CH217291A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Federklammern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Federklammern.

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CH217291A
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W Siemss John
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W Siemss John
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F1/00Bending wire other than coiling; Straightening wire
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F33/00Tools or devices specially designed for handling or processing wire fabrics or the like
    • B21F33/02Mounting of wire network on frames
    • B21F33/025Mounting of mattress innersprings on borderframes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Federklammern.         I?m    bei     Sprungfedermatrazen    die Sprung  federn an dem sie einfassenden sogenannten  Kantendraht zu befestigen, werden Draht  klammern verwendet, wie sie die     Fig.    3 und 4  der beigefügten Zeichnung veranschaulichen.  Diese Klammern weisen in der Mitte eine  Öse auf, von der aus die beiden     Schenkel     flügelartig nach aussen verlaufen; die freien  Enden dieser Schenkel bilden, das eine einen  Haken, das andere ein abgebogenes Stück.  Durch die Öse wird der     Kantendraht    geführt,  während die beiden Schenkelenden zur An  lage an die Sprungfedern gelangen.

   Damit  bei dem Anliegen der Klammer eine ge  nügende Spannung entsteht und die runde  Sprungfeder an dem Kantendraht festge  klemmt wird, müssen die Klammern an ihren  freien Enden mit den erwähnten, in ver  schiedenen Ebenen liegenden Haken     bezw.     abgewinkelten Stücken versehen sein.  



  Ein     Durchführungsbeispiel    des erfin  dungsgemässen Verfahrens zur Herstellung  solcher Klammern ist im folgenden an Hand  der Zeichnung beschrieben, die eine. beispiels-    weise Ausführungsform einer erfindungs  gemässen Vorrichtung darstellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine     Seitenansicht,          Fig.    2 eine     Draufsieht,          Fig.    3 eine fertige     Klammer    und  Fix. 4 die Klammer im     Gebrauch    an einer  Sprungfeder.  



  Durch einen nicht gezeichneten, weil be  kannten Arbeitsgang, wird die     Klammer    1       vorgebogen,    indem ein Stück Draht abge  schnitten, zu dem gezeichneten     V    gebogen, an  dem     einen    Schenkel mit einem Haken 2 ver  sehen und das Ende 3 des andern Schenkels  nach     innen    abgebogen     wird.     



  Diese Klammer, bei der noch alle Biegun  gen in einer Ebene liegen, wird nun zwischen  zwei scheibenförmige Werkzeuge 4 und 5 ge  bracht, von denen das eine (4) fest und das  andere (5) in Lagern 6 axial verschiebbar  und vermittels einer Kurbel 7     verdrehbar    ist.  Das Zentrum des Werkzeuges 4 weist einen  Schlitz 8 auf, in den das Knie der Klammer  1 eingeführt wird.     Dann    wird das Werkzeug  5, welches mit einer in die muldenförmige           Ausnehmung    9 des     Werkzeuges    4 passenden  Erhebung 10 versehen ist, in Richtung 11  gegen das Werkzeug 4 verschoben, so dass die  V-förmige Klammer 1 in die gespreizte Lage  la gelangt.  



  Bei der Verschiebung des Werkzeuges 5  in Richtung des Pfeils 11 hat sich eine auf  gleicher Achse befestigte     Scheibe    12 in die  Stellung 12a     mitverschoben,    wobei die Scheibe  12, die am Umfang eine     Ausnehmung    13 auf  weist, über eine Druckrolle 14 hinweg     be-          uvegt    wurde.

   Diese Scheibe weist einen Rand  mit schräg ansteigender Andruckfläche 15  auf, so dass wenn die 'Kurbel 7     verschwenkt     und damit das Werkzeug 5 gedreht wird, die  der Kurbel zugekehrte Seite der Scheibe 12  in der Stellung 12a an die     Druckscheibe    14  stramm anzuliegen kommt, wodurch eine  feste Führung     und    ein     Festhalten    der Klam  mer la     zwischen    den beiden Werkzeugen 4  und 5a während des nunmehr folgenden Dreh  vorganges gewährleistet ist.  



  17a ist ein am Werkzeug 4 angeordneter  Anschlag zum Halten des Schenkelendes mit  dem Haken 2 nach dessen Verdrehung um  45  , und 17 ist ein am Werkzeug 5 vorhan  dener Anschlag, der zum Herumbiegen des  Hakens 2 nach unten in die Lage der     Fig.    3  dient. In     Fig.    2 ist der Übersichtlichkeit hal  ber das Werkzeug 5 weggelassen worden.  



  Wird die Kurbel um 45   geschwenkt, so  bildet sieh an dem Federknie, wie Fix. 2  zeigt, die Öse 1'. Dabei wird die Klammer  zwischen den durch die Rolle 14     gegenein-          andergedrückten    Werkzeugen 4 und 5 fest  gehalten. Erst jetzt wird durch weiteres  Drehen der Kurbel 7 der Haken 2 am An  schlag 17a fertiggebildet     bezw.    nach unten  (einwärts) abgebogen, während die     Kröpfung     des     abzuwinkelnden    Endes 3 durch einen am  Werkzeug 4 schwenkbar gelagerten Hebel 18  erfolgt. welcher beim     Verschwenken    in Rich  tung des Pfeils 16 mit.

   seinem Kopf 18a das  noch v     orgebogene    Ende 3 zurückbiegt und       kröpft,    also auch in eine andere Ebene ab  biegt.  



  -Nach erfolgtem     Zurückschwenken    des  Hebels 18     und    Zurückdrehen und Zurück-    schieben der Kurbel 7 kann die fertige Klam  mer herausgenommen werden.  



  Diese Vorrichtung kann auch maschinell       statt    von Hand angetrieben werden und mit  einer bekannten     Drahtbiegemaschine    gekup  pelt sein, auf der der Draht zu dem genann  ten<B>V</B>     vorgebogen    wird, so dass dadurch eine  vollautomatische Herstellung der Klammer  ermöglicht ist. Es kann diese     Herstellung     aber auch auf zwei getrennten Maschinen er  folgen, wobei dann die in     Fig.    1 gezeichnete       maschinell    oder von Hand angetriebene Vor  richtung zweckmässig von Hand mit den  V-förmigen Klammern beschickt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Feder klammern zum Befestigen des Kantendrahtes an Sprungfedern, dadurch gekennzeichnet, dass ein Draht zunächst V-förmig gebogen, sein einer Schenkel mit einem Haken ver sehen, und das Ende des andern Schenkels nach innen abgekröpft wird, wobei alle Bie gungen in einer Ebene liegen, und dann diese V-förmigen Klammern an ihrem Knie fest gehalten, gespreizt und derart verdreht wer den, dass an dem Knie eine Öse entsteht,
    wo nach dann unter Festhaltung der Klammer ein weiteres Abbiegen der freien Schenkel enden in andere Ebenen erfolgt. Il. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber einem fest stehenden Werkzeug (4) ein in dessen mul denförmige Vertiefung passendes zweites Werkzeug (5) verdrehbar und axial ver schiebbar angeordnet ist, wobei das erste Werkzeug (4) zum Festhalten des Knies der V-förmigen Klammern eingerichtet ist. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Vorrichtung nach Patentanspruch IL dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse des zweiten Werkzeuges (5) eine Scheibe (12) vorgesehen ist, die an ihrem Rande eine Ausnehmung (13) zum Überstreifen über eine Druckrolle (14) aufweist und an ihrer der Kurbel (7) zugekehrten Seite mit einer schrägen Andruckfläche versehen ist. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass an den beiden Werkzeugen Anschläge zum nachträglichen Abbiegen in eine andere Ebene des einen der freien Schenkelenden der Klammer vor gesehen sind. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass an dem festen Werkzeug ein Hebel schwenkbar angeordnet ist, der für das nachträgliche Abbiegen in eine andere Ebene des andern Schenkelendes der Klammer dient.
CH217291D 1939-01-16 1939-01-16 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Federklammern. CH217291A (de)

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