CH216005A - Mehrteiliger Kern, insbesondere zur Herstellung von Kolben für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Mehrteiliger Kern, insbesondere zur Herstellung von Kolben für Brennkraftmaschinen.

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CH216005A
CH216005A CH216005DA CH216005A CH 216005 A CH216005 A CH 216005A CH 216005D A CH216005D A CH 216005DA CH 216005 A CH216005 A CH 216005A
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CH
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combustion engines
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Inventor
Komm-Ges Mahle
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Mahle Kg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D15/00Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor
    • B22D15/02Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor of cylinders, pistons, bearing shells or like thin-walled objects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description


      Nehrteiliger    Kern, insbesondere zur Herstellung von Kolben für     Br        ennkr        aftmaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf einen       mehrteiligen    Kern für die     Flerstellung    von       zylindrischen        Hohlkörpern    mit im Hohlraum  angeordneten vorspringenden Teilen, ins  besondere zur Herstellung von Brennkraft  maschinenkolben.  



  Es ist bekannt,     derartige    Kolben unter       Verwendung    mehrteiliger     gerne    zu giessen,  und es ist     ferner    bekannt, solche Kolben  durch Pressen herzustellen, wobei als     Gegen-          form.    für die Vorsprünge im innern     Hohlraum     ebenfalls     mehrteilige    Kerne verwendet wer  den.

   Die zur     Durchführung    dieser     bekannten     Verfahren benutzten     Kerne    sind durch ebene       Schnitte        derart        zerlegt,    dass sie in ein zentrales       Mittelstück    und mehrere, meist     vier    oder sechs  dieses umgebende Aussenteile zerfallen. Die       Herstellung    solcher von ebenen Flächen be  grenzter     Kernteile    erfordert viel Mühe und  Zeit und ist deshalb so teuer, dass die An  wendung des Verfahrens nur bei der An  fertigung grosser Mengen von gleichen Kolben       -wirtschaftlich    ist.

      Erfindungsgemäss     wird    dieser Mangel da  durch behoben, dass das     Mittelstück        kegel-          stumpfförmige    Gestalt erhält     und    dass die  Aussenteile     Ringsektoren        mit    sich dem     kegel-          stumpfförmigen    Mittelstück entsprechend  verjüngenden Innenflächen sind.

   Das Mittel  stück     und    die Innenflächen der Ringsektoren  lassen sich bei     dieser        Ausführung    leicht     auf     der Drehbank bearbeiten, wodurch die.     Her-          stellung    der     Kerne    erheblich verbilligt wird.  Um das Zusammensetzen und Auseinander  nehmen des     Kernes    zu erleichtern, werden  zweckmässig die beiden     obern    Stirnflächen  mindestens eines der Ringsektoren nicht  radial verlaufend, sondern     einander    parallel  oder nach     aussen        zusammenlaufend    gestaltet.  



  Am obern Ende des     Kernmittelstückes     wird vorteilhaft ein Bund angebracht,  während die     Ringsektorteile        eine    Ein  drehung     aufweisen,    in die dieser Bund  hineinpasst. Die Eindrehung dient zusammen  mit dem     Bund    als     Anschlag    durch den eine  stets gleichbleibende Form der zusammen-      gesetzten     Teile    gesichert wird.

   Besonders  vorteilhaft ist es, den Bund schräg zu hinter  drehen und die Anschlagfläche der Ein  drehung an den Sektoren ebenfalls entspre  chend schräg zu gestalten, so dass die beiden  schrägen Flächen     beim        Zusammensetzen    des  Kernes durch Keilwirkung die einzelnen  Kernteile fest zusammenhalten.  



  In den     Figuren        ist    die Erfindung bei  spielsweise dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 einen     Längsschnitt    durch einen  zusammengesetzten Kern,       Fig.    2 einen Längsschnitt durch denselben  Kern, jedoch mit herausgezogenem Mittel  teil, während       Fig.    3 eine     auseinandergezogene    Dar  stellung der Draufsicht des Kernes ist.  



  Die schraffierte Fläche 1 bedeutet im  Falle des Giessens die Form, beispielsweise  eine zweiteilige Kokille und im Falle des  Pressens eine     lllatrize,    während durch die       schraffierte    Fläche 2 der     herzustellende     Kolben angedeutet sein soll. Am Schaftende  des Kolbens ist bei dem gezeichneten Bei  spiel ein     Verstärkungswulst    3 vorgesehen.

    Mit 4 ist das     Mittelstück    des Kernes bezeich  net, dessen Begrenzungsfläche     gegenüber     den übrigen     Teilen    des Kernes ein Teil       einer    Kegelfläche ist und an dessen     obern     Teil ein Bund 5 angeordnet ist, dessen untere  Stirnfläche vorzugsweise schräg     hinterdreht     wird. Im übrigen     besteht    der Kern aus den  Sektoren 6, 7, 8, 9, 10 und 11, die zusammen  einen Ring bilden, dessen     Aussenfläche    der  gewünschten Innenfläche des Kolbens ent  spricht und dessen Innenfläche (Bohrung)  der     31antelfläche    des Mittelstückes 4 gleich  ist.

   Die Sektoren 7 und 10 haben, um das  Herausnehmen     des    Kernes aus dem fertigen       Kolben    zu     erleichtern,    parallele oder nach  aussen zusammenlaufende     Seitenflächen.    An  den Innenflächen der Teile 6 bis 11 ist eine  dem Bund 5 entsprechende Ringnut ein  gedreht.  



  Ausser zum Giessen von Kolben kann der  Kern mit     besonderem    Vorteil zum An  stauchen oder Anpressen von im Hohlraum  des Kolbens angeordneten     vorspringenden       Teilen,     beispielsweise    wie in     Fig.    1 und  gezeigt, eines     ringförmigen        Verstärkungs-          wulstes    3 an     vorgegossenen    oder     vorgepress-          ten    Kolben verwendet werden. Der halb  fertige Kolben wird zu diesem Zweck in eine  gegebenenfalls zweiteilige Matrize 1 eingesetzt  und in ihn der     mehrteilige    Kern eingelegt.

    Mit     einem    nicht     gezeichneten    ringförmigen       Stempel    wird     sodann    der     etwas    länger als  die endgültige Kolbenhöhe bemessene Kol  benschaft     zusammengepresst    und     gleichzeitig     durch einen     zweiten        Stempel    der Kern  niedergehalten, so dass der Kolbenwerkstoff  in die Nut 3 des Kernes     hineinfliesst,    worauf  die einzelnen     Kernteile    wieder herausgenom  men werden.

   Der     zweite    Stempel kann fest  an dem     Kernmittelteil    angebracht werden,  so     da.ss    dieses beim Hochfahren mit heraus  gezogen     -wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus einem zentralen Mittelstück und dies umgebenden Aussenteilen bestehender Kern zum Giessen oder Pressen von Hohlkörpern mit im Hohlraum vorspringenden Teilen, insbesondere von Kolben für Brennkraft- maschinen. dadurch gekennzeichnet,
    dass das Mittelstück kegelstumpfförmige Gestalt hat und die Aussenteile Ringsektoren mit sich dem kegelstumpfförmigen Mittelstück ent- sprechend verjüngenden Innenflächen sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Mehrteiliger Kern nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden ebenen Stirnflächen mindestens eines Sektors einander parallel sind oder nach aussen zusammenlaufen. 2.
    Mehrteiliger Kern nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Mittelstück (4) des Kernes an seinem obern Ende mit einem schräg hinterdrehten Bund (5) versehen ist, während die den ringförmigen Körper bil denden übrigen Teile eine Eindrehung auf weisen, in die dieser Bund hineinpasst.
CH216005D 1939-08-19 1940-08-15 Mehrteiliger Kern, insbesondere zur Herstellung von Kolben für Brennkraftmaschinen. CH216005A (de)

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