DE502010C - Pumpvorrichtung, insbesondere zum Liefern von Spinnfluessigkeit zu den Spinnduesen - Google Patents

Pumpvorrichtung, insbesondere zum Liefern von Spinnfluessigkeit zu den Spinnduesen

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DE502010C DED54085D DED0054085D DE502010C DE 502010 C DE502010 C DE 502010C DE D54085 D DED54085 D DE D54085D DE D0054085 D DED0054085 D DE D0054085D DE 502010 C DE502010 C DE 502010C
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/10Other safety measures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Pumpvorrichtung, insbesondere zum Liefern von Spinnflüssigkeit zu den Spinndüsen Die Erfindung bezieht sich auf eine Pumpvorrichtung für Viskose oder andere Flüssigkeiten, wobei zwei Pumpen in Serie geschaltet sind, derart, daß die erste Pumpe, die im folgenden Förderpumpe genannt wird, größer ist als die zweite Pumpe, die im folgenden Meßpumpe genannt wird, und wobei die letztere die Flüssigkeit von der ersteren erhält und daher bestimmt ist, als Meßvorrichtung zu wirken für die Flüssigkeitsmenge, die in der Zeiteinheit angefordert wird.
  • Der Flüssigkeitsüberschuß der Förderpumpe läuft durch eine Abzweigung der Verbindung zwischen den beiden Pumpen auf die :eine Seite eines Druckausgleichventils, welches als Membran oder Kolbenventil o. dgl. ausgebildet sein kann. Die andere Seite des Ventils ist dem Druck einer- Lieferungsleitung. der Meßpumpe ausgesetzt, so daß , je nach dem Drucke in der Verbindung der beiden Pumpen der Drück in der Lieferungsleitung zur Meßpumpe größer ist, der Kolben oder der entsprechende bewegbare Teil des Ventils bewegt wird und auf ,eine Ausgleichvorrichtung wirkt, um die Durchgangsöffnung, durch welche der Flüssigkeitsüberschuß in dem AbzweigrohYe in die Hauptleitung zur Förderpumpe gelangen kann, zu vergrößern oder zu verkleinern. Hierdurch wird erreicht, daß der Druck zwischen den beiden . Pumpen gleich dem Drucke in der Lieferungsleitung von der Meßpumpe ist und somit ein gleicher Druck an beiden Seiten der Meßpumpe herrscht, so daß, wenn der Lieferungsdruck dieser Pumpe sich ändert, das Druckausgleichventil selbsttätig den Einlaßdruck im selben Maße ändert.
  • Es hat sich gezeigt, daß die Regulierung einer derartigen Einheit leicht mangelhaft wird, besonders infolge von Fehlern der Förderpampe, welche die zur Ausgleichung nötigen Drucke liefern muß, so daß, der Druckausgleich der Einheit zwar hinreichend aufrechterhalten wird, solange der _ Druck auf der Lieferseite der Meßpumpe nicht über ein gewisses Maß wächst, daß jedoch, wenn dieses Maß- durch Ansteigen des Druckes auf der Lieferseite der Meßpumpe so hoch überschritten wird, daß die Förderpumpe nicht mehr in der Lage ist, den Ausgleich herbeizuführen, der Druckausgleich der Einheit und daher auch.- die geforderte Regelmäßigkeit der Zulieferung von der Meßpumpe nicht mehr aufrechterhalten wird. Ein ungleichmäßiges Arbeiten der Einheit kann auch verursacht werden durch eine Fehlstelle nach dem Nadelventil oder der Reguliervorrichtung, mit Hilfe deren der Kolben oder ein anderes bewegbares Glied des Druckausgleichventils die Durchflußöffnung regelt. Ein Überdruck in der Meßpumpenlieferleitung kann aus verschiedenen Gründen entstehen; z. R. bei Spinnmaschinen durch verstopfte Spinnöffnungen oder andere Hindernisse in der Lieferleitung. Der Erfolg eines derartigen unausgeglichenen Zustandes der Einheit beim Gebrauch derselben bei Spinnmaschinen ist der, daß die Einheit weiter fortfährt zu spinnen bei unausgeglichenem Zustande und somit unregelmäßige Nummern des Gespinstes verursacht.
  • In den meisten Fällen rührt die Unaus- geglichenheit der Einheit her von der Entwicklung eines Überdruckes auf _ der Lieferseite der Meßpumpe, der oberhalb der Ä gleichmöglichkeit durch die Förderpumpe liegt; der Überdruck liegt dann also auf der Seite des Druckausgleichventils, wo dieses mit der Meßpumpe in Verbindung steht. In manchen Fällen ist jedoch der Zustand der Unausgeglichenheit der Einheit verursacht durch die Entstehung eines Überdruckes auf der anderen Seite, also auf der Seite des Druckausgleichventils, wo die Förderpumpe und die Durchflußöffnung liegen. Letzterer Fall kann z. B. eintreten, wenn in dem den Durchfluß regelnden Teil des Druckausgleichventils Fehler vorhanden sind, die ein gutes Öffnen des Durchflusses verhindern.
  • Die Erfindung bezweckt, die - Menge der zu den Spinndüsen gelieferten Spinnflüssigkeit genau zu regeln und gleichmäßig. zu erhal-, ten, und zwar sollen nicht nur die Drucke an beiden Seiten der Meßpumpe durch Ausgleichung ausgleichbarer Überdrucke auf irgendeiner Seite der Meßpumpe einander gleich erhalten, sondern es sollen auch dauernde öder unausgleichbare Überdrucke unschädlich gemacht werden.
  • Mit Überdruck wird ein Druck auf einer Seite der Meßpumpe bezeichnet, der größer ist als der an der anderen Seite der Meßpumpe vorhandene Druck.
  • Die Erfindung besteht in einer Regelvorrichtung mit einem ein Kolbenventil steuerneinem Kolben, der auf der einen Seite mit der Zuführungsleitung der Meßpumpe, auf der anderen Seite 'mit der Lieferungsleitung der Meßpumpe in Verbindung steht und ausgleichbare Überdrücke, ob in der Lieferungsleitung der Meßpumpe oder in der Zuführungsleitung der Meßpumpe, durch seine Verschiebung und die dadurch bewirkte Vergrößerung oder Verkleinerung einer Durchflußöffnung zwischen einem mit der Zuführungsleitung der Meßpumpe in Verbindung stehenden Einschnitt des Ventilkolbens und einer mit der Zuführungsleitung der Förderpumpe in Verbindung stehenden Ringnut ausgleicht, während bei dauernden oder uriausgleichbaren Überdrücken in der Lieferungsleitung der Kolben in der einen Richtung so weit verschoben wird, daß zunächst durch das Ventil die Ringnut freigegeben und dadurch die Zuführungsleitung der Meßpumpe mit der Zuführungsleitung der Förderpumpe verbunden wird, und daß darauf durch den Kolben selbst breite Nuten freigegeben werden und dadurch die Zuführungsleitung der Meßpumpe außerdem mit der Lieferungsleitung der Meßpumpe verbunden wird, und bei dauernden oder unausgleichbaren Überdrücken in der Zuführungsleitung der Kolben in der anderen Richtung so weit verschoben wird, daß die Ringnut vollständig freigegeben wird und dadurch die Zuführungsleitung der Meßpumpe und die Zuführungsleitung der Förderpumpe miteinander verbunden werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: ` Bild i einen Schnitt durch eine Pumpeneinheit, Bild 2 eine Seitenansicht der in Bild i gezeigten Pumpe, Bild 3 eine Abänderung der Pumpe im Schnitt, Bild 3a :einen Teil des Bildes 3.
  • In Bild i und 2 bedeutet i die Förderpumpe und z die Meßpumpe. Die Förderpumpe fördert eine größere Flüssigkeitsmenge als die Meßpumpe. 3 bedeutet die Vorratsleitung der Spinnflüssigkeit zu der Einheit. j ist die Leitung von der Vorratsleitung 3 zur Förderpumpe i. _L ist die Lieferungsleitung von der Förderpumpe i. Diesel Leitung 5 bildet die Verbindung zwischen der Förderpumpe t und der Meßpumpe 2 und steht in Verbindung über einen Seitenarm, der von dem T-Stück 6 und der Leitung 7 in dem in dem Ventilgehäuse $ gebildet wird, mit der oberen Kammer 9 des Druckausgleichventils auf der Durchflußseite des Ventilkolbens, so daß der Flüssigkeitsüberschuß von der Meßpumpe zu der oberen Kammer 97 gelängen kann: i o ist die Lieferungsleitung . derer Meßpumpe 2. Diese Leitung i o steht durch die Leitung i i in dem Ventilgehäuse 8 mit der unteren harn mer I 2, des Druckausgleichventils in Verbin= düng. 13 ist der Auslaß von der Kammer 12; der zu d Ausflußöffnung der Spinnvorrichtung, die von der Einheit gespeist wird, führt. j-4 ist der Kolben des Druckausgleichventils, der in einer zylindrischen B"öhrung des Veritilgehäuses 8 arbeitet. Dieser Kolben besitzt einen Ventitschlitten 15, der an seiner Unterseite mit Löchern16 versehen ist und eine oder mehrere Einkerbungen 17 in seinem Umfang besitzt, die ~mit der ringförmigen Nut i g . und der Leitung i 9 in dem Gehäuse 8- den Durchgang für die Kontrolle des Flusses des Flüssigkeitsüberschusses von der Förderpumpe zurück zur Vorratsleitung 3 bilden. Bei normalem Arbeiten läuft die Spinnflüssigkeit von der Vorratsleitung 3 durch die Leitung q. zur Pumpe i, welche die Flüssigkeit in die Zuführungsleitung 5 bringt. Von hier aus läuft ein Teil zur Meßpumpe 2 und dann durch die Zuführungsleitung Io, Leitung i i und untere Kammer i 2 des Druckausgleichventils zu dem Auslaß 13, und dann zur Spinnöffnung oder den Spinnöffnungen: der Flüssigkeitsüberschuß läuft, nachdem er durch die Förderpumpe i gelangt ist, von der Leitung 5 zu der Vorratsleitung 3 zurück durch die Verbindungsleitung 7, die obere Kammer 9 des Druckausgleichventils, die Löcher oder Schlitze 16, den Einschnitt 17 des Ventilschlittens, die Ringnut 18 und die Leitung i9. 2o ist eine Schraube, die oben in dem Ventilgehäuse 8 vorgesehen ist. Beim Anlassen der Einheit kann diese Schraube entfernt werden, damit die Luft aus der obren Kammer entweichen kann. Wenn die obere Kammer mit Spinnflüssigkeit gefüllt ist, kann sie wieder eingeschraubt werden. 21 sind Einschnitte an der Wand des Ventilgehäuses 8, deren Zweck später erklärt wird.
  • Entsteht auf einer Seite des Druckausgleichventilkolbens 14 innerhalb der normalen Grenzen ein Druck, der den. Ausgleich aufhebt, so wird hierdurch der Ventilschlitten 15 mit dem Kolben 14 bewegt, und die Durchflußöffnung zwischen dem Einschnitt i 7 und der ringförmigen Nut 18 vergrößert- oder verkleinert und somit die Flüssigkeitsmenge, die zu der Vorratsleitung 3 zurückfließt, vergrößert oder verkleinert, so daß der Druck auf jeder Seite des, Druckausgleichventils gleich wird. entsteht - etwa dadurch, daß die Spinndüse teilweise verstopft wird - ein anormal großer Überdruck auf der Lieferungsseite der Meßpumpe, so hebt der Druckanstieg in der unteren Kammer 12 den Kolben 14 und den Schlitten 15 zunächst so hoch, daß der Durchfluß zwischen dem Einschnitt 17 und der Ringnut 18 geschlossen wird und somit der Flüssigkehsüberschuß der Förderpumpe nicht mehr zu der Vorratsleitung zurückfließen kann. Da der Druck in der Kammer 12 noch weiter steigt, weil die Meßpumpe 2 fortfährt Flüssigkeit in die Kammer 12 zu drücken, steigt der Kolben 14. noch weiter, bis die untere Kante des Schlittens 15 die Nut 18 freigibt und so gestattet, daß die Flüssigkeit unter dem in der Kammer 9 bestehenden Drucke in die Nut 18 und durch die Leitung 19 in die Vorratsleitung 3 gedrückt wird. Diese Entlastung verursacht, daß der Kolben i a noch weiter und schneller steigt, bis seine -untere Kante den Einschnitt 21 des Gehäuses 8 freigibt und so der Flüssigkeit in der unteren Kammer 12 und der von der Meßpumpe gelieferten Flüssigkeit den Weg freigibt, an dem Kolben i ¢ vorbei durch die Einschnitte 21, die Nut 18 und den Durchfluß i 9 zu der Vorratsleitung 3 zu gelangen. Gleichzeitig läuft die von der Förderpumpe i gelieferte Flüssigkeitsmenge, die durch die Abzweigung 7 zu der oberen Kammer g gelangt, zurück zu der Vorratsleitung 3 durch die Nut 18 und den Durchfluß i9, da die Nut 18, wie oben gesagt, von der unteren Ecke des Schlittens 15 freigegeben ist. Der Kolben 14 und der Schlitten 15 bleiben in dieser Stellung, während die Flüssigkeit beider Pumpen frei zu der Vorratsleitung 3 zurückfließt, und die Einheit hört auf, Flüssigkeit zu den Spinnöffnungen zu liefern, bis der Grund der Ausgleichstörungen beseitigt ist. Hierauf bewegen sich Kolben i ¢ und Schlitten 15 in ihre Normalstellung, da sie von der Feder 22 heruntergedrückt werden. Es wird bemerkt, daß die Feder 22 bei normalen Bedingungen keinerlei Einwirkung auf das Ventil ausübt, und daß sie lediglich zusammengedrückt wird, -wenn der Kolben unter der Einwirkung eines anormalen Druckes auf der Lieferseite der Meßpumpe gehoben wird. Entsteht ein außerhalb der Ausgleichmöglichkeit liegender Druck auf der Durchflußseite des Kolbens i ¢ des Druckausgleichventils, so bewegt sich der Kolben 14 mit dem Schlitten 15 nach unten, bis die obere Kante des Schlittens 15 die Ringnut 18 freigibt, so daß die Flüssigkeit von der Förderpumpe i frei umläuft durch die Leitung 5, die Leitung 7, die obere Kammer die Löcher 16, die Ringnut 18 und die Durchflußöffnung 19 zurück zu der Vorratsleitung 3. Die Einheit hört daher auf, Spinnflüssigkeit zu den Spinnöffnungen zu liefern, bis der Grund der Ausgleichstörung behoben ist. Inn der in Bild i gezeichneten Einheit arbeiten Kolben und Schlitten in derselben Bohrung. Es ist jedoch, wenn große Empfindlichkeit der Kontrolle gewünscht wird, vorteilhaft, das Ventilgehäuse mit zwei verschieden großen Bohrungen zu versehen und den Kolben in der größeren und den Ventilschlitten in der kleineren Bohrung arbeiten zu lassen.
  • Bild 3 zeigt .eine Pumpvorrichtung, die ebenfalls mit Mitteln versehen ist, um einen Überdruck auf einer der beiden Seiten der Meßpumpe zu beheben. Jedoch bestehen in dieser Ausführungsform die Mittel zur Verhinderung der Überdrücke auf der Lieferseite der M.eßpumpe in einer Hilfsvorrichtung, die geeignet ist, Überdrücke, die auf der Lieferseite der Meßpumpe entstehen, unschädlich zu machen, während Überdrücke, die auf der Zuführungsseite zur Meßpumpe entstehen, unschädlich gemacht werden durch den Ventilschlitten, der durch den Kolben des Druckausgleichventils getragen wird. Diese - Pumpeneinheit ist im wesentlichen der in Bild i gezeigten gleich, jedoch besitzt die Bohrung des Ventilgehäuses keine Einschnitte 2 i. Bei normalem Gebrauch arbeitet diese Einrichtung -ebenso genau wie die in Bild i gezeigte. Jedoch ist das Gehäuse 8 mit zwei Kanälen 23 und 24 versehen, die von der oberen Kammer 9 bzw. von der unteren Kammer 12 zu einer Hilfsventilkammer 25 führen, in der ein Hilfskolben 26 arbeitet, der oben und unten Ventilteile 27 und 28 besitzt, die mit den .entsprechenden Enden 29 und 30 eines in dem Gehäuse 8 vorgesehenen Ausgleichkanals 31 zusammenarbeiten. Dieser Kanal ist mit einer Zweigleitung 32 verbunden, die zu der Vorratsleitung 3 und somit zu der Zuführungsseite der Förderpumpe führt. Zwischen den Ventilteilen 27,28 und den Enden der Kammer 25 des Hilfsventils sind Federn 33 und 34 angeordnet, und in den Ventilteilen 27 und 28 sind kleine Löcher 35 und 36 vorgesehen. Bei normalem Gebrauch halten die Federn 33 und 34 den Hilfskolben 26 in einer Stellung, in der seine Enden, 27 und 28 den Enden 29 und 3o des Ausgleichgefäßes 31 nahe liegen, wie Bild 3 zeigt. Wird jedoch ein bestimmter Überdruck auf der Lieferseite der Meßpumpe gegenüber der Durchflußseite überschritten, so bewegt sich der Hilfskolben 26 mit seinen Enden 27 und 28 aufwärts. Unter der Wirkung des durch den Zufluß 24 auf seine Unterfläche wirkenden Druckes bei dieser Bewegung kann der obere Ventilteil 27 die Verbindung zwischen der Leitung z3 auf der Durchflußseite und dem Ende 29 des Ausgleichkanals 3 i um einen Teil öffnen, bevor der untere Ventilteil 28 die Verbindung zwischen der unteren Leitung 2q. und dem unteren Ende 3o der Ausgleichleitung 31 freigibt. Hierdurch wird der Zustand der Unausgeglichenheit noch vermehrt, so daß das Hilfsventil nach oben fliegt und damit das untere Ende 3o der Ausgleichleitung 31 freigibt, so daß die Flüssigkeit von der Lieferseite der Meßpumpe durch die Öffnungen 36 des Ventilfeiles 28 und durch dein Kanal 31 zur Abzweigung 32 und der Zuführungsseite der Förderpumpe gelangen kann. Die Flüssigkeit läuft dann frei in der Einheit um, und die Zulieferung zu den Spinnöffnungen hört auf, bis die Ursache für den Zustand der Unausgeglichenheitentfernt ist. Der Hilfskolben 26 kann in seine neutrale Lage gebracht werden dadurch, daß der Grund! für die Unausgeglichenheit behoben wird, und dadurch, daß der Drück sowohl in der oberen wie in der unteren Kammer des Druckausgleichventils auf irgendeine Weise, z. B. durch Stillsetzer der Pumpen, herabgesetzt wird.
  • Wenn dagegen ein Überdruck in der oberen Kammer 9 des Druckausgleichventils, also auf der Seite des Durchflusses entsteht, so bewegt sich der Hilfskolben 26 abwärts unter dem Druck des auf ihn durch die Leitung 23 wirkenden Druckes, und der untere Ventilteil 28 gibt das untere Ende 3o des Ausgleichkanals 31 frei, so daß die Spinnflüssigkeit von der unteren. Kammer 12 des Druckausgleichventils durch die Leitungen 2q., 31 und 3 2 zu der Vorratsleitung entweichen kann. Wenn somit der Druck von der unteren Kammer 12 vermindert wird, so bewegt sich der Kolben 1 ¢ des Druckausgleichventils nach unten, bis die obere Kante des Ventilschlittens 15 die ringförmige Nut 18 freigibt, so daß die Flüssigkeit der oberen Kammer g ungehindert zu der Vorratsleitung 3 entweichen kann. Die Kolben 1¢ und 26 bleiben in dieser Lage, während die Flüssigkeit beider Pumpen ungehindert zu der Vorratsleitung 3 läuft, und die Einheit hört auf Flüssigkeit zu der Spinnöffnung zu liefern, bis die Ursache der Unausgeglichenheit entfernt ist. In der in Bild 3 gezeigten Vorrichtung ist der obere Ventilteil 27 des Hilfskolbenventils 26 so lang, daß, wenn dies Ventil sich unter dem Einfluß eines Überdruckes so weit wie möglich nach unten bewegt, der obere Ventilteil 27 noch immer das Ende 29 der Ausgleichleitung 31 verschlossen hält.
  • Bild 3a zeigt eine andere Form eines Druckstenerventils, welches mit dem in Bild 3 gezeigter entsprechenden Teile genau übereinstimmt, mit dem Unterschied, daß die in Bild 3a gezeigte Vorrichtung zum Aufheben von die Ausgleichdrücke überschreitenden Ü herdrücken, welche an der einen. oder an der anderen Seite des Kolbens 1q. des Druckausgleichventils entstehen, dienen kann.
  • Bei der in Bild 3a gezeigten Vorrichtung stimmen alle Teile mit der in Bild 3 gezeigten Vorrichtung überein; jedoch ist der obere Ventilteil 27 des Kolbens 26 so lang, daß bei einer Abwärtsbewegung des Kolbens 26 unter der Wirkung eines den Ausgleichdruck übersteigenden Überdruckes, der auf der oberen Seite des Druckausgleichventilkolbens 14 entsteht und durch die Leitung 23 auf den Kolben 26 einwirkt, der obere Teil 27 des Kol- i bens 26 das obere Ende 29 der Ausgleichleitung 31 nicht gegenüber der Leitung 23 verschlossen hält, sondern gestattet, daß der Druck der oberen Kammer 9 des Druckausgleichventils sich vermindert, da ein Ausweg j durch die Leitung 31 zu der Zuführungsseite der Förderpumpe frei wird. Die Wirkungsweise ist liier also ähnlich wie die des unteren Ventilteiles 28, durch die der Druck der Lieferseite der Meßpumpe vermindert wird, wenn ein Überdruck. auf dieser Seite entsteht. Bei normaler Arbeit halten die Federn 33 und 34 den Kolben 26 des Hilfsdruckreglers in einer Zwischenstellung, in der die Enden 29 und 3o der Ausgleichleitung 3 i geschlossen sind, wie Bild 3a zeigt. Wenn ein überdruck auf der Lieferseite der Meßpumpe entsteht, so bewegt sich der Kolben 26 unter dem Einfluß des Druckes, der in der Kammer 12, entsteht und durch die Leitung 2 ¢ auf den Kolben 26 einwirkt, nach oben, und das Ventil .arbeitet, wie bei der Beschreibung des Bildes 3 gesagt. Der obere Ventilteil 27 öffnet die Verbindung zwischen der Leitung 23 auf der Durchflußseite des Kolbens 14 und dem Ende 29 der Ausgleichleitung 31 um einen Teil, bevor der untere Ventilteil 28 eine Verbindung herstellt zwischen der unteren Leitung 2 4. und dem unteren Ende der Ausgleichleitung 3 i. Hierdurch wird die Bedingung für die Unausgeglichenheit erhöht, so daß der Hilfskolben nach oben fliegt und der untere Ventilteil --8 das untere Ende der Ausgleichleitung öffnet, so daß die Flüssigkeit von der Lieferseite der Meßpumpe durch die Öffnungen 36 des Ventilteiles 28 und die Leitung 3 i zu der Abzweigung 32 und der Zuführungsseite der Förderpumpe geführt wird. Wenn dagegen ein Überdruck in der oberen Kammer des Druckausgleichventils entsteht, so bewegt sich der Hilfskolben 26 unter dem Einfluß des auf ihn durch die Leitung 23 wirkenden Druckes nach unten. Der untere Ventilteil 28 des Hilfsventils öffnet nun die Verbindung zwischen dem Ende 3o der Ausgleichleitung 3 i und der Leitung 2,1, die mit der unteren Kammer i 2 des Druckausgleichventils in Verbindung steht, um einen Teil, bevor der obere Ventilteil 27 des Kolbens eine Verbindung herstellt zwischen dem oberen Ende 29 der Ausgleichleitung und der Leitung 23, die zu der Kammer 9 führt. Die Bedingung für die Unausgeglichenheit wird dadurch verstärkt, so daß der Kolben nach unten fliegt. Jetzt ist eine Verbindung hergestellt zwischen der Leitung 23 und dem Ende 29 der Ausgleichleitung durch die Öffnungen 35 in dem oberen Ventilteil 27, und die Flüssigkeit kann von der oberen Kammer 9 des Druckausgleichventils zu der Zweigleitung 32 und der Zuführungsseite der Förderpumpe gelangen. Gleichzeitig bewegt sich der Kolben i q. des Druckausgleichventils nach unten, bis die obere Kante des Ventilschlittens 15 die Ringnut 18 freigibt, so daß die Flüssigkeit, die in der oberen Kammer g des Durckausgleichventils enthalten ist, ungehindert zu der Vorratsleitung entweichen kann. Auf diese Weise wird jeder Überdruck, der auf der Zuführungsseite der Meßpumpe entsteht, unschädlich gemacht durch die Hilfsvorrichtung und durch das Druckausgleichventil. Inder zuletzt genannten Abänderung arbeitet die Hilfsausgleichvorrichtung in beiden Richtungen gleichartig. Wenn somit in jedem Falle der Druck durch die Hilfsvorrichtung heruntergedrückt wird, da die Flüssigkeit durch die Leitung 32 entweichen kann, so hört die Lieferung von Flüssigkeit zu den Spinnöffnungen auf, bis der Grund für die Unausgeglichenheit behoben ist. Der Hilfskolben 26 kann in seine. neutrale Lage gebracht werden, dadurch, daß der Grund für die Unausgeglichenheit behoben wird, und dadurch, daß der Druck sowohl in der oberen wie in der unteren Kammer des Druckausgleichventils auf irgendeine Weise, z. B. durch Stillsetzen der Pumpen, herabgesetzt wird.

Claims (2)

  1. PETENTANSPRÜCHE: i. Pumpvorrichtung, insbesondere zum Liefern von Spinnflüssigkeit zu den Spinndüsen, gekennzeichnet durch eine Regelvorrichtung mit einem ein Kolbenventil ( 15) steuernden Kolben ( 14), der auf der einen Seite mit der Zuführungsleitung (5) der Meßpumpe (2), auf der anderen Seite mit der Lieferungsleitung (i o) der Meßpumpe (2) in Verbindung steht und ausgleichbare Überdrucke - ob in der Lieferungsleitung der Meßpumpe oder in der Zuführungsleitung der Meßpumpe - durch seine Verschiebung und daraus entstehende Vergrößerung oder Verkleinerung einer Durchflußöffnung zwischen einem mit der Zuführungsleitung (5) der Meßpumpe (2) in Verbindung stehenden Einschnitt (17) des Ventilkolbens (15) und einer mit der Zuführungsleitung (4.) der Förderpumpe (i) in Verbindung stehenden Ringnut (18) ausgleicht, während bei dauernden oder unausgleichb,arein Überdrucken in der Lieferungsleitung (i o) der Kolben(i4) in der.einen Richtung so weit verschoben wird, daß zunächst durch das Ventil (15) die Ringnut (18) freigegeben und dadurch die Zuführungsleitung (5) der Meßpump e, (2) mit der Zuführungsleitung (4.) der Förderpumpe(i) verbunden wird, und daß darauf durch den Kolben (1a) selbst breite Nuten (21) freigegeben werden und dadurch die Zuführungsleitung (5) der Meßpumpe außerdem mit der Lieferungsleitung (io) der Meßpumpe verbunden wird, und bei dauernden oder uriausgleichbaren Überdrucken in der Zuführungsleitung (5) der Kolben (14) in der anderen Richtung so weit verschoben wird, daß die Ringnut (18) vollständig freigegeben wird und dadurch die Zuführungsleitung (5) der Meßpump e (2) und die Zuführungsleitung (q.) der Förderpumpe (i) miteinander verbunden werden.
  2. 2. Pumpvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen mit zwei Kolbenventilen (27, 28) verbundenen Hilfskolben (26), dessen eine Seite mit der Zuführungsleitung (5) der Meßpumpe (2), und dessen andere Seite mit der Förderungsleitung (Io) der Meßpumpe (2) in Verbindung steht, und der - bei dauernden oder unausgleichbaren Überdrucken in der Lieferungsleitung (Io) - diese mit der Zuführungsleitung (q.) der Förderpumpe (i) verbindet, während er - bei dauernden oder unausgleichbaren Überdrucken in der Zuführungsleitung (5) -die Zuführungsleitung (5) der Meßpumpe mit der Zuführungsleitung (q.) der Förderpumpe (i) verbindet, wobei der Druck auf derjenigen Seite des Hilfskolbens (26), nach welcher dieser verschoben werden soll, dadurch noch weiter vermindert werden kann, daß das auf dieser Seite liegende Ventil (z. B. 27) eine üffn.ung zwischen dem Zylinderraum des Kolbens (26) und einer zur Zuführungsleitung (q.) der Förderpumpe führenden Leitung (32) freigibt, wodurch die vollständige Umsteuerung des Hilfskolbens und des anderen mit ihm verbundenen Hilfsventils (z. B. 28) beschleunigt wird.
DED54085D 1926-11-17 1927-10-16 Pumpvorrichtung, insbesondere zum Liefern von Spinnfluessigkeit zu den Spinnduesen Expired DE502010C (de)

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