Elektrischer Kochherd. Die Erfindung bezieht sich auf elek- t.ritelie Kochherde, bei welchen die Hitze in einem Block a.ufgespeichertwird.
Bei den bis jetzt bekannten Kochherden dieser Art wurde der Wärmespeicherblock mit dem Kochherd so zusammengebaut, .dass er nicht in -demselben bewegt oder aus dem selben herausgenommen werden kann, ohne den Kochherd in Stücke zu zerlegen. Solche Kochherde waren daher schwer zu transpor tieren, einerseits weil :der Block selbst schwer ist und anderseits weil der Rahmen des Kochherdes<I>sehr</I> solid sein musste, um den durch den schweren Block verursachten. Be anspruchungen zu widerstehen. Diese Nach teile werden durch die Erfindung beseitigt.
Gemäss der Erfindung besitzt der Koch herd einen Wärmespeicherblock, der in dem Kochherd unter Belassung eines freien Zwi schenraumes in einem ihn umgebenden Man tel derart herausnehmbar und wieder einsetz bar angeordnet ist, da.ss zu seiner Heraus- nahme und Wiedereinsetzung keine Teile des Kochherdes weggenommen werden müsäen.
Zum Zwecke der Herausnahme und der Wiedereinsetzung sind vorzugsweise Mittel am Wärmespeicherblock vorgesehen, die einen Teil desselben bilden oder dauernd- mit ,demselben verbunden sind, durch welche der Wärmesheicherblock während des Vorganges seiner Herawsnahme gehalten wird. Solche Mittel können in einem mit Gewinde verse- henen Loch in der Oberfläche des Blockes bestehen, in welche eine Schraube mit Auge eingeschraubt wird. Die elektrischen Ver bindungen zu dem Heizelement des.
Blockes können vorzugsweise durch Herausziehen des Elementes aus dem Block unterbrochen werden, wenn das Element als Tauchelement ausgebildet ist oder durch Unterbrechen der Leitungen durch Endstücke derselben hinter der Einsatzöffnung.
Im allgemeinen soll die Oberfläche des Blockes in gleicher Ebene mit der Fläche der Einsatzöffnung liegen. Damit der Block iri dieser Stellung eingestellt werden kann, liegt der Block am besten auf Einstell- und Aus gleiehschrauben, -die im Rahmen des Ofens geführt werden, auf. Bei dieser Anordnung wird immer ein gewisser Zwischenraum zwi schen dem Block und der ihn umhüllenden Wand verbleiben, der sich von der Oberflä che der Einsatzöffnung nach dem Innern des Ofens erstreckt und durch den übergelau fene Flüssigkeit von der Eingangsöffnung in das Ofeninnere fliessen würde.
Um sol ches Überlaufen zu verhindern, ist der Block vorzugsweise durch eine ringförmige I?m- hüllung aus biegsamem, schwer schmelzbarem Material, wie Asbest, umgeben, die jeden Durchgang von der Oberfläche der Ein gangsöffnung nach dem Innern des Ofens verschliesst.
Die Erfindung ist anhand eines Ausfüh- rungsbeispiels beschrieben, und die Zeich nung zeigt im Schnitt einen Teil eines elek trischen Kochherdes samt dem Wärmespei- cherblock.
Eine viereckige Isolierplatte 4 aus Asbest und ein den Wärmespeicherblock 10 umgeben der Mantel 5 und die Herdplatte 6 sind mit der obern Platte 2 des Ofens 1 durch Klemmstreifen 7 verbunden, wobei Hitze isolierstreifen 8 unter den Klemmstreifen, 7 angeordnet sind. Der Block ist von einem Stahlrahmen 9 von viereckiger Form, der durch Schrauben 3 am Ofen 1 gehalten wird, geführt. Die Schrauben 3 verbinden .die obere Ofenplatte 2, die Isolierplatte 4, den Mantel 5 und die Streifen 8 miteinander und sind in mit Gewinde versehenen Löchern der Klemmstreifen 7 festgeo:chraubt.
Der Wärmespeicherblock 10 ist von vier e c 'kioem Z, Querschnitt und von dem Mantel <B>5</B> umgeben. und ruht auf der Isolierglatte 4. welche durch den Rahmen 9 getragen wird.
Der Block 10 ist in bekannter Weise mit einem Heizelement 11 versehen und besitzt einen nach unten vorstehenden Teil 12, wel cher das Innere des Kochherdes erwärmt. In .der nach oben gekehrten Oberfläche des Blockes 10 sind Löcher 13 mit Gewinde an- gebracht, in welche Bolzen mit Augen einge schraubt werden können, um den Block aus dem Kochherd herauszunehmen.
Zum Zwecke des Transportes kann der Block leicht gehandhabt werden, wenn durch die Augen der Bolzen in den Löchern 1:3 eine Stange gesteckt wird, die zum Ausheben des-selben dient. Es ist bei dieser Ausfüh rung nicht notwendig, irgend einen andern Teil wegzunehmen, um an den Block zu ge langen. Wird der Block wieder in seine Stellung gebracht, so kann er durch die Schrauben 3 so eingestellt werden, dass seine obere Fläche mit der Fläche der Herdplatte 6 in einer Ebene liegt. Diese Schrauben 3 treten mehr oder weniger durch die Klemm streifen 7 und heben oder senken den Block 10 durch Heben oder Senken des Rahmens 9.
Die Isolierplatte 4 ist elastisch, biegt sich und passt sich jeweils der neuen Stellung des Blockes an. Die Isolierplatte 4 verhindert, dass übergelaufene. Flüssigkeit in den unter halb des Speicherblockes befindlichen Koch raum, den Mantel 5 oder irgend einen an dern Innenraum des Kochherdes gelangen kann.