CH230751A - Höhenverstellbarer Reitstock. - Google Patents

Höhenverstellbarer Reitstock.

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CH230751A
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CH
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tailstock
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Aktiengesellschaft Waff Bruenn
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Waffenwerke Bruenn Aktiengesel
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B23/00Tailstocks; Centres
    • B23B23/005Tailstocks; Centres the centres being adjustable
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B33/00Constructional parts, details or accessories not provided for in the other groups of this subclass
    • G11B33/02Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Connection Of Plates (AREA)

Description


      Höhenverstellbarer        Reitstock.       . Gegenstand der Erfindung ist ein Reitstock  an Drehbänken,     -dessen    Oberteil auf einem auf  dem Drehbankbett gelagerten Zwischenglied  seitlich verschiebbar ist.

   Wie bekannt, sind       ans        Erzeugungsrücksichten    bloss geringe To  leranzen jener     Dimensionen    zulässig, die auf  die Lage der Reitstockspindel einen Einfluss  haben, insbesondere unter Berücksichtigung  der     Bedingung    der Einhaltung -der zylin  drischen Form der auf der     Drehbank        gearbei-          teten        Teile    sowie .genauer auf der     Drehbank          gebohrter    Löcher.     Jede    Abweichung in der  Gleichachsigkeit von Arbeits- und Reitstock  spindel hat einen unzulässigen kegeligen Ver  lauf des.

       bearbeiteten    Zylinders, oder eine  Vergrösserung des     gebohrten    Loches, und  zwar um das Zweifache der Verlagerung der  beiden Achsen, gleichgültig, ob in vertikaler  oder horizontaler, oder in beiden Richtungen  gleichzeitig, zur Folge.  



  Bisher wurden Reitstöcke mit Einrichtun  gen ausgerüstet, welche bloss ein seitliches         Verstellen    des     Oberteils    derselben gegenüber  der Arbeitsspindel bezw. .dem Bett .gestatte  ten. Diese     Verschiebungsmöglichkeit    war be  dingt durch die Notwendigkeit,     die    Lage der  Reitstockspindelachse derjenigen der Arbeits  spindel     bereits    bei der Montage     anzupassen,     da bei der     Erzeugung    keine     Gewähr    dafür  bestand, dass     keine    horizontale Verlagerung  der beiden Achsen     eintreten    würde.

   Diese       Einrichtung    wurde dann     gleichzeitig    zur  Herstellung langgestreckter Kegel, ohne Ver  wendung besonderer     Hilfseinrichtungen,    be  nützt. In der     Vertikalrichtung        bestand    unter       anderem    die Möglichkeit,     Unstimmigkeiten     ,der beiden     genannten    Achsen, durch Anpas  sen -der Reitstocksitzfläche nach Aufsetzen  des     Spindeletockes,dessen    Achse zur Bett  führung     parallel    sein musste, zu regeln.

   Ein  anderes Verfahren der     Höheneinstellung    des  Reitstockes bestand, allerdings im entgegen  gesetzten Sinn, im Anbringen von Unter  -lagen zwischen     Führungsplatte    des Reit-      Stockes oder des Reitstockes selbst und     dein     Bett. Das letztgenannte Verfahren ist sehr  ungenau, da nur sehr Schwer eine Koaxialität  mit der Arbeitsspindel erreichbar ist.     Daraus     ist ersichtlich, dass die Grundstellung .durch  die Stellung der Arbeitsspindel bestimmt  wird, so dass bei der Anpassung die Lage der  Reitstockspindelachse in bezug .auf die Ar  beitsspind,elachse ständig     überwacht    werden  musste.

   Abgesehen davon, dass diese Arbeit  sehr langwierig     war,    geschah es sehr oft, dass  infolge     Schabens    eine negative Abweichung  eintrat, dass heisst, die Reitstockachse kam  dann unter die Arbeitsachse zu liegen, so dass  die Spindelstockführung neuerlich angepasst  werden musste. Diese Arbeit ist deshalb um  so schwieriger, als auch auf die Parallelität.  zwischen Reitstockspindel und Bettführung  geachtet werden muss.

   Ein ähnlicher Zustand  tritt nach längerem Gebrauch der Drehbank  ein, wenn :die Sitzflächen der Reitstockfüh  rung infolge der häufigen Verschiebung in  solchem Masse abgenützt wird, dass die Reit  stockspindela:chse in eine neue Lage verlagert  wird, welche ausserhalb     des        Rahmens    der zu  lässigen Toleranzen     liegt,    so dass die Herstel  lungsgenauigkeit der Drehbank unter das zu  lässige Mass sinkt.    Diese     Nachteile    und Mängel können durch  die Erfindung behoben werden.

   Die Erfin  dung besteht .darin, dass die ebene Oberteil  auflagefläche des     Zwischengliedes    gegen     eine          Horizontalebene    geneigt ist, und ferner, dass  der Oberteil neben der seitlichen Verstellung  noch derart auf der Oberteilauflagefläche ver  stellt werden kann, dass dabei die Höhenlage  der Reitstockspindelachse sich ändert.  



  Auf diese Weise können alle Fehler und  Abweichungen in der Gleichachsigkeit der  Achsen von Arbeitsspindel und: Reitstock  spindel, die entweder beim Zusammenbau oder  durch     längere    Benützung entstanden sind, be  seitigt werden, ohne dass eine Anpassung der  einzelnen Führungsflächen wie bisher not  wendig wäre. Bei einer Ausführungsform  kann der Oberteil auf dem Zwischenglied in  zwei zueinander senkrechten Richtungen. in         verschiedenen    Laben festgestellt werden, von       welchen    die eine Richtung zu einer durch die  Reitstockspindelachse gelegten Vertikalebene  parallel ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel -des Reitstockes  gemäss der Erfindung ist in der beiliegenden  Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt:  Fig. 1 den Aufriss des Reitstockes,  Fig. \? einen Grundriss des Reitstockes mit  Teilschnitten nach Linie A-A und B-B  der Fig. 4 durch die Einstellvorrichtung,  Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Ein  stellvorrichtung nach Linie B-B in Fig. 4  und  Fig. 4 einen Querschnitt durch die Ein  stellvorrichtung nach der Linie C-C der  Fig. 3.  



  Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist der Ober  teil 1 des Reitstockes im Drehbankbett mit  Hilfe eines     Zwischengliedes    2 gelagert. Der  Teil 1 liegt auf einer ebenen     Oberteilauflage-          fläehe    1.1 auf, die gegen eine Horizontalebene  geneigt ist und mit     derselben        einen    Winkel a  einschliesst, der so gewählt wird, dass er klei  ner ist als     der        Reibungswinkel    der Ruhe     zwi-          schen    den Teilen 1, 2.

   Die Fläche 11 bildet  die Gleitfläche des Oberteils 1 am Zwischen  glied     \).    Beide Körper 1 und 2 sind senkrecht  zur Fallinie der schrägen Fläche 11, welch <        Fallinie    in der Vertikalebene der     Reitstock-          spindelachse    verläuft, mit Nuten zur     Lage-          run-,    der Vorrichtung versehen, die zur Ver  stellung und Feststellung des     Oberteils    1 auf  dem Zwischenglied 2 dient.

   In einer Nut des  Oberteils 1 ist verstellbar     ein    Einstellglied 3       gelagert.,    das, mit einer zur Bettlängsrichtung  schräggestellten,     fortsatzartigenLeiste        3.a    ver  sehen ist, die bei     einmontiertem    Einstellglied  3 über die Fläche 11 vorsteht. Das Einstell  glied 3 ist in der     Längsrichtung    der Nut  durch zwei Schrauben     G    fixiert, die in<B>je</B> eines  der Leistenenden eingeschraubt sind und  durch Deckplatten 9 der Nut des Reitstockes  hindurchgehen.  



  In einer Nut des Zwischengliedes 2 sind  zwei gegenläufig     und    verstellbare gleiche  Keile 4, 5 gelagert, deren Neigung der     Nei-          gun,;    der     Leiste    3a gegen die     Nutachse    ent-      spricht, so dass die Keile die Zwischenräume       zwischen    der     Leiste    3a     und;    den Seitenwänden  der Nut im     Zwischenglied    2 ausfüllen.

   Die  Verstellung der     Keile    kann mit Hilfe von  Schrauben 7 erfolgen, welche     in        Deckplatten     8 der Nute des Zwischengliedes 2     drehbar,     aber in der Längsrichtung unverstellbar ge  lagert und in die breiteren Enden der Keile  4, 5 eingeschraubt sind. Die     Deckplatten    8  sind an     -den    Lagerteilen der Keile befestigt.  Der Oberteil 1 und das Zwischenglied 2 sind  miteinander mit einer Schraube 10 verbun  den, während die     Befestigung    des: Oberteils  mit dem Zwischenglied 2 am Drehbankbett       mittels    zweier Schrauben 12 erfolgt.  



  Die     Vorrichtung    zum Verstellen und zum  Feststellendes Oberteils 1 auf dem Zwischen  glied weist die Keile und das Einstellglied 3  auf und sie ist sowohl im Teil 1 wie im Teil  2 gelagert.  



  Es .liegt auf der Hand, dass die Lagerung  .des     Einstellgliedes    3 und der     Keile    4, 5 um  gekehrt erfolgen kann, das heisst dass das Ein  stelIglied 3 in dem Zwischenglied 2 und die  Keile 4, 5 im Gehäuse 1     gelagert    werden kön  nen, ohne den Rahmen des Erfindungsgedan  kens zu     überschreiten.     



  Erweist sich der     Ausgleich    einer Verla  gerung der Reitstockspindelachse gegenüber  der     Arbeitsspindel    lediglich in der Horizon  talebene als erforderlich, dann werden zu  nächst ,die Schrauben 12 und 10 gelöst. Dar  auf hin wird die eine der Schrauben 6, welche  das Glied 3 festhalten, gelöst, und zwar je  nach     Richtung    der Verstellung des.     Oberteils     1, so dass .sie sich aus dem Einstellglied 3  herausschraubt.

   Durch Einschrauben der       zweiten        Schraube:    6 in das     Einstellglied    3,  die sich an der mit dem     Oberteil    1 fest ver  bundenen Unterlage 9 abstützt, wird der  Oberteil entlang     ,diesem    Glied 3 um eine ent  sprechende Länge seitlich verschoben.

   Bei die  ser Verstellung ist das     Einstellglied    3     mittels     seiner Leiste     3a,    die durch die mittels der  Schrauben 7 in den     Keilräumen    zwischen den  Nutenwänden des Zwischengliedes 2 und der  Leiste     3a    festgezogenen     Keile    4, 5 festge  klemmt ist, fixiert, so -dass sich     seine    Lage    gegenüber dem Zwischenglied 2 nicht ver  ändert.

   Nach Verstellen um das gewünschte  Mass wird zunächst die Schraube 10 festge  zogen, worauf jene Schraube 6 festgeschraubt  wird,     .die    bei der Verstellung zuerst aus der       Leiste        herausgeschraubt    worden ist.  



  Soll die Höhenlage der Reitstockspindel  achse verändert werden, z. B. deren     Verrin-          erung    erfolgen, dann wird durch Verdrehen  g o  einer Schraube 7 der Keil 4 in Fig. 3 nach  rechts verschoben.     In,den    zwischen dem Keil  4 und der     Leiste    3a dadurch entstandenen  Raum wird durch den     zweiten    Keil 5 durch  Drehen der gegenüberliegenden Schrauben 7  ,die Leiste des     Einstellgliedes    .gedrückt. Die  Komponenten des Normaldruckes zwischen  dem Keil 5     und    der     Leiste    3a verschieben den  Oberteil 1 entlang, der geneigten Fläche 11,  die mit der Bettachse einen bestimmten Win  kel einschliesst.

   Da die     eine        Komponente,der          Bewegungsrichtung    des Oberteils 1 in die  Richtung der Fallinie der Fläche 11 fällt, so       ändert        sich    beim Verschieben     ,des    Oberteils 1  ,die Höhenlage. der Reitstockspindel. Gleich  zeitig verstellt sich aber ,auch die Spindel  achse in der     Querrichtung,    so dass nach der       Höhenverstellung    ;auch eine     Richtigstellung     der     Gleichachsigkeit    der beiden Spindeln in  horizontaler Richtung erforderlich ist. Dar  aufhin wird die Schraube 10 bezw. werden  die Schrauben 12 wiederum festgezogen.

   Es  kann aber der     Oberbeil    1 in     zwei    zueinander       senkrechte        Richtungen        in    verschiedenen La  gen     festgestellt    werden, wobei     die        eine    dieser  Richtungen zu einer durch die Reitstock  spindelachse gelegte Vertikalebene parallel ist.  



  Soll die Reitstockspindelachse gehoben  werden, dann wird in     völlig    gleicher Weise  vorgegangen, bloss mit dem Unterschied, dass       zunächst    der Keil 5 gelöst wird, worauf die  Schraube 7 des     Keils    4     verschraubt    wird,  durch welche die     Leiste    3a in den     freigewor-          .denen    Raum gedrückt     wind.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reitstock an Drehbänken,dessen Oberteil auf einem auf dem. Drehbankbett gelagerten Zwischenglied seitlich verschiebbar ist, d@a- durch gekennzeichnet, dass die ebene Oberteil auflagefläche (11) des Zwischengliedes (2) gegen eine Horizontalebene geneigt ist und ferner, dass der Oberteil (1) neben der seit lichen Verstellung noch derart auf der Ober teilauflagefläche (11.) verstellt werden kann. dass dabei die Höhenlage der Reitstockspin delachse sich ändert. UNTERANSPRÜCHE: l.
    Reitstock nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (1) auf dem Zwischenglied (_2) in zwei zueinander senk rechten Richtungen in verschiedenen Lagen feststellbar ist, von welchen Richtungen die eine Richtung zu einer -durch .die Reitstock spindelachse belebte Vertikalebene par allel ist. ?. Reitstock nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet.. dass zur Verstellung und Feststellung des Oberteils (1) auf dem Zwischenglied (?) eine Vorrichtung vorgesehen ist, die sowohl im Zwischenglied (2) als auch im Oberteil (l.) untergebracht ist. 3.
    Reitstock nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und \?, dadurch gekenn- zeichnet, dass die benannte Vorrichtung zwei gegenläufig verstellbare Keile (4. 5). die im Zwischenglied (\?) gelagert sind und ein Ein stellglied (3) mit zur Bettlängsrichtung schräggestellter Leiste (3a) aufweist, wobei die Keile (4. 5) dir gleiche Neigung aufweisen wie die Leiste (3a) und die letztere einklem men können und wobei das Einstellglied (3) im Oberteil (1) .gelagert ist.
    4. Reitstock nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Verstellen der Keile (4, 5) Schrauben (7) vorgesehen sind, die in Deck platten (8) belagert sind, welche an den La- gerteilen der heile (4. 5) befestigt sind.
    5. Reitstock nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1. bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Neigungswinkel, welcher die Oberteilauflagefläche (11) mit der ge nannten Horizontalebene einschliesst, kleiner it als der Reibungswinkel der Ruhe zwischen Oberteil (,1) und Zwischenglied (2).
CH230751D 1924-03-28 1942-06-25 Höhenverstellbarer Reitstock. CH230751A (de)

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