CH168083A - Elektrischer Widerstandsheizapparat an Wärmeflaschen. - Google Patents
Elektrischer Widerstandsheizapparat an Wärmeflaschen.Info
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Description
Elektrischer Widerstandsveizapparat an Wärmeaschen. Die bisher bekannten Wärmeflaschen mit elektrischem Heizkörper schliessen bei Ge brauch niemals die Möglichkeit einer Über hitzung und dadurch die Gefahr eines Bran des und der damit verbundenen physischen und materiellen Schäden aus. Auch die neuen mit Sicherungen versehenen Wärme flaschen bedürfen ständiger Wartung. Über dies war die Lebensdauer dieser bekannten Heizkörper sehr begrenzt.
Die Erfindung bezweckt nun einen Heiz körper insbesondere für Gummiwärme flaschen zu schaffen, der eine dauernde Warmhaltung der darin befindlichen Flüs sigkeit unter Vermeidung der geschilderten Nachteile gestattet.
Von der Voraussetzung ausgehend, dass die Füllung der Wärmeflasche mit vor gewärmtem Wässer (etwa 50 C) immer er folgen kann und ein Aufheizen des Wassers mit elektrischer Energie an und für sich teurer wäre als Warmwasserbereitung mit- telst Gaskocher oder Kohle, ist erfindungs- gemäss der Heizapparat mit einem Heiz körper mit einer Leistung von höchstens 15 kg Cal pro.
Stunde ausgerüstet, zum Zwecke, bei Benutzung der Wärmeflasche am menschlichen. Körper unter äusserer Ab deckung durch e ein schlecht leitendes Ge webe das in der Wärmeflasche eingefüllte, auf eine Temperatur um einige Grade ober halb derjenigen des menschlichen. Körpers vorgewärmte Wasser im wesentlichen auf seiner Temperatur zu erhalten, eine Über hitzung desselben jedoch auszuschliessen.
Bei biegsamen Widerstandsheizapparaten kann Vorsorge getroffen werden, dass an den Biegestellen der Flaschen während des Ge brauches eine stärkere Erhitzung der Wan dung der Wärmeflasche nicht eintritt. Zu diesem Zweck kann der Heizkörper mit einem Überzug aus saugfähigem Material versehen sein.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegen standes. dargestellt. Fig. 1 zeigt die Wärme- Die Wärmeflasche wird in gebräuchlicher Weise mit auf eine bestimmte Temperatur erhitztem Wasser gefüllt und hierauf wird der Heizkörper<B>8</B> eingeschaltet, so dass, die Temperatur des in der Wärmeflasche enthal tenen Wassers im wesentlichen aufrecht er halten wird.
Hierbei saugt sich der ganze Überzug ü mit Wasser voll, so,dass. auch bei Abknicken der Wärmeflasche, wenn sie bei spielsweise über ein Bein gelegt wird, an der Biegestelle B der Heizkörper <B>8</B> nicht an die Wand der Wärmeflasche sich anlegt, sondern .der nasse saugfähige Überzug dazwischen <B>1,</B> ist. Eine übermässige örtliche Er hitzung der Wandung der Wärmeflasche oder der Isoliermasse des Heizkörpers ist da durch ausgeschlossen.
Infolge der minimalen Stromaufnahme ist .der Betrieb der Heizkörper der beschriebenen Art ausserordentlich billig. Schädliche Über- hitzungen sind ausgeschlossen.
Bei beiden Ausführungsformen besitzt der Heizkörper eine Leistung von höchstens 15: kg Cal pro Stunde zum Zwecke, bei Be nutzung der Wärmeflasche am menschlichen Körper unter äusserer Abdeckung durch ein schlecht leitendes Gewebe das in die Wärme flasche eingefüllte, auf eine Temperatur um einige Grade oberhalb derjenigen des mensch lichen Körpers vorgewärmte Wasser im wesentlichen auf seiner Temperatur zu erhal ten, eine Überhitzung desselben jedoch aus zuschliessen.
Der saugfähige .Überzug kann aus belie bigem Material bestehen. Er kann auch ge flochten, gesponnen oder gewebt sein, wie dies eben der Bedarf erfordert. Desgleichen kann,der biegsame Heizkörper auf beliebige Weise ausgebildet sein, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen. flasohe teilweise im Schnitt; Fig. 2 zeigt den vergrösserten Stöpsel, Fig. 3 zeigt die Wärmeflasche mit verbessertem Heizkörper im Schnitt.
Der mit Gummi überzogene Heizkörper S wird in die Wärmeflasche eingeführt (Fig. 1) und hierauf der Abschlussstöpsel P einge- schrä,ubt. Dieser und die daran befestigte Klemmdose D sind aus Hartgummi oder der gleichen, wasserfestem und isolierendem Ma terial hergestellt. Der Dichtungsring d ver hindert den Wasserausfluss. Gummibänder b halten die Zweige des Heizkörpers<B>S</B> aneinan der.
Das untere Ende des Heizkörpers. ist durch einen Fussteil f geschützt, der auch eine leichtere Einführung des Heizkörpers in die Wärmeflasche gestattet. Der Abschluss- stöpsel P besitzt zwei parallele sich nach inneu verjüngende Bohrlöcher, durch welche der Heizdraht w samt dem isolierenden über- zug.durchgezwängt wird, so dass auch diese Bohrlöcher dicht abgeschlossen sind.
Die En dendes Heizdrahtes w werden in der Dose<I>D</I> mit den Enden des Kabels K verbunden. Es ist zweckmässig, die mit den Klemmschrau- ben versehene Hälfte der Klemmdose D mit .dem Stöpsel P aus einem Stück herzustellen und die zweite Dosenhälfte als Deckel mit- telst der Schraube la daran zu befestigen (Fig. 2).
Bei dem vorbeschriebenen Widerstands heizapparat kann jedoch eine stärkere Er hitzung der Wandung der Wärmeflasehe ein treten, wenn diese beim Auflegen auf runde Körperteile während des Gebrauches abge bogen wird und an der Biegestelle der Reiz körper an die Wandung anliegt, ohne von Flüssigkeit benetzt zu werden. Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform beseitigt die sen Übelstand.
In die Wärmeflasche W ist wieder mit- telst des Abschlussstöpsels, P der in Weich gummimasse eingebettete, biegsame Heiz körper 8 eingeführt. Auf dem Heizkörper und dessen Isolierung ist ein Überzug üs aus saugfähigem Material, beispielsweise aus Baumwolle, aufgebracht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrischer Widerstandsheizapparat an biegsamen, mit Wasser zu füllenden Wärme flaschen, dadurch gekennzeichnet, dassder Heizwiderstand eine Leistung von höchstens 15 kg Cal pro Stunde aufweist zum Zwecke, bei Benutzung der Wärmeflasche am mensch- liehen Körper unter äusserer Abdeckung durch ein schlecht leitendes Gewebe, das in die Wärmeflasche eingefüllte, auf eine Tem peratur um einige Grad oberhalb derjenigen .des menschlichen Körpers vorgewärmte Was ser im wesentlichen auf seiner Temperatur zu erhalten,eine Überhitzung des Wassers jedoch auszuschliessen. UNTERANSPRüCHE 1. Elektrischer Widerstandsheizapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der aus, biegsamem Material be stehende Heizwiderstand in einen isolie renden und wasserdichten biegsamen Kör per eingebettet ist. 2.Elektrischer Widerstandsheizapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die den Reiz- widerstand umgebende wasserdichte Iso liermasse mit einem Überzug aus saug fähigem Material versehen ist. 3.Elektrischer Widerstandsheizapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper eine langgestreckte, das Ein führen in die Wärmeflasehe durch die Verschlussöffnung zulassende Form auf weist. 4.Elektrischer Widerstandsheizapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der langgestreekte Heizkörper mittelst des Verschlussstöpsels mit der Stromzufüh rung verbunden werden kann.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT168083X | 1931-11-11 | ||
| AT110232X | 1932-02-11 |
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| CH168083A true CH168083A (de) | 1934-03-31 |
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|---|---|---|---|
| CH168083D CH168083A (de) | 1931-11-11 | 1932-11-03 | Elektrischer Widerstandsheizapparat an Wärmeflaschen. |
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| CH (1) | CH168083A (de) |
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1932
- 1932-11-03 CH CH168083D patent/CH168083A/de unknown
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