CH200764A - Verfahren zum Auskleiden metallener, biegsamer Faltenrohre mit einem Gummimantel und nach diesem Verfahren hergestelltes Faltenrohr mit Rohgummiauskleidung. - Google Patents
Verfahren zum Auskleiden metallener, biegsamer Faltenrohre mit einem Gummimantel und nach diesem Verfahren hergestelltes Faltenrohr mit Rohgummiauskleidung.Info
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Description
Verfahren zum Auskleiden metallener, biegsamer Faltenrohre mit einem Gummimantel und nach diesem Verfahren hergestelltes Faltenrohr mit Rohgummiauskleidung. Das den Gegenstand der Erfindung bil dende Verfahren zum Auskleiden metallener, biegsamer Faltenrohre mit Innenrillung mit einem die Faltenrohre gegen Rost schützen den Gummimantel besteht darin, dass in ein Faltenrohr ein Rohgummischlauch eingezo gen und dieser sodann unter Innendruck vul kanisiert wird, so dass der Gummischlauch die Innenrillung des Faltenrohres ausfüllt.
Durch dieses Verfahren, das sowohl für Faltenrohre mit parallel nebeneinanderliegenden ring förmigen Rillen oder für Faltenrohre mit einer schraubengangf ärmig verlaufenden Rille, wie auch für, durch schraubengang- förmiges Wickeln eines entsprechend profi lierten Metallbandes gebildete Metallschläuche anwendbar ist, ergeben sich gegenüber be kannten Leitungen mit innerer Gummiaus kleidung in mehrfacher Hinsicht wesentliche Vorteile.
Die neue Leitung ist vibrations- beständig, das heisst sie unterliegt bei lang andauernden Schwingungen, wie dies zum Beispiel bei den Brennstoffzuleitungen von Flugzeugmotoren der Fall ist, nicht so leicht der Ermüdung oder gar dem Bruch des Schlauchgefüges, weil die Gummiausfütte rung der Schlauchrillen die Schwingungs beanspruchungen der Schlauchwandung un schädlich macht, was insbesondere für dünn wandige, biegsame Leitungen von erheblicher Bedeutung ist. Durch das Vulkanisieren des Innenschlauches unter Druck ist das Innere der Leitung im wesentlichen glattwandig, so dass dem durchströmenden Medium kein we sentlicher Widerstand entgegenwirkt.
Da durch, dass die Innenrillen der Leitung voll ständig von Gummi erfüllt sind, ist letztere keiner Spannung ausgesetzt, was die längere Gebrauchsdauer der Ausfütterung gewähr leistet.
Die Zeichnung veranschaulicht beispiels weise einige nach dem neuen Verfahren her gestellte, mit einer Gummiauskleidung ver sehene Faltenrohre, wobei angenommen ist, dass eine schraubengangförmig verlaufende Rille die Biegsamkeit des Rohres vermittelt.
Fig. 1 zeigt ein solches Faltenrohr in Seitenansicht bei teilweisem Schnitt, Fig. 2 dasselbe Faltenrohr ebenfalls in Seitenansicht bei L'eilweisem Schnitt in klei nerem Massstabe mit einem Endanschluss; Fig. 3 bis 6 sind Einzelheiten zu Fig. 2. a bezeichnet das metallene Faltenrohr mit schraubengangförmigerRillung und b die Roh- gummiauskleidung, die erfindungsgemäss da durch gewonnen ist, dass ein in das Rohr a eingeschobener Rohgummischlauch unter ent sprechend hohem Innendruck vulkanisiert wurde.
Wie ersichtlich, wird hierdurch die Innenrille des Rohres vollständig von Gummi ausgefüllt, da die Wandung des Gummi schlauches bei der unter Innendruck erfolgen den Vulkanisierung in die Rohrrille ein gepresst wird, hierbei vollständig an die Innenwandung des Rohres sich anschmiegend. Ferner ist ersichtlich, dass die Innenwandung des Rohres im wesentlichen glattwandig aus fällt.
Um ein solches Faltenrohr mit einem End- anschluss auszurüsten, kann man sich der in Fig. 2 bis 6 gezeigten Hilfsmittel bedienen.
In die Innenrille der Gummiauskleidung b greift eine mit entsprechendem Gewinde c', Fig. 5, versehene Muffe c, über deren diame tral gegenüberliegende Nasen h, Fig. 5, die in Fig. 6 gezeigte, den Anschluss des Falten rohres vermittelnde Überwurfmutter gescho ben werden kann, deren Aussparungen k, k' den genannten Nasen h entsprechen, und findet dann diese Mutter<I>d</I> am Flansch<I>g</I> der Muffe c Anlage.
In die Rillen des Falten rohres a greift eine nach Fig. 4 zweiteilige Überwurfmutter e mit Aussengewinde, die an den bereits genannten Nasen h der Muffe c Anlage findet und durch eine Gegenmuffe, Fig. 2 und 3, festgespannt wird.
Um, insbesondere bei dünnwandigen Faltenrohren, einer schädlichen Dehnung oder sonstigen Formveränderung des Falten- roteres während der Vulkanisierung unter Druck vorzubeugen, können verschiedenartige Vorkehrungen getroffen sein.
So kann man sich bei längeren Leitungen einer geeignete. Umfleehtung des Rohres aus Draht, Baum wolle oder dergl. bedienen, während es bei Faltenrohren geringerer Länge genügt, das Faltenrohr während des Vulkanisierens in ein glattwandiges Rohr zu schieben und letzteres an beiden Enden durch Kappen zu verschliessen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Auskleiden metallener, biegsamer, mit einer Innenrillung versehener Faltenrohre mit einem Gummimantel, da durch gekennzeichnet, dass in ein Faltenrohr ein Rohgummisohlauch eingezogen und dieser sodann unter Innendruck vulkanisiert wird, so dass der Rohgummischlauch die Innenrillung des Faltenrohres ausfüllt.UNTERANSPRVCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I für dünnwandige Faltenrohre mit parallel ne beneinanderliegenden, ringförmigen Rillen oder einer'schraubengangförmig verlaufen den Rille, dadurch gekennzeichnet, dass einer schädlichen Dehnung oder sonstigen, Formänderung des Faltenrohres während der Vulkanisierung unter Druck durch eine Umflechtung aus Draht vorgebeugt wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, für Faltenrohre geringerer Länge, dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Vermeidung einer schädlichen Dehnung oder sonstigen Formveränderung des' Rohres während der Vulkanisierung unter Druck das Falten rohr in einem glattwandigen, an beiden Enden durch Kappen abschliessbaren Ruhr untergebracht wird.PATENTANSPRUCH TI: Faltenrohr mit Rohgummiauskleidung, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Pa- tentanspruch I; UNTERANSPRUCH:3. Faltenrohr mit Rohgummiauskleidung gemäss Patentanspruch 1I mit schrauben- gangförmiger Rille, gekennzeichnet durch einen Endanschlul3, bestelend aus einer innern Muffe (c) mit den Anschluss des Faltenrohres vermittelnder Überwurfmut- ter (d) und in die Rille des Gummimantels passendem Aussengewinde (c') und einer zweiteiligen, ebenfalls von der Innenmuffe (c) aufgenommenen äussern Muffe (e)mit aufgeschraubter Gegenmuffe (f) und in die Rille des Faltenrohres passendem Innengewinde.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH200764T | 1938-01-14 |
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ID=4442479
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| CH200764D CH200764A (de) | 1938-01-14 | 1938-01-14 | Verfahren zum Auskleiden metallener, biegsamer Faltenrohre mit einem Gummimantel und nach diesem Verfahren hergestelltes Faltenrohr mit Rohgummiauskleidung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH200764A (de) |
-
1938
- 1938-01-14 CH CH200764D patent/CH200764A/de unknown
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