CH174176A - Einrichtung zur selbsttätigen Regelung von Dynamomaschinen. - Google Patents

Einrichtung zur selbsttätigen Regelung von Dynamomaschinen.

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CH174176A
CH174176A CH174176DA CH174176A CH 174176 A CH174176 A CH 174176A CH 174176D A CH174176D A CH 174176DA CH 174176 A CH174176 A CH 174176A
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CH
Switzerland
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dynamo
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


  Einrichtung     zur        selbsttätigen    Regelung von     Dynamomaschinen.       Für die     selbsttätige        Regelung    der Span  nung, Stromstärke oder     Leistung    einer fremd  erregten Dynamo verwendet man ganz all  gemein Schnellregler.

   Da die     Regelleistung     solcher Apparate durch ihre Konstruktion       begrenzt        ist,    wird im     allgemeinen,    :die Erre  gung -der Dynamo nicht     unmittelbar    vom       Schnellregler        beeinflusst,    sondern     :der    Schnell  regler wirkt auf das Feld einer zusätzlichen  Erregermaschine ein.

   Es :gibt aber Fälle,       zum        Beispiel    bei dieselelektrischen Fahrzeu  gen, wo eine zusätzliche     Erregermaschine     wegen     ihrer    Raumbeanspruchung und     ihres          Gewichtes    nicht     erwünscht    ist.

   Es sind     Ein-          richtungen        bek-        nt,    bei denen infolge der       Kombination    einer Grob- und einer Feinre  gelung die begrenzte     Regelleistung    eines       Schnellreglers.    für die unmittelbare     selbsttä-          tige    Regelung einer Dynamo grösserer Erre  gerleistung noch ausreicht.

   Sie     bedingen,    aber  die     Verwendung    von     zusätzlichen    Regelorga  nen, wie     Zusatzmaschinen,    Regelwiderstän  den,     Schützen,    die zusammen mit dem     Regler       in Tätigkeit treten und wegen ihrer     Raüm-          beanspru:chung    und :der durch sie verursach  ten     Verwicklung    der Anlage nicht     erwünscht     sind.  



  Die Erfindung bezieht sich auf     eine    Ein=       richtung    zum     selbsttätigen    unmittelbaren  Regeln einer fremderregten Dynamo.-     mit     einem im Stromkreis :der     Feldwicklung:lie-          genden,    nur für einen     Bruchteil    :der total -<B>ZU</B>  regelnden     Erregerleistung    der Dynamo<B>-be-</B>  messenen Regler. Sie besteht darin; dass die  Wirkung des Reglers     durch    eine Eigenerre  gung der Dynamo     verstärkt    wird.

   Das Ver  wendungsgebiet von     -unmittelbar    wirkenden       Schnellreglern    wird dadurch     bedeuteild    ver  grössert.  



       Fig.    1 zeigt als     Ausführungsbeispiel        eine          Regeleinrichtung        nach    der Erfindung.  



  Eine fremderregte Dynamo 1 speist     das     Netz 3.     Ihre        Feldwicklung    2 erhält Span  nung von der Grunderregung 4 über einen  Leistungsregler 5, dessen Spannungsspule 9  über den Strombegrenzer 6 vom Netz 3      gespeist wird, und dessen     Stromspule    10       Spannung    vom     Shunt    11 erhält.

   Die Fremd  erregung der Dynamo 1 wird von einer       Gegenkompoundwicklung    8 oder von einer       Nebenschlusserregung    12 oder von beiden so  beeinflusst, dass die     Totalerregungsänderung     trotz kleinem     Regulierbereich    des     Reglers     eine grosse ist. .  



  Steigt infolge einer     Belastungszunahme     die Stromstärke im Netz 3 an, so fällt ent  sprechend die von der Dynamo 1     erzeugte          Spannung    unter dem     Einfluss    des auf :gleich  bleibende Leistung regelnden Reglers       Wenn    der     Maximalstrom,    beidem der Strom  begrenzer 6 anspricht, erreicht ist, so regelt  der Regler 5 auf gleichbleibende Stromstärke.  Je nach der gewählten     Anordnung    für die  Erregung der Dynamo 1 kann von der Ver  wendung des Strombegrenzers 6 Abstand  genommen werden.  



       In.        Fig.    2, deren     Ordinaten    die Klemmen  spannung und deren Abszissen den Erreger  strom darstellen, bedeutet f die     Leerlaufspan-          nungskurve    der     Dynamo,    g ihre     Belastungs-          kurve        (Klemmenspannung    unter     Belastung),

       falls die     Maschine    mit einem     Leistungs-        und     einem Strombegrenzer versehen     ist.    Der       Leistungsregler        regelt    auf gleichbleibende       Leistung    vom Maximalwert der     Spannung    I  bis     zum        Punkt   <I>A</I> der     Belastungskurve   <I>g,

  </I> von  wo     nach    abwärts der     Strombegrenzer        .den     Strom auf     einen    .gleichbleibenden Maximal  wert     begrenzt.    Es ist aus der     Fig.    2, ersicht  lich, dass der     Leistungsregler    für den Regel  bereich a bemessen     werden        müsste,    wenn nur       Fremderregung    vorhanden wäre.

       Versieht     man aber die Dynamo zum Beispiel     -mit    einer       Gegenkompoundwicklung,    deren     Wirkung     bei     Maximalspannung    einem     Erregerstrom     e     gleichkommt,    und regelt man die Fremd  erregung der Dynamo nach Kurve     k,'so.    er  hält man die gewünschte     Belastungskurve    g.

    Der Regelbereich der     Fremderregung    ist somit       .mittelst    der     Gegenkompoundwicklung    von  dem     Wert        a    auf den     Wert   <I>b</I> herabgesetzt  worden.     Diese        Gegenkompoundwicklung    hat  ausserdem den     Vorteil,    dass sie     den:    Strom  nach     oben,-begrenzt        und    somit     .einen:    >Strom-         begrenzer        überflüssig    macht.

   Aus     Fig.    3     ist     diese     Wirkung    ersichtlich. Die     Belastungs-          charakteristik    m     zeigt    den Verlauf der Klem  menspannung in Abhängigkeit von der  Strombelastung, wenn nur Fremderregung       vorgesehen        ist,    die auf ihrem     Maximalwert     bleibt;

   n stellt die     gewünschte,    das heisst  gleichbleibender Leistung entsprechende       Spannungskurve    in Abhängigkeit von der  Strombelastung dar, o ist die Spannungs  kurve der Dynamo, falls     letztere    mit der er  wähnten     Gegenkompoundwicklung    versehen  ist und ohne Regler     arbeitet.    Aus Kurve o  ist ersichtlich,     dass    die     .Stromstärke    durch die  Wirkung der     Gegenkompoundwicklung    so  begrenzt ist, dass ein     Strombegrenzer    über  flüssig     wird..     



  Ein anderes Mittel zur     Verringerung    der  Regelarbeit des     Reglers:    besteht darin,     dass     man die fremderregte     Dynamo    mit     einer          Nebenschlusswicklung    versieht.

   Mit zum Bei  spiel einem     Erregerstrom    i der     Fremderre-          aung        und    einem Erregerstrom     h    der Neben  schlusserregung (in     Fig.    2) würde man auch       .die    volle     Klemmenspannung        l        erreichen.    Die  Regelleistung der Fremderregung     zur    Erzie  lung der Regelung auf gleichbleibende     Lei-          stung    würde dann nur noch dem Erreger  strom c entsprechen,

   welcher durch die ma  ximale     wagrechte    Entfernung zwischen r und  Kurve g gegeben ist. Bei dieser Erregungs  art wäre ein Strombegrenzer unentbehrlich,  wie aus der     Kennlinie    der Maschine, der  Kurve p der     Fig.    3, zu ersehen ist.

   Versieht  man dagegen die Dynamo noch ausserdem  mit einer schwachen     Gegenkompounderre-          gung    entsprechend dem Erregerstrom t bei       Klemmenspannung        l    (siehe     Kurve    s     Fig.    2),  so könnte nicht nur der Regelbereich des     Lei-          stungsreglers.        etwas    weiter herabgesetzt, näm  lich auf den Wert d in     Fig.    2, sondern dazu  noch eine Strombegrenzung erreicht werden,  und zwar nach der Kennlinie     q    der     Fig.    3.  



       Anstatt    für die     Gegenkompaundwirkung     eine     :Sonderwicklung    vorzusehen, wird     es    in  manchen Fällen möglich sein, dafür die     An-          wurfwicklung        mit        Anzapfungen    oder durch           Parallelschalten    mit einem     Shunt    zu     verwen-          den,.     



  Die Einrichtung nach der Erfindung  kann auch beim Regeln auf gleichbleibenden  Strom, Spannung oder     überhaupt    da verwen  det werden, wo es darauf ankommt, kleinere  Regelbereiche für Schnellregler bei grösseren  Regelbereichen der     Dynamoerregung    zu er  halten.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung zum selbsttätigen unmittel baren Regeln einer fremderregten Dynamo mit einem im Stromkreis der Feldwicklung liegenden, nur für einen Bruchteil der total zu regelnden Erregerleistung der Dynamo bemes senen Regler, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Wirkung durch eine Eigenerregung der Dynamo verstärkt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Regler ein Leistungsregler ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Eigenerre gung der Dynamo mittelst einer Gegen- kompoundwicklung erzeugt wird. . Einrichtung . nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Eigenerre gung der Dynamo mittelst einer Neben schlusswicklung erzeugt wird.
    1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Eigenerre gung aus der Zusammenwirkung einer Gegenkompound- und einer l,Tebenschluss- erregung besteht.
CH174176D 1932-12-29 1933-12-01 Einrichtung zur selbsttätigen Regelung von Dynamomaschinen. CH174176A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6059362A (en) * 1999-04-14 2000-05-09 Lin; Chung Ming Adjustable waist support device for chairs

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6059362A (en) * 1999-04-14 2000-05-09 Lin; Chung Ming Adjustable waist support device for chairs

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