CH239487A - Uberspannungsableiter. - Google Patents

Uberspannungsableiter.

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Publication number
CH239487A
CH239487A CH239487DA CH239487A CH 239487 A CH239487 A CH 239487A CH 239487D A CH239487D A CH 239487DA CH 239487 A CH239487 A CH 239487A
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CH
Switzerland
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extinguishing
pipes
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surge arrester
electrodes
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English (en)
Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
Original Assignee
Oerlikon Maschf
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Application filed by Oerlikon Maschf filed Critical Oerlikon Maschf
Publication of CH239487A publication Critical patent/CH239487A/de

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T4/00Overvoltage arresters using spark gaps
    • H01T4/16Overvoltage arresters using spark gaps having a plurality of gaps arranged in series
    • H01T4/20Arrangements for improving potential distribution

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  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description


  Über     Spannungsableiter.       Das Hauptpatent bezieht sich auf einen       Überspannungsableiter    mit spannungsabhän  gigem Widerstand und einer Löschfunken  streckenanordnung für erhöhtes     Ableitvermö-          gen    und insbesondere für höhere Betriebs  spannungen. Dabei enthält die     Löschfunken-          streckenanordnung    eine Mehrzahl in Reihe  geschalteter     Löschrohre    mit selbsterzeugtem  Druckgas, von denen jedes nur für einen  Bruchteil der Betriebsspannung des zu schüt  zenden     Anlageteils    bemessen ist.

   Vorzugs  weise werden noch     zusätzliche    Mittel zur Po  tentialsteuerung mindestens zwischen den als  Löschrohren ausgebildeten Teilen der Lösch  funkenstreckenanordnung vorgesehen.  



  Bei einem     Überspannungsableiter    mit  mehreren in Reihe geschalteten Löschrohren  wird zur Erzielung einer niederen Gesamt  ansprechspannung des Ableiters den     Lösch-          rohren    eine     frequenzabhängige    Potential  steuerung gegeben, welche die Spannungsan  teile zwischen den Löschrohren bei Betriebs  frequenz etwa gleich gross, bei einer Über-         Spannungswelle    jedoch möglichst stark ver  schieden gestaltet.

   Die     Löschrohre    sprechen  demzufolge kurz nacheinander an und die ge  samte     Ansprechverzögerung    des Ableiters ist  bei     n    Löschrohren etwa     n-mal    grösser als bei  einem     Löschrohr.    Die vorliegende Erfindung  bezweckt nun die     Ansprechverzögerung    her  abzusetzen, und zwar bei n in Reihe geschal  teten Löschrohren auf einen Wert, der we  sentlich kleiner     ist    als die     n-fache        Ansprech-          verzögerung    eines Löschrohres.

   Dies wird bei  einem     1Jberspannungsableiter    nach dem Pa  tentanspruch und Unteranspruch 1 des Haupt  patentes dadurch erreicht, dass wenigstens  zwei     Löschrohre    durch Öffnungen in ihren       aneinandergrenzenden    Elektroden miteinan  der verbundene     Löschräume    besitzen.  



  Bei dem in der     Zeichnung        schematisch     dargestellten Ausführungsbeispiel, das kei  neswegs eine     massstäbliche    Darstellung wie  dergeben soll, ist im Isoliergehäuse 2 ein  spannungsabhängiger Widerstand und gege  benenfalls noch eine     Ansprechfunkenstrecke         untergebracht. Der metallische Sockel 21 bil  det den erdseitigen Anschluss des Überspan  nungsableiters.

   Zwischen dem Sockel 21 und  dem     obern    metallischen Gehäusedeckel 5 ist  der spannungsabhängige Widerstand einge  schaltet, der zweckmässig nur für einen  Bruchteil der Betriebsspannung des zu schüt  zenden     Anlageteils    bemessen ist, so dass er       sein        Nennableitvermögen    bei Spannungen er  reicht, die höchstens gleich der Betriebsspan  nung sind. An der     Anschlussnase    des Deckels       :5    wird nun üblicherweise ein Leiterseil befe  stigt, welches zum untern Anschluss 10 der in  Reihe geschalteten Löschrohre 7 und 9 führt,  die im Schnitt wiedergegeben sind.

   Mit dem       obern    Anschluss 20 können die Löschrohre  zum Beispiel unmittelbar an der zu     schützen-          dcn    Leitung     aufgehängt    sein. Aus Gründen       der    Platzersparnis ist jedoch in der Zeich  nung der die     Löschrohre    enthaltende Teil des       Überspannungsableiters    als direkt mit der  Metallkappe 5 verschraubt eingetragen. Die  Elektroden 6, 6' und 8, 8' der Löschrohre 7  und 9 sind mit     Schirmen    4, 12, 11 versehen,  welche die Spannungsverteilung bei einem  Spannungsstoss bestimmen. Das     Löschrohr    9  zündet demnach zuerst, da ihm die kleinere  Kapazität parallel liegt.

   Die     Spannungsver-          ti        ilmig    bei Betriebsfrequenz wird durch die  als Widerstandsschichten 15 angenommenen       Ohmsehen    Widerstände festgelegt, welche  zweckmässig gleiche Werte erhalten, so dass bei       Betriebsfrequenz    die Spannungen an beiden  Löschrohren etwa gleich gross werden. Die  Elektroden 6' und 8 der     aneinandergrenzen-          den        Löschrohre    sind nun mit Öffnungen 25,       -26    versehen, welche die     Löschräume    dieser       Löschrohre    miteinander verbinden.

   Die     An-          spreehverzögerung    dieser beiden     Löschrohre     wird dadurch kleiner als die doppelte     An-          slireeliver7ögc:rung    eines     Löschrohres.    Da das       Löschrohr    9 zuerst zündet, verursacht der in  ihm zwischen den Elektroden 8 und 8' über  schlagende Funken im     Löschraum    des Rohres  7 eine     Vorionisierung,    welche den beschleu  nigten     Überschlag    auch des Löschrohres 7  verursacht.

   Es ist daher beispielsweise bei  drei Löschrohren, welche miteinander ver-         bundene        Löschräume    besitzen, vorteilhaft, das  zuerst zündende Löschrohr in die Mitte zu  legen, damit die     Löschräume    der angrenzen  den     Rohre    beide gleichzeitig eine     Vorionisie-          rung    erhalten. Ebenso wird man bei mehr als  drei     Löschrohren    stets einem mittleren der  selben durch die Potentialsteuerung bei einer  auftretenden     Cberspannungswelle        anfänglich     den grössten Spannungsanteil geben, damit  dasselbe zuerst zündet.  



  Es hat sich     ferner    als vorteilhaft erwiesen,  die mit Öffnungen 25, 26 zur Verbindung  der     Löschräume    versehenen Elektroden 6', 8  gleichzeitig mit     Ausblaseöffnungen    23 zu  versehen, die demnach den angrenzenden  Löschrohren 7, 9 gemeinsam zugeordnet sind.  Haben alle in Reihe geschalteten     Löschrohre     miteinander verbundene     Löschräume,    so wer  den vorzugsweise auch die beiden Endelektro  den 6 und 8' der     Reihenschaltung    mit Aus  blaseöffnungen 22, 24 ausgerüstet.

   Die Aus  blaseöffnungen 22, 23, 24 der     Löschrohre          werden    am besten durch die schalenförmig  nach unten     gekrümmten        Steuerschirme    4, 12,  11 überfangen, welche mit den Löschrohr  elektroden verbunden sind. Dadurch kann er  reicht     werden,        da.ss    die Schirme zum Teil auch  als     Gaskühler    wirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überspannungsableiter mit spannungsab hängigem Widerstand und einer Löschfun- kenstreckenanordnung für erhöhtes Ableit- vermögen und insbesondere für höhere Be triebsspannungen, bei welchem die löschfun- kenstreckenanordnung eine Mehrzahl.
    in Reihe geschalteter Löschrohre mit selbsterzeugtem Druckgas enthält, von denen jedes nur für einen Bruchteil der Betriebsspannung des zu schützenden Anlageteils bemessen ist und ferner zusätzliche Mittel zur Potentialsteue rung mindestens zwischen den als Lösch- rohren ausgebildeten Teilen der Lösch funkenstreckenanordnung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass wenigstens zwei Löschrohre durch Öffnungen in ihren an einandergrenzenden Elektroden miteinander verbundene Löschräume besitzen. UNTERANSPRÜCRE: 1. Überspannungsableiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei wenigstens drei Löschrohren, die durch Öff nungen in ihren aneiuandergrenzenden Elek troden miteinander verbundene Löschräume besitzen, die Potentialsteuerung zwischen den Löschrohren derart ausgeführt ist,
    dass ein mittleres dieser Löschrohre bei einer auftre tenden Überspannung anfänglich den grössten Spannungsanteil erhält und daher zuerst zündet. 2. Überspannungsableiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Öffnungen zur Verbindung der Löschräume versehenen Elektroden gleichzeitig Ausblase öffnungen besitzen, die den beiden angren- zenden Löschrohren gemeinsam zugeordnet sind.
    3. Überspannungsableiter nach den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Löschräume aller in Reihe geschalte ten Löschrohre miteinander verbunden sind und auch die beiden Endelektroden dieser Reihenschaltung je mit Ausblaseöffnungen versehen sind.
    4. Überspannungsableiter nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausblaseöffnungen der Löschrohre von scha lenförmig nach unten gekrümmten, mit den Löschrohrelektroden verbundenen Steuer schirmen überfangen sind, so dass die Schirme zum Teil auch als Gaskühler wirken.
CH239487D 1944-02-03 1944-03-10 Uberspannungsableiter. CH239487A (de)

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CH239487T 1944-03-10

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CH239487D CH239487A (de) 1944-02-03 1944-03-10 Uberspannungsableiter.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0037364B1 (de) * 1980-03-28 1984-07-18 Siemens Aktiengesellschaft Überspannungsableiter mit einer Säule von Ableiterelementen und Abschirmkörpern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0037364B1 (de) * 1980-03-28 1984-07-18 Siemens Aktiengesellschaft Überspannungsableiter mit einer Säule von Ableiterelementen und Abschirmkörpern

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