CH228366A - Rekuperationsschaltung für Einphasen-Kollektormotoren elektrischer Wechselstromfahrzeuge. - Google Patents

Rekuperationsschaltung für Einphasen-Kollektormotoren elektrischer Wechselstromfahrzeuge.

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CH228366A
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CH
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/10Dynamic electric regenerative braking
    • B60L7/14Dynamic electric regenerative braking for vehicles propelled by AC motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

Description


      Rekuperationsschaltung    für     Einphasen-Kollektormotoren     elektrischer     Wechselstromfahrzeuge.       Bei     Einphasen-Wechselstromfahrzeugen     sind     Rekuperationsschaltungen    bekannt, bei  denen die Motoren als     Nebenschlussgenera-          toren    geschaltet werden. Zur Erzielung des  maximalen Bremsmomentes     und    einer guten       Kommutieiung    wird durch einen in Reihe  mit der Feldwicklung liegenden Kondensator  für eine günstige Phasenverschiebung zwischen  Anker- und Feldstrom gesorgt.

   Bei solchen       Nutzbremsschaltungen    kann es jedoch vor  kommen, dass in der Maschine neben dem  Strom von der     Netzperiodenzahl    durch Selbst  erregung Gleichströme und Wechselströme  anderer, meist geringerer Periodenzahl er  zeugt werden, die sich dem Ankerstrom über  lagern.

   Für diese Ströme stellt jedoch das  Netz einen relativ geringen Widerstand dar,  weshalb sie     durch    Selbsterregung stark an  wachsen und den Betrieb sehr stören und ge  gebenenfalls gefährden können.     Lm    diese       Selbsterregungsströme    auf     ein    unschädliches  Mass zu     vermindern,    ist man dazu übergegan  gen, zusätzliche Widerstände in den Stator-    oder     Rotorkreis    einzuschalten, die zweck  mässig nicht rein     ohmisch    gemacht wurden.  



  Die Einschaltung von Widerständen ver  schlechtert natürlich den Gesamtwirkungs  grad der Maschine ganz beträchtlich. In den  meisten Fällen, wo eine Beseitigung des stö  renden Einflusses der     Selbsterregungsströme     durch das Einschalten von Widerständen er  folgte, beispielsweise bei Aufzugsbetrieben,  kam es jedoch vor allem auf die abgebremste       Leistung    an. Für eine     Stromrückgewinnungs-          schaltung    ist hingegen eine derartige Herab  setzung des Wirkungsgrades     unzulässig.     



  Gegenstand der Erfindung     ist    nun     eine        Re-          kuperationsschaltung    für     Einphasen-gollek-          tormotorenmit        nebenschlusserregterFeldwick-          lung,    bei der durch     Gegenkompoundierung     ein Ansteigen der den Ankerstrom über  lagernden Gleichströme und Wechselströme  anderer als der Netzfrequenz auf eine ge  fährliche Stärke vermieden wird,     indem    im  Bremsbetrieb eine mit dem Anker in Serie  liegende Spule die Erregung der Motoren so           beeinflusst,

      dass die beginnende Selbsterre  gung durch     Gegenkompoundierungswirkung     unterdrückt wird.  



  In den     Fig.    1 und 2 der Zeichnung sind  zwei Ausführungsbeispiele für die Erfindung       schematisch    dargestellt. Bei der Ausführung  gemäss     Fig.1    werden die Triebmotoren neben  schlusserregt, bei der     Ausführung    nach     Fig.     dagegen durch eine Erregermaschine fremd  erregt. In beiden Ausführungsbeispielen be  deutet     a    den Anker eines Triebmotors,<I>b</I> des  sen Erregerwicklung, c die     Gegenkompoun-          dierungsspule    und d den Fahrzeugtransfor  mator.  



  In der.     Ausführung    gemäss     Fig.    1 ist e  der Kondensator zur     Erzielung    der günstigen  Phasenlage zwischen Anker und Feldstrom,  welcher über den Transformator f mit dem  Erregerkreis des Triebmotors gekoppelt ist.  Der Motoranker a liegt mit der Spannung     1719     der Feldkreis mit der Spannung     V@    am Trans  formator d. Anstatt für die     Gegenkompoun-          dierung    eine besondere Spule zu verwenden,  kann man hierzu auch eine Anzahl Windun  gen der Erregerwicklung b benützen, welche  im Fahrbetrieb entweder separat gehalten  werden oder mit den übrigen zur Felderre  gung dienen.  



  Im Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.     wird die Feldspule b von der Erregermaschine       g    gespeist, die vom Motor i angetrieben wird.  Die Feldwicklung     lt    der Erregermaschine g  liegt mit der Spannung     V,,    der Triebmotor  anker a mit der Spannung     V@    am Transfor  mator d. Als Erregermaschine     (g)    kann einer  der Triebmotoren dienen, indem er im Brems  betrieb vom Fahrzeugtransformator d abge  schaltet wird. Dieser im     Nebenschluss    zu den  an deren Triebmotoren erregte Triebmotor  kann als gemeinsame Erregermaschine für  sämtliche übrigen Triebmotoren dienen.

   An  Stelle der Felder der Triebmotoren kann ge  legentlich auch das Feld der Erregermaschine       gegenkompoundiert    werden.  



  Die     Gegenkompoundierung    beeinflusst  ferner die Charakteristik der Bremsschaltung.  Kurve 1 der     Fig.    3 zeigt die Abhängigkeit  des Bremsmomentes Z von der Drehzahl     ja       für schwache, Kurve     \.',    für starke     Gegenkom-          poundierung    bei derselben Netzspannung.  Wie aus den Kurven ersichtlich ist, wird  durch eine merkliche     Gegenkompoundierung     ein     allzusteiler    Anstieg des     Bremsmomentes     vermieden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Rekuperationsschaltung für Einphasen- Kollektormotoren elektrischer Wechselstrom fahrzeuge mit nebenschlusserregter Feldwick lung, dadurch gekennzeichnet, dass durch Gegenkompoundierung ein Ansteigen der den Ankerstrom überlagernden Gleichströme und Wechselströme anderer als der Netzfrequenz auf eine gefährliche Stärke vermieden wird, indem im Bremsbetrieb eine mit dem Anker in Serie liegende Spule die Erregung der Mo toren so beeinflusst,
    dass die beginnende Selbsterregung durch Gegenkompoundie- rungswirkung unterdrückt wird. U\TERAN SPRtCHE 1. Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass je ein Teil der Windungen der Erregerwicklung jedes Trieb motors als Gegenkompoundierungsspule ver wendet wird. 2. Schaltung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die im Brems betrieb als Gegenkompoundierungsspule die nenden Windungen der Erregerwicklung im Fahrbetrieb wie die übrigen zur Felderregung des Triebmotors dienen. 3.
    Schaltun- nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Gegenkom- poundierungswindungen im Fehrbetrieb un benutzt bleiben. 4. Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gegenkom- poundierung jedes Triebmotors mittels einer besonderen Wicklung erfolgt. Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Felder min destens eines Teils der Triebmotoren mittels einer gemeinsamen Erregermaschine erregt werden, die ihrerseits im Nebenschluss zu den Triebmotoren erregt ist. 6.
    Schaltung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass einer der Trieb motoren im Bremsbetrieb als Erregermaschine dient. i. Schaltung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Feldwicklung der Erregermaschine vom Hauptstrom der Triebmotoren gegenkompoundiert wird.
CH228366D 1942-09-23 1942-09-23 Rekuperationsschaltung für Einphasen-Kollektormotoren elektrischer Wechselstromfahrzeuge. CH228366A (de)

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