CH168752A - Füllbleistift. - Google Patents

Füllbleistift.

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CH168752A
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Dillier Alfred
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  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description


      Ffillbleistift.       Vorliegende Erfindung betrifft einen  Füllbleistift mit die Mine haltender, von  einer Gewindehülse eingeschlossener     Minen-          la.gerhülse    und einem in dieser gleitenden       Nachschubstift    mit in das Gewinde der Ge  windehülse durch einen Führungsschlitz der       Minenlagerhülse    eingreifender Zahnbacke.  



  Es sind Füllbleistifte bekannt, bei denen  der     Nachschubstift    durch Drehen des Blei  stiftkopfes vorgeschoben wird und dabei die  Mine vorschiebt. Bei solchen Füllbleistiften  sind jedoch, wie sich gezeigt hat, die Minen  nie richtig festgehalten, indem sie sich leicht  drehen lassen oder sogar an der Mündung  wackeln, aus welchen Gründen sich solche  Bleistifte nicht zum Zeichnen eignen.  



  Es sind ferner Füllbleistifte bekannt, bei  denen die Minen durch Andrücken der       Minenlagerhülse    festgeklemmt werden, wobei  der Vorschub der Mine durch Verschieben  des Bleistiftkopfes ruckweise erfolgt. Bei sol  chen Bleistiften sind jedoch die Minen nicht    gegen Verschieben gesichert, so dass sie sieb  bei starkem Druck zurückschieben.  



  Beim Füllbleistift gemäss vorliegender  Erfindung ist dagegen der Bleistiftkopf dreh  bar und verschiebbar angeordnet und wirkt  derart mit der     Minenlagerhülse    und der Ge  windehülse zusammen, dass beim Drehen des  Bleistiftkopfes der     Nachschubstift    die Mine  vorstösst und beim Verschieben des Bleistift  kopfes die durch Einwirkung der Gewinde  hülse auf das vordere Ende der Minenlager  hülse festgeklemmte Mine gelöst wird. Da  durch kann nun bei einfacher Verschiebung  der Minen ein besseres Halten derselben er  zielt werden.  



  Einige Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes sind in der Zeichnung  dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Füllbleistift im Längs  schnitt;       Fig.    2 zeigt in grösserem Massstab einen  Teillängsschnitt;           Fig.3    ist ein Querschnitt nach Linie       III        III    in     Fig.1;          Fig.4    und 5 zeigen einen Querschnitt  nach Linie     V-V    in     Fig.1    in verschiedenen  Stellungen;

         Fig.6    zeigt einen weiteren Querschnitt  nach Linie     VI-VI    in     Fig.    1 in noch grösse  rem Massstab,       Fig.7    einen Teillängsschnitt eines zwei  ten Ausführungsbeispiels;       Fig.8    ist ein weiterer Teillängsschnitt  nach einer gegen jenen nach     Fig.    7 um 90  versetzten Ebene;       Fig.    9 zeigt einen Querschnitt hierzu nach  Linie     IX-IX    in     Fig.    7, und       Fig.10    einen     Querschnitt    nach Linie       X-X    in     Fig.   <B>7;.</B>  



       Fig.    11 ist ein Längsschnitt durch eine  weitere Ausführungsform;       Fig.    12 zeigt das vordere Ende in grösse  rem Massstab;       Fig.13,    14 und 15 sind Schnitte nach  den Linien     XIII-XIII,        XIV-XIV    und       XV-XV    der     Fig.    11;       Fig.M    zeigt die     Minenspitzvorrichtung     in Arbeitslage;

         Fig.    17 zeigt den Vorderteil des Füllblei  stiftes mit vorgeschobenem     Minenklemmteil.     In     Fig.    1 ist 1 die Bleistifthülse, welche  am vordern Ende eine mit drei Längsschlit  zen     2a    versehene Kegelspitze 2 hat, die     mit-          telst    eines Gewindeansatzes in die Bleistift  hülse eingeschraubt ist und am vordern Ende  die Mine M führt. Am hintern Ende der  Hülse 1 ist ein Stopfen 3 eingesetzt, auf wel  chen ein     Verschlussteil    4 aufgeschraubt ist.  Auf den     Verschlussteil    4 ist längsverschieb  bar ein Kopf 5 aufgesetzt, in welchem ein       Stellstift    6 befestigt ist.  



  Der     Stellstift    -6 durchdringt das Kopf  stück 3 und ragt in die in letzterem be  festigte     Minenlagerhülse    7 hinein. Am un  tern, V-förmig eingeschnittenen Ende hat der       Stellstift    einen Querschlitz, in welchem ein  Keil 8 liegt, an dessen Unterkante ein Füh  rungsstück 8a angesetzt ist. Der Keil .8 wird  vom obern Ende der     Minenlagerhülse    7 ge  tragen.

   In der     Minenlagerhülse    ist über der    Mine     M    der     Nachschubstift    9 gelagert, an  dessen oberem Ende die Zahnbacke 10 be  festigt ist, deren Zähne durch einen Längs  schlitz 7s der     Minenlagerhülse    hindurch in  das Gewinde der ebenfalls mit einem Längs  schlitz versehenen Gewindehülse 11 hinein  ragen. Dem Schlitz     7a    gegenüber hat die       Minenlagerhülse    einen zweiten kurzen Schlitz,  in welchen der Keil 8 eintreten kann.

   Die  Gewindehülse 11 umschliesst mit ihrem un  tern Endteil das als dreifach geschlitzte  Zange ausgebildete untere Ende .der Minen  lagerhülse, welches mittelst konischer Druck  segmente 1.2 radial an die Mine     angepresst     wird und diese festhält. In der Mitte der  Hülse 1 ist eine Büchse 13 befestigt, und  zwischen dieser und einem auf der Gewinde  hülse 11 befestigten Ring 14 ist eine Druck  feder 15 eingelegt, welche die Gewindehülse       aufwärtsdrückt    und hierdurch das Festhalten  der Mine in der     Minenlagerhülse    bewirkt.  



  Löst man durch Niederdrücken des Kop  fes 5 die um die Mine gepresste Zange der       Minenlagerhülse    und dreht hierauf den Kopf  so weit, dass die Zahnbacke 10 in den Schlitz  der Gewindehülse gerät, so kann man die ge  lockerte Mine nach Belieben von Hand ver  schieben. Beim Einsetzen einer Ersatzmine  ermöglicht dieser Schlitz der Gewindehülse  das augenblickliche Zurückgleiten des Nach  stellstiftes, ohne denselben zurückschrauben  zu müssen.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    7 bis 10       bezweckt    eine Erleichterung des     Nachstellens     der Mine von Hand. Der Bleistift ist an und  für sich gleich ausgebildet wie beim ersten       Ausführungsbeispiel.    Ausserdem ist am     obern     Ende der Gewindehülse 11 eine schief ab  geschnittene Büchse 17 und am Keil 8 eine  seitlich herausragende Rolle 18 befestigt,  welche genau über dem höchsten Punkt der  obern Kante der Büchse 17 liegt. Am tief  sten Punkt der Oberkante der Büchse 17 sitzt  ein seitlicher Ansatz 19, welcher einen  Nocken 20 mit zwei geneigten Flanken trägt.

         Der'höchste    Punkt der Oberkante der Büchse  17 stimmt genau mit dem Längsschlitz     11a     der Gewindehülse 11 überein. Drückt man      nun den Kopf 5 des Bleistiftes     abwärts,    so  drückt die Rolle 18 auf die Büchse 17, wel  che sich infolgedessen samt der Gewindehülse  11 dreht, bis die Rolle am tiefsten Punkt der       Buchse        anjela.ngt    ist;

   in dieser Stellung ragt  nun die Zahnbacke 10 in den     Schlitz    11a  der     Gewindehiilse,    und die Mine kann be  liebig verschoben     werden.    Beim Loslassen  des     Kopfe:    stösst die Rolle auf die Spitz  des Nockens 20 und läuft an einer der Flan  ken desselben ab, so dass die Büchse samt der  Gewindehülse um einen ausreichenden Win  kel gedreht wird, um die Zahnbacke 10 wie  der aus dem Bereich des Schlitzes     lla    zu       bringen.     



  Das Einsetzen einer Ersatzmine erfolgt  bei den dargestellten Bleistiften von vorn,  also von der     Spitze    aus, indem einfach durch  einen Druck auf den Kopf die     Klemmbacken     gelöst werden, so     da.ss    die Ersatzmine ein  gestossen werden kann, ohne den Bleistift       auseina.ndernehmen    und hierauf wieder ganz  zudrehen zu müssen, wie dies bei bisher be  kannten     KonstrulLtionen    mit     Nachstellstift     erforderlich war.  



  Die dargestellten und beschriebenen Füll  bleistifte besitzen folgende Vorteile:       Sie    ermöglichen die Verwendung langer  Minen, was insbesondere beim Zeichnen von  Vorteil ist. Hierbei kann die Mine augen  blicklich vor- oder zurückgeschoben werden  und ist durch Federdruck elastisch und aus  reichend festgehalten, so dass beim Schreiben  und Zeichnen kein Wackeln und kein Zu  rückdrücken der Mine erfolgt. Es kann kein  Minenbruch infolge zu festen     Einklemmens     der Mine. erfolgen. Da kein zweiteiliger       Führungskonus    wie bei     friiheren    Konstruk  tionen verwendet wird, kann auch keine seit  liche Verschiebung der Mine beim Zeichnen  infolge     Gena.üigkeitsfehlers    des Konus ein  treten.

   Das Spannen der die Mine festhalten  den Zange erfolgt in seitlicher Richtung und  dem Auge völlig unsichtbar.  



  Der in den     Fig.11    bis 17 dargestellte  Füllbleistift besitzt eine äussere Hülse 25, an  deren einem Ende eine     Verschlusskappe    26  eingeschraubt ist. Auf der Kappe<B>26</B> ist ein    Kopfstück 27 verschiebbar angeordnet, in  welches eine Büchse 28 eingelassen und     mit-          telst    einer Schraube 29 gesichert ist. In  diese Büchse 28 und mit ihr durch einen  Stift 30 fest verbunden, ragt eine innere  Hülse 31, welche einen Längsschlitz 32 be  sitzt. Durch den Schlitz     32greift    eine Nase  33 eines Stossstiftes 34, der verschiebbar in  der Hülse 31 liegt.

   Die Nase 33 ragt bis in  die Gewindegänge 35 einer Hülse 3,6, welch  letztere fest in Lagern 38, 39 innerhalb der  Hülse 25 und konzentrisch zu derselben ge  halten ist.  



  Auf der Hülse 36 ist ein     Klemmlager    40  verschiebbar geführt, das einen Ansatz 41  aufweist, welcher an der Innenwandung  eines Verbindungsrohres 42 genau passend  anliegt. Der Kegelspitz 43 des Füllblei  stiftes ist mittelst Gewinde am Rohr 42 an  geschraubt. In die zylindrische Bohrung des  vordern Endes der Spitze 43 passt der Ansatz  einer Hülse 45, welche durch eine Muffe 46  (Fix. 12) lose mit der Hülse 31 gekuppelt ist.

    Die mit Schlitzen 48 versehene Hülse 45  dient zur     Festklemmung    der in sie und in  die Hülse 31 eingeschobenen, in der Zeich  nung (Fix. 11 bis 17) nur in     Fig.    16 strich  punktiert dargestellten     Bleistiftmine        Iah.     Eine auf die Hülse 3.6 aufgeschraubte  Klemmbüchse 50, die auf Klemmflächen 51  der Hülse 45 einwirkt und dadurch die durch  die Schlitze 48     gebildeten    Lappen nach ein  wärts an die     Bleistiftmine    drückt, sorgt für  deren festen Halt gegen ungewollte axiale  Verschiebung. Ferner liegt im Kegelspitz 43  ein breiter Ring 54, dessen innere Wandung  geraubt ist, zum Zwecke, die Mine     Ml    spit  zen zu können.  



  Muss zum Beispiel während dem Schrei  ben die Mine vorgeschoben werden, so ist das  Kopfstück 27 von Hand zu drehen. Dabei  wird auch die Hülse 31 und mit ihr der       Stift    34 in Drehung versetzt. Durch den  Eingriff der Nase 33 in die     Gewindegänge     35 bewegt sich der Stift 34 noch in axialer  Richtung, die Mine vorwärts stossend.  



  Zum     Einsetzen    einer neuen Mine ist es,  entgegen den bisher bekannten Füllbleistif-           ten,    nicht nötig, das Kopfstück und die  Minenhülse herauszunehmen. Durch einen  Druck auf die     Stirnfläche    des     Kopfstückes     27, entgegen der Wirkung einer Feder 60,  werden die Hülsen 31 und 45 nach     unten     gestossen, wobei letztere zum Teil aus dem  Kegelspitz 43 heraustritt (Fis. 17). Die  freien Lappen der Hülse klaffen etwas aus  einander und gestatten so, ohne Mühe eine  neue Mine in die Hülsen 45 und 31 einzu  schieben.  



  In     Fig.    16 ist gezeigt, wie die Mine     M,.     gespitzt werden kann. Zu diesem Zwecke  werden die Hülse 25 und die Spitze 43 in  entgegengesetzten     Richtungen    auseinander  gezogen, bis das auf der Hülse 36 gleitende       Klemmlager    40 an der Klemmbüchse 50     an-          zuIiegen    kommt. Nun wird der ausgezogene       Teil    (42, 43) in eine zur Minenase schräge  Stellung gebracht, wodurch der Ring 54 an  die Mine     M,    anzuliegen kommt.

   Dreht man  den Teil 42, 43 um seine     Ase,    so reibt die  Innenwandung des Ringes 54 von der Mine  Material ab, bis eine     Schreibspitze    entsteht  (Fis. 16). Nachher stösst man die Teile 42,  43     wieder'    in die     Hülse,25    zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Füllbleistift mit die Mine haltender, von einer Gewindehülse eingeschlossener Minen lagerhülse und einem in dieser gleitenden Nachschubstift mit in das Gewinde der Ge windehülse durch einen Führungsschlitz der Minenlagerhülse hindurch eingreifender Zahnbacke, dadurch gekennzeichnet, dass der Bleistiftkopf drehbar und verschiebbar an geordnet ist und derart mit der Minenlager hülse und der Gewindehülse zusammen wirkt,
    dass beim Drehen des Bleistiftkopfes der Nachschubstift die Mine vorstösst und beim Verschieben des Bleistiftkopfes die durch Einwirkung der Gewindehülse auf das vordere Ende der Minenlagerhülse fest geklemmte Mine gelöst wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Füllbleistift gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Ge- windehülse ein Längsschlitz vorgesehen ist, in welchen die Zahnbacke zwecks Verschiebens des Nachschubstiftes ein gelegt werden kann. 2.
    Füllbleistift gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass an einem Stellstift des Bleistift kopfes ein Keil angeordnet ist, der in einen Längsschlitz der Minenlagerhülse eingreift und sich beim Niederdrücken des Kopfes auf die Gewindehülse aufsetzt und dieselbe zwecks Lösens der Mine vor wärts stösst. 3.
    Füllbleistift gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass an dem obern Ende der Gewindehülse eine schief zur Achse ab geschnittene Büchse befestigt ist, auf deren Oberkante eine am Stellstift be festigte Rolle läuft, welche beim Nieder drücken des Kopfes eine Drehung der Büchse nebst Gewindehülse zwecks Ein stellens der Zahnbacke auf den Längs schlitz der Gewindehülse bewirkt, wobei über dem tiefsten Punkt der Oberkante der Büchse ein Nocken mit zwei geneig ten Flanken angeordnet ist, an deren eine die Rolle beim Loslassen des Kopfes an stösst, wodurch die Gewindehülse unter dem Einfluss einer Feder wieder so weit gedreht wird, dass die Zahnbacke ausser Bereich des Längsschlitzes der Gewinde hülse kommt. 4.
    Füllbleistift nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf der Ge windehülse (36) ein Gleitlager (40, 41) verschiebbar und in die Bleistifthülse (25) einsteckbar angeordnet ist, wobei das Gleitlager in vorgeschobener Lage sich auf der Klemmbüchse (50) abstützen kann, auf welchem Lager eine Hülse (42) schwenkbar angeordnet ist, welche einen zum Spitzen der Mine dienenden Ring (54) trägt.
CH168752D 1931-12-15 1932-12-14 Füllbleistift. CH168752A (de)

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CH168752D CH168752A (de) 1931-12-15 1932-12-14 Füllbleistift.

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