CH209374A - Anzeigeverfahren für Feldstärkevergleichsmethoden. - Google Patents

Anzeigeverfahren für Feldstärkevergleichsmethoden.

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CH209374A
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Inventor
Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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     Anzeigeverfahren    für   Feldstärkevergleichsmethoden.   



   Es ist bekannt, den Standort von Flugzeugen oder andern Fahrzeugen durch den Feldstärkevergleich zweier, von einer Sendestation abwechselnd in verschiedenen Richtungen ausgesendeter Zeichen zu bestimmen.



  Dies geschieht zum Beispiel dadurch, dass Richtantennenanordnungen abwechselnd so getastet werden, dass die Tastzeichen der einen jeweils in die Tastpausen der andern Antennenanordnung fallen. Durch den Amplitudenvergleich der beiden empfangenen Zeichen wird eine Leitlinie definiert, die zur Navigation benutzt wird. Zur Sichtanzeige dieser Leitlinie ist eine Anordnung vorgeschlagen worden, bei der empfangsseitig die beiden Hochfrequenzzeichen verstärkt, gleichgerichtet und über einen Transformator einem Anzeigeinstrument zugeführt werden. Über diesen Transformator werden lediglich die Ein-und Ausschaltvorgänge der Tastzeichen als Spannungsspitzen übertragen, die entspre  chend    der Stromänderungsrichtung im Pri  märkreis    des Transformators gerichtet sind.



  Das Anzeigeinstrument Rst so ausgebildet, dass es in der Nähe der Ruhelage sehr empfindlich und im Bereich des maximalen Ausschlages möglichst unempfindlich ist. Hierdurch wird erreicht, dass jeweils nur die erste Front der Tastzeichen wirksam wird,   wäh-    rend die zweite Front das Instrument nicht wesentlich beeinflusst, das heisst der Zeiger des Instrumentes reagiert auf die Einschaltvorgänge der Zeichen der einen Art und auf die Ausschaltvorgänge der Zeichen der andern Art. Je nachdem die eine oder andere Zeichenart überwiegt, tritt eine Rechts-oder Linksanzeige ein, die die Versetzung von der   gurslinie anzeigt.   



   Es ist weiterhin vorgeschlagen worden, dieselbe Anzeigemethode bei gerichteten Empfangsanordnungen zur Standortbestimmung nach ungerichtet arbeitenden Sendestationen zu verwenden. Zu diesem Zwecke werden empfangsseitig abwechselnd zwei verschieden gerichtete   Antennenanordnungen    nach bestimmtem Rhythmus mit dem   Emp-      fangsgerät    verbunden bezw. auf andere Art zwei verschiedene   Richtcharakteristiken    getastet, zum Beispiel durch Phasenumkehr einer   Rahmenantenne    bezw. einer   ungerich-    teten   Hilfsantenne.    Die letztgenannten Peilanordnungen sind allgemein unter der Bezeichnung Zielflugempfänger bekannt.



   Der Naehteil der geschilderten Anzeigemethode besteht grundsätzlich darin, dass ihre optimale Wirksamkeit von der Länge der Tastzeichen und von der Zeitdauer abhÏngig ist, die das Instrument   benotigt,    um den maximalen Ausschlag zu erreichen, denn der umgekehrte Stromstoss nach dem Ende des Zeichens darf. ja nicht früher kommen als das Instrument infolge seiner TrÏgheit und Dämpfung in eine Stellung geringer Empfindlichkeit gekommen ist. Diese Be  dingung    hat zur Folge, dass die Tastfrequenz im wesentlichen nicht viel höher als ein Zeichen pro Sekunde gewählt werden darf. Man ist jedoch insbesondere bei   Zielflugempfän-    gern bestrebt, die Zeichenzahl pro Sekunde sehr wesentlich zu   erhohen,    zum Beispiel auf 10 oder auch wesentlich mehr Tastzeichen.



  Durch vorliegende Erfindung wird ein Anzeigeverfahren vorgeschlagen, das auch bei höheren Tastfrequenzen eine exakte   Rechts-      Linksanzeige ergibt.    Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass dem Anzeigeinstrument nur die Spannungsspitze der einen Zeichenflanke zugeführt wird. während jeweils die Spannungsspitze der zweiten Zei  chenflanke    unterdrückt wird. Dies wird zum Beispiel dadurch erreicht, dass das An  zeigeinstrument    für die Dauer der zu unterdrückenden   Zeichenflanke kurzgeschlossen    bezw. der Stromkreis des   Anzeigeinstrumen-      tes unterbrochen    wird.



   Die Verhältnisse seien durch ein Beispiel an Hand der beiliegenden Abbildungen näher erläutert. Fig.   1    zeigt die am   Empfänger-      ausgang bezw.    am Anzeigeinstrument wirksamen Spannungsvorgänge in   Kurvenda, r-    stellung, die Fig. 2 eine   beispielsweise Aus-      führungsform    einer Anzeigeeinrichtung.



   In Fig.   1    bedeutet a das Zeichen der einen Art und   b    das Zeichen der andern Art, das jeweils in den   Tastpausen    von a wirksam ist.



  Die Kurven   I    bedeuten die am EmpfÏngerausgang nach Gleichrichtung und Verstär  kung    wirksamen Tastzeichen, die einem Transformator zugeführt werden. Dieser überträgt die Ein-und   Ausschaltvorgänge    der Zeichenflanken als Spannungsspitzen gemäss den Kurven 2, die für das Zeichen a jeweils entgegengesetzt gerichtet sind wie für das Zeichen   b.    Eine der beiden Spannungsspitzen wird nun unwirksam gemacht, da sonst das Instrument ja in seiner Ruhelage verharren w rde. Bei der bekannten Anord  nung    geschah dies durch eine veränderliche   Empfindlichkeitskurve    des Anzeigeinstrumentes.

   Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass jeweils die eine Zeichenflanke und damit die zugehörige Spannungsspitze unterdrückt wird, und zwar zum Beispiel für einen Bereich, der etwa dem schraffiert angedeuteten   entspricht. Dem Anzeige-    instrument werden infolgedessen nur die beiden entgegengesetzten Spannungsspitzen der Kurven 3 zugeführt. Je nachdem, ob nun die eine oder andere Spannungsspitze überwiegt. wird das Instrument nach rechts oder links ausschlagen. Bei   Amplitudengleichheit    der beiden Tastzeichen und damit der beiden Spannungsspitzen verbleibt das Anzeigeinstrument in der Ruhelage, wodurch die Einhaltung der   Kurslinie    charakterisiert wird.



  Die Zeichenzahl pro Sekunde besitzt   keiner-    lei Einfluss auf die neue   Anzeigemethode,    so dass mit sehr schneller   Tastung gearbeitet    werden kann. Ebenso spielt das   Längenver-      hältnis der    beiden   Zeichenarten    keine Rolle.



   Bei der Anordnung der Fig. 2 werden die am Ausgang des Peilempfängers E wirksamen, als Modulation einer Trägerfrequenz ankommenden Tastzeichen über den Transformator   T1    dem in einem   Zwischenkreis    ent  haltenen    Gleichrichter   G zugefiihrt, durch    den die Trägerfrequenz beseitigt wird.

   Die am Gleichrichterausgang abgenommenen gleichgerichteten Zeichen werden auf den Transformator   T. gegeben.    Erst in der Pri  märwicklung    dieses Transformators fliessen   Strombe    von der Form der Kurven   1.    Der  Transformator   T2    überträgt nur die Zeichenfronten als Spannungsspitzen, die   sekundär-    seitig Spannungen von der Form der Kurven 2 erzeugen, die dem Anzeigeinstrument   J    zugeführt werden. Zur Unterdrückung der einen Zeichenflanke ist der   gurzschlusskontakt K    vorgesehen, der jeweils während der unterdrückenden   Zeichenfront    geschlossen wird.



  Dies kann zum Beispiel dadurch erreicht werden, dass der KurzschluBkontakt rotiert bezw. Schaltfedern durch Nocken   abwech-    selnd geschlossen und geöffnet werden. Die Umlauffrequenz bezw. die   Öffnungs-und      Schliessungszeiten    der Schalifedern werden entsprechend der Frequenz der empfangenen Tastzeichen eingestellt. Bei   Zielflugempfän-    gern mit empfangsseitig mit Hilfe mechanischer Einrichtungen umgetasteter   Richt-    antennenordnungen kann dies in einfacher Weise dadurch geschehen, dass die Schaltmittel zur Antennenumtastung und die Schaltmittel zur Unterdrückung der einen Zeichenfront miteinander gekuppelt sind.

   Die Anordnung kann auch so getroffen sein, dass nicht mit   Eurzschluss    gearbeitet wird, sondern jeweils während der Dauer der zu unterdrückenden Zeichenfront der Stromkreis des Anzeigeinstrumentes J geöffnet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Anzeigeverfahren für Feldstärkevergleichsmethoden, bei dem die durch die Einund Ausschaltvorgänge der Tastzeichen über einem Transformator erzeugten Spannungsspitzen zur Anzeige verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, dass dem Anzeigeinstrument nur die Spannungsspitze der einen Zeichenflanke zugeführt und jeweils die Spannungsspitze der zweiten Zeichenflanke unterdrückt wird.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigeinstru ment für die Dauer der zu unterdrük- kenden Zeichenflanke kurzgeschlossen wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromkreis des Anzeigeinstrumentes für die Dauer der zu unterdrückenden Zeichenflanke unter brochen wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kurzschliessen des Anzeigeinstru mentes mit Hilfe rotierender Kontakte erfolgt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kurzschliessen des Anzeige instrumentes mit Hilfe von Sehaltfedem erfolgt, die durch umlaufende Nocken gesteuert werden.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB das Unterbrechen des Stromkreises des Anzeigeinstrumentes mit Hilfe ro tierender Kontakte erfolgt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterbrechen des Stromkreises des Anzeigeinstrumentes mit Hilfe von Schaltfedern erfolgt, die durch umlau- fende Nocken gesteuert werden.
    7. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Zielflugempfängern das Kurz- schliessen des Anzeigeinstrumentes in Abhängigkeit von der Antennenum tastung erfolgt.
    8. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Zielflugempfängern das Offnen des Stromkreises des Anzeigeinstrumen tes in Abhängigkeit von der Antennen umtastung erfolgt.
    9. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Zielflugempfängern die Schalt mittel zum Kurzschluss des Anzeige instrumentes mechanisch mit dem zur Antennenumiastung Idienenden ISehJalt- mittel, gekuppelt sind.
    10. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Zielflugempfängern die Mittel zum Unterbrechen des Stromkreises des Anzeigeinstrumentes mechanisch mit dem zur Antennenumtastung dienenden Schaltmittel gekuppelt sind.
    11. Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Tastung, deren Zei chendauerverhÏltnis 1 : 1 ist.
CH209374D 1937-06-26 1938-06-25 Anzeigeverfahren für Feldstärkevergleichsmethoden. CH209374A (de)

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