CH216352A - Einrichtung zum Befestigen von Schienen auf Betonschwellen. - Google Patents

Einrichtung zum Befestigen von Schienen auf Betonschwellen.

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CH216352A
CH216352A CH216352DA CH216352A CH 216352 A CH216352 A CH 216352A CH 216352D A CH216352D A CH 216352DA CH 216352 A CH216352 A CH 216352A
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plate
damping pad
rail
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bridging plate
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Keller Alois
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Keller Alois
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/68Pads or the like, e.g. of wood, rubber, placed under the rail, tie-plate, or chair
    • E01B9/681Pads or the like, e.g. of wood, rubber, placed under the rail, tie-plate, or chair characterised by the material
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Description


  Einrichtung zum Befestigen von Schienen auf Betonschwellen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Einrichtung zum Befestigen von Schie  nen auf     Betonschwellen.     



  Eine der grössten. Schwierigkeiten be  steht in der     Befestigung    der Eisenbahnschie  nen auf     Betonschwellen,    da diese bekanntlich  weit starrer als die bisher allgemein ge  bräuchlichen Holz- oder     Eisenschwellen    sind  und insbesondere bei der im übrigen günstig  sten Verlegung auf Sand in keiner Weise  unter     Belastungsstössen    nachgeben, da der  Sand unter der Schwelle unter dem Einfluss  der Belastung so stark komprimiert wird,  dass er eine völlig harte und unnachgiebige       Bettung    bildet. Die Belastungsstösse wirken  sich dementsprechend hart auf die Schwellen  sowohl als auch auf die Eisenbahnfahrzeuge  aus.  



  Durch die Einrichtung gemäss der Erfin  dung soll nun     eine    Milderung     bezw.    Dämp  fung des Belastungseinflusses dadurch er  reicht werden, dass jede Schiene auf einer mit  tels zweier Ankerschrauben auf der Schwelle  befestigten eisernen     Überbrückunggpl,atte    ge-    lagert ist, welche ihrerseits auf einer     Dämp-          fungsunterlage    derart gelagert ist, dass ihre  Enden fest auf dieser aufliegen, während ihr  die Schiene tragender Mittelteil nach unten  nachgeben kann, zum Zweck, die auf die  Schiene wirkenden Belastungen elastisch auf  die     Schwelle    zu übertragen.  



  Dank dieser     Ausbildung    kann sich     die     Überbrückungsplatte     unter        Belastung    und  insbesondere bei     Stössen    in der Mitte durch  biegen, und die hierbei auftretende, wenn  auch nur geringfügige Deformation ergibt  eine genügende Federungswirkung zur ela  stischen Aufnahme und Dämpfung der Be  lastungsstösse.  



  Hierbei kann die     Dämpfungsunterlage     entweder als     durchgehende        Platte    ausgebildet  sein oder aus     einzelnen    Platten bestehen. Als       Material    hierfür eignet sich zum Beispiel Holz  oder Gummi,     @es.    können aber auch diese bei  den Materialien zusammen verwendet wer  den. Auch besteht die Möglichkeit, durch  Zwischenlagen aus Blech zwischen Über  brückungsplatte und     Dämpfungsplatte    die      Schiene in ihre genaue Höhenlage über der       Dämpfungs.platte    bei Erstellung des Ober  baues oder bei nachträglich erfolgter Sen  kung einzustellen.  



       Ausführungsbeispiele    des     Erfindungs-          gegenstandes    sind in der beiliegenden Zeich  nung dargestellt. und zwar zeigen     Fig.    1 bis  4 die Schienenbefestigung nach verschiede  nen Ausführungen im Längsschnitt durch  die Sehwelle, das heisst quer zum Bahn  geleise.  



  Bei sämtlichen dargestellten Ausführungs  formen ist B die auf einer     Sandbettung    ge  lagerte Betonschwelle, in welcher an jedem  Ende im Abstand voneinander zwei Anker  schrauben A für die Befestigung der Schiene       S    eingesetzt sind.  



  Bei der Ausführungsform nach     F'ig.    1 ist  die Schiene     S    auf eine eiserne Über  brückungsplatte 1 aufgelegt,     welche    zu bei  den Seiten der Schiene je einen Schlitz 18  zur Aufnahme der üblichen, hier nicht dar  gestellten     Befestigungsschrauben        auf@veist,          weIche    die Schiene mittels Klemmplatten in       bekannter        'reise    an der Platte festhalten.  Die     Überbrückungsplatte    1 hat an der Un  terseite im Mittelteil eine Aussparung la.  so dass nur ihre Enden auf der ihr unterleg  ten     Dämpfungsplatte    ? aus Holz aufliegen.

    Die beiden Platten 1 und 2 sind gemeinsam  durch die beiden Ankerschrauben     _9    gehal  ten.     j?nter    der Belastung und     bei    Stössen  kann sich die     1'-\berbrückungsplatte    1 federnd  nach unten durchbiegen, wobei die Tiefe der  Aussparung la so bemessen ist, dass die       Überbrückungsplatte    1 bei einer gewissen  maximalen     Durchbiegun.g    auch mit dem Mit  telteil zum Aufliegen auf der     Dämpfungs-          platte    kommt und sich hierbei auf dieser ab  stützt.  



  Anstatt einer     durchgehenden    Holzplatte  2 könnten auch drei getrennte Holzplatten  verwendet werden,     wobei    die äussern aus  härterem Holz als die mittlere bestehen  könnten, oder es könnte auch die mittlere  Platte aus Gummi bestehen.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    2 ent  spricht im wesentlichen genau der erst-    beschriebenen. Ausserdem ist     jedoch    hier in  der Mitte der     Dämpfungsplatte    2 aus Holz  eine     Gummiplatte    3 in die Aussparung la  der Überbrückungsplatte 1 eingelegt, so dass  der     3littelteil    der letzteren sich bei Be  lastungsstössen federnd auf der Gummiplatte  3     abstützt,    während normalerweise die Be  lastung durch die     Auflagerenden    der     Über-          brückungsplatte        übertragen    wird.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    3 ist  die     rberbrückungsplatte    1 ähnlich wie in       Fig.    7 ausgebildet und auf eine     Dämpfungs-          platte        2g    aufgelegt, welche jedoch nicht aus  Holz, sondern aus Gummi     besteht,    wofür       vorzugsweise        gewebearmierter    Gummi ver  wendet wird.  



       Bei    der     Ausführungisform    nach     Fig.    4  hat die     Überbrückungsplatte        l.'    durchgehend  gleiche Dicke, und zwischen dieser und der       Dämpfungsplatte    2 aus Holz sind an     beiden     Enden Zwischenplatten 4 aus Blech unter  legt. durch deren Dickenbemessung die  Höhenlage der Schiene über der     Dämpfungs-          platte    genau     eint    stellt werden kann.  



       Natürlich    könnten solche Zwischenbleche  auch bei den     andern        Ausfiihrungsformen     zwecks Höhenregulierung zur Verwendung       gelanäen.     



  Anstatt Holz könnten für die     Dämp-          fungsunterlage    auch andere Materialien, z. B.       Sperrliölzplatten,        Pavatex    oder dergleichen,  ferner auch Eternit oder     sogenannte    Hart  platten verwendet werden. Zum Schutz gegen  Fäulnis können die     Holzplatten    imprägniert  sein.  



  Bei sämtlichen Ausführungsformen lie  gen die Enden der Überbrückungsplatte fest       a.uf    und     übertragen    die Normalbelastung auf  die     Dämpfungsplatte.    während bei erhöhter       Belastung    und Belastungsstössen eine mehr       o(lcr        weniger    grosse     Durchbiegung    der     Über-          hrückungspla.tte    eintritt,

       so        da.ss    sich deren  Mittelteil entsprechend auf der     Dämpfungs-          nnterlage        abstützt    und somit einen Teil der  Belastung nachgiebig auf letztere und die  Schwelle     überträgt.     



  Die     Dämpfungsplatten    2 könnten auch  <B>i</B> aus einer     gepressten    Holzmasse     bestehen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Befestigen von Schienen auf Betonschwellen, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schiene auf einer mittels zweier Ankerschrauben auf der Schwelle befestigten eisernen Überbrückungsplatte gelagert ist, welche ihrerseits auf einer Dä.mpfun.gs.unter- lage derart gelagert ist, dass ihre Enden fest auf dieser aufliegen, während ihr die Schiene tragender Mittelteil nach unten nach geben kann, zum Zweck, die auf die Schiene wirkenden Belastungen elastisch auf die Schwelle zu übertragen. UNTERANSPRVCHE: 1.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die Dämp- fungsunterlage eine durchgehende Platte ist. 2. Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämp- fungsunterlage aus mehreren Einzelplatten besteht. 3. Einrichtung gemäss Patenta.nspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Über- brückungsplatte an der Unterseite im Mittel teil eine Aussparung hat, so dass der Mittel- teil auf der Dämpfungsunterlage nur bei Durchbiegung infolge Belastungserhöhung zum Aufliegen kommt.
    4. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch. 3, dadurch gekennzeich net, dass zwischen der Dämpfungsunterlage und der Überbrückungsplatte in deren Aus sparung eine Gummiplatte eingelegt ist, auf welcher sich der Mittelteil der letzteren federnd abstützen kann. 5.
    Einrichtung gemäss Patentauspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungs- unterlage aus Holz besteht. 6. Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet, dass die Dämp- fungsunterlage aus gewebearmiertem Gummi besteht. 7.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Über- brüekungsplo,tte und Dämpfungsunterlage an den Auflagerenden Zwischenplatten aus Blech zur Regelung der Höhenlage der Schiene über der Dämpfungsplatte .eingelegt sind.
CH216352D 1940-10-14 1940-10-14 Einrichtung zum Befestigen von Schienen auf Betonschwellen. CH216352A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1988004707A1 (fr) * 1986-12-20 1988-06-30 SCHWIHAG GESELLSCHAFT FüR EISENBAHNOBERBAU MBH Selle pour la fixation des rails et aiguillages de chemin de fer sur des traverses en bois

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1988004707A1 (fr) * 1986-12-20 1988-06-30 SCHWIHAG GESELLSCHAFT FüR EISENBAHNOBERBAU MBH Selle pour la fixation des rails et aiguillages de chemin de fer sur des traverses en bois
EP0275604A1 (de) * 1986-12-20 1988-07-27 Schwihag Gesellschaft für Eisenbahnoberbau mbH Unterlagsplatte für die Befestigung der Schienen von Eisenbahngleisen und -weichen auf Holzschwellen
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