CH230102A - Verfahren und Einrichtung zur Messung von Geschossgeschwindigkeiten. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Messung von Geschossgeschwindigkeiten.

Info

Publication number
CH230102A
CH230102A CH230102DA CH230102A CH 230102 A CH230102 A CH 230102A CH 230102D A CH230102D A CH 230102DA CH 230102 A CH230102 A CH 230102A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
projectile
points
trajectory
electron multipliers
time
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gesellschaft Zur Foerde Techni
Original Assignee
Ges Foerderung Forschung Technische Physik Eth Zuerich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ges Foerderung Forschung Technische Physik Eth Zuerich filed Critical Ges Foerderung Forschung Technische Physik Eth Zuerich
Publication of CH230102A publication Critical patent/CH230102A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/64Devices characterised by the determination of the time taken to traverse a fixed distance
    • G01P3/68Devices characterised by the determination of the time taken to traverse a fixed distance using optical means, i.e. using infrared, visible, or ultraviolet light
    • G01P3/685Devices characterised by the determination of the time taken to traverse a fixed distance using optical means, i.e. using infrared, visible, or ultraviolet light for projectile velocity measurements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


  



  Verfahren und Einrichtung zur Messung von Gescho?geschwindigkeiten.



   Es sind bereits zahlreiche   Methoden vor-    geschlagen worden, um die Geschwindigkeit von Geschossen zu messen. Die bekannten zur   Darchführung    dieser Verfahren dienenden Einrichtungen weisen jedoch den Nachteil auf, da? sie zum   mindesten    teilweise in der   Geschossflugbahn selbst    liegen müssen.



  Es sei in diesem Zusammenhang nur auf das ballistische Pendel und den Apparat von Le   Boulengé    (1864) verwiesen.



   Es hat sich jedoch gezeigt, dass es   auBer-    ordentlich schwierig ist, die zur   Messung die-    nenden Apparaturen in die   GeschoBflugbahn    zu verlegen.



   Es wurde deshalb auch versucht, vermittelst optischer Messungen die   Geschoss-    geschwindigkeit festzustellen. Die Intensi  täten,    die zur Verfügung stehen, sind jedoch so klein, dass es bis heute nicht gelungen ist,   mittels gewöhnlicher Photozellen einwand-    freie. Gesehossgesehwindigkeitsmessungen vorzunehmen.



   Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun ein Verfahren, bei welchem die Zeit, die das   GeschoB    für die Zurücklegung eines bestimmten Weges erfordert, durch Liehtinten  sitätsänderungen festgestellt wird, und    zwar dadurch, da? zur Feststellung der Lichtinten  sitätsänderungen    Photozellen in Verbindung mit   Elektronenvervielfachern    verwendet werden.



   Die Verbindung von Photozellen mit Elek  tronenvervielfachem ermöglicht, die geringen    Intensitätsänderungen, die beim Durchgang des Geschosses durch zwei Punkte entstehen, so zu verstärken, da? eine sofortige Registrie  rung des Zeitintervalles möglich    ist und damit die   Geschossgeschwindigkeit direkt bestimmt    werden kann.



   Die erfindungsgemässe Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens weist zwei Photozellen in Verbindung mit Elektronenvervielfachern und die zur Anvisierung von zwei Punkten der   Geschossflugbahn notwen-    dige Optik in einem Gehäuse auf, welches so gelagert ist, dass sowohl die Einstellungen vom Geschütz (Seite und Elevation) sowie die Neigung zur Anvisierung der Geschossflugbahn eingestellt werden k¯nnen.   



   An diesem Gehäuse kann ferner eine Beobachtungseinrichtung angebracht sein.      vermittelst welcher zwei    am Geschütz angebrachte Marken anvisiert werden können, damit der Abstand vom Geschütz bestimmt werden kann.



   Es sind zahlreiche Einrichtungen denkbar, um zur   Durchführung des erfindungsgemä-    Ben Verfahrens zu dienen. Einige beispielsweise Ausführungsformen sind in den beilie  genden Zeichnungen    in den Fig. 1 bis 3 dargestellt.



   In Fig. 1 ist schematisch ein Geschütz sowie die zur Messung der Gescho?geschwindigkeit dienende Einrichtung dargestellt.



      Aus dem Geschütz l wird ein Geschoss 2 ?    abgefeuert, das sich auf der Flugbahn 3 bewegt. Zwei Punkte dieser Gescho?flugbahn,   4    und 5, die einen Abstand von   etwa 20 m    auf der Gescho?flugbahn besitzen, werden nun für die   Messung herangezogen bezw. der    Durchgang des Geschosses durch diese beiden Punkte festgestellt und aus der Zeit, die zwischen dem   Durchgang des Geschosses durcli    die   Punkte.    4 und 5 verstreicht, die Geschwin  digkeit    desselben festgestellt.



   In dem Gehause 6 befinden sich zwei Spiegel 7 und 8, wovon Spiegel 7 Punkt 5 anvisiert und Spiegel 8 Punkt 4. Die Spiegel 7 und 8 werfen die auf sie fallenden Strahlen auf einen weiteren Spiegel 9. Spiegel 9 reflektiert die vom Spiegel 8 ankommenden Strahlen durch eine Öffnung 10 im Spiegel 7 auf die Schlitzblende 11. Im   Seblitz    11 wird demnach ein Bild des Punktes 4 und umgekehrt im Schlitz 12 ein Bild des Punktes 5 erzeugt.



   Es ist einleuchtend, dass beim Durchgang eines Geschosses durch die Punkte 4 und 5 Lichtintensitätsänderungen entstehen, die nun durch die Spiegeloptik auf die Schlitze 11 und   12    übertragen werden. Unmittelbar hinter den Schlitzen 11 und 12 befinden sich zwei Photozellen in Verbindung mit   Elektronen-      vervielfachern    13 und 14, die die Intensi  tätsänderungen verstärken. Über    ein Kabel 15 sind die   Elektronenvervielfacher    13 und 14 mit einem weiteren Verstärker 16 verbunden.



   Das Gehäuse 6 ist nun in einem Rahmen 17 drehbar gelagert. Rahmen 17 ist wiederum auf einem Stativ 18 ebenfalls drehbar befestigt. Damit ist es möglich, das Gehause genau so einzustellen, dass die Spiegel 7 und 8 die Punkte 4 und 5 anvisieren.



   Die gezeichnete Achse a-a ist in jedem Fall parallel zur Kanonenrohrachse bezw. zur Gescho?bahn einzustellen. Auf der Achse   erv    ist schliesslich noeh eine Beobachtungseinrichtung 19, beispielsweise ein Fernrohr, angebracht. vermittels welchem erm¯glicht wird, durch Anvisierung zweier Marken 20 und 21 am Gesch tz den Winkel a und damit die Entfernung der Einrichtung vom Geschütz festzustellen. Dies ist notwendig, um den genauen Abstand der anvisierten Punkte zu bestimmen.



   Bei der Einrichtung nach Fig. 1 k¯nnen nun die vom   Elektronenvervielfacher    13 und vom Elektronenvervielfacher 14 ausgehenden Impulse in einer nicht dargestellten   Einrich-      tung registriert werden und    aus der zwischen den einzelnen Impulsen liegenden Zeit die   Gesehossgeschwindigkeit    direkt ermittelt wer  den.    Die direkte Ermittlung ist beispielsweise in einfacher Weise durch Verwendung von mit einer Skala versehenem Papier zur Aufzeichnung der Impulse denkbar.



   Das in Fig. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel besitzt jedoch den Nachteil, da? infolge des gekreuzten Strahlenganges der Abstand der Apparatur vom Geschütz festgestellt werden muss, was eine Erschwerung der Messung bedeutet.



   In den Fig. 2 und 3 isteine Ausfiihrung dargestellt. bei der die Abstandsmessung wegfallt. Fig. 2 zeigt schematisch den Aufbau dieser Ausführungsform und Fig. 3 den Strahlengang.



   In zwei Zylindern 22 und 23, deren   Ach-    sen parallel stehen, ist je ein Spiegel 24 und 25 angeordnet. Diese Spiegel 24 und 25 reflektieren ähnlich wie beim   Ausführungsbei-    spiel nach Fig.   1    auf zwei Spiegel 26 und 27.



  Die Spiegel 26 und 27 vereinigen die auf sie fallenden Strahlen auf den Schlitzblenden 28 und 29 und erzeugen dort ein Bild des Geschosses 2. Hinter den Schlitzblenden 28 und 29 sind wiederum zwei Photozellen in Verbindung mit   Elektronenvervielfachern    30 und 31 angebracht. Der   Elektronenvervielfacher    28 steht in Verbindung   mit einer Laufzeit-    kette 32. Laufzeitkette 32 wiederum ist   elek-    trisch mit einem Kallirotron   33    verbunden.



  Der Elektronenvervielfacher 31 steht ebenfalls mit   dem.      Eallirotron 33 über    ein DÏmpfungsglied d 34 in Verbindung. Dieses Kallirotron stellt eine Kippschaltung dar, die durch den einen Impuls zum einmaligen Kippen gebracht wird und durch den zweiten Impuls zurückkippt. Kommen nun die Impulse gleichzeitig an, so kippt die Schaltung nicht ; das Anzeigeinstrument 35 zeigt keinen Ausschlag. Verharrt dagegen die Schaltung kurze Zeit   in gekipptem    Zustand, so flieBt durch das Anzeigeinstrument eine diesem Zeitintervall entsprechende Strommenge.



   In Fig. 3 ist der Strahlengang, beispielsweise im Zylinder 22, vergrössert dargestellt.



  Die praktisch parallel auf den Spiegel 24 auftreffenden Strahlen werden über Spiegel 26 auf die   Sehlitzblende    28 reflektiert, wo ein Bild des Geschosses 2 erzeugt wird. Unmittelbar hinter der Schlitzblende 28 befindet sich die Photozelle mit   angeschlossenem Elek-      tronenvervielfacher 30,    in welchem in bekannter Weise die auffallende Lichtintensität bei gleichzeitiger Verstärkung in eine Spannung umgewandelt wird.



   Die Wirkungsweise der in Fig. 2 und 3 dargestellten Einrichtung ist folgende :
Die Zylinder 22 und 23, die eine Spiegeloptik oder auch eine Linsenoptik enthalten, sind in einem Abstand von etwa 1 bis 2 m parallel zueinander aufgestellt.



   Das Geschoss 2 wird nun beim Durchfliegen der durch die Zylinder 22 und   23    an  visierten    Punkte eine   Lichtintensitätsände-    rung in den Photozellen und dadurch eine Stromänderung sowohl am Elektronenvervielfacher 30 wie 31 verursachen, wobei diese IntensitÏtsÏnderungen je nach der GeschoBge  schwindigkeit um eine    bestimmte Zeit   aus-    einander liegen.



   Bei   Geschwindigkeitsmessungen    von Geschossen handelt es sich jedoch stets nur darum, festzustellen, wie groB die Differenz der tatsÏchlichen von der verlangten vorge  schriebenen Geschossgesehwindigkeit    ist. Beträgt die   vorausbestimmte    GeschoBgeschwin  digkeit800m.proSek.,.so'    ist bekannt, in    welchem Zeitintervall sich die Intensitäts-    änderungen zwischen den   Elektronenverviel-    fachem 30 und 31 folgen werden. Eine Abweichung von dieser vorausbekannten Ge  schwindigkeib wird daher    eine Differenz in diesem vorausbestimmten Zeitintervall bewirken. Diese Tatsache wird bei dem Beispiel nach Fig. 2 ausgenützt.

   Der   Elektronenver-    vielfacher 30 steht mit einer Laufzeitkette 32 oder einem   Eunstkabel    in Verbindung, welches genau auf diejenige Laufzeit   einge-    stellt ist, die der verlangten GeschoBgeschwin  digkeit,    d. h. der   Zeit, die bei dieser Geschoss-       gescbwindigkeit zwischen den Impulsen der Elektronenvervieliacher 30 und 31 liegt, ent-    spricht
Der   Elektronenvervielfacher 31 steht    nun   tuber    ein   Dämpfungsgliedt 34    mit einem   Kalli-    rotron 33 in Verbindung. Ebenfalls ist der Elektronenvervielfacher 30 über die   Laufzeib    kette 32   mit dem Kallirotron verbunden.   



   Es ist   klar, daB    nunmehr bei einer Ge   schwindigkeitsmessung, bei welcher die Ge- sohossgesehwindigkeit genau der Einstellung    an der Laufzeitkette 32 entspricht, die Impulse des Elektronenvervielfachers 30 und 31 gleichzeitig am   Eallirotron    eintreffen. An dem mit dem Kallirotron verbundenen Instrument 35, das Differenzen anzeigt, wird demnach kein Ausschlag festgestellt werden.    können. Dagegenj werden alle Abweichungen    von   derjenigen Gesehossflugzeit,    die kleiner   oder gröBer isb als    die an der Laufzeitkette 32 eingestellte Verzögerung, sofort am Instrument t 35 durch einen Ausschlag festgestellt werden können.

   Mithin ist durch den Ausschlag am Instrument 35 eine Abweichung, und zwar gr¯?enmÏ?ig, von der normalen ver   langten Gesehossgeschwindigkeit ablesbar.   



   Wird nun die Laufzeitkette 32 variabel ausgebildet, so können an ihr sämtliche ge   gebenen GeschoBgeschwindigkeiten eingestellt    und damit die jeweiligen Abweichungen am Instrument abgelesen werden.



   Die Ausbildung einer   variablen Laufzeit-    kette ist jedoch ziemlich kostspielig. Eine   variable Laufzeitkette    wird deshalb nur dann vorgesehen werden, wenn mit der Apparatur Gesehossgesehwindigkeiten von etwa 200 bis 1000 m pro   Sek.    gemessen werden sollen.



  Handelt es sich jedoch darum, Gescho?gesehwindigkeiten, die nur um 100 bis 200 m pro   Sek.    differieren, zu vermessen, so ist es einfacher, die Laufzeitkette 32 fest und die Zylinder 22 und   23    verschiebbar auszubilden.



   Es ist ja einleuchtend,   da.    eine Versehiebung der Zylinder 22 und 23 gegen- bezw. auseinander eine Verkleinerung bezw. Ver  grösserung der zwischen    den Impulsen der   Elektranenvervielfacher    30 und 3   liegemclen    Zeit bedeutet.



   Wie bereits erwähnt, ist diese Ausführung infolge der notwendigen rÏumlichen Be  grenzung    der Apparatur nur dann möglich, wenn   Geschossgeschwindigkeiten,    die nur um 100 bis 200 m pro Sek. auseinanderliegen, gemessen werden sollen. Es kann dann der Abstand, den die Zylinder 22 und 23   voneinan-    der aufweisen müssen, damit die Impulse unter Einschlu? der festen Laufzeitkette   gleichzeitig am Eallirotron    eintreffen, genau ermittelt werden. Die Abweichungen von der   Normalgeschwindigkeit werden dann    wie  derum, wie gezeigt, am Instrument    35 abgelesen.



   An Stelle der elektrischen Laufzeitkette   kannselbstverständlichauchirgendeine    Einrichtung verwendet werden, mit der ein vom   EIektronenvervielfacher    ausgehender Impuls um eine bestimmte feste oder veränderliche Zeit verzögert werden kann.



   Bei der bisherigen Darstellung wurde davon ausgegangen, dass die Messungen bei Tageslicht vorgenommen werden. Die Apparatur erlaubt jedoch, in einfacher Weise die   Messungen bei Nacht    vorzunehmen. Es sind zu diesem Zwecke im Strahlengang beispielsweise unter Zuhilfenahme von halbversilberten Spiegeln entsprechende Lichtquellen   vor-    zusehen, die das Geschoss bei seinem Durchgang durch die anvisierten Punkte beleuchten.



  Das Gescho? wird dann bei seinem Durchgang durch diese Punkte das auffallende Licht reflektieren und wiederum eine Inten  sitätsänderung verursaehen,    die in genau derselben Weise wie bei Messungen bei Tageslicht durch die Photozellen in Verbindung mit den Elektronenvervielfachern   aufgefans    gen und weitergeleitet wird.



   Die   gezeigten Aussführungsbeispiele    zei   gen einfache Möglichkeiten, um das erfin-      dungsgemässe    Verfahren zu realisieren.   Selbst-    verständlich Ist es jedem Fachmann möglich, zahlreiche weitere Ausführungsbeispiele anzugeben, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Messung von Geschoss- geschwindigkeiten, bei welchem die Zeit, die das Geschoss für die Zuriieklegung eines be gtimmtpn Weges erfordert, durch Lichtinten- sitätsänderungen ermittelt wird, dadurch gekennzeichnet, da? zur Feststellung der Licht- intensitätsänderungen Photozellen in Verbin dung mit Elektronenvervielfachern verwendet werden.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da? in einem Gehäuse die zur Anvisierung von zwei Punkten der Geschoss- flwgbahn notwendige Optik, sowie zwei Photozellen in Verbindung mit Elektronen vervielfachern angeordnet sind, da? ferner das Gehäuse derart gelagert ist, da? sowohl die am Gesehütz eingestellten Daten als auch die Neigung zur Anvisierung der Geschossflugbahn eingestellt werden können.
    C'NTERANSPRtCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronenver- vielfacher mit einer Einrichtung verbunden werden, die die Zeit zwischen den einzelnen Impulsen registriert.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die der erwarteten Gesehossgeschwindigkeit entsprechende Zeit zwischen dem Eintreffen der einzelnen Impulse an einer elektrischen Laufzeitkette, die zwischen die beiden Elektronenvervielfacher eingeschaltet ist, eingestellt wird, derart, da? an einem Instrument nur die Zeitdifferenzen entsprechend der Abweichung von der normalen Gesehossgesehwindigkeit festgestellt werden.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, daB in den Strahlengang der Optik zur Anvisierung der zwei Punkte der Gesehossflugbahn Dichtquellen eingeschaltet werden, die das Geschoss bei seinem Durchgang durch die anvisierten Punkte b, eleuchten, zum Zwecke, die Gescho?geschwindigkeit auch bei Nacht bestimmen zu können.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse eine Beobachtungseinrichtung vorgesehen ist, vermittels welcherzweia.mGeschützbefindliche Marken anvisiert werden können, damit der Abstand der Apparatur vom Geschütz festgestellt werden kann.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Optiken zur Anvisierung zweier Funkte der Geschossflugbahn parallel angeordnet sind.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch H, dadurch gekennzeichnet, dass die Opüken zur Anvisierung zweier Punkbe der GeschoBflug- bahn so ausgebildet sind, dass ihr Abstand ver Ïndert werden kann.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronen- vervielfacher über eine variable Laufzeitkette mit einer Einrichtung zur Bestimmung von Zeitdifferenzen verbunden sind.
    8. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, daB die Elektronen vervielfacher über eine feste Laufzeitkette mit einer Einrichtung zur Bestimmung von Zeitdifferenzen verbunden sind.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch II, zur Durchführung des Verfahrens nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Strahlengang der Optik Lichtteilungskor- per vorgesehen sind.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verzögerung der von einem Elektronenvervielfacher ausgehenden Impulse eine Verzögerungseinrich- tung vorhanden ist.
CH230102D 1939-07-08 1939-07-08 Verfahren und Einrichtung zur Messung von Geschossgeschwindigkeiten. CH230102A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH230102T 1939-07-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH230102A true CH230102A (de) 1943-12-15

Family

ID=4456438

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH230102D CH230102A (de) 1939-07-08 1939-07-08 Verfahren und Einrichtung zur Messung von Geschossgeschwindigkeiten.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH230102A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248482B (de) * 1956-01-26 1967-08-24 Chicago Aerial Ind Inc Einrichtung zur Bestimmung der Lage der umlaufenden Fluegel eines Hubschraubers
CN116660572A (zh) * 2023-05-26 2023-08-29 广州计量检测技术研究院 一种用于弹射速度测量的测速仪装置及测速方法

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248482B (de) * 1956-01-26 1967-08-24 Chicago Aerial Ind Inc Einrichtung zur Bestimmung der Lage der umlaufenden Fluegel eines Hubschraubers
CN116660572A (zh) * 2023-05-26 2023-08-29 广州计量检测技术研究院 一种用于弹射速度测量的测速仪装置及测速方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0685701A1 (de) Elektronische Zielscheibe und Verfahren zu dessen Auswertung
DE1548482B2 (de) Rück strahlent f ernun-gsmes ser
DE2847718A1 (de) Vorrichtung zur gleichzeitigen fluchtungs- und richtungsmessung
DE3247261C2 (de)
DE2201092C3 (de) Einrichtung zur Bestimmung der relativen Lage der Ebene maximaler Amplitude einer Ortsfrequenz
CH230102A (de) Verfahren und Einrichtung zur Messung von Geschossgeschwindigkeiten.
DE2302247A1 (de) Vorrichtung zur aufnahme von geschosstreffbildern
DE2654103A1 (de) Nachtleitvorrichtung fuer selbstfahrende projektile
DE3635689C2 (de)
CH503259A (de) Laser-Entfernungsmess- und Zielgerät
DE4412100C2 (de) Anordnung zur Messung der Entfernung eines Objektes und dessen Abbildung
DE2643900A1 (de) Einrichtung zur bestimmung und registrierung der raumkoordinaten eines freifliegenden geschosses
DE3941391A1 (de) Verfahren zur passiven detektion von muendungsfeuer
DE2223230C3 (de) Verfahren zur Überwachung der Durchlässigkeit der Atmosphäre
DE706102C (de) Direkt anzeigender Peiler
DE394970C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Gelaendemessbildern fuer kartographische Zwecke
DE1703599B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bestimmung des abgangsfehler winkels eines geschosses beim verlassen des rohres
DE1036629B (de) Einaeugige Spiegelreflexkamera mit elektrischem Belichtungsmesser
DE462080C (de) Kurzzeitmesser fuer Echolotungen
DE298024C (de)
AT397153B (de) Einrichtung zur immateriellen trefferbildanzeige
DE747544C (de) Lichtelektrische Mess- und Pruefeinrichtung
DE706101C (de) Direkt anzeigender Peiler
DE2618982C2 (de) Visiereinrichtung
DE3514743A1 (de) Verfahren und schaltungsanordnung zum harmonisieren opto-elektronischer achsen eines waermebildgeraetes