiden Schmalseiten des Behälters angebracht sind. An der gleichen Wand ist ein Drehfilter 8 mittels eines Lagers 9 drehbar  gelagert. An Stelle der beiden Ansaugstutzen 7 kann auch nur ein solcher vorhanden sein.



   Der Oberteil 2 trägt über dem grösseren Raume 6 einen Elektromotor 10, der ein innerhalb des Oberteils 2 befindliches Gebläse 11 antreibt, dessen Ansaugseite   mittels    eines durch den Zwischenboden 3 hindurchgeführten Rohrstutzens 12 mit dem Behälterraum 6 verbunden ist. Innerhalb des Oberteils sind Leitbleche 13 eingebaut, welche das vom Gebläse 11 geförderte, aus dem Raume 6 angesaugte gasförmige Medium einer Leitung 14 zuführen, die zu diesem Zwecke in ihrem innerhalb des Oberteils 2 befindlichen Teils mit einer Einlassöffnung 15 ausgestattet ist. Der Zwischenboden 3 ist unterhalb des Rohres 14 durchbrochen und die entstandene Öffnung 16 durch einen in den Raum 5 hineinragenden Konus 17 mit einer Durchlass öffnung 18 abgeschlossen (Fig. 6).



   Auf dem Zwischenboden 3 ist ein Elektromotor 19 aufgesetzt, der als Antriebsmittel für eine im Raume 5 untergebrachte Flüssigkeitspumpe dient, welch letztere aus vier geneigt zueinander angeordneten, einen   Konus    bildenden Rohren 20 aufgebaut ist, in deren Wandungen sich nicht gezeichnete Austrittsöffnungen befinden und deren untere Enden in die Waschflüssigkeit eintauchen.



   Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende:
Nach Inbetriebsetzung der beiden Motoren    10 und 19 wird ein D Mediumstrom durch die    Ansaugstutzen 7, den Drehfilter 8 und die Trennwand 4 nach dem Raume 6   irnd    aus diesem heraus nach dem Rohr 14 erzeugt.



  Die Pumpe 20 fördert Waschflüssigkeit aus dem in den Behälter 1 eingebrachten Vorrat, die in fein verteiltem Zustande aus den Rohren austritt, im Waschraume 5 einen Flüssigkeitsschleier erzeugt und die der Pumpe zugekehrten Seiten der Trennwand 4 und des Drehfilters 8 benetzt. Die Pumpe 20 ist in bezug auf den Drehfilter 8 derart angeordnet, dass dieser ungleichmässig benetzt wird, so dass sich der Drehfilter zufolge der einseitigen Gewichtszunahme in Drehung versetzt. Es entsteht somit je ein Flüssigkeitsvorhang - am Filter und an der ein Sieb bildenden Trennwand 4, durch die das zu reinigende Medium zusätzlich zum Flüssigkeitsschleier innerhalb des Waschraumes 5 durchstossen muss, auf welchem Wege ein Auswaschen der Fremdkörper erfolgt.

   Zufolge der Drehung des   Drebfilters    8 kommen jeweils solche Teile des letzteren, durch welche kurz vorher der   Mediumstrom    hindurchgegangen ist, in nächste Nähe der Pumpe, so dass sie auch einer ungeschwächten Wirkung der aus den Pumpenrohren austretenden Waschflüssigkeit ausgesetzt sind.



  Die auf diese Filterteile aufgeschleuderte Waschflüssigkeit vermag deshalb den Filter zu durchdringen und ein Auswaschen der kurz vorher abgesetzten, vom Medium eingebrachten Fremdkörper zu bewirken. Es treten somit stets gereinigte Filterteile in den Strom des Mediums hinter den Ansaugstutzen 7 ein. Die aus dem Drehfilter 8 und beim Durchströmen der Kammer 5 ausgewaschenen Partikelchen fallen in den Waschflüssigkeitsvorrat und sammeln sich allmählich auf dem Behälterboden an.



   Die durchlochte Querwand 4 dient eigentlich nur zur Abgrenzung eines verhältnismässig eng begrenzten Waschraumes. Zum Zwecke der Erzielung eines möglichst weitgehenden Entzuges der durch das Medium mitgerissenen Waschflüssigkeit mit leichteren und feinkörnigeren Fremdkörpern ist auf der Rückseite der Querwand 4 ein Filtersieb 4a angeordnet, bei dessen Durchtritt eine weitgehende   Flüssigkeitsabs onderung    durch    Wärmeentzug und : Kondensation zufolge der    grossen Berührungsfläche eintritt. Weitere -Waschflüssigkeit wird im Rohr 14 ausge   schieden, die durch den : Konus 17 nach der      Kammer    5 zurückfliesst.



   Als Abzugsrohr für das gereinigte Medium könnte auch ein durch den Behälterboden ausgeführtes Rohr verwendet werden.



  Es kann das Gebläse 11 statt auf dem Behälter auch an irgendeiner Stelle im Abzugsrohr eingebaut sein. In diesem Falle  lässt sich die Vorrichtung durch Weglassung des Oberteils 2 und Einführung des Abzugsrohres in die Aufnahmekammer 6 vereinfachen.



   Zur Vergrösserung der Leistungsfähigkeit derVorrichtung kann diese   auch zweiWasch-    kammern 5 aufweisen, zwischen welchen eine gemeinsame Aufnahmekammer 6 für das gereinigte Medium angeordnet ist, in welcher das Abzugsrohr endigt.



   Es hat sich gezeigt, dass es zweckmässig ist die Querwand 4 mit dem Filtersieb 4a   ausziehbar    im Behälter 1 anzuordnen. Erfah  rungsgemäss    bleiben im Filtersieb 4a viele ausgewaschene Partikelchen zurück, so dass durch eine derartige ausziehbare Anordnung eine leichtere Reinigung dieser Teile durchgeführt werden kann.



   Das Filtersieb 4a ist in einigem Abstand von der Querwand 4 angeordnet, so dass zwischen diesen miteinander verbundenen Teilen ein Raum von bestimmter Breite vorhanden ist. Damit wird bezweckt, dass durch die Löcher der Querwand hindurch eine ausreichende Benetzung des Filtersiebes 4a erfolgen kann.



   Die Querwand 4 könnte aber auch derart in die beim gezeichneten Ausführungsbeispiel als Winkelprofile ausgebildeten Längsführungen eingesetzt sein, dass das Filtersieb 4a der Pumpe 20 zugekehrt ist. Diese Anordnung hat den Vorzug, dass das Filtersieb 4a von der aufgeschleuderten   Was chflüssigkeit    fortlaufend gereinigt wird, und dass die ausgewaschenen Partikelchen von der Querwand 4 zum grössten Teil aufgefangen und in den Flüssigkeitsvorrat hinuntergeschwemmt werden. Es lassen sich somit durch die während des Betriebes dauernde Reinigung der vorhandenen siebartigen Organe 4a und 8 die durch eine Stillegung bei Reinigungsarbeiten entstehenden Unterhaltskosten vermeiden.



   Die beschriebene Vorrichtung lässt sich auch als fahrbares Abscheidegerät ausbilden, das sich beispielsweise zur Entstaubung von Schleif- und Polierscheiben sowie von andern Maschinen, bei denen eine 1Materialabnahme stattfindet, verwenden lässt, wobei das zu reinigende Medium Luft ist, die an der Arbeitsstelle der Maschine angesaugt wird und gegebenenfalls im geschlossenen   Kreislauf    als Druckluft wieder zur Arbeitsstelle zurückgeleitet   wird.   



      PATENTANSPRItOH:   
Vorrichtung zum Reinigen eines gasförmigen Mediums unter Verwendung einer Waschflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein drehbares, siebförmiges, in den Weg des zu reinigenden Mediums geschaltetes Organ aufweist, das auf der der Eintrittsseite des Mediums abgekehrten Seite mit von einem Förderaggregat geförderter Waschflüssigkeit benetzt wird, welches Förderaggregat ausserdem einen Waschflüssigkeitsschleier erzeugt und ein weiteres siebförmiges Organ benetzt, das in Fliessrichtung des zu reinigenden Mediums betrachtet, hinter dem drehbaren Organ und dem Waschflüssigkeitsschleier in den Weg des Mediums geschaltet ist.   

Claims (1)

  1. UNTER A NSPRUCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderaggregat für die Waschflüssigkeit in bezug auf das drehbare, siebförmige Organ derart angeordnet ist, dass dieses eine solche Benetzung erfährt, dass es zufolge einseitiger Gewichtszunahme in Drehung gerät und ausserdem dauernd gereinigt wird.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Behälter hinter dem Waschraum ein Aufnahmeraum für das gereinigte Medium angeordnet ist, und dass zwischen den beiden Räumen eine gelochte, ausziehbare Trennwand mit aufgesetztem Filtersieb liegt.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Waschraum ein Aggregat zur Erzeugung des Stromes des zu reinigenden Mediums durch die beiden Räume hindurch angeordnet ist und dass die Abzugsleitung sich über dem Waschraume befindet und mit diesem zwecks Rückfüh rung von aus dem gereinigten Medium ausgeschiedener Waschflüssigkeit Verbindung hat.
    -4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand mit gegen die Flüssigkeitspumpe gerichtetem Filtersieb in den Behälter eingesetzt ist und dass das Filtersieb von der Trennwand zur Bildung eines Zwischenraumes distanziert ist, das Ganze derart, dass das Filtersieb dauernd infolge Durchspülung mit Waschflüssigkeit gereinigt wird und die Querwand als Auffangorgan für die ausgewaschenen Partikel und zur Ableitung derselben in den im Be hälter befindlichen Was chflüssigkeitsvorrat dient.
CH242595D 1945-01-20 1945-01-20 Vorrichtung zum Reinigen eines gasförmigen Mediums. CH242595A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH242595T 1945-01-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH242595A true CH242595A (de) 1946-05-31

Family

ID=4463043

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH242595D CH242595A (de) 1945-01-20 1945-01-20 Vorrichtung zum Reinigen eines gasförmigen Mediums.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH242595A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE653165C (de) Staubabscheider fuer Staubsauger
DE69006827T2 (de) Nass- und Trockensauger.
DE1510381C3 (de) Vorrichtung zur Abscheidung von aus Spinnereimaschinen, insbesondere Karden, abgesaugtem Faserflug
DE2029596A1 (de) Verfahren zur Gasfiltration und zur Entfernung von Filterrückständen aus Filtern
DE2320004C3 (de) Filtervorrichtung
DE102014105459A1 (de) Zwei Saugströme erzeugendes Reinigungsgerät
CH386398A (de) Verfahren zur Feinstreinigung von verunreinigten gasförmigen Medien und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2343971C3 (de) Gerät zur Fußbodenpflege
DE3933405C2 (de)
DE1252870C2 (de) Fahrende reinigungsvorrichtung fuer das entfernen des gaserflugs u.dgl. von maschinenteilen und dem fussboden in textilmaschinensaelen
EP0510056B1 (de) Staubsauger
DE19753070A1 (de) Produktabscheider
CH242595A (de) Vorrichtung zum Reinigen eines gasförmigen Mediums.
DE2646094A1 (de) Teppich-buerstsaugmaschine
CN208032186U (zh) 一种工厂用空气净化装置
DE1546677B2 (de) Vorrichtung zur reinigung eines gasstromes
EP0028741A2 (de) Staubsauger mit einem Staubbeutelraum und axial hinter diesem angeordneten Gebläseaggregat
DE3226100A1 (de) Vorrichtung zum absaugen von staub von einer insbesondere in einem dentallabor, in einer goldschmiedewerkstaette oder dgl. befindlichen arbeitsstelle
DE902951C (de) Streichgarn-Ringspinnmaschine mit einer Vorrichtung zum Absaugen gebrochener Faeden und zum pneumatischen Einfuehren der Vorgarne in die Drehroehrchen
DE503761C (de) Luftfilter mit umlaufender, von Fluessigkeit benetzter Filtertrommel
DE2306002A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur beseitigung von angesammeltem staub und anderen teilchen
DE2644139A1 (de) Bodenverfahrbares reinigungsgeraet fuer textilien
DE607013C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen des Staubes bei Schleifmaschinen, insbesondere Ausputzmaschinen fuer Schuhmacher
DE3527366A1 (de) Rauchwaescher
DE2614992C3 (de) Vorrichtung zum Abscheiden des in einem Saugstrom mitgefühlten Faserflugs