CH239485A - Uberspannungsableiter. - Google Patents

Uberspannungsableiter.

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CH239485A
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Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T1/00Details of spark gaps
    • H01T1/16Series resistor structurally associated with spark gap
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01C7/00Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material
    • H01C7/10Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material voltage responsive, i.e. varistors
    • H01C7/12Overvoltage protection resistors

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Description


      Überspannung        sableiter.       Die üblichen     Überspannungsableiter,    bei  denen die     Löschfunkenstreckenanordnung    aus  schliesslich aus Plattenfunkenstrecken besteht,  sind bekanntlich derart gebaut, dass der span  nungsabhängige Widerstand für die Betriebs  spannung des zu schützenden     Anlageteils    be  messen ist.

   Bei     Betriebsspannung    lässt der  spannungsabhängige     Widerstand    nach dem  Ansprechen des Ableiters nur einen verhält  nismässig geringen Strom durch, der nur so  gross sein darf, dass er durch die Plattenfun  kenstrecke noch     einwandfrei    unterbrochen       @verden    kann. Bei Plattenfunkenstrecken der  üblichen Bauart liegt dieser Strom etwa bei  100 A.

   Erst bei etwa der doppelten bis drei  fachen Betriebsspannung des zu schützenden  Netzes nimmt der resultierende Widerstand  des     spannungsabhängigen    Widerstandes um  Zehnerpotenzen ab, um etwa beim Dreiein  halbfachen der     Betriebsspannung    des zu  schützenden     'Netzes    sein     Nennableitvermögen     zu erreichen. Beim     Nennableitvermögen    müs  sen dabei Ströme abgeleitet werden, die der  mittleren Stromstärke von     Nahblitzeinschlä,,       gen entsprechen.

   Diese Stromstärke liegt un  gefähr bei 50     kA.    Es zeigt sich     nun,    dass es  ausserordentlich     schwierig    ist, einen span  nungsabhängigen Widerstand herzustellen,  der einerseits ein so hohes     Nennableitvermö-          .gen    und anderseits bei     Betriebsspannung    nur  den zulässigen geringen nachfliessenden Be  triebsstrom von der genannten Grösse besitzt.  Lässt man hingegen einen nachfliessenden Be  triebsstrom zu, der etwa um eine Zehnerpo  tenz grösser ist, das heisst also bei 1000 A  liegt, so kann man tatsächlich das erforder  liche     Nennableitvermögen    erreichen.

   Dement  sprechend muss die     Löschfunkenstreckenan-          ordnung    ein erhöhtes     Ableitvermögen    besit  zen, und es ist bekannt, an Stelle der Platten  funkenstrecken     ein    Löschrohr zu verwenden,  welches den zur Löschung des Lichtbogens  erforderlichen Gasdruck selbst erzeugt.

   Der       spannungsabhängige    Widerstand     'bleibt    da  bei, wie bei der Anwendung einer Platten  funkenstrecke,     für    die Betriebsspannung be  messen, das heisst er erreicht sein     Nennableit-          vErmögen    bei     Spannungen,    die     einerseits    ge-           nübend    über der Betriebsspannung und ander  seits aber auch noch     genügend    unterhalb der       Isolationsspannung    des zu schützenden     Netzes     liegen.  



  Der Ersatz der Plattenfunkenstrecke  durch ein Löschrohr hat ,jedoch eine häufig  nicht mehr zulässige Erhöhung der     Ansprech-          spannung    des Ableiters zur Folge. Nach dem       Hauptpatent    kann man diesen Nachteil je  doch dadurch vermeiden, dass man an Stelle  eines     Löschrohres    eine Mehrzahl in Reihe  geschalteter     Löschrohre    verwendet, von denen  jedes nur für einen Bruchteil der     Betriebs-          spannung    bemessen ist.

   Vorzugsweise werden       hierbei    noch zusätzliche Mittel     vorgesehen,     welche die Potentialverteilung zwischen den  Löschrohren derart festlegen, dass sie bei Be  triebsfrequenz gleiche     Spannungsanteile,    bei  den für einen Spannungsstoss     massbebenden     hohen Frequenzen, wie sie für Nahblitzschläge  charakteristisch sind, jedoch ungleiche     Span-          nungsanteile    erhalten.

   Dabei erscheint es zu  nächst nahehegend, den spannungsabhängi  gen Widerstand -     wie    dies in den bekann  ten     überspannungsableitern    bisher üblich  war - ebenfalls für die     Betriebsspannung        zxi     bemessen.  



  Nach der vorliegenden Erfindung ist es  jedoch bei einem     rberspannungsableiter    nach  dem Patentanspruch und Unteranspruch 1 des  hauptpatentes vorzuziehen. den     spannungsab-          hängigen        Widerstand    nur für einen solchen  Bruchteil der Betriebsspannung des zu schüt  zenden     Anlabeteils    zu bemessen, dass die an  ihm erzeugte     Spannung    bei     seinem        Nennab-          leitvermögen    höchstens bleich der Betriebs  spannung des zu schützenden     Anlageteils    ist.  



  Bei dem in der Zeichnung schematisch  dargestellten     Ausführungsbeispiel    der vor  liegenden Erfindung, befindet sich der     span-          nungsabhängige         Tiderstand    in     einem        Isolier-          gehäuse        \?.    welches in Ansicht     wiedergegeben     ist. In Reihe mit dein spannungsabhängigen  Widerstand kann im Gehäuse 2 noch eine be  sondere     Ansprechfunkenstrecke,    und zwar  vorzugsweise eine solche mit einem Impuls  faktor kleiner als 1 untergebracht werden.

    Das Gehäuse 2 ist an seinen Stirnseiten durch    die     Metallklappen    5 und 21 abgeschlossen, die  gleichzeitig als     Stromanschlüsse    dienen. An  der einen     Metallkappe    5 sind die in     Reihe     geschalteten     Löschrohre    7 und 9 befestigt,  deren Elektroden 6, B. 10 mit Steuerorganen  4, 12, 11 versehen sind.

   Aus Gründen der  Übersichtlichkeit sind dabei die beispielsweise  aus Fiber bestehenden Löschrohre 7 , 9 in der  Ansicht und die Steuerorgane 4, 12, 11 im  Schnitt     wiedergegeben.    Die     Steuerorgane    4,  11, 12 bestehen vorzugsweise aus Isolierstoff  und besitzen auf ihrer Oberfläche elektrisch  leitende Beläge, die in der     Zeichnung    gestri  chelt angedeutet sind. Die     untere    Elektrode  10 des     Löschrohres    9 ist unmittelbar mit  einem durchgehenden metallischen Belag auf  dem Steuerorgan 11 verbunden.

   Die obere  Elektrode 8 des     Löschrohres    9, die gleich  zeitig die untere Elektrode des Löschrohres 7  bildet     bezw.    mit dieser verbunden ist, steht  ebenfalls in Kontakt mit einem metallischen  Belag auf dem Steuerorgan 12, der sich je  doch nur bis zu einem Durchmesser erstreckt,  der durch die strichpunktierten Geraden 22  begrenzt wird. An diese     Metallfläche    schliesst  sich ein kreisringförmiges Gebiet 22-28 an,        -elches    aus einer     Widerstandsschicht    besteht.

    Aussen an dieser Widerstandsschicht, das  heisst von der strichpunktierten Geraden 28  an bis zum     wulstförmigen    Ende des     Steuer-          organes    12 ist das letztere wieder mit einer       Metallschicht    bedeckt. Das Steuerorgan 4 ist  in gleicher     \'eise    mit einem elektrisch leiten  den Belag versehen, jedoch mit dein Unter  schied, dass die kreisringförmige Widerstands  schicht zwischen 22-23 an ihrem innern  Rand unmittelbar mit der Elektrode 6 des  Löschrohres 7 verbunden ist.

   Die Wider  standsschichten sind nun so bemessen, dass  bei der Netzfrequenz praktisch die besamten  Oberflächen der Steuerorgane 4, 11, 12 als       Kondensatorbeläge    wirken und zwischen den  Steuerorganen 4,12 einerseits und den Steuer  organen 11, 12 anderseits die wirksamen Ka  pazitäten gleich gross sind. Die Widerstands  beläge zwischen 22 und 23 sind mit andern  Worten so bemessen, dass bei Netzfrequenz  an ihnen praktisch kein Spannungsabfall ent-      steht.

   Bei den wesentlich höheren Frequen  zen, wie sie für einen Spannungsstoss charak  teristisch sind, entsteht jedoch an den     Wi.der-          standsscUichten    ein beträchtlicher Spannungs  abfall, da dann die Leitwerte der Kapazitäten  zwischen den Steuerorganen     dominieren.    Dem  entsprechend sind für die Spannungsvertei  lung an den Löschrohren 7, 9 nur noch die  innerhalb der Widerstandsschichten 22-23  liegenden     Metallbeläge    an den     Steuerorganen     4, 12     massgebend.    Damit kann erreicht wer  den, dass den Löschrohren bei Betriebsfre  quenz etwa gleiche Spannungsanteile,

   bei den  für einen     Spannungsstoss    massgebenden hohen  Frequenzen jedoch stark verschiedene Span  nungsanteile aufgedrückt werden. Ferner ist       eg    möglich, mit den Steuerorganen 4, 11, 12  noch eine vorzugsweise ebenfalls     frequenz-          abhä.ngige    Gruppensteuerung des Potentials  zwischen den in Reihe geschalteten     Lösch-          rohren    einerseits und einer allfällig vorhande  nen     Ansprechfunkenstrecke    anderseits herbei  zuführen.  



  Der     im    Gehäuse 2 untergebrachte span  nungsabhängige Widerstand ist nur für einen  Bruchteil der Betriebsspannung des zu schüt  zenden Netzes bemessen, und zwar derart,  dass bei den dem     Nennableitvermögen    ent  sprechenden     Stromstärken    an ihm ein Span  nungsabfall entsteht, der höchstens gleich der  Betriebsspannung des Netzes ist. Da weitaus  der grösste Prozentsatz aller     Nahblitzein-          schlä.ge    eine .Stromstärke von etwa 50000, A  besitzen, ist das     Nennableitvermögen    des  spannungsabhängigen Widerstandes vorzugs  weise für mindestens diesen Wert auszubil  den.

   Bei so hohen Werten des     Nennableitver-          mögens    wird bei den bisher bekannten Wi  derstandsmaterialien das     Nennableitvermö-          gen    etwa beim     3,5fachen    der Spannung des  zu schützenden     Anlageteils    erreicht, wenn der  spannungsabhängige Widerstand für die Be  triebsspannung des zu schützenden Anlage  teils bemessen ist.

   Bei einem Netz von 80     kV     wird demnach ein spannungsabhängiger  Widerstand in den     bisher    üblichen Ableitern  etwa bei 3,5 . 80     kV    = 280     kV    den Nennstrom  von beispielsweise 50     kA    durchlassen.

   Wird    jedoch der     spannungsabhängige    Widerstand  unter Annahme desselben Widerstandsmate  rials bei     einem    Netz von 80     kV    entsprechend  der     vorliegenden    Erfindung bemessen, so ist  er nur für     etwa    23     kV    auszulegen, da er  dann bei dem     3,5fachen    Spannungswert, das  heisst bei 80     kV,    gerade sein     Nennableitver-          mögen    von 50     kA        annimmt.    Es ist klar,

   dass  der zu schützende     Anlageteil    unter diesen  Umständen besser gegen     Überspannungen    ge  schützt wird, wobei insbesondere zu berück  sichtigen ist, dass Blitzströme bis zu 250     kA     auftreten können. Eine Folge dieser Bemes  sung des spannungsabhängigen Widerstandes  ist ferner, dass man mit wesentlich weniger  Widerstandsscheiben auskommt, als bei der  bisher üblichen Bemessung. Im oben angege  benen     Beispiel    müsste man offensichtlich nur  den     3,5ten    Teil der sonst üblichen Scheiben  anzahl anwenden; der spannungsabhängige  Widerstand wird daher auch weniger kost  spielig.

   Ein weiterer Vorteil besteht darin,  dass die Löschrohre hinsichtlich ihrer Bemes  sung wesentlich     weniger    kritisch werden, da  sie nun bei einem     ,Spannungsstoss    auch be  trächtliche     Lichtbogenspannungen    haben dür  fen, ohne dass die gesamte am Ableiter er  zeugte Spannung die Isolationsspannung des  zu schützenden Netzes überschreitet.

   Da der  spannungsabhängige Widerstand, im Gegen  satz zur üblichen Bemessung, hier die Grösse  des nachfliessenden Betriebsstromes nur noch  unwesentlich beeinflusst, sind die Löschrohre  für die Löschung des gesamten     Kurzschluss-          stromes    des zu schützenden Netzleiters gegen  Erde auszulegen.     Hierdurch    wird erreicht,  dass die in den Löschrohren entwickelte Gas  menge fast unabhängig von der .Stärke und  Dauer der Blitzströme     wird,    weil der durch  den grossen nachfliessenden Betriebsstrom er  zeugte Anteil nun grössenmässig gleich dem  durch die Blitzströme erzeugten Anteil ge  worden ist.

   Die Löschrohre arbeiten folglich  bei der neuen Bemessung des spannungsab  hängigen Widerstandes nur in einem engeren  Bereich hinsichtlich der erzeugten Gasmenge,  wodurch es weiterhin möglich     wird,    die       Löschwirkung    stets     optimal    auszunützen.     ]]er       
EMI0004.0001     
  
    spannungsabhiingige <SEP> jViderstand <SEP> hat <SEP> ante <SEP> r
<tb>  diesen <SEP> Umständen <SEP> natürlich <SEP> eine <SEP> andere.
<tb>  Funktion. <SEP> als <SEP> sie <SEP> bisher <SEP> üblich <SEP> war.

   <SEP> Er <SEP> dient
<tb>  nur <SEP> noch <SEP> in <SEP> zweiter <SEP> Linie <SEP> dazu, <SEP> die <SEP> Über  auf <SEP> cin(,ir <SEP> unsebüdlicheri
<tb>   'ert <SEP> herabzusetzen <SEP> und <SEP> seine <SEP> Funktion <SEP> der
<tb>  Begrenzung, <SEP> des <SEP> nachfliessenden <SEP> Betrie!is  Stromes <SEP> wird <SEP> praktisch <SEP> ohne <SEP> Bedeutung. <SEP> Irr,
<tb>  Überspannungsableiter <SEP> nach <SEP> der <SEP> vorliegenden
<tb>  Erfindung <SEP> hat <SEP> der <SEP> spannungsalilriingigc <SEP> Wi  derstand <SEP> fast <SEP> ausschliesslich <SEP> die <SEP> Anfgabo.
<tb>  beim <SEP> L <SEP> üsehen <SEP> des <SEP> nachfliessenden <SEP> Betriebs  sirorne.

   <SEP> insbesondere <SEP> bei <SEP> induktiven <SEP> Nützen.
<tb>   < las <SEP> Auftreten <SEP> schädlich <SEP> hoher <SEP> tberspan'nun  gen <SEP> zu <SEP> verhindern, <SEP> ii-elehe <SEP> Riiclcziinilungen <SEP> in
<tb>  den <SEP> Löschrohren <SEP> herbeiführen <SEP> könnten. <SEP> Dies
<tb>  wird <SEP> dadurch <SEP> erreicht, <SEP> dass <SEP> er <SEP> beirr <SEP> Null  durebgang <SEP> de. <SEP> nachfliessenden <SEP> Betrielisstro  mes <SEP> einen <SEP> so <SEP> hohen <SEP> Monientanwiderstand <SEP> an  nimmt, <SEP> iveleher <SEP> den <SEP> durch <SEP> die <SEP> Lösebrohr(, <SEP> ab  zuschaltenden <SEP> Stromkreis <SEP> vorwiegend <SEP> ohniisch
<tb>  gestaltet. <SEP> Selbstverständlich <SEP> hat <SEP> der <SEP> span  nungsalihingige <SEP> Widerstand <SEP> in <SEP> den <SEP> bekann  ten <SEP> Ableitern.

   <SEP> wo <SEP> er <SEP> also <SEP> für <SEP> die <SEP> Betriebs  spannung <SEP> bemessen <SEP> war, <SEP> ebenfalls <SEP> diese
<tb>  Funktion <SEP> übernommen. <SEP> Daneben <SEP> muss <SEP> er, <SEP> aber
<tb>  zweiten; <SEP> noch <SEP> für <SEP> die <SEP> Verminderung <SEP> des
<tb>  nachfliessenden <SEP> Betriebsstromes <SEP> und <SEP> drittens
<tb>  für <SEP> die <SEP> Begrenzung <SEP> der <SEP> abzuleitenden <SEP> Vber  spannungsii-e@len <SEP> herangezogen <SEP> werden.

   <SEP> Dies(,
<tb>  lfehrza <SEP> hl <SEP> der <SEP> ihm <SEP> übertragenen <SEP> Aufgali(,n <SEP> ist
<tb>  auch <SEP> der <SEP> Grund, <SEP> warum <SEP> besonders <SEP> in <SEP> Hoch  spannungsnetzen <SEP> mit <SEP> der- <SEP> bisher <SEP> üblielien <SEP> ,11i  leitern <SEP> nielit <SEP> alle <SEP> an <SEP> sie <SEP> zu <SEP> stell(,rid(@ri <SEP> Anfor  derungen <SEP> erfüllt <SEP> -werden <SEP> konnten.

   <SEP> N@Tir-d <SEP> je  doch <SEP> dem <SEP> spannungsabhängigen <SEP> @Viderstancl
<tb>  vorwiegend <SEP> nur <SEP> die <SEP> erste <SEP> der <SEP> drei <SEP> genausten
<tb>  Ftinktiorien <SEP> übertragen, <SEP> die <SEP> L%ischrtrig <SEP> <B>de,</B>
<tb>  dann <SEP> icesentlieh <SEP> grösseren
<tb>  Be  triebsstromes <SEP> den <SEP> Löschrohren <SEP> aufg(,hürdet.
<tb>  -während <SEP> für <SEP> die <SEP> Begrenzung <SEP> der <SEP> Irfilierspan  riungsivelleri <SEP> die <SEP> in <SEP> Reibe <SEP> geschalteten <SEP> L <SEP> öseh  rohre <SEP> mit <SEP> Pot(,ntialsteuerung <SEP> in <SEP> Z'crhindun#@
<tb>  mit <SEP> dein <SEP> sparriiniigal)hängigen <SEP> Widerstand
<tb>  vor!Ze#elien <SEP> sind, <SEP> so <SEP> lassen <SEP> sich <SEP> die <SEP> :

  in <SEP> diese
<tb>  Schaltelemente <SEP> zu <SEP> stellenden <SEP> Anfordcrirngen
<tb>  selbst <SEP> in <SEP> Hochspannungsnetzen <SEP> von <SEP> über
<tb>  100 <SEP> kV <SEP> erfüllen.       Bei der Bemessung des spannungsabhängi  gen     Widerstandes    ist noch zu berücksichti  gen, dass die Löschrohre, insbesondere bei       -rösseren          Gasdrücken,    den nachflie  ssenden     @eiric>haront    schon vor seinem na  türlichen     Nulldurelrgang    .stark abgesenkt, das  heisst praktisch gelöscht     Nahen    können.

       Damit          Riickzündungen    vermieden \-erden,     ,russ    also  der     spannungsabhängige        ZViderstand    genü  gend früh, das heisst bei noch verhältnismässig       grossen    Strömen schon den erforderlich hohen       'N#@'iderstand    besitzen, um schon einen gerin  gen     Zeitabschnitt    vor der Löschung de.

   Licht  hogens     den    abzuschaltenden     Stromkreis          ohiniseh    zu     machen.    Die erforderliche     Anpas-          sung    des     spannungsabhängigen    Widerstandes  an die     Löscheigenschaften    der Löschrohre  unter     Berücksichtigitug    der Grösse des nach  fliessenden Betriebsstromes lässt sich jedoch       finit    den heute bekannten Stoffen und für die  üblichen     Leistungen    der     zii    schützenden  Netze nur bedingt durchführen.

   Vor allem  ist es     wesentlich,    dass der Bruchteil der Be  triebsspannung, für den der     spannungsabhän-          gine        Widerstand    bemessen wird, nicht. zu ge  ring ist, da sonst hohe Exponenten des     span-          rrruigsabhängigen    Widerstandes nötig     sind.     Eine     dementsprechende        Verminderung    seiner       Wärmekapazität        lässt    sich dann     nicht        vermei-          den,

      und sein     Schluckvermögen        nimmt    in     im-          crtvüns(,hter    Weise ab. Es     zeigt    sich, dass der       pannun@@sablnin@,@ige        Widerstand    nur für  einen     solchen        Bru@@lrteil    der Betriebsspannung       bemessen        wurden    soll,     class    die an ihm er  zeugte     Spannung        T'"    bei dem abzuleitenden  Nennstrom J" mindestens gleich einem Zehn  tel der     Betri(,hsspannung    ist.

   Bezeichnet man  ferner mit
EMI0004.0057  
   den momentanen     Gleich-          Irornwiderstand    bei den     Momentanwerten    T'       -find        J    fair Spannung und Strom, so lässt sieh  die     Kennlinie    eines spannungsabhängigen       l@@idcrstandes        näherungsweis(,    durch die       Formel          wiedergeben.    Die Konstante hat dabei den  Wert     !'    =     TT"   <I>.</I>     J"(a- ,

          worin    die Grösse<I>a</I>     im         Exponenten ein Mass für die Spannungsab  hängigkeit darstellt und Werte zwischen o  und l haben kann. Bei einer Bemessung des  spannungsabhängigen Widerstandes nach der  vorliegenden Erfindung werden günstige  Verhältnisse geschaffen, wenn die Grösse     a     zwischen 0,25 und 0,75 gewählt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überspannungsableiter nach dem Patent anspruch und dem Unteranspruch 1 des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der spannungsabhängige Widerstand nur für einen solchen Bruchteil der Betriebsspannung des zu schützenden Anlageteils bemessen ist, dass die an ihm erzeugte,Spannung bei seinem Nennableitvermögen höchstens gleich der Be triebsspannung des zu schützenden Anlage teils ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Überspannungsableiter nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine solche Be messung der Löschrohre und des spannungs abhängigen Widerstandes, dass mindestens kurz vor der Löschung des nachfolgenden Be triebsstromes der Momentanwiderstand des spannungsabhängigen Widerstandes schon derart angestiegen ist, dass der durch die Löschrohre zu unterbrechende Stromkreis vor wiegend ohmisch wird. 2.
    Überspannungsableiter nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der spannungsabhängige Widerstand nur für einen solchen Bruchteil der Betriebsspannung bemessen ist, dass die an ihm erzeugte Span nung bei seinem Nennableitvermögen minde stens gleich einem Zehntel der Betriebsspan nung des zu schützenden Anlageteils ist.
    3. Überspannungsableiter nach Unteran spruch 2, mit einem spannungsabhängigen Widerstand, dessen Momentanwiderstand R sich wenigstens näherungsweise durch die Formel R = c . J(-a) bestimmen lässt, in wel cher c eine Konstante und J den jeweiligen Wert des durchfliessenden Stromes bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass die die Span nungsabhängigkeit bestimmende Grösse a Werte zwischen 0,25 und 0,75 besitzt.
    4. Überspannungsableiter nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Löschrohre zur Löschung des vollen Erd- schlusskurzschlussstromes des zu schützenden Leiters bemessen sind, der am Ort des Über spannungsableiters auftreten kann.
CH239485D 1944-02-03 1944-02-15 Uberspannungsableiter. CH239485A (de)

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