CH166346A - Abschlusskolben an Behältern, insbesondere wasserlosen Gasbehältern. - Google Patents

Abschlusskolben an Behältern, insbesondere wasserlosen Gasbehältern.

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CH166346A
CH166346A CH166346DA CH166346A CH 166346 A CH166346 A CH 166346A CH 166346D A CH166346D A CH 166346DA CH 166346 A CH166346 A CH 166346A
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CH
Switzerland
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sealing
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closing
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/007Gas-holders of variable capacity with telescopically movable ring-shaped parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description


      Abschlusskolben    an Behältern, insbesondere wasserlosen Gasbehältern.    Die Erfindung     betrifft    einen     Abschluss-          kolben    an Behältern, insbesondere wasserlosen  Gasbehältern, bei dem die Abdichtung unter  Zuhilfenahme von durch Gewichtshebel an  den Behältermantel     angepressten    Dichtungs  ringen bewerkstelligt wird.

   Sie besteht darin,  dass die Gewichtshebel so auf dem Kolben  verschiebbar angeordnet sind, dass ihre     An-          presswirkung    unter Entlastung der übrigen  Dichtungsringe auf den innersten Dichtungs  ring konzentriert werden kann, zum Zweck,  die dichtende Wirkung des innersten Dich  tungsringes vor der Entlastung der übrigen  Dichtungsringe so zu erhöhen, dass die übrigen  Dichtungsringe des im Behälter gesammelten  Mediums während des Betriebes des Behälters  ohne jeglichen     Verlust    herausgenommen und  ersetzt werden können.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung zur Dar  stellung gebracht.  



  Die     Fig.    1, 3; 4 und     fi    sind in verschie  denen Arbeitsphasen gezeichnete Schnitte    nach der Linie     I-I    der     Fig.    2 und     Fig.    2  ein Schnitt nach der Linie     II-II    der     Fig.    1.  



  a ist der Mantel und b der auf- und ab  bewegliche Kolben eines wasserlosen     Glasbe-          behälters,    bei dem die Kolbenabdichtung durch  weiche     Dichtungsringe    c bewerkstelligt wird,  die auf einem nachgiebigen, am Kolbenkörper  beweglich aufgehängten Tragring d angeord  net sind, der seinerseits durch ein     balgartiges     Band e aus Blei; Kupfer oder aus einem  Gewebe mit Metalleinlagen, gasdicht und be  weglich mit der Kolbenscheibe verbunden  ist. Der Tragring ist, wie aus     Fig.    2 ersicht  lich, in der Weise nachgiebig gemacht, dass  in ihm U-förmige, in der Umfangsrichtung  des Ringes federnd wirkende Falten f an  geordnet sind.

   Die Dichtungsringe werden  durch gewichtsbelastete Hebel     g    an den Be  hältermantel     angepresst,    die bei h drehbar  auf Balken des Kolbenkörpers gelagert sind  und über die Schienen i und die Stützen k  in Richtung von innen nach aussen auf den  Tragring wirken. Die Falten f des Tragringes  könnten auch weggelassen werden. Die An-           ordnung    ist gemäss     Fig.    1 zunächst so ge  troffen, dass die     Anpresskräfte    in der Mitte  zwischen zwei Dichtungsringen     c    auf den  Tragring wirken, wodurch sie sich gleich  mässig auf beide Dichtungsringe verteilen.

    Die Lagerung der Hebel kann von den  Punkten     h    nach den tiefer liegenden Punkten<I>h.'</I>  verlegt werden, derart, dass die die     Anpressung     bewirkenden Hebelkräfte, unter Entlastung  des obern Dichtungsringes, auf die Mitte des  untern beziehungsweise innern Dichtungs  ringes gerichtet sind. Dadurch wird ermög  licht, den nachgiebigen Tragring, zum Beispiel  nach einer gewissen Abnützung der Dich  tungsringe, ohne Unterbruch der Abdichtung,  wie in     Fig.    3 angedeutet, auf seinem ganzen  Umfang schief zum Behältermantel zu stellen,  den obern Dichtungsring, wiederum ohne  jegliche Störung des Betriebes nach oben,  herausnehmen und durch zwei neue Dich  tungsringe von der gewollten Dicke zu er  setzen.

   Wird die     Schiefstellung    durch von  der Behälterwand her am Ring angreifende  Stossorgane bewerkstelligt, so ist ein     seg-          mentweises    Herausnehmen beziehungsweise  Ersetzen der     Dichtungsringe    erforderlich.  Wird die     Schiefstellung    dagegen durch Zug  organe bewerkstelligt; die von der entgegen  gesetzten Seite, das heisst von innen her am  Tragring angreifen, dann ist eine Zerlegung  der herauszunehmenden     beziehungsweise    aus  zuwechselnden     Segrnente    nicht erforderlich.

    Werden alsdann, das heisst nach Entfernung  der     Schiefstellorgane,    die Hebel     h,    wie in       Fig.    5 angedeutet, nach     1a",    das heisst so  verlegt, dass ihre     Anpresskraft    in der Mitte  zwischen den neuen Dichtungsringen auf den  Tragring wirkt, so wird der unterste Dich  tungsring vom Behältermantel abgehoben, und    gleichzeitig die Dichtung von den beiden neuen  Ringen übernommen, während der unterste  Ring, ohne sich weiter abzunützen, leer mit  läuft.

   Sind auch die neuen Dichtungsringe  abgenützt, so können dieselben wiederum  durch Versetzung der Hebel in ihre unterste  Stellung, und Schrägstellung des Tragringes,  ohne den Betrieb des Behälters zu stören,  herausgenommen und durch neue ersetzt  werden. Ein und derselbe Tragring des Kolbens  wird also bis zur ersten Auswechslung des  zweituntersten Dichtungsringes mit zwei  Dichtungsringen, von da an aber mit drei       Dichtungsringen    betrieben, wobei jedoch der  unterste jeweils nur während der Auswechs  lungszeit wirksam, sonst aber unwirksam ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abschlusskolben an Behältern, insbesondere wasserlosen Gasbehältern, bei dem die Ab dichtung unter Zuhilfenahme von durch Ge wichtshebel an den Behältermantel angepress- ten Dichtungsringen bewerkstelligt wird, da durch gekennzeichnet, dass die Gewichtshebel so auf dem Kolben verschiebbar angeordnet sind, dass ihre Anpresswirkung unter Ent lastung der übrigen Dichtungsringe auf den innersten Dichtungsring konzentriert werden kann, zum Zweck, die dichtende Wirkung des innersten Dichtungsringes vor der Ent lastung der übrigen Dichtungsringe so zu er höhen,
    dass die übrigen Dichtungsringe des im Behälter gesammelten Mediums während des Betriebes des Behälters ohne jeglichen Verlust herausgenommen und ersetzt werden können.
CH166346D 1932-07-20 1932-07-20 Abschlusskolben an Behältern, insbesondere wasserlosen Gasbehältern. CH166346A (de)

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