CH201100A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents
Elektrische Entladungsröhre.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J21/00—Vacuum tubes
- H01J21/02—Tubes with a single discharge path
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Description
Elektrische Entladungsröhre. Die Erfindung betrifft eine elektrische Entladungsröhre, und zwar insbesondere eine Röhre mixt mindestens vier Gittern.
Es wurden bereits EntJadungsröhrenkon- struktionen beschrieben, bei denen :die aus der Kathode tretenden Elektronen zu einem Bündel vereinigt werden und die Form :
der Anodie Ader Bündelform derart angepass.t ist, -dass' eine Charakteristik von gewünschter Form herhalten werden kann. Hierbei. wird dann das Elektronenbüntdel durch seitlich von diesem Bündel angebrachte Elektroden,
zum Beispiel :durch ogenannte Defl:ektions- platten, gesteuert. Obschon mit derartigen E Uhren :gute Resultate erreicht werden können und zum Beispiel :
eine ziemlich voll kommen gerade Charakteristik erhalten wer den kann, weist eine -derartige Röhre den Nachteid. auf, @dass die .Steilheit ziemlich klein und die Eingangsidämpfung ziemlich ,gross ist.
Es wurde, bereits früher vorgeschlagen, eine Entladungsröhre derart zu konstruieren, da,ss die am ,der Kathode tretenden Elektro- nen zu mehreren Bündeln vereinigt wenden, ,deren grösste Quers@chnittsbemessung parallel zu der Längsrichtung :der Kathode ist, wobei :
die derart geformten Bündel das aus ver- schiedenen: Stab- und plattenförmigen Or ganen bestehende El@ektrodensystem idurch- laufen. Hierdurch lässt sich die Steilheit we- sentlich erhöhen, während :
auch jetzt durch richtige Wahl der Formgebung der Eiektro- ,den und der Grösse der an sie angelegten Spannungen Charakteristiken von jeder ge wünschten Form erhalten werden.
Die Anmeldexün hat nun gefunden, @dass die Steilheit noch erhöht und die Empfind- lichkeit der Röhre gesteigert werden kann, wenn man bei Röhren, welche mindestens vier Gitter und eine indirekt beheizte Ka- thode enthalten,
wie z. B. Hexoden, Oktoden usw., und wobei die Kathode durch min- destens eine ,der übrigen Elektroden umgeben -wird-, während mindestens eine :
der ass Schirmgitter @dmenenden Elektroden :über :einen Teil ihres Umfanges für Elektronen undurchlässig ausgebildet ist,
in dein oder in unmittelbarer Nähe der sich in diesen Elek troden befindenden Öffnungen mindestens eine stabf ärmige Elektrode anordnet. Diese Steuerelektrode befindet sich
also im Elek- tronengtrom.
Durch die Steuerung in der Bahn der Elektronen bleibt eine ausreichende Steilheit erhalten,
während durch .die richtige Wahl der Farm und des Standes der Elektroden in bezug auf die Kathode und in bezug auf- einander Charakteristiken jeder ,gewünsehten Form, zum Beispiel sehr gute ,geradlinige Charakteristiken,
erhalten werden können. Dies kann gemäss einer Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung dadurch erreicht wenden, dass den, in einer der Elek troden, zum Beispiel im Schirmgitter;
be findlichen Öffnungen eine bestimmte Form gegeben wind.
Die Erfindung kann auf alle möglichen Entladungsröhren mit mindestens vier Git- tern angewendet worden. So kann man bei einer Hexode unmittelbar hinter den ,
Schirm- giiteröffnungen mindestens ein zum Beispiel stabförmiges Gitter anordnen, das .dann ent- weder als Eingangsgitter oder als ()szillator- ,guter benutzt werden kann.
Wenn man die Erfindung auf Penta- gride, Oktoden oder dergl. anwendet, können beide Schirmgitter über einen Teil ihres Um- fanges aus vollem Material bestehen,
wäh- rend dann zwischen den sich in dien Git- tern befindenden Öffnungen das Eingangs <I>gitter</I> in Form von einigen Stäben angeord- net sein kann.
Zur weiteren Vereinfachung der Röhrenkonstruktion kann man in diesem Falle eine oder beide Oszillatorelektroden,
die eich zwischen der Kathode und dem ersten Schirmgitter befinden, aus nur einigen Stäben oder Platten herstellen.
Die Anmebdern hat gefunden, d@ass die Eigenschaften einer Entladungsrähre ge- mäss der Erfindung noch bedeutend dadurch verbessert werden können,
dass eine der Elek- troden der Röhre mindestens über einen, Teil der Oberfläche mit einem Sekundärelektronen leicht abgebenden Stoff versehen wind;
hier- durch kann nämlich insbesondere die Steil- heit des Röshe beträchtlich verbessert wer- den. vorzugsweise wird ein derartiger Stoff auf jenem Teil der Oberfläche einer Elek trode <RTI
ID="0002.0204"> angebracht, der ,sich hinter einer Öffnung von einer der andern Elektroden befindet.
Ausführungsbeepiele des Erfindungs gegenstandes wenden anhand der Zeichnung näher erläutert, in welcher die Fig. 1, und 3 eine Hexode,
eine Abwicklung eines darin benutzten Gitters und eine Oktodenkonstruk- tion darstellen.
In Fig. 1 stellt 1 die Kathode einer Hexode dar. Auf zwei Seiten der Kathode befindet sich je ein Stäbehen; die zusammen ein Steuergitter 2 bilden.
Um die genannten Elektroden herum sind zwei Schirmgitter 3 und 4 und eine Anode 5 angebracht. Die Form der Schirmgitter ist in Fig.,
2 deut lich wiedergegeben. Diese Gitter bestehen aus massiven Teilen mit Öffnungen 6. Zwischen den Öffnungen der Schirmgitter 3 und 4 be findet seich nun das Eingangsgitter 7 in Form einiger Stäbchen.
In Fig. 3 ist schematisch eine Oktoden- konstrukti:on, wiedergegeben. Neben einer Ka thode 8 befinden sich zwei zum Beispiel als Oszillatorelektroden zu benutzende Gitter 9 und 10,
weJche in diesem Falle aus einer Anzahl von Stäbehen oder Platten aufgebaut sind.
Um diese Elektroden herum sind zwei Schirmgitter 11 und 12, ein Pentodenfang- gitter 13 und eine Anode 1,4 aufgestellt. Zwischen, beiden ,ehirmgittern befindet sieh in Form von einigen Stäben ein Gitter 15,
das als Eingangsgitter benutzt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCf-i Elektrische Entladunrrohme, in der die Elektronein zu Bündeln vereinigt wenden, deren grösste Querschnittabmessung parallel zur Längsrichtung der Kathode ist;mit einem Elektrodensystem, welches eine indirekt heiz- bare Kathode und mindestens vier Gitter in sich schliesst und bei dem die Kathode von mindestens einer der andern Elektroden gänzlich umgeben ist,dadurch gekenuzeich- net, .class mindestens eine der als Schirmgitter dienenden Elektroden über einen Teil des Umfanges für Elektronen undurchlässig aus- gebildet ist,während mindestens in der un- mittelbaxen Nähe der auf .diese Weise in den Elektroden erhaltenen -Öffnungen mindestens eine stabfö@rmige Steuerelektrode im Wege der Elektronenbündel angeordnet ist.UNTERANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der Röhre zwei Schirmgitter befinden,--die über einen Teil ihres Umfanges für Elektro- nen undurchlässig ausgebildet sind,während zwischen den auf diese Weise in diesen Gittern erhaltenen Öffnungen ein aus einigen Stäben bestehendes Steuergitter angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL201100X | 1936-09-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201100A true CH201100A (de) | 1938-11-15 |
Family
ID=19778339
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201100D CH201100A (de) | 1936-09-02 | 1937-08-31 | Elektrische Entladungsröhre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201100A (de) |
-
1937
- 1937-08-31 CH CH201100D patent/CH201100A/de unknown
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