CH207397A - Anordnung zur Erzeugung eines Wechselstromes aus einer Gleichspannung durch periodische Veränderung der Kapazität zwischen den Kapazitätsflächen des Rotors und des Stators einer umlaufenden Maschine. - Google Patents

Anordnung zur Erzeugung eines Wechselstromes aus einer Gleichspannung durch periodische Veränderung der Kapazität zwischen den Kapazitätsflächen des Rotors und des Stators einer umlaufenden Maschine.

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CH207397A
CH207397A CH207397DA CH207397A CH 207397 A CH207397 A CH 207397A CH 207397D A CH207397D A CH 207397DA CH 207397 A CH207397 A CH 207397A
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/42Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal
    • H02M7/54Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal by dynamic converters

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  • Power Engineering (AREA)
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Description


      Anordnung    zur Erzeugung eines Wechselstromes aus einer Gleichspannung durch  periodische Veränderung der Kapazität zischen den     Kapazitätsflächen    des Rotors  und des     Stators    einer umlaufenden Maschine.

      Die     Erfindung    bezieht sich auf eine An  ordnung zur     Erzeugung    eines Wechselstro  mes     aus    einer Gleichspannung durch perio  dische Veränderung der Kapazität zwischen  den     Kapazitätsflächen    des Rotors     und    des       Stators    einer umlaufenden Maschine, wobei  die Gleichspannung über einen Widerstand  an den Rotor und den     Stätor    der Maschine  angeschlossen ist.  



  Es ist an sich bekannt, in derartigen An  ordnungen Kapazitätsmaschinen zu verwen  den, die mit kleiner     Endleistung        entweder          einen    Verbraucher unmittelbar steuern oder  unter Einsteuerung einer weiteren Kraft  quelle mittelbar den angeschlossenen Ver  braucher mit Wechselstrom beliefern.  



  In solchen     Anordnungen    sind Maschinen  bekannt geworden, deren Rotor mit Längs  nuten auf seiner     zylindrischen        Umfangfläche     versehen ist, wodurch parallel zur Achse ver  laufende Stege     gebildet    sind, die entspre-         chend    geformten Stegen auf der     Innenseite     des     Stators    gegenüberstehen.

   Die     Ausgangs-          leistung        einer    solchen Maschine wird durch  die nur zur     Verfügung    stehende zylindrische  Oberfläche des Rotors     kapazitiv    begrenzt,  so dass die Gesamtanordnung des Erzeugungs  kreises hierdurch die wesentlichste Leistungs  grenze findet. Damit konnten solche     Anord-          nungen    bisher nicht unmittelbar für     tecli.-          nische    Zwecke zur     Wechselstromerzeugung     herangezogen werden.  



  Bei einer andern bekannten     Anordnung     sind auf der Welle einer Maschine kreis  sektorförmige Bleche     achsial    aneinander ge  reiht, die     zwischen    entsprechend geformten  Blechen eines     Stator-Blechpaketes    hindurch  bewegt werden. Auch hierbei entsteht durch  Wechsel des Lade- und     Entladestromes    ein  Wechselstrom, der zur Steuerung     technisch     leistungsfähiger Stromkreise herangezogen  werden kann. Es lassen sich aber bei dieser      Anordnung grossflächiger Einzelscheiben in  der Kapazitätsmaschine im Verhältnis zur       aufdrückbaren    Drehzahl der umlaufenden  Maschine nur ganz niedrige Wechselfrequen  zen erzielen.

   Die Grösse der Frequenz ist  aber entscheidend für die vielseitige Anwend  barkeit des erzeugten Wechselstromes. Ausser  dem ist zu berücksichtigen, dass eine Wech  selspannung hoher Frequenz für technische  Zwecke leichter und mit kleineren Transfor  matoren transformiert werden kann als eine  Wechselspannung von verhältnismässig ge  ringer Frequenz. Weiterhin ist es ausser  ordentlich wichtig, dass ein und dieselbe Ma  schine unter sonst gleichen Betriebsbedingun  gen bei der doppelten Periodenzahl jeweils  die doppelte Leistung hat. In einer Anord  nung zur     Erzeugung    eines Wechselstromes  aus einer Gleichspannung, bei der eine der  artige Maschine zur Anwendung gebracht  wird, bedingt die Frequenz und Leistungs  fähigkeit solcher bekannten Maschine grund  sätzlich den Grenzwert der Ausgangs  leistung des Erzeugungskreises.  



  Die Erfindung bezweckt eine Anordnung  zur Erzeugung eines Wechselstromes aus  einer Gleichspannung zu schaffen, die eine  hohe Ausgangsleistung ermöglicht.  



  Grundsätzlich wird die hohe     Ausgangs-          leistung    der Gesamtanordnung dadurch er  möglicht, dass zur periodischen Veränderung  der Kapazität des Erzeugungskreises eine  Maschine verwendet wird, bei der erfindungs  gemäss der Rotor und der     Stator    mit schei  benförmig ausgebildeten Teilen versehen und  an den Scheibenseiten auf     Kreisringflächen     verzahnt sind, wobei die gezahnten Teile des  Rotors und des     Stators    so gelagert sind, dass  die Zähne gegenüberliegender Ringflächen in  einem     dielektrisch    wirksamen Abstand an  einander vorbeilaufen können.  



  Bei einer solchen Kapazitätsmaschine ist  die Kapazitätswirkung nun nicht mehr auf  eine begrenzte zylindrische Fläche des Rotors       beschränkt.    Durch beliebig     aneinander    reih  bare radial gezahnte     Kreisringflächen    kann  die Kapazitätswirkung der Maschine so ge  steigert werden, dass in der Gesaintwechsel-         stromerzeugungsanordnung    - das Auftreten  eines technisch leistungsfähigen Lade- und       Entladestromes    ermöglicht wird.  



  Neben der weiteren     Steigerungsmöglich-          ]zeit    der Ausgangsleistung durch     Parallel-          oder        Hintereinanderschaltung    mehrerer im  Erzeugungskreis angeordneter Maschinen  kann durch besondere Ausgestaltung des in  der Kapazitätsmaschine zur Anwendung  kommenden     Dielektrikums    eine Beeinflus  sung der Ausgangsleistung im günstigen  Sinne vorgenommen werden.

   Wird der     dielek-          trisch    wirkende Abstand der sich auf den  seitlichen     Kreisringflächen    des Rotors und  des     Stators    gegenüberliegenden Zähne so ge  ring wie möglich gehalten oder in diesen  Spalt ein Stoff höherer     Dielektrizitätskon-          stante    als Luft bei normalem Druck ein  gefügt, so wird der Kapazitätswert der Ma  schine gesteigert und damit eine bessere Aus  gangsleistung des Kreises erzielt. Der in den  Spalt einzufügende Stoff kann als fester  Stoff einen Oberflächenschutz bilden oder  gasförmig sein, wobei die Maschine gegen  die Aussenluft gasdicht abgeschlossen wird.

    Auch die Verwendung eines Überdruckes be  einflusst die     dielektrischen    Werte und damit  den Kapazitätswert der Maschine im gün  stigen Sinne.  



  Ein anderer Weg, die Gesamtanordnung  in ihrer Ausgangsleistung zu steigern, be  steht darin, weiterhin den die Auf- und     Ent-          ladezeit    der Kapazitätsflächen bedingenden       Ohmsehen    Widerstand durch eine eine In  duktivität enthaltende Impedanz zu ersetzen.       Hierbei    wird das Optimum der abzugebenden  Leistung erreicht, wenn die mit der Gleich  stromhilfsspannung und der Maschinen  kapazität in Reihe liegende     Induktivität    mit  der maximalen     Kapazität    der Maschine auf  Resonanz abgestimmt ist.  



  Ein solcher     Wechselstromerzeugungskreis     kann dank seiner Kapazitätsmaschine grosser  Kapazitätswirkung, dank     seiner    durch die  Bauart der Maschine ermöglichten hohen       Gleichstromhilfsspannung    und dank der     Ab-          stimmbarkeit    der im Kreis liegenden     Kapazi-          täts-    und     Induktivitätswerte    - nunmehr zur           unmittelbaren        Wechselstromlieferung    für  technische Zwecke,

   so zur Ausnutzung der  durch Induktionsströme erzeugten     Wärme     oder zur direkten Erzeugung von Träger  wellen für die drahtlose Telegraphie heran  gezogen werden.  



  In den beigefügten Zeichnungen sind       Ausführungsbeispiele    der Erfindung darge  stellt.  



  In     Fig.    Ja     ist    der Aufbau des Rotors  und des     Stators    aus einzelnen     Scheiben    er  läutert. Die Maschinenachse ist     mit    1 be  zeichnet; der Rotor besitzt     greisringscheiben     <I>2a</I> bis 2e. Die Scheiben<I>2b</I> und<I>2d</I> tragen an  ihrem äussern Umfang Zähne. Die Scheiben  2a, 2c und 2e dienen zur Sicherung     eines    be  stimmten Abstandes zwischen den Zahnschei  ben 2b und 2d. Die Scheiben des Rotors wer  den zusammengehalten durch Schrauben oder  Nieten 3, von denen mehrere auf den Um  fang verteilt vorgesehen sind.  



  Der     Stator    weist mehrere     ringförmige     Teile     5a    bis 5e auf. Hierbei besitzen die  Ringscheiben 5a, 5c und 5e eine grössere  radiale Breite, so dass sich die Seitenflächen  dieser Ringe einerseits und die Seitenflächen  der Zahnkränze der     Rotorscheiben    2b und 2d  anderseits gegenüberstehen, da die Ringe     5a,     5c und 5e in die Lücken zwischen den Rotor  zähnen eindringen.  



  Die Form der einander gegenüberliegen  den Flanken der     Statorzahnkränze    auf den       Kreisringscheiben        5a,    5c und 5e, sowie die  Zahnkränze auf den     Scheiben    2b und 2d des  Rotors sind aus der     Fig.        1b    ersichtlich, die       einen        Schnitt    nach der Linie     X-X    der       Fig.    la darstellt. Bei den zum Rotor ge  hörenden     Zahnkränzen    sind Pfeile eingetra  gen, welche die Bewegungsrichtung andeuten.  



  In der in     Fig.    1b dargestellten gegen  seitigen Lage des Rotors und des     Stators    ist  die Kapazität zwischen beiden auf ihrem  Höchstwert. Dadurch, dass beim Lauf der  Maschine stets gleichzeitig alle Zähne die  maximale Kapazität     bezw.    die minimale Ka  pazität ergeben, werden auf diese Weise die  stärksten Kapazitätsänderungen erzielt. Die    Scheiben des     Stators    werden ebenfalls     durch     Bolzen oder Nieten 7 zusammengehalten.  



  Ebenso wie die     kreisringförmigen    Teile  2b, 2d des Rotors und die Ringscheiben 5a,  5c und     5e    des     Stators,    können auch die zur       Abstandsbestimmung    eingefügten Zwischen  scheiben 2a, 2c und 2e des Rotors und die       Kreisringscheiben    5b, 5d des     Stators    mit Zäh  nen und Zahnlücken versehen     sein,    so dass  auch sie zur Vergrösserung der Kapazitäts  änderung beitragen.  



  In der     Fig.   <B>Je</B> ist an einem Schnitt nach  der Linie     Y-Y    der     Fig.    1a sowohl die ra  diale     Verzahnung    der     Kreisringflächen,    als  auch die     Verzahnung    der Zylinderflächen der       Kapazitätsflächenträger    2b, 2d, 5a, 5c und 5e  und der Zwischenscheiben     2a,    2e, 2e, 5b, 5d  ersichtlich.  



  Die wirksamen Oberflächen der Zähne des  Rotors und des     Stators    sind bei dem     in          Fig.    la dargestellten     Ausführungsbeispiel    der       Erfindung    mit einem Stoff<I>4a, 4b, 4c, 4d, 4e</I>       bezw.        6a,    6b,<B>6e,</B> 6d, 6e bekleidet, welcher  eine höhere     Dielektrizitätskonstante    besitzt  und zugleich auch eine höhere Durchschlags  festigkeit     aufweist    als Luft.

   Hierdurch     wird          einerseits    eine höhere elektrische Festigkeit  erzielt, so dass man     eine    höhere Gleich  spannung an die Maschine anlegen kann; an  derseits wird durch     Veränderung    der     Dielek-          trizitätskonstante    der Kapazitätswert im       günstigen    Sinne beeinflusst werden können.

    Eine solche     Beeinflussung    kann man auch  durch Erhöhung des     dielektrischen    Wertes  des im Spalt zwischen Rotor und     Stator    be  findlichen Mediums erreichen, wobei selbst  verständlich gleichzeitig auch ein höherer     di-          elektrischer    Wert des vorerwähnten Ober  flächenschutzes     verwendet    werden kann. Die  Erhöhung der     Dielektrizitätskonstante    des  Spaltes zwischen den Kapazitätsflächen     ist     gleichbedeutend mit einer Erhöhung der Ka  pazität.

   Die Erhöhung der Durchschlags  festigkeit der Luft erlaubt, wie gesagt, die       Anwendung    einer höheren     Spannung.    Beide  Massnahmen unterstützen sich daher bei der       Steigerung    der erzielbaren     Wechselstromaus-          gangsleistung.         Bei gasförmigem Medium im Spalt zwi  schen Rotor und     Stator    kann die Erhöhung  der     Dielektrizitätskonstante    durch Steigerung  des Druckes erzielt werden, unter welchem  die in den Zwischenräumen zwischen den  Zähnen eingeschlossene Luft steht.

   Mit der  Steigerung des Druckes wächst nämlich die       Dielektrizitätskonstante    und zugleich auch  die elektrische Festigkeit der Luft. Selbst  verständlich kann auch an Stelle von Luft  ein anderes Gas gewählt werden, welches von  vornherein eine höhere     Dielektrizitätskon-          stante    besitzt. Man wird dabei die Wärme  leitung des Gases beachten, da diese für die  Abführung der Wärme wichtig ist.

   Für die  Aufrechterhaltung des Druckes kann ein  Vorratsbehälter vorgesehen sein, aus welchem       Undichtigkeitsverluste    der eingeschlossenen  Luft oder des eingeschlossenen Gases ersetzt  werden können, oder es kann beim Betrieb der  Maschine zugleich ein Kompressor     mitbetrie-          ben    werden, der für die Aufrechterhaltung  des Druckes im Innern der Maschine sorgt.  



  Während in den     Fig.    ja bis     1e    die ge  zahnten     Kreisringflächen    in radialen Ebenen  der Maschine liegen, sind in den     Fig.        2a    und  2b Maschinen gezeigt, bei denen die gezahn  ten     Kreisringflächen    des Rotors und des     Sta-          tors    als eine um die     Rotoraehse    koaxial an  geordnete Kegelflächen ausgebildet sind.  



  Während in der     Fig.    Ja die wirksamen  radial gezahnten     Kapazitätsflächenträger    2b,  2d     bezw.    5a,<I>5c, 5e</I> aus ebenen Kreisscheiben  des Rotors und aus ebenen Kreisscheiben des       Stators    bestehen und durch ebene Abstands  scheiben<I>2a,</I> 2e,<I>2e</I>     bezw.    5b und 5d vonein  ander distanziert werden müssen, fallen in  der Anordnung der     Fig.    2a diese Zwischen  scheiben 2a, 2e, 2e, sowie 5b und 5d fort.

    Hier ist der Rotor aus abgestumpften, dop  pelkegelförmigen Kreisscheiben<I>2a, 2b,</I> 2e,  der     Stator    aus im Innenrand beiderseits mit  Konus abgedrehten Kreisringen 5a, 5b,<B>5e,</B> 5d  zusammengesetzt und durch Befestigungs  mittel 3, 7 zusammengehalten. Auch hier sind  die Kapazitätsflächen des Rotors und des       Stators    mit Stoffen höherer     Dielektrizitäts-          konstante    überzogen. Diese Überzüge sind in    der Zeichnung mit<I>4a, 4b,</I> 4e, sowie 6a, 6b,  <B><I>6e,</I></B><I> 6d</I> bezeichnet.  



       Fig.        2b    zeigt im linken Teil die keil  förmigen Zahnlücken und prismatischen  Zähne des     Stators    und im rechten Teil ent  sprechend die Zähne und Zahnlücken des  Rotors, sowie Befestigungsschrauben oder  Bolzen 3, 7.  



  Eine Anordnung, bei der die Zähne auf  dem Rotor mit einer Isolationsschicht über  zogen sind, zeigt die     Fig.    3. Die Lücken  sind keilförmig, die Zähne haben prisma  tische Formen mit stumpfer Stirnfläche. Die  Breite der vordern Stirnfläche der Zähne ist  geringer als die Breite der Öffnung der  Zahnlücken, so dass die Kapazität in der  Mittelstellung des     Rotorzahnes    gegenüber  einer Lücke im     Stator    am kleinsten ist.  



  Diese Zahngestaltung ist gewählt, da für  die Kurvenform der erzeugten Wechselspan  nung die     Zahnform    von Bedeutung ist. Durch  geeignete Ausgestaltung der Zähne und der  Zahnlücken kann nämlich für einen hinrei  chend     sinusförmigen    Verlauf der Wechsel  spannung oder des Wechselstromes Sorge ge  tragen werden. Zur Erreichung dieses     Zwek-          kes    empfiehlt es sich, den Zahn schmaler zu  machen als die Zahnlücke und gleichzeitig  den Zahnflanken, wie auch den Begrenzungs  flächen der Zahnlücke schräge Lagen zu  geben, so dass der Zahn und die Lücke im  Querschnitt     trapezförmige    Gestalt besitzen.

    Weitere Annäherung an die     Sinusform    kann  dadurch herbeigeführt werden, dass man  scharfe Ecken oder Kanten und plötzliche  Übergänge zwischen den äussern Flächen der  Zähne und der Lücken durch entsprechende  Abrundung vermeidet.  



  Für die Herstellung der Zähne wird vor  teilhafterweise ein Vervielfältigungsverfah  ren benutzt, das eine Gleichförmigkeit der  Zahnformen über Rotor und     Stator    durch  gehend gewährleistet und damit die Einhal  tung der gewünschten     Spannungskurve    des  erzeugten Wechselstromes sichert. Vorteil  haft ist es, die Zähne mit dem Scheiben  körper in einem Stück zu fertigen, indem  man die Zähne durch Fräsen aus dem Vollen      oder durch Pressen,     Giessen    oder Spritzen.  Zähne     und    Scheibenkörper     gleichzeitig    her  stellt.  



       Anstatt    die Zähne aus radialen Scheiben  flächen radial heraustreten zu lassen, kann  man aber auch, wie in     Fig.    7a und 7b dar  gestellt ist, die Zähne im Scheibenkörper voll  ständig     durchfräsen,    so dass auf dem Schei  benkörper oder .einem aus einem Stück ge  fertigten Rotor Schaufeln, ähnlich denen       einer    Dampfturbine, entstehen.

   Einen sol  chen Rotor zeigt die     Fig.    7a, der Körper 2  besteht     aus    einem Stück und ist auf der     Ro-          torachse    1     befestigt.    Auf diesem Körper     sind     Zahnkränze 4a angebracht, die entweder aus  dem vollen Material herausgearbeitet sind,  zum Beispiel durch Fräsen oder durch.     ein     Giessverfahren; der     Rotorkörper-    2 ist dabei       vorteilhafterweise    aus Leichtmetall gefertigt,  um eine Verringerung der     Schwungmasse     und damit eine höhere Tourenzahl des Rotors  zu ermöglichen.

   Die Zähne 4a     können    auch  auf den     Rotorkörper    2     aufgesetzt    sein und  durch     Splint    oder durch Aufschrauben be  festigt werden. Die Form der Zähne kann  dabei, wie in     Fig.        7b    dargestellt, rechteckig  oder auch, wie in den     Fig.    8a und 8b dar  gestellt,     trapezförmig    mit Abrundung ver  sehen oder scharfkantig -ausgeführt sein.

   In  der     Fig.    7b, die einen Schnitt durch die bis  herigen Kapazitätsflächen der Kapazitäts  maschine darstellt, gehören die mit     einem     Pfeil gekennzeichneten Zahnkränze 4a dem  Rotor und die     Zahnkränze    6a dem     Stator    an.  



  Bei einer solchen Fertigung des Rotors  aus einem Stück wird     zweckmässigerweise    der       Stator    aus axial geteilten     Stücken    gefer  tigt, um eine     leichte    Montage zu ermöglichen.  Den     Einfluss     von Temperaturverschieden  heiten, -welche     zwischen    Rotor     und        Stator     entstehen, wird man     dadurch    vorteilhaft ver  ringern, dass man an geeigneten Stellen der       Kapazitätsmaschine        Wärmeisolationen    her  stellt.

   Es hat sich als zweckmässig erwiesen,  diesen     Temperatureinfluss    ungleichförmiger       Ausdehnung    zwischen Rotor und     Stator    da  durch zu verringern, dass man die     Maschine     beispielsweise     elektrisch:        zusätzlich    erwärmt         bezw.        kühlt    und durch einen Thermostaten  den     Erwärmungsgrad    konstant hält. Auch  kann man,     wenn    Temperaturunterschiede  nicht zu vermeiden sind, durch- geeignete  Auswahl des Materials den     Einfluss    der un  gleichen     Erwärmung    verkleinern.  



       Fig:    4 zeigt die Unterteilung der Kapazi  tätsmaschine in mehrere     Einzelmaschinen          10a,    10b,<B>10e.</B> Diese Unterteilung kann einer  seits     aus    dem Grunde vorgenommen sein, die  Temperatureinflüsse geeigneter bewältigen zu  können, anderseits - wie eingangs gesagt   um durch 'elektrische Parallel- oder     Hinter-          einanderschaltung    die     \elektrischen    Verhält  nisse des     Gesamterzeugungskreises    im     Sinne     einer Leistungssteigerung zu verändern.

   Der  in     Fig.    4 dargestellte     Maschinensatz    wird von  einem Motor 19 angetrieben. Die     einzelnen          Maschinen    sind über Kupplungen 21     mit    dem  Motor 19     bezw.    untereinander gekuppelt. Die  Kupplungen und die Aufstellung der Ma  schine auf der     Fundamentplatte    20     sind    dabei  derart beschaffen, dass die     Maschinen    von  einander wärmemässig     bezw.    elektrisch iso  liert sind.  



  In den     Fig.    5 und 6 sind     elektrische"     Schaltungen für verschiedene Anwendungs  zwecke der Erfindung wiedergegeben. In       Fig.    5a bedeutet 11 die     Gleichspannungs-          quelle,    10 die veränderliche Maschinenkapazi  tät und 12     eine        Belastungsimpedanz    von: -in  duktivem Charakter: Die Spule 12 ist bei  spielsweise die Feldspule eines Induktions  ofens.

   Durch von dieser Spule hervorgeru  fene Induktionsströme wird die Erwärmung  von Metallen,     leitenden    Flüssigkeiten und       Lösungen    oder von Metallgefässen, die eine zu  erwärmende Flüssigkeit enthalten,     bewirkt.     Die Grösse der     Induktivität    12 kann dabei  der Maschinenkapazität 10 so angepasst wer  den,     .dass    zwischen     beiden    bei der Frequenz  der erzeugten     Wechselspannung        angenähert-          oder    genau Resonanz besteht. Die Spule 12  ist     unmittelbar    in den Belastungskreis der  Maschine 10 eingeschaltet.  



  Bei der Schaltung nach     Fig.    5b ist eine  galvanische     Trennung        zwischen    dem Maschi  nenkreis 10, 11, 12     einerseits        und    dem Be-           lastungskreis    13, 14, 15 anderseits vorgenom  men, da die Wicklungen 12 und 13 nur mag  netisch miteinander verkettet sind. Dadurch  ist der sekundäre Belastungskreis von dem  Gleichstromkreis der Maschine gänzlich ge  trennt. Bei dieser Anordnung kann der Se  kundärkreis 13, 14 und 15 zusätzliche Ab  stimmittel erhalten zwecks Einstellung der  Resonanz. Beispielsweise kann zu diesem  Zwecke der mit dem     Sekundärkreis    in Reihen  schaltung angeordnete Kondensator 15 einge  stellt werden.

   Auch kann der Kondensator  7.5 statt mit der Spule 14 in Reihe zu ihr  parallel geschaltet sein. Für die Abstim  mung auf Resonanz kann auch eine Verän  derung der Sekundärwicklung 13 etwa durch  Änderung der     Windungszahlen    oder eine Än  derung der Spule 14 vorgesehen sein.

   Schliess  lich besteht noch die Möglichkeit, die Re  sonanzerscheinung dadurch herbeizuführen,  dass man entweder die Frequenz der von der  Maschine 10 erzeugten Wechselspannung     an-          kn    oder dass man, wenn die Maschine 10  aus mehreren Einzelmaschinen     bezw.    aus  mehreren Einzelsystemen besteht, die inner  halb desselben Maschinengehäuses unter  gebracht sein können, durch Abschaltung  einzelner Maschinen oder einzelner Teil  systeme     bezw.    durch Parallelschaltung oder  Reihenschaltung solcher Maschinen und Sy  steme die Grösse der Maschinenkapazität  ändert.

   Die Schaltungsbeispiele in den     Fig.    6a  und     6b    erläutern die Anwendung der       Kondensatormaschine    für     Hochfrequenztele-          graphie    oder     -telephonie.    Die Maschine er  zeugt durch ihre Rotation eine Hochfrequenz,  welcher mit Hilfe einer steuerbaren Röhre 18       niederfrequente    Schwingungen entsprechend  einem     Telegraphierzeichen    oder einem Mikro  phonstrom oder Fernsprechstrom aufgedrückt  wird.

   Die steuerbare Röhre 18 (Verstärker  röhre) wird in üblicher Weise mittels des  Gitterpotentials gesteuert, wobei der Wech  selstrom in an sich bekannter Weise über  einen Widerstand     R    mit einem     Überbrük-          kungskondensator    C fliesst. Die Verwendung  zweier gekoppelter Spulen 12 und 13 ergibt  eine galvanische Trennung zwischen dem Be-         lastungskreis    17, 15, 13, 16 und dem Ma  schinenkreis 11, 10, 12, 18.     Abstimmöglich-          keiten    gibt es bei dieser Anordnung auch im  Primärkreis, das heisst im Maschinenkreis  und Sekundärkreis, das heisst im     Sendekreis.     Durch einen veränderlichen Kondensator 15  ist dies angedeutet.  



  Eine gleichen Zwecken dienende Schal  tung anderer Art ist in     Fig.        6b    dargestellt.  Der Nutzkreis 17, 16 ist hierbei nicht in  duktiv, sondern über Kondensatoren 15a und       15b        kapazitiv    an den Maschinenkreis ange  koppelt. Die Kondensatoren riegeln den Nutz  kreis gegen die Gleichspannung der Maschine  ab und können gleichzeitig zur Abstimmung  des Sendekreises auf Resonanz mit der Fre  quenz der erzeugten Maschinenwechselspan  nung abgestimmt werden.  



  Die Signalströme oder     Telephonieströme     werden auch bei dieser Anordnung mittels  einer     Verstärkerröhre    18 dem Gleichspan  nungskreis der Maschine aufgedrückt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Erzeugung eines Wech selstromes aus einer Gleichspannung durch periodische Veränderung der Kapazität zwi schen den Kapazitätsflächen des Rotors und des Stators einer umlaufenden Maschine, wo bei die Gleichspannung über einen Wider stand an den Roi;
    or und Stator der Maschine angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor und der Stator der Kapazi tätsmaschine mit scheibenförmig ausgebil deten Teilen versehen und an den Scheiben seiten auf Kreisringflächen verzahnt sind, wobei die gezahnten Teile des Rotors und des Stators so gelagert sind, dass die Zähne ge genüberliegender Ringflächen in einem di- elektrisch wirksamen Abstand aneinander vorbeilaufen können. UNTTERANSPRÜCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Teil maschinen zur Kapazitätsänderung in elektrischer Parallel- oder Hintereina.n- derschaltung geschaltet sind. 2. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die gezahnten Kreisringflächen der Kapazitätsmaschine in Radialebenen liegen. 3.
    Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass auch die zy lindrischen Stirnflächen des Rotors und des Stators der Kapazitätsmaschine auf und zwischen den radial gezahnten Ro tor- und Statorkreisringen mit einander gegenüberstehenden Zähnen versehen sind.
    4. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die gezahnten Kreisringflächen des Rotors und des Sta- tors der Kapazitätsmaschine als um die Rotorachse koaxial angeordnete Kegel flächen ausgebildet sind. 5.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Kapa zitätsmaschine der Rotor aus ebenen. Kreisscheiben und der Stator aus ebenen Kreisringen zusammengesetzt ist, wobei die Kreisscheiben und die Kreisringe je weils durch Befestigungsmittel zusam mengehalten sind.
    6. Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass in der Kapazi tätsmaschine der Rotor aus abgestumpf ten doppelkegelförmigen Kreisscheiben, der Stator aus am Innenrand beiderseits mit Konus abgedrehten Kreisringen zu sammengesetzt und durch Befestigungs mittel zusammengehalten ist. 7. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Erhöhung der Leistung der Gesamtanordnung in den Zwischenräumen zwischen Rotor und Stator der Kapazitätsmaschine ein die Durchschlagsfestigkeit erhöhender Stoff als Oberflächenschutz angeordnet ist. B.
    Anordnung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass Oberflächen schutz auch bei den Zahnlücken vorhan den ist. 9. Anordnung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Ober flächenschutz aus einem Stoff besteht, der eine höhere Dielektrizitätskonstante besitzt als Luft bei normalem Druck. 10. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Kapazi tätsmaschine ein gasförmiges Dielektri- kum höherer Dielektrizitätskonstante als Luft unter gasdichtem Abschluss der Maschine gegen die Aussenluft Verwen dung findet. 11.
    Anordnung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass das gasför mige Dielektrikum in der Kapazitäts- maschine unter Überdruck steht. 12. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zähne der Kapazitätsmaschine, sowie auch die Lük- ken trapezförmigen Querschnitt haben. 13.
    Anordnung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Kanten der Zähne der Kapazitätsmaschine ab gerundet sind. 14. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zähne an den scheibenförmig ausgebildeten Teilen der Kapazitätsmaschine mit den Schei benkörpern aus einem Stück gefertigt sind. 15.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zähne der Kapazitätsmaschine vollständig durch gefräst sind, so dass Schaufeln, ähnlich denen einer Dampfturbine entstehen. 16. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rotor der Kapazitätsmaschine aus einem Stück und der Stator aus axial geteilten Stücken besteht. 17. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rotor der Kapazitätsmaschine aus einem Leicht metall besteht. 18.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel zum annähernden Konstanthalten der Tem peratur der als Kapazität wirkenden Stator- und Rotorteile der Kapazitäts- maschine vorgesehen sind. 19. Anordnung nach Unteranspruch 18, da durch gekennzeichnet, da.ss einzelne Ma schinenteile der Kapazitätsmaschine von einander durch eine Wärmeisolations schicht getrennt sind. 20.
    Anordnung nach Unteranspruch 18, da durch gekennzeichnet, dass Mittel zum Erwärmen und Abkühlen der Kapazi tätsmaschine, Mittel zum Überwachen der Temperatur der Maschine und Mittel zum selbsttätigen Steuern der Heiz- und Kühlmittel vorgesehen sind. 21. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Wider stand eine eine Induktivität enthaltende Impedanz wirkt, die mit der Gleich stromspannung und der Maschinenkapazi tät in Reihe liegt. 22. Anordnung nach Unteranspruch 21, da durch gekennzeichnet, dass die Induktivi- tä.t mit der Kapazität der Kapazitäts maschine auf Resonanz abgestimmt ist. 23.
    Anordnung nach Unteranspruch 21, da durch gekennzeichnet, dass die Induktivi- tät des Verbrauchers zur Herstellung der Resonanz dient, wobei die Ankopplung des Verbraucherkreises über eine Wech- selstromkopplung erfolgt.
CH207397D 1937-05-08 1938-05-04 Anordnung zur Erzeugung eines Wechselstromes aus einer Gleichspannung durch periodische Veränderung der Kapazität zwischen den Kapazitätsflächen des Rotors und des Stators einer umlaufenden Maschine. CH207397A (de)

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