CH198529A - Quecksilberkathodenentladungsröhre mit teilweise im Kathodenquecksilber eingetauchtem Verankerungskörper. - Google Patents

Quecksilberkathodenentladungsröhre mit teilweise im Kathodenquecksilber eingetauchtem Verankerungskörper.

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CH198529A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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      Queeksilberkathodenentladungsröhre    mit teilweise im     Nathodenqueeksilber     eingetauchtem     Veranker        ungskörper.       Die Erfindung betrifft eine     Q,uecksilber-          kathodenentladungsröhre    mit teilweise im       Kathodenquecksilber        eingetauchtem        Veranke-          rungskörper    zum Festhalten des Kathoden  fleckes.  



  Es ist im allgemeinen gebräuchlich, der  artige     Verankerungskörper    aus einem Metall  herzustellen, dessen Oberfläche von dem Ka  thodenquecksilber     entweder    :durch     Amalga-          mierung    oder vermöge der ausserordentlich  grossen     Reinheit    seiner Oberfläche benetzt  wird.  



  Einerseits ,gibt es also Werkstoffe, deren  Oberfläche amalgamiert werden kann, jedoch  nur, nachdem die sich sehr leicht ausbildende       9xyd.schicht    auf sorgfältige     Weise    entfernt  worden ist, anderseits gibt es schweroxydie  rende Werkstoffe, welche unter allen Um  ständen, z. B. auch nach irgend einer Be  arbeitung der     RöLca    bei hoher Temperatur,  ihr     Ankerungsvermö.gen        behalten.    Die     letzt-          Ird%nannteu        Werkstoffe    .gehören aus begreif-         liehen    Gründen zur Gruppe der Edelmetalle  und sind verhältnismässig teuer.  



  Es wäre möglich, :die hohen Kosten für  das Edelmetall wenigstens teilweise zu ver  meiden, wenn man nur die     Oberflächen-          schioht    des     Verankerungskörpers    aus :diesem  herstellen würde, den innern Teil des Kör  pers hingegen aus     einem    beliebigen billigeren  Werkstoff.

   Man wäre :dann jedoch genötigt,  das     Edelmetall    in einer verhältnismässig  dicken     :Schicht        anzubringen,    da sonst die Ge  fahr vorliegen würde,     dass    die Entladung in       verhältnismässig    kurzer Zeit .die Deckschicht       beschädigen    und     dadurch    den sich nicht von  vornherein zum Festhalten des     Kathoden-          fleckes    eignenden gern freilegen würde.

    Ausserdem würden sich bei der verhältnis  mässig grossen Dicke der     Edelmetallsehicht     immer noch     Schvdierigkeiten    in der Herstel  lung und ein erheblicher     Gestehungspreis    des       Verankerungskörpers    ergeben.  



  Gemäss der Erfindung wird der Veranke-           rungskörper    derart ausgeführt, dass an seiner  Oberfläche, auf einer aus einem gutankern  den, jedoch     bei    hohen     Temperaturen    leicht  oxydierenden Werkstoff bestehenden, den  endgültigen     Verankerungskörper    darstellen  den Unterlage eine Deckschicht eines eben  falls gutankernden, jedoch bei hohen Tempe  raturen nichtoxydierenden Werkstoffes, wie  z. B. Platin, vorgesehen ist.  



  An Stelle von Platin können auch andere  Edelmetalle, z. B. Iridium, Palladium oder       Rhodium,    verwendet werden.  



  Obige Massnahme bietet den Vorteil, dass  der     Verankerungskörper    während der Her  stellung der Entladungsröhre, das heisst auch  während des     Anschmelzens    und     Entgasens,          oxydfrei    bleibt, so dass     es    nicht erforderlich  ist, durch das Einschmelzen und Entgasen  der Röhre herbeigeführte Verunreinigungen  der Oberfläche zum Beispiel mittels eines  Reduktionsverfahrens zu entfernen.  



  Für die erfindungsgemässe Massnahme ge  nügt es vollkommen, das Edelmetall in einer  dünnen, nur einige     Mikron    dicken     Schicht     aufzubringen, da     es    nicht notwendig ist, dass  diese auch während des normalen     Betriebes     der einmal     fertiggestellten    Röhre unversehrt  bleibt.

   Wenn nämlich das Kernmaterial frei  kommt, kann sich     dieses    im Vakuum der  Röhre nicht mehr oxydieren, und es bietet  ebenfalls eine Oberfläche mit guter     Anker-          v#rirkung.    Sobald also die Röhre mit nicht  oxydiertem     Verankerungskörper        feTtigge-          @stellt    worden ist, kann das Verlorengehen der  Deckschicht aus     Edelmetall    der Ankerwir  kung nicht mehr schaden.  



  Die Vorteile der erfindungsgemässen Mass  nahme lassen sich auf     besonders    günstige       ureise    erzielen, wenn man den     Verankerungs-          körper    aus einem mit einer Platinschicht  überzogenen Nickelkern herstellt.

   Nickel  bietet nämlich den Vorteil, dass es bei reiner  Oberfläche durch Quecksilber amalgamiert  werden kann und dennoch mit so geringer  Geschwindigkeit von dem Quecksilber und  dem Kathodenfleck angegriffen wird, dass  eine     vollkommen        befriedigende        Lebensdauer            des        Verankerungskörpers    und     dadurch    der  Röhre erzielt werden kann.  



  Die     erwähnte        geringe    Angriffsgeschwin  digkeit ermöglicht es, zwecks     weiterer    Her  absetzung der Herstellungskosten den Kern  des     Verankerungskörpers    aus einem belie  bigen     Metall    herzustellen und erst auf die  sem die dünne     Edelmetallschicht    unter       Zwischenschaltung    einer dicken Nickelschicht  anzubringen.

   Hierdurch werden auch die       fabrikatorischen        ,Schwierigkeiten    verringert,  da man jetzt in der     Lage    ist, den manchmal  sehr dicken Kernkörper aus einem besonders  gut formbaren     Metall    etwa durch Ziehen     oder          Pressen    herzustellen.  



       Bei        einem    aus mehr als zwei Metallen       zusammengesetzten        Verankerungskörper    der  soeben beschriebenen Art ist es     besonders     vorteilhaft, den Kernkörper aus Kupfer her  zustellen.

   Es ist nämlich für die gute Wir  kung des     Verankerungskörpers    sehr wesent  lich, dass eine möglichst gute Wärmeabfuhr  von der die Ankerwirkung ausübenden Ober  fläche' an das Innere des Körpers, und von  diesem letzteren an seine gegebenenfalls  künstlich     gekühlte        Unterlage,    vorhanden     ist,     so     da.ss    der     Verankerungsstelle    möglichst viel  Wärme entzogen     wird.    Kupfer eignet sich  durch     sein    vorzügliches     Wärmeleitungsver-          mögen        besonders        gut    dazu,

   als Kern eines       Verankerungskörpers    verwendet     zu    werden.  



  Es     ist    für die     Lebensdauer        des        Veranke-          rungskörpers    vollkommen hinreichend, wenn  die     zwischengefügte    Nickelschicht eine Dicke  von 1 mm     aufweist.        Eine    erhebliche     weitere     Verstärkung der Schicht ist sogar nicht rat  sam,

   denn     besonderes    bei der Verwendung       eines    Kupferkernes     würde    man die Wärme  abfuhr     durch        das        .geringere        Wärmeleitungs-          vermö,gen    der dicken, Nickelschicht     unnötiger-          weise        veTSchlechtern.     



  Man kann die aus Erdmetall bestehende,  sehr dünne Oberflächenschicht sowohl mit  tels der     bekannten        galvanischen    Verfahren,  als auch durch     Kathodenzerstäubung    her  stellen.  



  Die     Erfindung        wird    anhand     eines        in    der           Zeichnung        wiedergegebenen        Ausführungsbei-          spiels    näher     erläutert.     



  In der Figur ist der Unterteil einer       Quecksilberkathodenentladungsröhre    abgebil  det, von der ein Teil     des    aus     Chromeisen     hergestellten     Kathodengefässes    1 und ein Teil  des dasselbe     inngebenden        Wasserkühlman-          tels    2 mit     Anschlussrohr    3 sichtbar     dar-          gestellt    ist. In der Mitte des Bodens des  Kathodengefässes 1 ist an der Aussenseite  ein     Kupferbolzen    4 angelötet, der bleich  zeitig zur Befestigung des     Kühlmantels     und der Kathodenleitung -5 dient.

   An der  Innenseite des Bodens ist der     Verankerungs-          körper    6     aufgelötet,    der aus einem Kupfer  kern, einer 1 mm dicken Zwischenschicht 7       #        al        as        Nickel        und        .einer        ungefähr        -5        Mikron     dicken Oberflächenschicht 8 aus Platin be  steht.

   Weiter befindet sich im     Unterteil    des  Kathodengefässes 1 ein     aus        Molybdän    her  bestellter zylindrischer Ring 9, der     teilweise     aus dem     Kathodenquecksilber    10 herausragt  und verhindern soll,     dass    der Kathodenfleck,  falls er     sich,    z.

       B.    infolge von     Überbelastung,     von dem     Verankerungskörper    loslösen sollte,  an der Quecksilberoberfläche entlang die  Innenwand des     Kathodengefässes    1 erreichen  und an dieser     emporwandern        könnte.    Der  Kathodenfleck wird jedoch innerhalb des  normalen     Strombelastungsgebietes    in be  kannter Weise an der Berührungslinie des       Kathodenquecksilbers    10 und der freien  Oberfläche des     Verankerungskörpers    6 eine  linienförmige     Ansatzstelle        bilden    deren  Länge der Stärke des     

  Entladungs.strome;s     proportional ist: Die     Platinschicht    8 ist nach  dem Auflöten des vernickelten Kernes auf  dem Boden des Kathodengefässes 1 auf ,gal  vanischem Wege aufgebracht worden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Quecksilberkathodenentladungsröhre mit teilweise im Kathodenquecksilber eingetauch tem Verankerungskörper zum Festhalten des Kathodenfleckes, dadurch gekennzeichnet,
    dass an der Oberfläche des Verankerungs- körpers auf einer aus einem bei hohen Tem- peraturen leichtoxydierbaren Werkstoff mit huter Ankerwirkung bestehenden und den endgültigen Verankerungakörper darstellen den Unterlage eine Deckschicht eines bei hohen Temperaturen nichtoxydierenden Werk stoffes mit ,gleichfalls guter Ankerwirkung vorgesehen ist.
    . UNTERANSPRüCHE: 1. Quecksilberkathodenentladun.garöhre nach Patentanspruch I, dadurch .gek ennzeich- net, .dass die nichtoxydierhare Oberflächen schicht des Verankerungskörpers eine Dicke von weniger als 1.0 Mikron auf weist. 2. Quecksilberkathodenentladungsröhre nach Patentanspruch I, .dadurch gekennzeich net, dass .der Veranherungskörper aus einem mit einer Platinschicht überzogenen Nickelkern besteht.
    3. Quecksilberkathodenentladungsröhre nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, .dass der Kern .des Verankerungskör- pers aus einem beliebigen Metall besteht und von . einer mit einer Platinschicht iiberzogenen dickeren Nickelschicht um geben ist. 4. Quecksilberkathodenentladungsröhre nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nickelschicht mindestens 1 mm dick ist.
    5. Quecksilberkathodenentladungsröhre nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern des Verankerungskörpers aus Kupfer besteht. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer Queck- silberkathodenentladungs@röhre nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die nichtoxydierbare Schicht mittels eines galva nischen Verfahrens aufgebracht wird.
CH198529D 1936-07-06 1937-07-05 Quecksilberkathodenentladungsröhre mit teilweise im Kathodenquecksilber eingetauchtem Verankerungskörper. CH198529A (de)

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