CH199860A - Steuervorrichtung an Druckflüssigkeitsbremsen. - Google Patents
Steuervorrichtung an Druckflüssigkeitsbremsen.Info
- Publication number
- CH199860A CH199860A CH199860DA CH199860A CH 199860 A CH199860 A CH 199860A CH 199860D A CH199860D A CH 199860DA CH 199860 A CH199860 A CH 199860A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- pressure
- pump
- control device
- suction
- liquid
- Prior art date
Links
- 239000012530 fluid Substances 0.000 title claims description 12
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 14
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 8
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 3
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims 1
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 4
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D57/00—Liquid-resistance brakes; Brakes using the internal friction of fluids or fluid-like media, e.g. powders
- F16D57/06—Liquid-resistance brakes; Brakes using the internal friction of fluids or fluid-like media, e.g. powders comprising a pump circulating fluid, braking being effected by throttling of the circulation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
Description
Steuervorrichtung an Druckflüssigkeitsbremsen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrichtung an Druckflüssigkeitsbrem sen, wie sie zum Abbremsen von in Umlauf befindlichen Schwungmassen oder von in Fahrt befindlichen Fahrzeugen verwendet werden.
Derartige Bremsen beruhen bekanntlich auf dem Prinzip, dass die lebendige Kraft der abzubremsenden Masse zum Antrieb einer Flüssigkeitspumpe benutzt wird, welche die Flüssigkeit in einem Raum unter Druck setzt, aus dem sie durch eine Drosselöffnung ausströmt, um über die Saugleitung der er wähnten Pumpe von neuem in den Kreislauf eingeführt zu werden.
Da die Leistung der Pumpe mit der ab nehmenden Geschwindigkeit der abzubrem senden Masse geringer wird, so würde - un ter der Voraussetzung des Gleichbleibens der erwähnten Drosselöffnung -- der in der Pumpe erzeugte Druck, also letzten Endes die Bremswirkung ständig geringer werden und gegen Ende der Bewegung nahezu gänzlich aufhören.
Ein solcher Verlauf der Bremswirkung ist natürlich durchaus unerwünscht.
Die Steuervorrichtung nach der Erfin dung hat nun die Aufgabe, die Bremswir kung der Pumpe selbsttätig aufrecht zu er halten.
Sie zeichnet sich erfindungsgemäss da durch aus, dass sie durch je einen Rohran schluss mit dem Saug- und Druckraum der Pumpe in Verbindung steht und einen zwi schen beiden Räumen angeordneten, mit einer Durchtrittsöffnung für die Flüssigkeit ver- sehenen Schieber besitzt, der selbsttätig bei Geschwindigkeitsänderungen der Pumpe zwecks Änderung des Durchgangsquerschnit tes für die Flüssigkeit von der Druckseite zur Saugseite der Pumpe derart verstellt wird, dass die Pumpe stets gegen gleichen Stau druck zu arbeiten hat.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes schema tisch .im Schnitt veranschaulicht.
Die Steuervorrichtung ist mittels des An schlussstutzens 1 an den Druckraum einer von der abzubremsenden Masse beim Bremsen in Betrieb gesetzten, auf der Zeichnung nicht dargestellten Pumpe angeschlossen; der An schlussstutzen 2 der Steuervorrichtung steht mit dem Saugraum, etwa der Saugleitung der Pumpe in Verbindung. Zwischen beiden An schlussstutzen befindet sich ein Zylinder .3, an den die Rohrstutzen 1 und 2 zweckmässig diametral einander gegenüber stehend heran geführt sind.
Im Zylinder 3 ist ein als Schie ber wirkender Kolben 4 angeordnet, der einen die beiden Anschlussstutzen 1 und 2 verbindenden Schlitz 5 besitzt; an der einen Stirnfläche J beim dargestellten Ausfüh rungsbeispiel an der obern - ist der Kolben 4 mit einem kolbenstangenartigen, durch eine Stopfbüchse nach aussen geführten Ansatz 6 versehen. Durch diesen Ansatz wird ein Un terschied in der Grösse der wirksamen Flä chen des Kolbens herbeigeführt, der - wie sich aus der Beschreibung der Wirkungsweise der Vorrichtung ergeben wird - für den Be trieb der Vorrichtung notwendig ist. Die Rohrstutzen 1 und 2 besitzen je zwei Durch brechungen, die durch Ventile 7, 8, 9 und 10 geschlossen sind.
Die Ventile 7 und 9 öffnen sich unter Druckwirkung nach aussen, die Ventile 8 und 10 dagegen öffnen sich unter Saugwirkung nach innen und schliessen sich unter Druckwirkung. Von dem Gehäuse des Ventils 7 führt eine Leitung 11 zu dem Ge häuse 12 eines Kolbens 13; eine Zweigleitung 14 führt zum Zylinder 3 und mündet in des sen oberhalb des Kolbens 4 befindlichen Raum. Eine zweite Zweigleitung 15 führt zum Gehäuse des Ventils 9 und somit zum Rohr stutzen 2 bezw. zum Saugraum der Pumpe. Vom Gehäuse 12 des Kolbens 13 führt eine Leitung 16 zu einer Leitung 17, die in den Raum unterhalb des Kolbens 4 mündet. In der Leitung 17 befindet sich eine Stell schraube 18, mittels derer der Drosselquer schnitt der Leitung 17 verändert werden kann.
Das Gehäuse der Stellschraube 18 steht durch eine Leitung 19 mit dem Gehäuse des Ventils 8; durch eine Leitung 20 mit dem Ge häuse des Ventils 10 und durch eine Leitung 21 mit einem Behälter <B>22</B> in Verbindung. Der im Gehäuse 12 befindliche Kolben 13 wirkt als Absperrschieber für die Mündung der Leitung 16; er wird durch eine Membran 23 gesteuert, die durch Leitungen 24 und 25 auf beiden Seiten unterschiedlichem Luftdruck ausgesetzt ist.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende; Bei nicht betätigter Bremse ist die Pumpe abgestellt; die Stellung es Kolbens 4 im Zy linder 3 ist daher bedeutungslos.
Soll eine Bremsung ausgeführt werden, so wird die Pumpe mit der abzubremsenden Masse gekuppelt: Sie fördert Flüssigkeit in den Rohranschlussstutzen 1. Nach Massgabe der Stellung des Kolbens 4 im Zylinder 3 bezw. des lichten Durchgangsquerschnittes des Schlitzes 5 wird die im Rohranschluss- stutzen 1 befindliche Flüssigkeit unter Druck gesetzt. Hierdurch wird das Ventil 8 auf seinen Sitz gepresst, das Ventil 7 aber geöff net.
Die Druckflüssigkeit fliesst durch die Leitungen 11 und<B>14</B> in den über dem Kol ben 4 befindlichen Raumdes Zylinders 3 und drückt den Kolben 4 nach unten, wodurch der von dem Schlitz 5 des Kolbens 4 gebotene Durchgangsquerschnitt für die von der Druckseite zur Saugseite der Pumpe strö mende Flüssigkeit verkleinert und der Stau- druck der Pumpe daher vergrössert wird:
Durch die durch die Zweigleitung 15 zum Ventil 9 gelangende Druckflüssigkeit wird dieses Ventil fest auf seinen Sitz gedrückt. Die Druckflüssigkeit gelangt durch die Lei tung 11 ferner zum Kolben 13, dessen Steuer membran 23 über die Leitung 25 von unten her mit Luft von einem andern Druck beauf- schlagt wird als über die Leitung 24 von oben her.
Das Mass' des Unterschiedes unter liegt der Möglichkeit willkürlicher Ände rung: Im allgemeinen wird der auf die Ober seite der Membran 23 ausgeübte Druck erheb lich geringer sein als der auf deren Unter- Seite wirkende Druck, so dass der Steuer druck dem Flüssigkeitsdruck am Kolben 13 entgegenwirkt.
Die durch die Verstellung des Kolbens 4 bedingte Vergrösserung des Stau druckes wirkt sich auch auf die obere Stirn fläche des Kolbens 13 aus, so dass dieser ent gegen dem Steuerdruck abwärts bewegt wird und die im Gehäuse 12 befindliche Mündung der Leitung 16 mehr oder weniger freilegt; da durch wird die untere Stirnfläche des Kol bens 4 mit Flüssigkeit von gleichem Druck beaufschlagt wie dessen obere Stirnfläche. Wegen des Vorhandenseins des kolbenstan- genartigen Ansatzes 6 ist die wirksame Flä che an, der obern Stirnseite des Kolbens 4 aber kleiner als die an der untern Stirnseite.
Der Kolben 4 wird daher wieder etwas auf wärts bewegt; der Durchgangsquerschnitt zwischen dem Anschlussstutzen 1 und dem Anschlussstutzen 2 der Steuervorrichtung wird dadurch wieder etwas grösser, der Stau druck somit geringer, und die Belastung an der obern Stirnseite des Kolbens 13 nimmt ab, so dass der :Kolben 13 sich aufwärts be wegt und die Mündung der Leitung 16 dros selt oder vollständig absperrt.
Dabei wird der Raum vor der untern Stirnfläche des Kolbens 4 über die Drosselschraube<B>18</B> entlastet; die über diese Drosselschraube abfliessende Flüs sigkeitsmenge gelangt teils in die Leitung 20 und wird über das Ventil 10 von der Pumpe abgesaugt; soweit dies nicht geschieht, ge langt sie in den Behälter 22. Der Kolben 4 verschiebt sich somit wieder nach unten, der Durchgangsquerschnitt in der Steuervorrich tung verändert sich, der Staudruck steigt und das vorbeschriebene Spiel wiederholt sich. Auf diese Weise regelt sich der Flüssigkeits druck bezw. die Bremswirkung selbsttätig auf einen konstanten Wert ein.
Die willkürliche Regelung des auf die Membran 23 wirkenden Steuerdruckes ge- stattet willkürliche Regelung der Bremswir kung.
Die beschriebene Steuervorrichtung hat der in zweifacher Anordnung vorhandenen Zu- und Abflussleitungen für die Rohrstutzen 1 und 2 wegen bei beiden Drehrichtungen der Pumpenkurbel die gleiche Wirkung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Steuervorrichtung an Druckflüssigkeits- bremsen, bei denen die lebendige Kraft der abzubremsenden Masse mittels einer von die ser angetriebenen Pumpe in Flüssigkeits druck umgesetzt wird, dadurch gekennzeich net, dass die Steuervorrichtung durch je einen Rohranschluss mit dem Saug- und Druckraum der Pumpe in Verbindung steht und einen zwischen beiden Räumen angeordneten, mit einer Durchtrittsöffniuig (5) für die Flüssig keit versehenen Schieber (4) besitzt,der selbsttätig bei Geschwindigkeitsänderungen der Pumpe zwecks Änderung des Durch gangsquerschnittes für die Flüssigkeit von der Druckseite zur Saugseite der Pumpe der art verstellt wird, dass die Pumpe stets gegen gleichen Staudruck zu arbeiten hat.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schieber (4) als Differentialkolben ausgeführt ist, wobei der Raum vor dessen kleinerer Stirnfläche mit dem Druckraum der Pumpe über ein Rückschlagventil und der Raum vor der grösseren Stirnfläche mit besagtem Druckraum über ein Sperr organ (13) verbunden ist, das den Zu fluss von Druckflüssigkeit zu dieser Flä che nach Massgabe des Unterschiedes zwischen dem auf das Sperrorgan (13) wirkenden Flüssigkeitsdruck und einem dessen Stellung beeinflussenden Steuer druck regelt.2. 'Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Steuerung des Sperrorganes (13) durch ein Verstellorgan (23) er folgt, das auf seinen beiden Seiten dem Einfluss unterschiedlichen Luftdruckes unterliegt.3. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass, der Raum des Zy- linders (3), in welchen die Druckflüssig keit nur über das Sperrorgan (13) ge langt, eine Abflussleitung mit regelbarer Drosselvorrichtung (18) besitzt, durch die bei durch das Sperrorgan (13) ab geschlossener Zuleitung :(16) die Druck flüssigkeit abfliesst und durch die sau gende Wirkung der Pumpe dem Flüs sigkeitskreislauf wieder zugeführt wird, soweit sie nicht einem den Überfluss auf nehmenden Sammelbehälter (22) zu fliesst. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Druck- und Saugraum der Pumpe angeschlos senen Räume der Steuervorrichtung über Rückschlagventile so mit Leitungen in, zweifacher Anordnung verbunden sind, dass bei beiden Drehrichtungen der Pum- penkurbel die erstrebte Wirkung eintritt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH199860T | 1939-12-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH199860A true CH199860A (de) | 1938-09-15 |
Family
ID=4442044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH199860D CH199860A (de) | 1939-12-13 | 1938-02-09 | Steuervorrichtung an Druckflüssigkeitsbremsen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH199860A (de) |
-
1938
- 1938-02-09 CH CH199860D patent/CH199860A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1426548C3 (de) | überlastsicherung für in Reihe liegende hydraulische Antriebszylinder einer Presse | |
| CH635655A5 (en) | System for controlling an actuating member with a flow medium | |
| DE2420242C2 (de) | Hydraulische Steuerschiebervorrichtung | |
| CH628117A5 (en) | Brake-valve device | |
| DE4012900C2 (de) | ||
| CH199860A (de) | Steuervorrichtung an Druckflüssigkeitsbremsen. | |
| DE802606C (de) | Kolbengetriebe mit Eilhub und hoher Druckkraft am Hubende | |
| DE3722083C1 (de) | Hydraulische Steuervorrichtung | |
| AT155743B (de) | Steuervorrichtung für eine Druckflüssigkeitsbremse. | |
| DE3310747C2 (de) | ||
| DE668146C (de) | Steuervorrichtung fuer eine Druckfluessigkeitsbremse | |
| DE535142C (de) | Waeschepresse | |
| DE2123263A1 (de) | Hydraulischer Preßzylinder mit Eilvor- und Eilrücklauf | |
| DE1231933B (de) | Hydraulische Druckregeleinrichtung | |
| AT167522B (de) | Drehbank | |
| DE105122C (de) | ||
| AT103123B (de) | Verfahren und Vorrichtung, um bei Ventilen mit Entlastungsvorrichtungen die Schwingungen des Hauptventils zu verhindern. | |
| DE502010C (de) | Pumpvorrichtung, insbesondere zum Liefern von Spinnfluessigkeit zu den Spinnduesen | |
| DE517670C (de) | Pumpenregelvorrichtung, insbesondere zur Herstellung kuenstlicher Seide | |
| DE601211C (de) | Mit mehreren Druckstufen arbeitende hydraulische Presse | |
| DE399653C (de) | Einfach- oder doppeltwirkende Pumpe | |
| AT224954B (de) | Hydraulischer Kraftheber in Nutzfahrzeugen | |
| DE569949C (de) | OEldrucksteuerung | |
| DE583995C (de) | Hydraulische Warmpraegepresse, insbesondere Matrizenpraegepresse | |
| CH673692A5 (de) |