CH201719A - Mehrstufiger Verdichter. - Google Patents

Mehrstufiger Verdichter.

Info

Publication number
CH201719A
CH201719A CH201719DA CH201719A CH 201719 A CH201719 A CH 201719A CH 201719D A CH201719D A CH 201719DA CH 201719 A CH201719 A CH 201719A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
stage
stages
acting
double
piston
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Burckhardt Aktiengesellschaft
Original Assignee
Burckhardt Ag Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Burckhardt Ag Maschf filed Critical Burckhardt Ag Maschf
Publication of CH201719A publication Critical patent/CH201719A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B25/00Multi-stage pumps
    • F04B25/02Multi-stage pumps of stepped piston type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description


  Mehrstufiger Verdichter.    Der Aufbau mehrstufiger Hochdruckver  dichter üblicher Bauart ist stets gekennzeich  net durch die Verwendung von mehrfach ab  gestuften Kolben, wobei die arbeitenden Kol  benflächen der einzelnen Stufen (bis auf die  letzte) durch Ringflächen verschiedener  Breite und verschiedenen Durchmessers ge  bildet werden. Dabei ist die durch Kolben  ringe abzudichtende Spaltlänge und damit  die Undichtigkeit bei einer Ringfläche stets  erheblich grösser als bei einer flächengleichen  Kreisscheibe.  



  Diese allgemein gebräuchliche Anordnung  hat verschiedene beträchtliche Nachteile:  Die Ringflächen der einzelnen Stufen  müssen so auf die Vorder- und Rückseite des  Kolbens verteilt werden, dass zwecks gün  stiger Ausnützung des Kurbeltriebwerkes die  Summe aller Kräfte in der einen Totpunkt  lage möglichst genau gleich der Summe aller  Kräfte in der andern Totpunktlage wird;

    dabei lässt es sich meist nicht vermeiden, dass  ein Ringraum übrig bleibt, der     keiner    Stufe    zugehörig ist und in welchem das Gas, ohne  verdichtet zu werden, nutzlos     aus-    und ein  ;gesohoben wird; die unvermeidliche Erwär  mung     dieses        hin-    und     hergeschobenen    Gases       verschlechtert    den Liefergrad der     folgenden     Stufe.  



  Da die     Länge    jeder einzelnen     Abstufung          des    Kolbens     mindestens    so     .gross    sein muss,  wie der Hub plus der Länge der Kolbenring  partie, so erhält der ganze Kolben eine  ausserordentliche Baulänge, und die     Festig-          keitsverhältnisse    für     diesen        verwickelt    ge  stalteten Hohlkörper werden durch den  grossen Durchmesser sehr     ungünstig.     



  Die grosse Baulänge verlangt unter allen  Umständen eine liegende     Anordnung    der     Ma-          schine.    Damit werden aber meist besondere       )Massnahmen        notwendig,        um,das        Gewicht    des  hin- und hergehenden     Kolbens    zu tragen und  dabei den Verbiegungen gerecht zu werden,  die durch die grosse Baulänge     unvermeidlich     sind.  



  Ausserdem verursacht dieser schwere Kol-      gen     unausgeglichene    Massenkräfte, die sich  im Betrieb sehr unangenehm auswirken.  Schliesslich wird die Zugänglichkeit einer  derartigen Maschine sehr schlecht, da man  meist die Hälfte der übereinandergeschalteten  Zylinder abnehmen muss, um den Kolben  freizulegen.  



  Die nachstehend beschriebene Erfindung  ermöglicht die vollkommene Vermeidung all  dieser Übelstände und erlaubt dem Konstruk  teur eine wesentlich grössere Freiheit in der  Gestaltung.  



  Gemäss dieser Erfindung wird in einem  doppeltwirkenden Zylinder der Arbeitsraum  auf der Deckelseite für die erste Stufe, der  Arbeitsraum auf der Stopfbüchsenseite für  die zweite Stufe benützt, so dass im Gegen  satz zur gebräuchlichen Bauweise Hub und  Bohrung für die erste und     zweite    Stufe  gleich sind. Durch eine entsprechende starke  Vergrösserung des schädlichen Raumes und  der dadurch bedingten Rückexpansion wird  das wirkliche Fördervolumen der zweiten  Stufe auf denjenigen Bruchteil des     Förder-          volumens    der ersten verringert, der durch das  Druckverhältnis gegeben ist.  



       Dieser     Zylinder, der auf  den beiden Kolbenseiten die erste und die  zweite Stufe enthält, ist im folgenden der  Einfachheit halber als     #Niederdruckzylin-          der"    bezeichnet. Die Zylinder der dritten  und höheren Stufe sind einfachwirkend und  auf den Deckel des Niederdruckzylindern so  aufgesetzt, dass die Gasdrücke auf die Kolben  dieser Stufen dem Gasdruck der zweiten  Stufe entgegenwirken und so einen Ausgleich  der Stangendrücke in beiden Totpunktlagen  herbeiführen.  



  Durch diese Anordnung fällt die sonst  erforderliche Abstufung des Kolbens zwi  schen den Arbeitsflächen der ersten und der  zweiten Stufe ebenso fort wie die     nutzlose     Ringfläche, die durch die     Abstufung    zwi  schen den beiden     Arbeitsflächen    entstehen  würde. Der Niederdrucklikolben wird bei  spielsweise um mehr als eine Hublänge ver  kürzt; er kann als offener Topfkolben aus  geführt werden, in dessen Hohlraum der    grösste Teil des benötigten schädlichen Rau  mes für die zweite Stufe zwanglos unter  gebracht werden kann und der durch sein ge  ringeres Gewicht kleinere Massenkräfte er  gibt.  



  Die Verkürzung der Baulänge macht eine  stehende Bauart der Maschine möglich, wo  durch das Kolbengewicht nicht mehr von der  Zylinderlaufbahn getragen werden muss, die  Schmierung verbessert wird und jeder ein  seitige Verschleiss wegfällt. Jedoch ist eine  liegende Anordnung     selbstverständlich    auch  möglich.  



  Einige Ausführungsformen des Erfin  dungsgedankens sind in Fig. 1 bis 3 schema  tisch dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt eine dreistufige Maschine mit  einem doppeltwirkenden Zylinder 1. Auf der  Seite des Deckels 2 dieses Zylinders 1 be  findet sieh die erste Stufe A und auf der  Stopfbüchseniseite die zweite Stufe B. Auf  den im Zylinder 1 'befindlichen     Niederdruck-          kolben    3 ist der einfachwirkende Kolben 4  der dritten Stufe C so aufgesetzt, dass durch  das     Gegeneinanderwirken    der Gasdrücke der  ersten und     .dritten    Stufe     einerseits    und der  zweiten Stufe anderseits der Ausgleich der       Stangenkräfte    in     beiden        Totpunktlagen    er  reicht wird.  



       Fig.    2     zeigt    eine vierstufige Maschine, bei  welcher auf den Kolben 4 der dritten Stufe C  noch ein     weiterer    Kolben 5 für die vierte  Stufe D aufgesetzt ist. Es ist ohne     weiteres     klar, dass man in derselben     Weise    auch Ver  dichter mit noch höheren Stufenzahlen auf  bauen kann, bei denen alle höheren     Stufen     so auf dem Deckel 2 des N     iederdruckzylin-          ders    1 aufgebaut sind,

   dass ihre     Gasdrucke     zusammen mit dem Gasdruck der ersten  Stufe der zweiten Stufe zum Ausgleich der       Stangenkräfte    in beiden     Totpun.ktla.gen        ent-          gegenwirken.     



  Wenn man die     Leistung    der     beiden        ersten     Stufen auf mehrere untereinander gleiche       Niederdruckzylinder        verteilt,        and    auf jeden  dieser     Niederdruckzylinder    einen Hochdruck  zylinder aufsetzt, erhält man eine Mehr-      kurbelmaschine von besonders vorteilhaftem  und weitgehend symmetrischem Aufbau.  



  Fig. 3 zeigt dies am Beispiel einer     drei-          kurbeligen    fünfstufigen Maschine. Die dritte;  vierte und fünfte Stufe C, D und E sind hier  auf drei Niederdruckzylindern 1 so angeord  net, dass wieder jeweils ein einfachwirkender  Hochdruckkolben 6, 7, 8     zusammen    mit dem  Gasdruck der ersten Stufe einem Kolben 3  der zweiten Stufe entgegenwirkt. Damit wird  auch hier der Ausgleich der (Stangenkräfte  in beiden Totpunktlagen erzielt; überdies  sind die Stangenkräfte der einzelnen Kurbeln       untereinander    gleich, da auf die kleineren  Kolben der höheren Stufen ein entsprechend  höherer Gasdruck wirkt. Mit Ausnahme der  verschiedenen Durchmesser der drei letzten  Stufen wird die Maschine in ihrem Aufbau  also völlig gleichmässig.  



  Es ist klar, dass dieser Aufbau auch für  andere Stufenzahlen angewendet werden  kann, wobei die Zahl der Niederdruckzylin  der immer um zwei kleiner ist als die Zahl  der Stufen. Beispielsweise würde ein vier  stufiger     Verdichter    nach diesem Schema zwei  Kurbeln und zwei Niederdruckzylinder, ein  sechsstufiger vier Kurbeln und Niederdruck  zyliuder     erhalten.     



  Es     ist    ferner klar, dass man die Kurbel  zahl dieser Maschinen durch mehrfaches An  einanderreihen verdoppeln oder verdrei  fachen kann. Beispielsweise könnte man  durch zweifaches Aneinanderreihen der Ma  schine von Fig.3 eine sechskurbelige fünf  stufige Maschine schaffen.  



  Weitere Kombinationen sind bei solchen  Mehrkurbelmaschinen möglich, wenn man  auf einige oder alle Niederdruckzylinder je  zwei oder mehr Hochdruckzylinder (ähnlich  Fig. 2) aufsetzt. Es ist bei derartigen Mehr  kurbelmaschinen leicht zu erreichen, dass die  einzelnen Hochdruckkolben trotz ihrer ver  schiedenen Durchmesser das gleiche Gewicht       erhalten,    indem man sie als Hohlkörper mit  verschiedener Wanddicke ausführt. Dadurch  lässt sich, je nach Kurbelzahl und Kurbel-    versetzung, ein weitgehender Massenausgleich  verwirklichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrstufiger Verdichter mit mindestens drei Stufen, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Stufe sich auf der Deckelseite, die zweite sich auf der Stopfbüchsseite eines doppeltwirkenden Zylinders befindet, wobei Hub und Bohrung für beide Stufen gleich sind und die notwendige Verminderung des Ansaugevolumens der zweiten Stufe durch entsprechende Vergrösserung des schädlichen Raumes bewirkt wird, und dass die einfach wirkenden Stufen höheren Druckes an diesen doppeltwirkenden Zylinder so angefügt sind, dass ihr Gasdruck dem der zweiten Stufe ent gegenwirkt und so einen Ausgleich der Stangendrücke in beiden Totpunktlagen her beiführt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verdichter gemäss Patentanspruch mit mindestens vier Stufen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Leistung der ersten und zweiten Stufe auf mehrere gleichgrosse, doppeltwirkende Zylinder derart verteilt ist, dass jeweils die erste Stufe sich auf ,der Deckelseite, die zweite sich auf der Stopfbüchsseite befindet, und dass .die ein fachwirkenden Stufen höheren Druckes an jeden dieser doppeltwirkenden Zylinder so angefügt sind, dass ihr Gasdruck jeweils ,
    dem einer zweiten .Stufe entgegenwirkt. 2. Verdichter gemäss Unteranspruch 1, da durch ;gekennzeichnet, dass die -an jeden .der @doppeltwirikenden Zylinder angefügten Stufen höheren Druckes gleichschwere Kolben besitzen.
    3. Verdichter .gemäss Unteranspruch 1, da- ,durch gekennzeichnet, dass er aus mehre ren Aggregaten .gemäss Unteranspruch 1 besteht.
CH201719D 1937-11-09 1937-11-09 Mehrstufiger Verdichter. CH201719A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH201719T 1937-11-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH201719A true CH201719A (de) 1938-12-15

Family

ID=4442920

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH201719D CH201719A (de) 1937-11-09 1937-11-09 Mehrstufiger Verdichter.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH201719A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4950315A (en) * 1989-07-14 1990-08-21 A/G Technology Corporation Multiple head pumping

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4950315A (en) * 1989-07-14 1990-08-21 A/G Technology Corporation Multiple head pumping

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE577401C (de) Membranpumpe
CH201719A (de) Mehrstufiger Verdichter.
DE809885C (de) Doppeltwirkende Hochdruckkolbenpumpe
DE2454956A1 (de) Mehrstufiger hubkolbenkompressor
DE1403963A1 (de) Kompressor mit wenigstens drei Stufen
DE2344529A1 (de) Anordnung zur dynamischen auswuchtung einer hochgeschwindigkeits-presse
DE576854C (de) Einfach wirkender einstufiger Kolbenverdichter
DE1838949U (de) Druckfluessigkeitsgetriebe, insbesondere fuer hydrostatische kraftuebertragungen.
DE635784C (de) Abdichtung der seitlichen Fuehrungsenden bei Leistenkolben fuer Drehkolbenmaschinen
DE530071C (de) Kompressor mit parallel zueinander angeordneten Stufenzylindern und Taumelscheiben-antrieb fuer die Kolben
DE60014933T2 (de) Zweistufiger verdichter mit drehmomentvermindernder kurbelwelle
DE959237C (de) Ein- oder mehrstufiger Freiflugkolben-Luftverdichter in Zwillingsanordnung
DE396065C (de) Druckluftmaschine
DE717846C (de) Hydraulische Doppelpresse
AT366781B (de) Kraft- oder arbeitsmaschine
DE712875C (de) Brennkraftmaschine mit gegenlaeufigen Kolben
DE2747719C3 (de) Zylinder für einen Kolbenverdichter
DE483271C (de) Einrichtung zur Erzielung eines stossfreien Ganges von Kolbenmaschinen, insbesondere von Kompressoren zum Verdichten von Gasen und Daempfen, Pumpen zum Foerdern von Fluessigkeiten u. dgl.
DE212024000039U1 (de) Kolbenkompressorventilanordnung
AT275005B (de) Verfahren zur Stufenregelung der Leistungsfähigkeit mehrstufiger Kolbenverdichter
DE113578C (de)
DE716777C (de) Brennkraftverdichter oder Brennkrafttreibagserzeuger mit gegenlaefigen Freiflugkolben
CH197672A (de) Zweitakt-Brennkraftmaschine mit gegenläufigen Flugkolben.
DE924114C (de) Mehrstufiger, vorzugsweise zweistufiger Freiflugkolben-Motorverdichter mit gegenlaeufigen Flugmassen
DE666362C (de) Membranbrennstoffpumpe