CH198652A - Verfahren und Ofen zum Schmelzen und Läutern von Glas und anderem Material. - Google Patents

Verfahren und Ofen zum Schmelzen und Läutern von Glas und anderem Material.

Info

Publication number
CH198652A
CH198652A CH198652DA CH198652A CH 198652 A CH198652 A CH 198652A CH 198652D A CH198652D A CH 198652DA CH 198652 A CH198652 A CH 198652A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
refining
dependent
furnace
glass
layer
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Naamlooze Vennootsch Octrooien
Original Assignee
Mij Exploitatie Octrooien Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mij Exploitatie Octrooien Nv filed Critical Mij Exploitatie Octrooien Nv
Publication of CH198652A publication Critical patent/CH198652A/de

Links

Landscapes

  • Furnace Details (AREA)

Description


  Verfahren und Ofen zum Schmelzen und Läutern von Glas und anderem Material.    Ein grosser Teil des heute hergestellten  Glases     wird    in Wannen von mehreren Ton  nen Inhalt geschmolzen und geläutert. Die  Rohmaterialien werden an einem Ende des  Ofens eingeführt und durch Hitze zum  Schmelzen gebracht, die auf die Oberfläche  der Schmelzmasse zur Einwirkung gelangt.  Beim Schmelzen und Läutern bewegt das  Glas sich langsam durch den Ofen vorwärts,  wobei die     Aiasse    eine Tiefe von etwa einen  Meter haben kann. Durch einen langsamen       Läuterprozess    wird eine grosse Menge von  Gasblasen veranlasst, an die Oberfläche des  Glases zu steigen und zu entweichen.

   Von der  Zeit des     Einbringens    der Rohcharge in den  Ofen bis zum beendeten Läutern vergehen ge  wöhnlich mehrere Stunden. Diese für das  Läutern erforderliche lange Zeit ist     zum    Teil  dadurch bedingt, dass die Gasblasen während  des Schmelzvorganges, von     Konvektionsströ-          men    mitgenommen, in erhebliche Tiefen ge  langen, wobei ein grosser Teil der Gase sich  infolge des auf sie wirkenden Druckes in    dem Glas löst. Infolge des zähflüssigen trä  gen Charakters des geschmolzenen Glases  steigen die     ungelösten    Gase nur langsam an  die Oberfläche.

   Die     Säule    des geschmolzenen  Glases übt auf die in ihm befindlichen Gas  blasen einen so erheblichen Druck     aus,    dass  deren Grösse verkleinert und die Trägheit und  Schwierigkeit,     mit    welcher sie entweichen,  vergrössert werden. Beim Hochsteigen des un  tern Teils des geschmolzenen Glases an die  Oberfläche bilden die in ihm gelösten Gase  zum grossen Teil wieder Blasen, die zur Er  zielung einer vollkommenen Läuterung ent  fernt werden müssen.  



  Die vorliegende     Erfindung    hat den  Zweck, diese Nachteile zu beseitigen. Sie be  steht in einem Verfahren und einem Ofen  zum Schmelzen     und    Läutern von Glas     und     anderem Material, z. B. Mineralien, Silikaten  und     Schlacken.     



  Das Verfahren besteht     darin,    dass das  Material geschmolzen, dann     in    einer     Schicht     über     eine    Fläche,     die    zweckmässig senkrecht           odere    geneigt angeordnet ist, geleitet und die  Schicht dabei so dünn gehalten und so stark  erhitzt wird, dass in dem Material enthaltene  Gase entweichen.  



  Der Ofen gemäss der Erfindung zur Aus  führung des Verfahrens besitzt innerhalb des  Einsatzraumes mit Abstand von den Ofen  wänden ein oben offenes Gehäuse aus einem  gegen die Schmelz- und     Läutertemperaturen     von Glas     beständigen    Stoff, welches eine       Läuterkammer    bildet.  



  In der Zeichnung sind beispielsweise Aus  führungsformen eines Ofens gemäss der Er  findung für Glas dargestellt. Anhand der  selben wird auch das Verfahren beispiels  weise erläutert. Es zeigt:       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt durch  den Ofen,       Fig.    2 einen Schnitt durch denselben nach  Linie 2-2 der     Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt durch die     Heiz-          elemente    in einer etwas     abgeänderten    Aus  führung,       Fig.    4 einen Schnitt durch einen Teil  eines Ofens von vereinfachter Ausführung  und       Fig.    5 einen Schnitt durch einen Teil  eines Ofens,

   der eine noch andere Ausfüh  rung besitzt.  



  Wie insbesondere aus     Fig.    1 und 2 er  sichtlich, besitzt der Ofen Endwände 10, Sei  tenwände 11 und einen Boden 12 aus feuer  festem Material. sowie einen den Ofen ein  schliessenden Metallmantel 13. In dem Ofen  sind elektrische Widerstände 14     -und    15 an  gebracht, welche als Heizelemente zum  Schmelzen und Läutern des Einsatzes 16 die  nen, der beispielsweise aus einer Mischung  von Rohstoffen und Scherben, wie in der  Glasherstellung üblich, bestehen kann. Das  äussere Heizelement 14 dient hauptsächlich  zum Heizen und Schmelzen des Einsatzes,  während das innere Heizelement 15 der Läu  terung dient.

   Diese elektrischen Widerstände  sind aus einem Metall oder einer Metallegie  rung hergestellt, welche sowohl gegen die  hohen     Temperaturen,    wie auch gegen die ehe-    mische Einwirkung der behandelten Stoffe  widerstandsfähig ist. Für das Schmelzen und  Läutern von Glas ist besonders eine     Platin-          Rhodiumlegierung    geeignet. Sehr gute Er  gebnisse wurden mit einer Legierung aus  <B>90%</B> Platin     und        10%        Rhodium    erzielt.  



  Das äussere Heizelement 14 hat die Form  einer Haube, welche zum grossen Teil das  innere Heizelement 15 umgibt. Die Haube be  sitzt senkrechte     Seitenwände    14a, Endwände  14b und ein Dach 14e, welches aus schräg  nach oben zusammenlaufenden Wänden be  steht. Ein     Abzugrohr    17 dient. zur Abfüh  rung der Gase, die während des Schmelzens  und     Läuterns    des Glases frei werden. Das un  tere Ende der Haube 14 ist offen und liegt in  einem gewissen Abstand oberhalb des Bodens  des     Ofens.     



  Das innere Heiz- und     Läuterelement    15  ist ein     rechteckiger    gasten mit. senkrechten  Seiten- und Endwänden, die einen gewissen  Abstand von den Wänden 14a und 14b des  äussern Heizelementes haben und zu diesem  parallel laufen. In der gezeigten Ausfüh  rung gehen die Seitenwände des Elementes  15     senkrecht        bis    zum Ofenboden und laufen  dann nach innen aufeinander zu. Diese zu  sammenlaufenden Wände bilden eine trog  artige Verlängerung 18, welche ein Futter  für eine entsprechend geformte Öffnung des  Ofenbodens bildet.

   Dieser Trog bildet einen  Vorratsraum 19, in welchem sich geläutertes  Glas ansammelt und aus dem dieses durch  Öffnungen 20 im     Boden    des     Futters    18 aus  fliesst.  



  Der Ausfluss des geschmolzenen Glases  durch die Öffnungen 20 erfolgt in einer  Reihe von dünnen     Stömen    21. Diese austre  tenden Ströme werden der Wirkung eines  Gebläses 22     unterworfen,    durch welches die  Ströme fortlaufend     ausgezogen    und zu sehr       feinen    Fasern 23 umgewandelt werden. An  Stelle des Gebläses 22 können     irgendwelche     andere Mittel zum Ziehen der     Fäden    Anwen  dung finden.  



  In seinem     obern        Teil    besitzt das     Läuter-          element    15 eine Vielzahl von kleinen Löchern  15a, so dass hier ein Sieb entsteht, welches      dem geschmolzenen Glas den     Durchfluss    ge  stattet, aber Gasblasen ausscheidet.  



  Die Widerstände 14 und 15 werden durch  Wechselstrom beheizt. Die Stromzuführung  erfolgt von Sammelschienen 28 über die An  schlussklemmen 29 zu dem Widerstand 15.  Zu dem Widerstand 14 erfolgt die     Stromza-          fuhr    durch Klemmen 31, welche durch Leiter  32 mit den Klemmen 29 des Widerstandes  15 verbunden sind. Auf diese Weise sind die  Widerstände     bezw.    Heizelemente 14 und 15  parallel geschaltet. Es kann aber auch jedes  der Elemente für sich getrennt an     eine     Stromquelle angeschlossen sein und so eine  unabhängige Heizung der Elemente erfolgen.  



  Zur Erzielung einer geeigneten Vertei  lung des elektrischen Stromes in den     Heiz-          elementen    sind gewisse Teile der Wände  durch leitendes Material 34 überdeckt. Diese  Deckstreifen können aus dem gleichen Stoff  wie die Wände selbst bestehen und an diesen  angeschweisst sein oder ein Stück mit ihnen  bilden. Wenn die Wände überall eine gleich  mässige Dicke haben, so ergibt sich eine un  gleichmässige Verteilung des durch sie flie  ssenden elektrischen Stromes. und der durch  diesen Strom erzeugten Hitze. Es besteht die  Neigung, dass in der Nähe der Klemmen 31  eine übermässige Erhitzung stattfindet, wäh  rend die     Beheizung    an den untern Teilen der  Seitenwände 14a geringer ist.

   Durch eine ge  eignete Anordnung der Leitstreifen 34 wird  diese Schwierigkeit behoben und eine be  friedigende Verteilung der Hitze aufrecht  erhalten.  



  Der Ofen gemäss den     Fig.    1 und 2 arbei  tet wie folgt: Der aus Rohstoffen, gegebenen  falls mit einem Zusatz von Scherben, be  stehende Einsatz 16 wird oben in den Ofen  eingebracht und sinkt während des Schmelz  vorganges allmählich nach unten ab. Durch  den elektrischen Strom wird die Haube 14  auf einer genügend hohen Temperatur gehal  ten, um das sich um die Haube abwärts be  wegende Material zu schmelzen. Die von den  Wänden 14a der Haube ausgestrahlte     Hitze     wird nahezu restlos von der zwischen ihr und  den Ofenwänden 11 liegenden Materialcharge    aufgenommen, so dass kaum ein Entweichen  von Hitze zu diesen Wänden und durch diese  Wände stattfindet.

   Das geschmolzene Glas  geht um das untere Ende der Haube 14  herum und steigt zwischen ihr und dem das  innere Heiz-     bezw.        Läuterelement        bildenden     Gehäuse 15 hoch.  



  Der Raum     zwischen    den     Wänden    der bei  den Heizelemente ist so eng, dass das Glas  sich in einer     verhältnismässig    dünnen Schicht  aufwärts bewegt und auf eine hohe Tempe  ratur gebracht     wird,    bei welcher es einen  hochflüssigen Zustand erlangt. Hierdurch  wird das Entweichen von Gasen aus dem auf  steigenden Glas erleichtert.  



  Das hochflüssige Glas geht durch das  Sieb 15a, welches aber die Gasblasen nicht  durchtreten     lässt.    Infolge der Oberflächen  spannung behalten die Gasblasen Kugelform,  so dass sie sich nicht längen und durch die  Öffnungen des Siebes treten können.  



  Das Glas, welches durch das Sieb hin  durchgeht, fliesst auf den Innenseiten des       Läuterelementes    15     in    Form     einer    dünnen  Schicht oder Lage 40 nach unten und sam  melt sich in dem Raum 18. In diesem entsteht  ein Vorrat 41 geläuterten Glases, welches  durch die Öffnungen 20 ausfliesst.  



  Das Gas, welches die kleinen Blasen bil  det, steht im Schmelzraum, besonders in grö  sseren Tiefen desselben, unter     beträchtlichem     Druck. Dieser Druck hat das Bestreben, das  Gas zu zwingen, mit dem Glas in Lösung zu  gehen. Fliesst dann das Glas in einer     dünnen     Schicht 40 über die Innenfläche des Gehäu  ses 15, so hat das Gas, welches an der Ober  fläche der Blasen sich im Glas löst, nur einen  sehr geringen Weg zurückzulegen, um an die  Oberfläche dieser Glasschicht zu gelangen;  wo es entweicht. Auf diese Weise werden die  kleinen Gasblasen sehr schnell durch den ein  fachen Vorgang zum     Verschwinden    gebracht,  dass sie im Glas in Lösung gehen und an der  Oberfläche der dünnen Glasschicht ent  weichen.  



  In der sehr hoch erhitzten Kammer, wel  che der Innenraum des Teils 15 bildet, ist  die Bildung einer Haut auf der Oberfläche      des Glases durch Abkühlung, die das     Entwei-          ehen    der Gase behindern würde,     verhütet.     Die Temperatur der Luft oder des Gases  innerhalb des Raumes zwischen den Heiz  und     Läuterelementen    ist etwa gleich derjeni  gen des Glases. welches über die Innenseite  des     Läuterelementes    15 nach unten fliesst.  



  Ein weiterer Faktor. welcher die schnelle  Läuterung oder Entfernung der Gase aus  dem Glas erleichtert, ist die Verhütung oder  Beseitigung von     Wegführungsströmen.    Der  artige Ströme werden dadurch verhütet, dass  die Innenfläche des feststehenden Teils 15,  über welche das flüssige Glas sich bewegt,  infolge der geringen Dicke der fliessenden  Glasschicht so nahe an allen Teilen des Gla  ses selbst liegt, dass sich der Bewegung von  etwa sieh bildenden     Wegführungsströmen    er  hebliche Reibung entgegensetzt.  



  Wie sieh aus den Zeichnungen ersehen  lässt, bewegt sieh das Glas während des  Schmelz- und     Läutervorganges    auf einem       Ziekzackweg.    Die Rohcharge geht zunächst  längs der Aussenseite des Schmelzelementes  14 abwärts, dann zwischen den Wänden des  Schmelz- und des     Läuterelementes    nach oben  und hierauf innerhalb des     Läuterelementes     15 wieder nach unten. Während dieser Be  wegung wird das Material abgestuften Tem  peraturzonen ausgesetzt, und zwar herrscht  die niedrigste Temperatur ausserhalb des  äussern Heizelementes 14 und die höchste  Temperatur auf den Innenseiten des     Läuter-          elementes    15.

   Während die Glasschicht 40  über die Innenseiten des     Läuterelementes    ab  wärts fliesst, kommt sie auf eine höhere Tem  peratur als im Sammelraum 41 erforderlich  ist. Dieser Überschuss an Hitze wird nach  aussen durch die Wände 15 auf die Glas  charge übertragen und steigert dadurch die  Temperatur der letzteren, und zwar insbeson  dere desjenigen Teils, der sich zwischen den  Wänden der beiden Heizelemente aufwärts  bewegt.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    3 ist im  obern Teil des     Läuterelementes    15 kein Sieb  gebildet. Das Glas steigt deshalb bis zur       obern    Kante 15b des Elementes 15 und tritt    dort in Form einer dünnen Schicht in das       letztere    über.     Gasblasen,    wenn nicht     ausserge-          wöhnlich    klein, werden beim Hinübergehen  über die Kante 15b derart gestreckt, dass sie  platzen und damit     aufgelöst    werden.

   Ganz  feine Gasblasen oder im     Glas    in Lösung be  findliche Gase werden beim Fliessen der Glas  schicht über die Innenseite des     Läuterelemen-          tes    15 in der beschriebenen Weise ausge  schieden.  



  Bei der Ausführung gemäss     Fig.    4 er  streckt sich das     Läuterelement    15 durch den  Boden 12 des Ofens nach unten hinaus, wäh  rend das obere Ende des Elementes sich in  einer gewissen Höhe über dem Ofenboden be  findet. Das geschmolzene Glas sammelt sich  und bildet einen Vorrat 50. Aus diesem kann  es fortlaufend über die obere Kante 15b und  in Form einer Schicht. 40 über die Innenseite  des Heizelementes nach unten fliessen. wobei  es in der angegebenen Weise erhitzt und ge  läutert wird.  



  Bei der Konstruktion nach     Fig.    5 befin  det sich ein     Glasvorrat    51 über einem Zwi  schenboden 52, der einen gewissen Abstand  von dem eigentlichen Ofenboden hat. Durch  schräge Wandteile 53 bildet der Zwischen  boden einen engen     Auslassschlitz    54. Durch  den Schlitz 54 ist nach unten hängend, etwa  in Form einer Platte, ein elektrischer Wider  stand 55 aus     Platin-Rhodiium    oder     dergl.    vor  gesehen. Dieser Widerstand 55     wird    elek  trisch beheizt und auf einer hohen Tempera  tur gehalten.

   Das Glas     fliesst    durch den  Schlitz 54 in Schichtform über die entgegen  gesetzten Seiten des Widerstandes und wird  dabei in der     vorbeschriebenen    Weise ge  läutert. Das geläuterte Glas sammelt sich in  einem Brunnen 56, aus dem es durch     einen     geeigneten     Auslass        ausfliessen    oder abgezogen  werden kann. Der Zwischenboden kann, falls  gewünscht, ebenfalls elektrisch geheizt wer  den, um den Schmelz- und     Läutervorgang    zu  unterstützen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Schmelzen und Läutern von Glas und anderem Material, dadurch gekennzeichnet, dass das Material ge schmolzen, dann in einer Schicht über eine Fläche geleitet und die Schicht dabei so dünn gehalten und so stark erhitzt wird, dass in dem Material enthaltene Gase entweichen. Il. Ofen zur Ausübung des Verfahrens nach dem Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass innerhalb des Einsatzrau mes mit Abstand von den Ofenwänden ein oben offenes Gehäuse (15) aus einem gegen die Schmelz- und Läutertempera- turen von Glas beständigen Stoff einge baut ist, welches eine Läuterkammer bildet. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Schicht geschmolzenen Materials über eine mindestens angenähert senkrecht an geordnete Wand fliessen lässt. 2. Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die über die Läuter- fläche geleitete Schicht durch Beheizen der Läuterwand selbst erwärmt wird. 3. Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht, welche der Läuterung unterworfen wird, eine freie Oberfläche besitzt, die mit einem im Innern der Charge gebildeten, gasgefüllten Raum in Berührung steht. 4.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass die über die Läuterfläche geleitete Schicht auf eine höhere Temperatur erhitzt wird, als das Material vor dem Übertritt auf die Läu- terfläche besitzt. 5. Verfahren nach dem Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass Läuterwand elektrisch beheizt wird. 6.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass das Material auf einem Zickzackweg durch den Ofen geleitet und allmählich erhitzt wird. 7. Verfahren nach dem Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 bis 6, da durch gekennzeichnet, dass das Material nacheinander der Wirkung mehrerer elektrisch geheizter Elemente unterwor fen wird. B. Verfahren nach dem Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 bis 7, da durch gekennzeichnet, dass das geschmol zene Material vor dem Übertritt auf die Läuferfläche durch ein Sieb geführt wird. 9.
    Ofen nach dem Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ausserhalb der Läuterkammer (15) im Einsatzraum ein zum Schmelzen der eingebrachten Charge bestimmtes Heizelement (14) vorgesehen ist. 10. Ofen nach dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass das Heizelement (14) aus einer die Läuterkammer (15) mit Ab stand umgebenden Haube besteht, die nicht ganz bis zum Ofenboden reicht und zwischen sich und der Läuterkammer einen Raum bildet. 11.
    Ofen nach dem Patentanspruch II und den Unteransprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass am obern Ende der Haube (14) ein Abzugrohr (17) für aus dem geschmolzenen Material entwei chende Gase vorgesehen ist. 12. Ofen nach dem Patentanspruch II und den Unteransprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil des die Läuterkammer bildenden Gehäuses (15) ein Sieb (15a) bildet. 13.
    Ofen nach dem Patentanspruch II und den Unteransprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (15) und die Haube (14) elektrische Heiz- widerstände bilden.
CH198652D 1935-12-28 1936-12-24 Verfahren und Ofen zum Schmelzen und Läutern von Glas und anderem Material. CH198652A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US198652XA 1935-12-28 1935-12-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH198652A true CH198652A (de) 1938-07-15

Family

ID=21795447

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH198652D CH198652A (de) 1935-12-28 1936-12-24 Verfahren und Ofen zum Schmelzen und Läutern von Glas und anderem Material.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH198652A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE709409C (de) Ofen zum Schmelzen von Glas und anderen schwer schmelzenden Stoffen
DE19924521C2 (de) Verfahren zum Schmelzen von Glas
DE1203921B (de) Verfahren zum Schmelzen von Glas oder aehnlichem Material und Ofen zur Durchfuehrungdieses Verfahrens
DE1471842B2 (de) Verfahren und vorrichtung zur homogenisierung eines stromes aus geschmolzenem glas
DE2539355C3 (de) Glasschmelzofen mit einem zusammenhängenden Schmelz- und Läuterteil
CH198652A (de) Verfahren und Ofen zum Schmelzen und Läutern von Glas und anderem Material.
DE476744C (de) Verfahren und Einrichtung zur Laeuterung fluessigen Glases in dem Laeuterungsraum eines Glasschmelzofens
DE3920522A1 (de) Aggregat zur gewinnung von metallischem blei aus sulfidischen bleikonzentraten
EP0019007B1 (de) Schmelzofen hoher Leistung für das Schmelzen aggressiver Mineralstoffe mit steilen Viskositätskurven
DE10016872C1 (de) Vorrichtung zum Herstellen einer Glasschmelze
EP0118580A1 (de) Elektrisch beheizter Schmelzofen für aggressive Mineralstoffe mit steiler Viskositätskurve
DE2638132C2 (de) Ofenanlage zur pyrometallurgischen Behandlung von feinkörnigen Erzkonzentraten
DE3824829A1 (de) Glasschmelzofen fuer hohe schmelz- und laeutertemperaturen
DE2349243A1 (de) Schmelzofen
AT48795B (de) Elektrischer Ofen zur Herstellung von Glas.
DE569009C (de) Verfahren zum Gluehen von Metallgegenstaenden in Salzgluehbaedern
DE472919C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Veredeln, Legieren und Schmelzen von Metallen, insbesondere von Eisen, in mehreren voneinander getrennten Stufen
DE2341943A1 (de) Schmelzverfahren und vorrichtung
DE823345C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Raffinieren von Blei und anderen Metallen
AT241715B (de) Einrichtung zum Erhitzen und Homogenisieren des geschmolzenen Glases in einer Arbeitskammer eines Glasschmelzofens
DE3490743C2 (de) Ofen
DE1019443B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Laeutern von Glasschmelzen
DE806882C (de) Verfahren und Ofen fuer die Glasfabrikation
EP0019004A1 (de) Elektrisch beheizter Schmelzofen für aggressive Mineralstoffe mit steiler Viskositätskurve
AT319495B (de) Kokille zum Herstellen von Metallblöcken durch Elektroschlacken-Umschmelzen