CH166995A - Deckelöffnungseinrichtung an Dosen. - Google Patents

Deckelöffnungseinrichtung an Dosen.

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CH166995A
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CH
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Inventor
Wels Francis Von
Ekert Joseph
Original Assignee
Wels Francis Von
Ekert Joseph
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Description


      Deckelöffnungseinriclitung    an Dosen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine       Deckelöffnungseinrichtung    an Dosen, ins  besondere Blechdosen, wie sie zum Beispiel  für Schuhcreme verwendet werden.  



       Nan    kennt Einrichtungen dieser Art, die  aus einem in besonderen Ansätzen des Deckels  befestigten Bügel bestehen, der über den  Deckel geklappt werden kann, und dessen       linden    sich am Dosenwulst abstützen.  



  Die bekannten     Deckelöffnungseinrichtun-          gen    dieser Art besitzen gewisse Nachteile.  Besondere Blechlappen am Dosendeckel  für die     Lagerung    des Bügels     ersch-,veren    die  Herstellung und erfordern einen erheblichen       :4aterialaufwand,    da bei der Fabrikation  sehr     viel    Verschnitt anfällt. Der Bügel, der  bei den     bekannten    Einrichtungen dieser Art.  die die Erfindung verbessern will, runden  Querschnitt hat, muss aus besonders wider  standsfähigem Material gefertigt werden,  weil er sich sonst leicht verbiegt, insbesondere  wenn der Deckel, was wünschenswert ist,  sehr dicht. schliesst und sich dadurch klemmt.

      Ein weiterer Nachteil der     bekannten    Bü  gel runden Querschnittes, die durch besondere       Abkröpfungen    in vorstehenden Lappen des  Deckels drehbar gelagert sind, ist darin zu  sehen, dass Teile des Bügels und seiner Halte  vorrichtung über den Rand der Dose hinaus  ragen. Man kann sieh an den vorstehenden  gestanzten und daher     scharfkantigen    Teilen  leicht verletzen. Vor allem aber sind diese  vorstehenden Teile beim Verpacken und beim  Versand der Dosen     hinderlich.    Das     Verpak-          kungspapier    wird durch sie leicht zerrissen;  auch     beanspruchen    diese Dosen erheblich mehr  Raum als Dosen ohne Öffner.  



  Die Erfindung beseitigt diese Nachteile.  Der neue :Öffner besteht aus einem sich in  der Schliessstellung dem Deckelrand dicht.  anschmiegenden flachen oder     annähernd     flachen     Blechstreifen,    der in der Nähe  seiner Enden an gegenüberliegenden Punk  ten am Deckelrand     angelenkt    ist, und  dessen     in    der     Schliessstellung        tangential     zum     Dosenwulst    verlaufende Enden sich beim           Hochschwenken    des Bügels am     Dosenwulst     abstützen und dadurch den Deckel vom Do  senunterteil abheben.  



  Bei einer bevorzugten     Ausführungsform     ist der Bügel in der Nähe seiner Enden am  Deckelrand durch zwei Nieten befestigt, die  durch den Bügel und den Deckelrand hin  durchgreifen.  



  Ausserdem ist     zweckmässigerweise    die  Länge der das Anheben bewirkenden Bügel  enden so gewählt, dass das Anheben des     Dek-          kels    erst beginnt, wenn der Bügel so weit       verschwenkt    wurde, dass seine untere Kante  oberhalb des Deckelrandes liegt.  



  Beiliegende     Zeichnung    stellt eine     beispiels-          weise,    Ausführungsform des Erfindungsgegen  standes dar.  



       Fig.    1 zeigt in perspektivischer Darstel  lung die geschlossene Dose; in       Fig.    2 ist die Dose mit teilweise geöffne  tem Deckel wiedergegeben.  



  Die Dose besteht, wie üblich, aus einem  Unterteil a mit einem ringsherum laufenden  Wulst b und     aus    dem Deckel c.  



  Der Dosenöffner     wird    gebildet von  einem etwa     halbkreisförmig    gebogenen Bü  gel e, der, wie     Fig.    2 erkennen lässt, aus       einem    flachen oder annähernd flachen  Blechstreifen von     etwa    rechteckigem - Quer  schnitt hergestellt ist. Zur Herstellung des  Bügels kann jedes beliebige Material ver  wendet werden, da die gewählte Querschnitts  form den Bügel sehr widerstandsfähig macht.  Auch wenn man verhältnismässig weiches Ma  terial verwendet, und der zu öffnende Deckel  sehr fest auf der Dose sitzt; so wird sich  wegen der gewählten     Querschnittsform    der       lltigel        nicht    verbiegen.  



  Der Bügel e ist etwa in der Dosenmitte  in zwei gegenüberliegenden     Punkten    durch  Nieten<I>d, f</I> am Deckelrand     angelenkt.    Die  über die     Anlenkungspunkte    hinausragenden  Enden g,     1a.    des Bügels e verlaufen in der  Schliessstellung des Bügels, wie     Fig.    1 er  kennen lässt, parallel zum Dosenwulst b.  Wird der Bügel hochgeklappt, so stützen sie  sich     zunächst        tangential    am Dosenwulst b ab  und drücken dann mit fortschreitendem         Hochschwenken    den Deckel c gleichmässig  hoch.  



  Meist kann der Deckel. schon nachdem  er etwas gelüftet worden ist, ohne     weiteres     vom Dosenunterteil a abgehoben werden.  



  Durch geeignete Bemessung der     Länge     der Bügelenden<I>g,</I>     h    ist man in der Lage,  die     Anordnung    so zu treffen, dass das Ab  heben des Deckels erst beginnt, nachdem der  Bügel e aus der in     Fig.    1 angegebenen Stel  lung so weit hochgeschwenkt wurde, dass  seine Unterkante oberhalb des obern Deckel  randes liegt. Man kann dadurch den Bügel  besser handhaben und stärkere     Kräfte    leich  ter     zur    Anwendung bringen,     wenn    im einen  oder andern Falle der Deckel etwa besonders  fest auf dem Dosenunterteil sitzt.  



  Die Herstellung des neuen Dosenöffners  ist besonders einfach. Die üblichen     Formen     des Deckels und des     Dosenunterteils    können  beibehalten werden. Die mit dem Öffner ver  sehene Dose behält ein gefälliges Aussehen,  weil der sich dem Deckel vollkommen an  schmiegende Bügel kaum in Erscheinung tritt.  Es sind keine vorspringenden     Teile    vor  handen, was die Verpackung und den Ver  sand der gefüllten Dosen wesentlich er  leichtert.  



  Im Gegensatz zu andern bekannten Dosen  öffnern, die einseitig am Dosenwulst angrei  fen, erfolgt bei der Erfindung ein gleich  mässiges     zwangläufiges    Lüften des Deckels.  Das Abheben des Deckels kann sogar mit  einer Hand     vorgenommen    werden, was manch  mal, zum Beispiel wenn man nur eine Hand  frei hat, von besonderem Vorteil ist. Auch  in diesem Falle ist ein Beschmutzen der  Finger beim Gebrauch der     Vorrichtung    aus  geschlossen.  



  Es empfiehlt sich, dem Blechstreifen eine  im Querschnitt leicht gewölbte Form zu  geben. Er gleitet dann besonders leicht über  den Dosenrand hinweg, wenn er hoch  geschwenkt oder wieder     niedergelegt        wird.     



  Statt dass der Bügel e     mittelst    zweier  Nieten     d,   <I>f</I> am Dosendeckel befestigt ist,  kann die Befestigung unter Umständen auch      so bewerkstelligt sein, dass aus dem Bügel  herausgedrückte kurze Lappen durch ent  sprechende Löcher des Dosendeckels     hindurch-          treten    und innen     verstemmt    sind.  



  Für die Erfindung ist es gleichgültig,  welche äussere Form Dose und Deckel haben.  Im Ausführungsbeispiel ist eine runde Dose  gezeigt. Man kann den     Offner    aber auch  unter Beibehaltung der geschilderten 'Vor  teile für Dosen von beliebiger Form anwen  den, zum Beispiel für Dosen mit drei  eckigem     L.        mriss.    die zur Erzielung eigen  artiger Wirkungen für Reklamezwecke be  nutzt werden.  



  Da, wie wiederholt hervorgehoben, Öffner  für Dosendeckel schon vielfach bekannt ge  worden sind, wird nur im Rahmen der nach  stehenden Ansprüche Schutz beansprucht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: L)eckelöffnungseinrichtung an Dosen, um fassend einen über den Dosendeckel klapp baren Bügel, bestehend aus einem sich in der Schliessstellung dem Deckelrand dicht an schmiegenden, flachen oder annähernd flachen Blechstreifen, der in der Nähe seiner Enden an gegenüberliegenden Punkten am Deckel rand a.ngelenkt ist und dessen in der Schliess- stellung tangentia.l zum Dosenwulst ver laufende Enden sich beim Hochschwenken des Bügels am Dosenwulst abstützen und da durch den Deckel vom Dosenunterteil ab heben.
    UNT91tANSputCHg: 1. Deckelöffnungseinxichtung an runden Do sen nach dem Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen etwa halbkreis förmig gebogenen, sich in der Schliess stellung dem Deckelrand dicht anschmie genden flachen . oder annähernd flachen Blechstreifen, der in der Nähe seiner En den an gegenüberliegenden Punkten am Deckelrand mittelst zweier Nieten ange- lenkt ist, die durch den Bügel und den Deckelrand hindurchgreifen. 2.
    Deckelöffnungseinrichtung an runden Do sen nach dem Patentanspruch und Unter anspruch 1, bei welchem die Länge der das Anheben des Deckels bewirkenden Bügelenden so bemessen ist, dass das Ab heben erst beginnt, nachdem der Bügel über den obern Deckelrand geschwenkt wurde. 3. Deckelöffnungseinrichtung an runden Do sen nach dem Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Bügel aus einem im Querschnitt im wesentlichen rechteckigen, jedoch leicht gewölbten Blechstreifen be steht.
CH166995D 1932-02-24 1933-02-23 Deckelöffnungseinrichtung an Dosen. CH166995A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DK47962C (da) 1933-10-30

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