CH190827A - Aus mit einem Metallbelag versehenen blattförmigen dielektrischen Körpern zusammengebauter Kondensator. - Google Patents

Aus mit einem Metallbelag versehenen blattförmigen dielektrischen Körpern zusammengebauter Kondensator.

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CH190827A
CH190827A CH190827DA CH190827A CH 190827 A CH190827 A CH 190827A CH 190827D A CH190827D A CH 190827DA CH 190827 A CH190827 A CH 190827A
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CH
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metal
capacitor
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layer
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/228Terminals
    • H01G4/232Terminals electrically connecting two or more layers of a stacked or rolled capacitor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


  Aus mit einem Metallbelag     versehenen        blattförmigen        dielektrisehen    Körpern  zusammengebauter Kondensator.    Die Erfindung betrifft Kondensatoren, die  aus mit einem Metallbelag versehenen     blatt-          förmigen        dielektrischen    Körpern zusammen  gebaut sind. Der Metallbelag kann dabei in  an sich bekannter Weise durch Aufspritzen,  Aufstäuben, Einwalzen, Aufdampfen des     Me-          talles,        Kathodenzerstäubung    oder dergleichen  unmittelbar auf dein     Dielektrikum    erzeugt  sein.

   Bei derartigen Kondensatoren ergeben  sich Schwierigkeiten bei der Herstellung des  Stromanschlusses, insbesondere dann, wenn  die Metallbelegung sehr dünn ist. Konden  satoren mit sehr dünnen Metallbelegungen,  deren Schichtdicke insbesondere dünner ist  als 0,001 mm, zum Beispiel 0,0001 mm, haben  den Vorteil, dass bei einem Durchschlag der  Metallbelag an der     Durcbschlagsstelle    in  einem Bereich verschwindet, das grösser ist  als das bei dem Durchschlag erzeugte Loch  im     Dielektrikum.    Der durch den Durchschlag  entstandene Kurzschluss unterbricht sich in  folgedessen von selbst.

   Diese Kondensatoren  haben jedoch den     unangenehmen    Nachteil,    dass Schwierigkeiten entstehen, wenn man in  üblicher Weise für den     Stromanschluss    Metall  blechstreifen einlegt, die unmittelbar mit den  Belegungen in Berührung stehen. Infolge der  grossen Stromdichte an den Rändern     derMetall-          streifen    entstehen leicht Übererwärmungen, so  dass die Metallbelegung hier wegschmilzt und  der betriebsmässige Stromübergang auf die       Kondensatorbelegung    unterbrochen wird.  



  Dieser Nachteil ist gemäss der Erfindung  dadurch beseitigt, dass auf einem Randteil  der mit dem Metallbelag versehenen     blatt-          förmigen        dielektrischen    Körper eine vor dem  Zusammenbau des Kondensators aufgebrachte  Metallschicht vorhanden ist, die dicker ist  als der übrige Metallbelag. Auf die auf dem  Randteil vorhandene     Metallschicht    kann eine  weitere lötbare Metallschicht als     Stroman-          schlussschicht    aufgebracht werden. Die Dicke  der auf dein Randteil vorhandenen dickeren  Metallschicht soll mindestens das     Eineinhalb-          fache    der Dicke des übrigen Kondensator  belages betragen.

        Die Verstärkung der     Metallisierung    am  Rande des     Dielektrikums    wird vor dem  Wickeln oder Legen des     Kondensators    vor  genommen. Nach dem     Zusammenban    des  Kondensators kann dann an den Stellen des  verstärkten Randes eine metallische     Strom-          anschlussfläche    aufgebracht werden.  



  In den Abbildungen sind Ausführungs  beispiele der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Schnitt durch einen  Kondensator nach der Erfindung, dessen  metallisiertes, das heisst mit einem Metall  belag versehenes     Dielektrikum    in einer Ebene  bis zum Rande durchgeführt ist.  



       Fig.    2 zeigt teilweise im Schnitt einen  Wickelkondensator, dessen mit einem Metall  belag versehenes     Dielektrikum    am Rand um  gefalzt ist.  



  Die Dickenabmessungen der einzelnen  Schichten sind in beiden Abbildungen im  Interesse einer deutlicheren Wiedergabe über  trieben gross dargestellt. Die     Dielektrikum-          schichten,    die zum Beispiel aus Papier be  stehen können, sind in     Fig.    1 mit a bezeich  net.

   Auf diesen     Dielektrikumschichten    sind  die metallischen Belegungen bin ganz dünner  Stärke aufgebracht, beispielsweise durch Auf  dampfen oder durch     Kathodenzerstäubung.     Auf den Randteilen c der     Dielektrikum-          schichten        cc    sind die Metallbelegungen (Teile<I>d)</I>  verstärkt, beispielsweise auf die<I>zwei-</I> bis  dreifache Dicke der übrigen als Kondensator  belegung     wirkenden    Schicht b.

   Die Verstär  kung der Metallbelegung auf den Randteilen  c kann bei der     Metallisierung    des     Dielektri-          kums    durch Verwendung von entsprechend  der Verstärkung erweiterter Düsen oder durch  Verwendung von Zusatzdüsen sofort bei der  Herstellung der übrigen Metallschicht b mit  dem gleichen     Metallisierungsverfahren    vor  genommen werden.  



  Die in dieser Weise metallisierten     Di-          elektrikumstreifen    werden     lagenweise    auf  einandergelegt, oder es werden zwei solcher  Bänder zu einem Kondensator aufgewickelt.  Dabei können unter Umständen noch eine  oder mehrere Lagen nichtmetallisiertes Papier    dazwischen gelegt werden. Nach dem Zu  sammenbau des     Kondensators    wird auf die  auf den Randteilen vorhandene dickere Me  tallschicht     d    eine metallische lötbare Strom  anschlussschicht e angebracht, die beispiels  weise aufgespritzt sein kann. Infolge der  Verstärkung der Schicht<I>b</I> an den Stellen<I>d</I>  ergibt sich hier eine gute Verbindung mit  der     Stromanschlussschicht    e.

   An dieser Schicht  e können dann zum Beispiel     Stromanachluss-          drähte    angelötet werden.  



       Fig.    2 zeigt einen Wickelkondensator,  dessen Wickelachse mit     A-A    angedeutet  ist. Die linke Seite des Kondensators ist teil  weise im Schnitt gezeigt. Mit f und g sind  die Papierlagen bezeichnet. Der Papierstrei  fen f' ist metallisiert durch den Metallbelag  h und der Streifen     g    ist metallisiert durch  den Metallbelag i. Die Metallbeläge sind an  den Randteilen<I>k</I> und<I>m</I> verstärkt und mit  dem Papier so um<B>1800</B> umgefalzt, dass die  Metallschichten nach aussen liegen.

   Zwei der  artige Streifen sind zusammen in der Weise  aufgewickelt, dass die umgefalzten Randteile  <I>k</I> des einen Streifens<I>f</I> auf der einen Stirn  seite des Kondensators und die     umgefalzten     Randteile<I>m</I> des andern Streifens<I>g</I> auf der  andern Stirnseite des Kondensators liegen.  Nach dem Zusammenbau des Kondensators  wird auf die bei k und m vorhandenen  dickeren     Übergangsschichten    je eine lötbare  Metallschicht n und o als     Stromanschluss-          schicht    aufgebracht, an die dann je ein Strom  anschlussdraht<I>p</I> und<I>q</I> angelötet wird.  



  Die metallisierten Papiere mit den umge  falzten Rändern gemäss     Fig.    2 können auch  statt durch Aufrollen durch Aufeinanderlegen  zusammengebaut werden.  



  Mit einem Kondensator von folgenden  Abmessungen wurden gute Ergebnisse erzielt:  Die Papierstreifen     a,    f, g hatten eine Dicke  von 8     #        10-3    mm. Die Dicke der Metallschicht  <I>b,</I>     lt,   <I>i</I> war 0,07     #        10-3    mm. An den Rändern  war die Metallschicht auf 0,15     #        10-3    mm ver  stärkt. Die     Stromanschlussschicht    e,     n,   <I>o</I>  wurde aufgespritzt in einer Dicke von etwa  0,3 min.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus mit einem Metallbelag versehenen blattförmigen dielektrischen Körpern zusam mengebauter Kondensator, dadurch gekenn zeichnet; dass auf einem Randteil der Körper eine vor dem Zusammenbau des Kondensators aufgebrachte Metallschicht vorhanden ist, die dicker ist als der übrige Metallbelag. UNTERANSPRÜUCHE: 1. Kondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die auf dem Rand teil vorhandene Metallschicht eine lötbare weitere Metallschicht als Stromanschluss- schicht aufgebracht ist. 2.
    Kondensator nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Randteil vorhandene Metall schicht mehr als das 1,5fache dicker ist als der übrige Metallbelag, jedoch dünner als die mit der Metallschicht in Verbin- dung stehende metallische Stromanachluss- schicht. 3. Kondensator nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die metallischeStromanschluss- schicht eine aufgespritzte Metallschicht ist. 4.
    Kondensator nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Metallbelag dünner ist als 0,001 mm und dass die auf dem Rand teil vorhandene Metallschicht den Über gang bildet zwischen dem Metallbelag und der lötbaren Stromanschlusssehicht. 5. Kondensator nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der eine die Metallschicht aufweisende Randteil des dielektrischen Körpers um<B>180"</B> so umgefalzt ist, dass der Metallbelag nach aussen sieht.
CH190827D 1936-08-21 1936-08-21 Aus mit einem Metallbelag versehenen blattförmigen dielektrischen Körpern zusammengebauter Kondensator. CH190827A (de)

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CH190827D CH190827A (de) 1936-08-21 1936-08-21 Aus mit einem Metallbelag versehenen blattförmigen dielektrischen Körpern zusammengebauter Kondensator.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756623C (de) * 1939-10-27 1953-06-01 Lorenz A G C Belegung fuer mehrschichtige Kondensatoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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