CH237408A - Zylinderschnellpresse. - Google Patents

Zylinderschnellpresse.

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CH237408A
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CH
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Inventor
Ag Schelter Giesecke
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Schelter & Giesecke Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/18Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
    • B41F3/20Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes with fixed type-beds and travelling impression cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description


      Zylinderschnellpresse.       Nach dem heutigen Stande der     Druck-          teclinik    unterscheidet man bei den     Flachdruck-          schnellpressen    im wesentlichen zwei grund  sätzlich verschiedene Bauarten, die     Ealtzylin-          derschnellpresse    und die     Zweitourenschnell-          presse.    Bei der     Haltzylinderpresse    erhält das  Satzbett seine hin- und hergebende Bewegung  meist durch ein Kurbelgetriebe; die Bewe  gung ist also ungleichförmig.

   Für den Druck  vorgang und das Einleiten der Bogenausfüh  rung wird der     Druckzylin'der    vom Satzbett  durch eine Verzahnung mitgenommen;     wäli-          rend    des Rücklaufes des Satzbettes bleibt der       Druck.zylinder    stehen und die Bogenausfüh  rung ruht ebenfalls.  



       Zum    Unterschied hiervon erhält der Druck  zylinder der     Zweitourenschnellpresse    eine  dauernde Drehbewegung mit gleichförmiger  Geschwindigkeit; das Satzbett durchläuft bei  seinem Hin- und Hergang zwei Strecken mit  gleichförmiger     Geschwiridigkeit    und zwei kurze  Umkehrstellen mit ungleichförmiger     Geseliwin-          digkeit.    Während des     Draekvorganges    arbeiten    Druckzylinder und Satzbett mit gleichförmiger  Geschwindigkeit zusammen,

   ohne durch eine  Verzahnung oder durch andere mechanische  Mittel     zwangläufig    miteinander verbunden zu  sein- den Rücklauf des Satzbettes benutzt  der sich andauernd drehende Zylinder zum  Ausführen des Bogens in Front der     31aschine.     



  Beide Bauarten haben ihre Vorzüge und  ihre Nachteile. Ein wichtiger Vorzug der     Halt-          zylinderschnellpresse    liegt in dem     zwang-          läufigen    Antrieb des Druckzylinders durch  das Satzbett während des Druckvorganges,  weil dadurch die unbedingt erforderliche     Über-          öinstimmung    der Bewegung zwischen Druck  form     und    Druckzylinder selbsttätig erzielt  wird. Demgegenüber ist ein schwerwiegender  Nachteil dieser Presse,     dass    Schwierigkeiten  beim Ausführen des     flischbedruckten    und da  her empfindlichen Bogens entstehen.

   Gerade  diese Schwierigkeiten haben zahllose Vor  schläge hervorgerufen, die     Haltzylinderschnell-          presse    mit einer Bogenausführung nach Art  der     -Zweitourenschnellpresse    zu versehen.      Die Erfindung bezieht sich auf eine     Zylin-          derschnellpresse,    bei welcher der Druckzylin  der mit Hilfe von zwei Zahnstangen derart  angetrieben wird,     dass    er im Verlauf eines  Arbeitsspiels des Satzbettes zwei volle und  gleichgerichtete Umdrehungen ausführt.

   Erfin  dungsgemäss wird der Druckzylinder mit Hilfe  von zwei     Satzbett-Zahnstangen    derart ange  trieben,     dass    er sowohl beim Vorlauf als auch  beim Rücklauf des Satzbettes<B>je</B> eine volle  und gleichgerichtete Umdrehung ausführt.  Dadurch ist dieselbe Arbeitsweise möglich  wie bei der     Zweitourenschnellpresse,   <B>d.</B> h. die  eine -Umdrehung des     Druckzylinders    kann in  unmittelbarer Zusammenarbeit mit. der auf  dem Satzbett liegenden     Druckform    dem Druck  vorgang dienen, während die zweite, mit dem  Rücklauf des Satzbettes zusammenfallende  Umdrehung für das Ausführen des Druck  bogens in Front der Maschine verwendet wer  den kann.  



  In den     Fig.   <B>1</B> und 2 der Zeichnung ist  ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen  Presse schematisch und unter Beschränkung  auf das zum Verständnis der Erfindung Not  wendige darstellt.  



  Das wie üblich auf Rollen laufende Satz  bett<B>1</B> erhält durch einen hier nur     ancedeu-          teten        sogenannten        Rollradantrieb    seine     hin-          und    hergehende Bewegung durch Abrollen  des Zahnrades 2 auf der untern ortsfesten  Zahnstange<B>3,</B> während die obere Zahnstange 4  mit dem hin- und hergehenden Satzbett<B>1</B>  verbunden ist. Die     Fig.   <B>1</B> zeigt die     vorderei     die     Fig.    2 die hintere     Totpunktlage    des  Satzbettes.

   Auf der Achse<B>5</B> des Druckzylin  ders<B>6</B> sitzt aussen an dessen einer Stirnseite  lose ein Zahnrad<B>7,</B> dessen     Teilli:reisdurch-          messer    genau so gross ist wie der Durch  messer der     Druckfläche    des Zylinders. Das  Zahnrad<B>7</B> steht im     EingTiff    mit einer oben  am Satzbett<B>1</B> vorgesehenen Zahnstange<B>8,</B>  deren Zähne also aufwärts gerichtet sind.

    Beginnt das Satzbett<B>1</B> seine Vorwärtsbewe  gung     (Fig.   <B>1),</B> so wird der     Druck-zylinder   <B>6</B>  durch das bei<B>9</B> angedeutete     Gesperre    gedreht,  so     dass    beim Zusammentreffen der     Druck-          :

  Räche   <B>10</B> des Druckzylinders (in     Fig.   <B>1</B> kreuz-    weise     schrafflert)    mit der Druckform<B>11</B> der  an dem     Druekzyliiider    angelegte Bogen in<B>i</B>  bekannter -Weise bedruckt wird.<B>A</B>uf der andern  Stirnseite des Druckzylinders<B>6</B> sitzt auf der  Achse<B>5</B> ebenfalls lose     ein    genau gleiches  Zahnrad<B>12,</B> das in derselben Weise durch  ein     Gesperre   <B>13</B> auf den Druckzylinder<B>6</B> ein  wirkt     (Fig.        '2).    Das Zahnrad 12 steht durch  ein     Zahnradgetriebe   <B>16, 15</B> mit einer zweiten,

    ebenfalls am Satzbett<B>1</B> angeordneten     Zahn-          stinge    14 in Verbindung, deren nach unten  gerichtete Zähne in das unterhalb des Druck  zylinders<B>6</B> angeordnete Zahnrad<B>15</B> eingrei  fen. Dieses überträgt unter Vermittlung des  Zwischenrades<B>16</B> seine Drehung auf das  Zylinderrad 1.2.

   Da das Zahnrad<B>15</B> beim  Vorlauf des Satzbettes<B>1,</B> also auf der     Zeieb-          nung    bei der Bewegung nach rechts, eine  entgegengesetzte Drehung wie beim Rück  gange des Satzbettes<B>1</B> erhält, dreht sich  beim Vorlauf des Satzbettes das -lose auf der       Zyliiiderachse    sitzende Zahnrad 12 entgegen  gesetzt wie das Zahnrad<B>7</B> und der Druck  zylinder<B>6.</B> Wenn aber, wie aus der     Fig.    2  ersichtlich ist, das Satzbett<B>1</B> seine Rück  wärtsbewegung in der dort dargestellten Pfeil  richtung beginnt, so ist aus den Richtungs  pfeilen bei den Zahnrädern<B>15</B> und<B>16</B> so  wie bei dem     Zylinderrade    12 zu ersehen,

       dass     der     Druckzvliiider   <B>6</B> von dem     Gesperre   <B>13</B>  des     Zaliiiraäes    12 wiederuni im gleichen Sinne  gedreht wird wie vorher beim Vorlauf des  Satzbettes, während das lose auf der Zylinder  achse<B>5</B> sitzende Zahnrad<B>7</B> nun entgegen  gesetzt wie     vorlier    gedreht wird.  



  Bei     and.Mernder    Hin- und     lierbewegung     des Satzbettes<B>1</B>     dureb    das von einem nicht  gezeichneten Kurbelgetriebe     bewegteRoll.i-ad2     erhält der     Druckzyliiider   <B>6</B> also eine durch  ,Stillstände bei der vordern und hintern  Umkehr des Satzbettes unterbrochene, aber  immer im gleichen Sinne erfolgende Dreh  bewegung. Dabei entspricht einer Bewegung  des Satzbettes in der einen Richtung jeweils  eine volle Umdrehung des Druckzylinders.  



  Aus der Zeichnung ist weiter zu ersehen,  wie sich der Bewegungsvorgang den<B>d</B>     uck-          technischen    Anforderungen an eine Flach-           druckschnellpresse    einfügt. Der     Anlegetiseli     <B>17</B> mit dem     daliinterliegenden    Stapel  tisch<B>18</B> erhält seinen Platz wie üblich ober  halb des Druckzylinders<B>6</B> und hier schliesst  sich auch der durch zwei Bandleitungen<B>19</B>  und 20 sowie     Ausführbrücken    21 angedeutete       Frontbogenausgang    an.  



       DerBeginnderDruckzylinderdruck-ffäclie10     und somit auch deren     Greiferkante   <B>G</B> und die  Bogenanlage werden von der senkrechten  Mittelebene des Druckzylinders so weit gegen  den Anlegetisch<B>17</B> hin zurückverlegt,     dass,     wenn sich das Satzbett<B>1</B> in der Pfeilrichtung  der     Fig.    2, also von der     hintem    zur vordern  Umkehrstelle bewegt, der Druckzylinder<B>6</B>  sieh aber stets im gleichen Sinne, also der  Pfeilrichtung dreht, der Anfang der     Zylinder-          druchfläche    erst dann seine tiefste Stellung  erreicht, wenn der Druckzylinder kurz vor  her die Hinterkante H der Druckform<B>11</B>  überlaufen hat.

   Auf diese Weise wird das bei  den bekannten     Zweitourenschnellpressen    zur  Verhinderung eines Zusammentreffens von  Druckfläche mit zurückkehrender Druckform  erforderliche, einen erheblichen Aufwand von  Getrieben bedingende Anheben des Druck  zylinders während des     Satzbettrückganges     vermieden.

      <B>PATENTANSPRUCH:</B>         Zylinderschnellpresse,    bei welcher der  Druckzylinder mit Hilfe von zwei Zahnstan-    gen derart angetrieben wird,     dass    er im Ver  lauf eines Arbeitsspieles des Satzbettes zwei  volle und gleichgerichtete Umdrehungen aus  führt, dadurch gekennzeichnet,     dass    der Druck  zylinder<B>(6)</B> mit Hilfe von zwei     Satzbett-          Zahnstangen   <B>(8,</B> 14) derart angetrieben wird,       dass    er sowohl beim Vorlauf als auch beim  Rücklauf des Satzbettes<B>(11) je</B> eine volle  und gleichgerichtete     ITmdrehung    ausführt.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Zylinderschnellpresse nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Satzbett-Zahnstangen <B>(8,</B> 14) zwei Zahnrä der<B>(7,</B> 12) zusammenwirken, die lo-se dreh bar auf der Druckzylinderachse <B>(5)</B> angeord net sind und die abwechselnd den Druck zylinder<B>(6)</B> mit Hilfe<B>je</B> eines Gesperres <B>(9</B> bezw. <B>13)</B> im gleichen Drehsinn drehen.
    2. Zylinderschnellpresse nach Patentan spruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Druckfläche<B>(10)</B> des Druckzylinders<B>(6)</B> derart angeordnet ist, dass ihre Greiferkante (CT) bei jeder zweiten, dem Rücklauf des Satzbettes<B>(1)</B> entsprechenden Zylinderumdrehung ihre tiefste Stellung erst erreicht, nachdem der Zylinder die Hinter kante (H) der Druckform<B>(11)</B> überlaufen hat, damit ohne Anheben des Druckzylinders ein Zusammentreffen der Druckfläche mit der zurückkehrenden Druckform vermieden wird.
CH237408D 1940-07-25 1943-06-16 Zylinderschnellpresse. CH237408A (de)

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