CH207352A - Vorsatzapparatur zur Erzeugung plastisch wirkender Film-Bilder. - Google Patents

Vorsatzapparatur zur Erzeugung plastisch wirkender Film-Bilder.

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CH207352A
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Blum Richard
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Blum Richard
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description


      Vorsatzapparatur    zur Erzeugung plastisch wirkender Film-Bilder.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Vorsatzapparatur zur     Erzeugung    pla  stisch     wirkender    Filmbilder, durch welche der  Nachteil der bisherigen kinematographischen  Projektion, bei welcher die Bilder der Plastik  und Perspektive ermangeln, behoben werden  soll.  



  Dies wird bei der Vorsatzapparatur gemäss  der Erfindung dadurch     erreicht,        dass    dieselbe       Mittel    aufweist, um in rascher Aufeinander  füge den Abbildungsmassstab innerhalb klei  ner Grenzen zu     ändern.     



  Die     !Vorsatzapparatur        wird    zweckmässig  bei     Projektionsapparaten    verwendet, so     dass     bei der Projektion abwechselnd das Bild  eines Normalfilmes in     verschiedenen    Grössen  projiziert     wird;    die Einrichtung kann aber  auch bei Aufnahmeapparaten verwendet wer  den, so     .dass    ein Film bei der Aufnahme ab  wechselnd Bilder verschiedener Grösse erhält  und dann mittels eines gewöhnlichen     Projek-          tionsapp,arates    projiziert wird.  



  Hierbei soll die Aufeinanderfolge der  Bilder abwechselnder Grösse in     '/2,    bis     '/zio    Se  kunde vor sich gehen.    Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungs-          gegenstandes    ist in der Zeichnung dargestellt,  und zwar     zeigt:          Fig.    1 eine     Vo@rsatzapparatur    an einem  Projektionsapparat in schematischem Aufriss  mit     teilweisem        Schnitt;

            Fig.    2 zeigt die     Blendenscheibe    in Ansicht  und       Fig.    3 das Getriebe der     Blendenvorrich-          tung.     



  In     Fig.    1 ist P der Projektionsapparat,  welcher mit     einem    normalen Objektiv 1 aus  gerüstet ist, durch     welches    der in normaler  Weise mit Diapositivbildern versehene Film  F projiziert wird, wobei die Bildgrösse auf  der Projektionsfläche     G,    betragen mag. Vor  dem Objektiv 1 ist im     Bildstrahlengang    eine  geneigte     Reflektorsüheibe    3 drehbar gelagert  mittels einer Welle 5.

   Am untern Ende der  Welle 5 ist ein Kegelrad 6     befestigt,    welches  mit einem Kegelrad 7     kämmt,    das am Ende  einer     Antriebswelle    8 sitzt, welche     synchron     mit dem     Filmgetriebe    angetrieben wird.

   Über  der     Reflektomseheibe    3 ist ein     annähernd         parallel zu letzterer     geneigter        fester    Reflek  tor 4 angeordnet und vor diesem ein zweites  Objektiv 2, welches ein Bild projiziert, dessen  Grösse     G_    auf der     Projektionsfläche    um ein  Geringes von der Grösse G,     des    im Objektiv 1  erzeugten Bildes abweicht, wobei jedoch die       Neigung    des Reflektors 4 und die Richtung  der     Axe    des Objektives 2 derart sind, dass  sich beide Bilder     G,_    und     G2    auf der Projek  tionsfläche genau überdecken,

   und durch die  abwechselnd verschiedene Grösse der Bilder  kommt ein gewisser Eindruck von Plastik zu       Stande.    Die Grössendifferenz zwischen G,  und     G,    beträgt zirka 5     %.     



  Die Ausbildung der     Reflektorscheibe    3  ist     aus        Fig.    2 ersichtlich. Dieselbe hat zwei  über je einen Quadranten sich     erstreckende,     einander gegenüberliegende undurchsichtige  und nicht     reflektierende    Felder     3n,    zwei     über     je die     Hälfte    eines     Quadranten    sich er  streckende, einander gegenüberliegende Aus  schnitte     3a    und zwei ebenfalls über die     Hälfte     eines Quadranten sich     erstreckende    Re  flexionsfelder (Spiegel) 3s, die einander eben  falls gegenüberliegen.

   Die     Reflektorscheibe     dreht sich in Richtung     des    eingezeichneten  Pfeils.  



  Wie aus     Fig.    3 ersichtlich, ist die Re  flektorscheibe in einem Gehäuse 9 eingesetzt,       welches    nur eine     Öffnung    für den Bild  strahlendurchgang des Objektives 1 hat.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen  Vorsatzapparatur ist folgende:  In der     Ausgangsstellung    der Reflektor  seheibe 3 wird das vom Objektiv 1     erzeugte     Bild durch den     Ausschnittsektor        3a    hindurch  direkt auf die     Projektionsfläehe    projiziert,  und zwar mit der Bildgrösse G,. Bei.

   Drehung  der     Reflektorscheibe    in Pfeilrichtung wird  das nun auf den     Spiegelsektor    3s auftretende  Bild auf den festen Spiegel 4     übertragen    und  von diesem durch das Objektiv 2 mit geringer  Grössenabweichung in der Grösse     G_    auf die  Projektionsfläche projiziert;

   es findet hierbei  also eine indirekte Projektion     statt.    Bei Wei  terdrehung der     Reflektorscheibe    3 tritt der  Sektor 311, vor den     Bildstrahlengang    des Ob  jektives 1, so dass die Projektionsfläche für    einen kurzen Augenblick, während dessen in  üblicher Weise der Filmvorschub erfolgt,     un-          beleuchtet    bleibt. Der gleiche Vorgang wie  derholt sich über die andere Hälfte der Re  flektorscheibe 3.  



  Anstatt     mittels    Spiegeln könnte die     Bild-          reflektion    auch     mittels        Prismen    erfolgen.  Ferner könnten die abwechselnd verschie  denen Bildgrössen auch durch Vorsatzlinsen  erzielt werden, welche abwechselnd vor das  Objektiv geschoben werden.  



  Auch     könnte    die     Reflektorscheibe    ge  trennt für sich und synchron mit dem Film  getriebe angetrieben werden.  



  Man     könnte    eine derartige Einrichtung  auch bei einem Aufnahmeapparat benützen,  indem man statt eines     Diapositivfilmes    einen  sensibilisierten Negativfilm benützt. Hierbei       würden    auf dem Filmband Bilder von     ab-          wechselnd    verschiedener Grösse erzeugt und  ein     hiervon        kopierter        Diapositivfilm        könnte     in gewöhnlicher Weise     mittels    eines Film  projektors projiziert werden.  



  Die     Verschiedenheit    der Bildgrössen kann  auch erreicht werden, indem das Objektiv des  Projektionsapparates jeweils analog dem       Bildwechsel    nach vor- und     riiekwärts    ver  schoben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorsatzapparatur zur Erzeugung plastisch wirkender Filmbilder, dadurch gekennzeich net, dass dieselbe Mittel aufweist, um in rascher Aufeinanderfolge den Abbildungs- massstab innerhalb kleiner Grenzen zu än- (lern. <B>UNTERANSPRÜCHE:
    </B> 1. Vorsalzapparatur gemäss Palentansprueli an einem Wiedergabeapparat für normalen l)iapositivfilm, dadurch gekennzeichnet, dass vor dessen Objektiv ausserhalb des Strahlenbiindels desselben ein zweites Ob jektiv angeordnet ist, welches an der glei chen Stelle wie das erste Objektiv auf der Projektionsfläche ein in der Grösse des ersterzeugten Bildes abweichendes Bild er zeugt, indem das Bildstrahlenbündel des ersten Objektives wechselweise in das zweite Objektiv und direkt auf die Pro jektionsfläche geworfen wird. 2.
    "Vorsatzapparatur gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Übertragung des Licht strahlenbündels des ersten Objektives ins zweite Objektiv mittels einer geneigt vor dem ersten Objektiv angeordneten dreh baren Reflektorscheibe erfolgt, welche mit mindestens einem Ausschnittsektor für den direkten Strahlendurchgang,
    einem Reflektionssektor für die Bildübertragung und einem undurchsichtigen Abschluss- sektorfür den Abschluss des Lichtstrahlen bündels während des Filmvorschubes ver sehen ist und synchron mit dem Filmge triebe angetrieben wird. 3.
    Vorsatzapparatur gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass oberhalb der drehbaren Scheibe und annähernd parallel zu dieser ein fester Reflektor angeordnet ist, wel cher das auf ihn geworfene Bild ins zweite Objektiv überträgt. 4.
    Vorsatzapparatur gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, :dass die Bildübertragung vom ersten -ins zweite Objektiv mittels. Prismen bewirkt wird. 5. Vorsatzapparatur gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver änderung der Bildgrösse mittels Vorsatz- linsen erzielt wird.
CH207352D 1937-02-26 1937-02-26 Vorsatzapparatur zur Erzeugung plastisch wirkender Film-Bilder. CH207352A (de)

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