CH196759A - Vorrichtung zum Entfernen des an feuergeheizten Heizröhren sich bildenden Russes. - Google Patents
Vorrichtung zum Entfernen des an feuergeheizten Heizröhren sich bildenden Russes.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J3/00—Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers
- F23J3/02—Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys
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Description
Vorrichtung zum Entfernen des an feuergeheizten Heizröhren sich bildenden Russes. Die Entfernung des Russes an feuer- geheizten Heizröhren geschah bisher durch Bürsten. Der Nachteil dieses Verfahrens be steht darin, dass angebackene Russkrusten nicht oder nur unvollständig beseitigt werden und die Bürsten sich sehr rasch abnützen und damit unwirksam worden. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Entfernen des Russes an feuergeheizten Heizröhren z. B. solchen von Dampfkesseln, Dampfbacköfen und dergl., bestehend aus einer an einem Stiel be festigten, aus mindestens zwei Segmenten zu sammengesetzten Hülse, welche Kratzer auf weist, wobei die Aufteilung der Hülse in Segmente dazu dient, um die Kratzer den Ungleichförmigkeiten im Durchmesser der zu reinigenden Röhren anzupassen. Auf beiliegender Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen- standesdargestellt, und zwar ist: Fig. 1 eine Ansicht eines ersten zum Rei nigen von aussen geheizten Heizröhren die nenden Beispiels, von vorn, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A-A und Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 1; Fig. 4 zeigt ein Detail einer zweiten, ebenfalls zum Reinigen von Röhren an ihrer Aussenseite dienenden Ausführungsform, von vorn, und Fig. 5 einen Schnitt durch letztere, nach der Linie C-C der Fig. 4. Beim ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 bis 3 weist die Vorrichtung eine aus zwei Segmenten 1 und 2 gebildete Hülse auf, welche auf der innern Zylinderfläche zwei aus blattförmigen Federstahl bestehende, zickzackartig gewundene Kratzer 4 trägt, deren eines Ende mit den Hülsenelementen durch Schweissstellen 5 verbunden und deren anderes Ende frei ist. Das Segment 1 der Hülse läuft in einen rechtwinklig gebogenen Bügel 6 aus., der, das Segment 2 umschliesst und dessen Joch soweit vom letzteren. ent- fernt ist, dass -diesem genügende Bewegungs freiheit senkrecht zur Zylinderachse gewährt wird. Das Segment 2 ist an Urlem Stiften 7 tiefestigt, welcher das Joch des Bühels 6 durchsetzt und auf dessen Aussenseite mit einem Arm 8 verbunden ist. Am Joch ist der Stiel G befestigt, welcher zweckmässigerweise ans einem an der Befestigungsstelle flach gedrückten Metallrohr bestellt. Per Arm 8 ist im Innern des Stiels mittels eines Zapfens 10 fixiert und wird durch eine Feder 11 beben das Joch gepresst. Zur bessern Führung des Stiftes 7 kann noch eine Führungsscheibe 12 auf dem flachen Teil des Stiels an der Durchführungsstelle hufgelötet oder auf geschweisst sein, und das Joch serbst kann zum gleichen Zwecke auf der Seite geben die Hülse ein Lager l3 tragen. Da die an ihrer Aussenseite zu reinigen den Heizröhren nicht überall den gleichen Durchmesser aufweisen, kann sich durch das Ausweichen des Segmentes 2 gegen das Joch hin die Hülse und damit die Kratzer den im Rohrkaliber auftretenden Unterschieden an passen. Beint Beispiel gemäss Fig. 4 und a ist eine verbesserte Anpassung der Vorrichtung an die zu behandelnden verschiedenen Rohr weiten dadurch erzielt, dass die Hülse ans drei Segelenten besteht. Das radiale Aus weichen der Segmente kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die Segmente gegen einen äussern (zeichnerisch nicht dar gestellten.) Ding mittels Federn abgestützt sind. Eine weitere Verbesserung dieser Aus führung besteht darin, dass die. einzelnen Kratzerwindungen, wie in Fig. 5 veran schaulicht, abwechslungsweise gegeneinander versetzt sind, so dass eine ununterbrochene Kratzerwirkung vorhanden ist. Die beschriebenen Ausführungsformen dienen wie bereits gesagt zur Reinigung von Heizröhren, an ihrer Aussenseite also zur Reinigung von solchen Rühren, welche aussen vom Feuer bestrichen werden. Die Vorrichtung könnte aber auch so aus gebildet werden, dass sie die Reinigung von solchen Röhren ermöglicht, welche aussen vom zu heizenden Wasser umspült sind lind im Innern von den Heizbasen bestrichen wer- den. Der Unterschied in der Ausführung der Vorrichtung besteht in diesem Falle darin, dass die Kratzergarnituren auf den Aussen seiten der Hülsensegmente angeordnet sind. statt innen und dass der Stiel in Innern der Hülse angebracht und zweckmässigerweise durch Federn mit den einzelnen Segmenten verbunden ist. Die Kratzer können auch statt Aus Feder stahl mit rcehteckigen, ans solchen mit drei eckigem, runden oder einem beliebigen an dern Querschnitt bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung, zum Entfernen des an feuer geheizten Heizröhren sich bildenden Russes, dadurch. gekennzeichnet, dass sie eine an einem Stiel befestigte, aus mindestens zwei Segmenten bestehende und Kratzer tragende Hülse aufweisi, wobei die Aufteilung der Hülse in Segmente dazu dient, um die Kratzer den Ungleichförmigkeiten irn Durch messer der zu reinigenden Rohre anzupassen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kratzer auf der Innenseite der Hülsensegmente angeordnet sind. <B>M</B> 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekenuzeichnet, dass die Kratzer auf der Aussenseite der Hülsensegmente angeordnet sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hülse ans mehr als zwei Segmenten bestellt. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass ein Hiilsensegment in einen recht winklig gebogenen Bügel ausläuft, der das andere Segment umschliesst, so dass das Joch dieses Bügels so weit von dem vom Bügel umschlossenen Segment entfernt isst, dass letzterem so viel Bewegungsfreiheit gewährt wird, dass dasselbe sich den Un- gleichförmigkeiten im Durchmesser der zu reinigenden Rohre anpa"sen kann. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das vom Bügel um schlossene Hülsensegment an einem Stif ten befestigt ist, welcher an einem an einem Stiel fixierten und mittels Feder gegen das Joch pressbaren Arm ange bracht ist. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kratzer aus blutförmigem, zickzackartig gewun denem Federstahl bestehen und mit ihrem einen Ende an den Hülsensegmenten be festigt sind, während ihr anderes Ende frei ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen benachbarten Windun gen von zwei Kratzern abwechslungsweise gegeneinander versetzt sind, um eine ununterbrochene Kratzerwirkung zu er zeugen. B.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, ,dass der Stiel im Innern der Hülse an gebraoht und. mit den Segmenten der letzteren durch Federn verbunden, ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH196759T | 1937-07-06 |
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| CH196759A true CH196759A (de) | 1938-03-31 |
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ID=4440531
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Country Status (1)
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| CH (1) | CH196759A (de) |
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- 1937-07-06 CH CH196759D patent/CH196759A/de unknown
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