CH168083A - Elektrischer Widerstandsheizapparat an Wärmeflaschen. - Google Patents

Elektrischer Widerstandsheizapparat an Wärmeflaschen.

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CH168083A
CH168083A CH168083DA CH168083A CH 168083 A CH168083 A CH 168083A CH 168083D A CH168083D A CH 168083DA CH 168083 A CH168083 A CH 168083A
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hot water
electrical resistance
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Richard Dr Eder
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Richard Dr Eder
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Description


  Elektrischer     Widerstandsveizapparat    an Wärmeaschen.    Die bisher bekannten     Wärmeflaschen    mit       elektrischem    Heizkörper schliessen bei Ge  brauch niemals die Möglichkeit einer Über  hitzung und dadurch die Gefahr eines Bran  des und der damit     verbundenen    physischen  und materiellen Schäden aus. Auch die  neuen mit Sicherungen versehenen Wärme  flaschen bedürfen ständiger     Wartung.    Über  dies war die     Lebensdauer    dieser bekannten  Heizkörper sehr begrenzt.  



  Die Erfindung bezweckt nun einen Heiz  körper insbesondere für Gummiwärme  flaschen zu schaffen, der eine     dauernde     Warmhaltung der darin befindlichen Flüs  sigkeit unter Vermeidung der     geschilderten     Nachteile gestattet.  



  Von der Voraussetzung ausgehend, dass  die Füllung der     Wärmeflasche    mit vor  gewärmtem Wässer (etwa 50   C) immer er  folgen     kann        und    ein Aufheizen des Wassers  mit     elektrischer    Energie an und für sich       teurer        wäre    als     Warmwasserbereitung        mit-          telst        Gaskocher    oder Kohle, ist erfindungs-    gemäss der Heizapparat mit     einem    Heiz  körper mit einer Leistung von höchstens  15 kg Cal pro.

   Stunde ausgerüstet, zum  Zwecke, bei Benutzung der     Wärmeflasche    am       menschlichen.    Körper unter     äusserer    Ab  deckung durch e ein schlecht leitendes Ge  webe     das    in der     Wärmeflasche    eingefüllte,  auf eine Temperatur um einige Grade ober  halb     derjenigen    des     menschlichen.    Körpers  vorgewärmte Wasser im wesentlichen auf  seiner Temperatur zu erhalten, eine Über  hitzung desselben jedoch auszuschliessen.  



  Bei biegsamen     Widerstandsheizapparaten     kann Vorsorge getroffen werden, dass an den  Biegestellen der Flaschen während des Ge  brauches eine stärkere Erhitzung der Wan  dung der     Wärmeflasche    nicht eintritt. Zu  diesem Zweck kann der Heizkörper mit einem  Überzug aus saugfähigem Material versehen  sein.  



  In der Zeichnung sind zwei beispielsweise  Ausführungsformen des Erfindungsgegen  standes. dargestellt.     Fig.    1 zeigt die Wärme-      Die     Wärmeflasche    wird in gebräuchlicher  Weise mit auf eine bestimmte     Temperatur     erhitztem Wasser     gefüllt    und hierauf wird  der Heizkörper<B>8</B> eingeschaltet, so     dass,    die  Temperatur des in der     Wärmeflasche    enthal  tenen Wassers im wesentlichen aufrecht er  halten wird.

   Hierbei saugt sich der ganze  Überzug     ü    mit Wasser voll,     so,dass.    auch bei  Abknicken der     Wärmeflasche,    wenn sie bei  spielsweise über ein Bein gelegt wird, an der  Biegestelle B der     Heizkörper   <B>8</B> nicht an die  Wand der     Wärmeflasche    sich anlegt, sondern  .der nasse saugfähige Überzug dazwischen  <B>1,</B>       ist.    Eine übermässige örtliche Er  hitzung der Wandung der     Wärmeflasche     oder der     Isoliermasse    des Heizkörpers ist da  durch ausgeschlossen.  



  Infolge der minimalen Stromaufnahme ist  .der Betrieb der Heizkörper der beschriebenen  Art ausserordentlich billig. Schädliche     Über-          hitzungen    sind ausgeschlossen.  



  Bei beiden Ausführungsformen besitzt  der Heizkörper eine Leistung von höchstens  15: kg Cal pro     Stunde    zum Zwecke, bei Be  nutzung der     Wärmeflasche    am     menschlichen     Körper unter äusserer Abdeckung durch ein  schlecht leitendes Gewebe das in die Wärme  flasche eingefüllte, auf eine     Temperatur    um  einige Grade oberhalb derjenigen des mensch  lichen Körpers vorgewärmte Wasser im  wesentlichen auf seiner Temperatur zu erhal  ten, eine     Überhitzung    desselben jedoch aus  zuschliessen.  



  Der saugfähige .Überzug kann aus belie  bigem Material     bestehen.    Er kann auch ge  flochten, gesponnen oder gewebt sein, wie  dies eben der     Bedarf    erfordert. Desgleichen       kann,der    biegsame Heizkörper auf beliebige  Weise ausgebildet sein, ohne vom     Rahmen     der Erfindung abzuweichen.         flasohe        teilweise        im    Schnitt;     Fig.    2 zeigt den  vergrösserten Stöpsel,     Fig.    3 zeigt die       Wärmeflasche    mit verbessertem Heizkörper  im     Schnitt.     



  Der mit Gummi überzogene Heizkörper     S     wird in die     Wärmeflasche    eingeführt     (Fig.     1) und hierauf der     Abschlussstöpsel    P     einge-          schrä,ubt.    Dieser und die daran befestigte       Klemmdose    D sind aus Hartgummi oder der  gleichen, wasserfestem und isolierendem Ma  terial     hergestellt.    Der     Dichtungsring    d ver  hindert den     Wasserausfluss.    Gummibänder b  halten die Zweige des Heizkörpers<B>S</B> aneinan  der.

   Das untere     Ende    des     Heizkörpers.    ist  durch einen Fussteil     f    geschützt, der auch  eine leichtere Einführung des Heizkörpers in  die     Wärmeflasche    gestattet. Der     Abschluss-          stöpsel    P besitzt zwei parallele sich nach       inneu        verjüngende    Bohrlöcher, durch welche  der Heizdraht w samt dem isolierenden     über-          zug.durchgezwängt    wird, so dass auch diese  Bohrlöcher dicht abgeschlossen sind.

   Die En  dendes Heizdrahtes     w    werden in der Dose<I>D</I>  mit den Enden des Kabels     K    verbunden. Es  ist zweckmässig, die mit den     Klemmschrau-          ben    versehene Hälfte der     Klemmdose    D mit  .dem     Stöpsel    P aus einem Stück herzustellen  und die zweite Dosenhälfte als Deckel     mit-          telst    der Schraube     la    daran zu befestigen       (Fig.    2).  



  Bei dem     vorbeschriebenen    Widerstands  heizapparat kann jedoch eine stärkere Er  hitzung der Wandung der     Wärmeflasehe    ein  treten, wenn diese beim Auflegen auf runde  Körperteile während des Gebrauches abge  bogen wird und an der Biegestelle der Reiz  körper an die Wandung anliegt, ohne von  Flüssigkeit benetzt zu werden. Die in     Fig.    3  dargestellte Ausführungsform beseitigt die  sen     Übelstand.     



       In    die     Wärmeflasche    W ist wieder     mit-          telst    des     Abschlussstöpsels,    P der in Weich  gummimasse eingebettete, biegsame Heiz  körper 8 eingeführt. Auf dem Heizkörper  und dessen     Isolierung    ist ein Überzug     üs    aus  saugfähigem Material, beispielsweise aus  Baumwolle, aufgebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrischer Widerstandsheizapparat an biegsamen, mit Wasser zu füllenden Wärme flaschen, dadurch gekennzeichnet, dassder Heizwiderstand eine Leistung von höchstens 15 kg Cal pro Stunde aufweist zum Zwecke, bei Benutzung der Wärmeflasche am mensch- liehen Körper unter äusserer Abdeckung durch ein schlecht leitendes Gewebe, das in die Wärmeflasche eingefüllte, auf eine Tem peratur um einige Grad oberhalb derjenigen .des menschlichen Körpers vorgewärmte Was ser im wesentlichen auf seiner Temperatur zu erhalten,
    eine Überhitzung des Wassers jedoch auszuschliessen. UNTERANSPRüCHE 1. Elektrischer Widerstandsheizapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der aus, biegsamem Material be stehende Heizwiderstand in einen isolie renden und wasserdichten biegsamen Kör per eingebettet ist. 2.
    Elektrischer Widerstandsheizapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die den Reiz- widerstand umgebende wasserdichte Iso liermasse mit einem Überzug aus saug fähigem Material versehen ist. 3.
    Elektrischer Widerstandsheizapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper eine langgestreckte, das Ein führen in die Wärmeflasehe durch die Verschlussöffnung zulassende Form auf weist. 4.
    Elektrischer Widerstandsheizapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der langgestreekte Heizkörper mittelst des Verschlussstöpsels mit der Stromzufüh rung verbunden werden kann.
CH168083D 1931-11-11 1932-11-03 Elektrischer Widerstandsheizapparat an Wärmeflaschen. CH168083A (de)

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