CH208317A - Heizeinrichtung. - Google Patents
Heizeinrichtung.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28F—DETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
- F28F21/00—Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials
- F28F21/04—Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials of ceramic; of concrete; of natural stone
- F28F21/045—Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials of ceramic; of concrete; of natural stone for domestic or space-heating systems
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Description
Heizeinrichtung. Vorliegende Erfindung betrifft eine Heiz- einrichtung, wie Ofen, Heizkörper und dergl. Es ist eine Erfahrungstatsache, dass die milde Strahlungsheizung, wie sie beispielsweise die Kachelöfen verursachen, die hygienisch einwandfreiste Beheizung eines Raumes dar stellt.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Heizeinrichtung, welche im wesent lichen nach dem Strahlungsprinzip wirkt. Gemäss der Erfindung sind innerhalb von Wandteilen, deren Aussenfläche wärme abstrahlend wirkt, Heizrohre in wenigstens einer Reihe angeordnet, die parallel zu der vorgelagerten Strahlungsfläche verläuft. Zweckmässigerweise bestehen die Wandteile aus Kacheln, wie sie z. B. für Kachelöfen verwendet werden. Sie können aber auch aus sonstigen keramischen Platten bestehen oder aus Eternit, emailliertem Blech etc.
Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes sind auf beiliegender Zeichnung dargestellt, in welcher Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch einen Teil einer Ofenwand darstellt; Fig. 2 ist ein Vertikalschnittdurch diesen Teil; Fig. 3 zeigt einen Kachelofen im Hori zontalschnitt und Fig. 4 im Vertikalschnitt; Fig. 5 und 6 zeigen im Horizontalschnitt bezw. Vertikalschnitt einen Heizkörper.
Wie aus den Detailfiguren 1 und 2 er sichtlich, sind die zweckmässigerweise glasier ten Kacheln e bis auf die Höhe ihrer Stege (Rümpfe) ausgefüttert durch eine Schicht d, welche z. B. aus Kieselsteinen vermischt mit Lehm oder sonstigen keramischen Erden be steht. Innerhalb der Kacheln sind die Heiz rohre c nebeneinander in einer Ebene ange ordnet, die parallel zu der Aussenfläche der Kacheln, welche als Strahlungsfläche wirkt. liegt. Die Heizrohre sind in eine Masse b ein gebettet, die aus feuerfestem Material, bei spielsweise Chamotte-Erde oder einer Zement mischung bestehen kann. Innerhalb der Heiz rohrreihe ist eine Isolierwand a vorgesehen. Die Heizrohrreihe ist in der bei.
Zentralhei zungen üblichen Weise ausgebildet, wobei die einzelnen Rohre oben und unten miteinander verbunden sind.
Fig. 3 und 4 zeigen einen entsprechend den Detailfiguren 1 und 2 ausgeführten Kachelofen, wobei<I>f</I> den Einlauf und<I>g</I> den Rücklauf des Heizmediums, z. B. des Warm wassers, zu den Heizungsrohren bildet, die in drei rechtwinklig zueinander stehenden Rei hen angeordnet sind, welche je parallel zu der vorgelagerten Strahlungsheizfläche liegen.
Falls der Kachelofen auch für Belieizun(r durch feste Brennstoffe veiwendet werden soll, wie es beispielsweise in der Übergangs zeit vorteilhaft ist, in welcher der Zentral- heizungskessel, welcher die Heizflüssigkeit für die Heizrohre liefert, noch nicht in Be trieb ist, so bestehen die Wände a aus feuer festen Platten.
In den Fig. 5 und (i ist ein Heizkörper dargestellt, welcher ähnlich aufgebaut ist wie der vorbeschriebene Kachelofen und dessen vier Seitenaussenwände von einem einzigen Stück gebildet sind, das auf seinen Innensei ten horizontale und vertikale Rippen, welche den Kachelstegen entsprechen, aufweist. An Stelle eines einzigen Stückes könnten natür lich auch deren mehrere die vier Seitenaussen wände des Heizkörpers bilden. Es sind zwei parallele Reihen von Heizrohren vorhanden. Da diese Heizkörper meist gegen eine Wand des zu beheizenden Raumes zu stehen kom men, so hat es keinen Zweck, dass die der Wand zugelegene Aussenseite viel Wärme ab strahlt.
Es ist daher auf der der Wand la zu- gelegenen Seite der Heizrohrreihen eine Iso lierplatte a vorgesehen, um die Wä rmeüf)er- tragung nach jener Seite zu vermindern.
Die der Wand des zu beheizenden Rau mes zugekehrte Aussenseite des Heizkörpers kann zur Verminderung der Abstrahlung auch eine gewellte oder sonstige von der ebenen Form abweichend gestaltete, glasici-te oder unglasierte Oberfläche aufweisen, so dass dort die Luft in verstärktem Masse durch Konvektion erwärmt wird.
EMI0002.0027
Die <SEP> Heizrohre <SEP> selbst <SEP> können <SEP> horizontal
<tb> oder <SEP> vertikal <SEP> verlaufen. <SEP> Die <SEP> Form <SEP> von <SEP> Ofen
<tb> und <SEP> Heizkörpern <SEP> kann <SEP> beliebig <SEP> sein, <SEP> es <SEP> sind
<tb> auch <SEP> runde <SEP> Ofen <SEP> denkbar, <SEP> in <SEP> welchem <SEP> Falle
<tb> die <SEP> nebeneinander <SEP> angeordneten <SEP> Heizrohre
<tb> einen <SEP> Zylinder <SEP> bilden. <SEP> Ferner <SEP> kann <SEP> die <SEP> Heiz einrichtung <SEP> in <SEP> Gestalt <SEP> von <SEP> Sitzbänken <SEP> gebaut
<tb> sein, <SEP> deren <SEP> Wandteile <SEP> aus <SEP> keramischen <SEP> Plat ten, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Kacheln, <SEP> gebildet <SEP> sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Heizeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb von Wandteilen, deren Aussen fläche wärmeabstrahlend wirkt, Heizrohre in wenigstens einer Reihe angeordnet sind, die parallel zu der vorgelagerten Strahlungs fläche verläuft. UNTERANSPRÜCHE:1. Heizeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wandteile aus keramischen Platten f)estehen. 2.Heizeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, als Kachelofen ausgebil det, dadurch gekennzeichnet, dass als keramische Platten Kacheln verwendet werden, die bis auf die Höhe ihrer Stege ausgefüttert sind und dass die Zwischen räume zwischen den einzelnen Heizrohren und zwischen Heizrohren und ausgefütter ten Kacheln mit einer festen blasse ausge füllt sind. 3. Heizeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass innerhalb der Heizrohr reihe eine Isolierwand vorgesehen ist. 4.Heizeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass innerhalb der Heizrohre feuerfeste Platten vorgesehen sind, um den Kachelofen auch für die Beheizung durch feste Brennstoffe verwenden zu können.5. Heizeinrichtung nach Patentanspruch und jTnterarisprueh 1, als Heizkörper ausgebil det, der an einer Wand steht, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der der Wand zu gelegenen Seite der Heizrohre eine Isolier- platte vorgesehen ist, um die Wärmeüber- tragung nach jener Seite hin zu vermin- dern. . Heizeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wandteile aus Eternitplatten bestehen.Heizeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Heiz- rohrreihen parallel zueinander angeordnet sind. B. Heizeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Heizrohre vertikal verlaufen: 9. Heizeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Heizrohre horizontal verlaufen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH208317T | 1939-04-21 |
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| CH208317A true CH208317A (de) | 1940-01-31 |
Family
ID=4446003
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|---|---|---|---|
| CH208317D CH208317A (de) | 1939-04-21 | 1938-10-21 | Heizeinrichtung. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH208317A (de) |
-
1938
- 1938-10-21 CH CH208317D patent/CH208317A/de unknown
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