CH156293A - Von einer Verbrennungskraftmaschine angetriebenes Schienenfahrzeug. - Google Patents
Von einer Verbrennungskraftmaschine angetriebenes Schienenfahrzeug.Info
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Description
.Von einer Verbrennungskraftmaschine angetriebenes Schienenfahrzeug. Die Erfindung betrifft ein von einer Ver- brennungskraftmaschine angetriebenes Schie nenfahrzeug mit Speicherbatterie und elek trischer Kraftübertragung und bezweckt, die Aufstellung eines Hilfsgenerators zu erübri gen und den Betrieb zu vereinfachen. Die Erfindung besteht darin, dass in dem vom Generator gespeisten Ladestromkreis der Speicherbatterie ein Widerstand eingeschaltet ist, der bei der Regulierung der Generator spannung derart geschaltet wird, dass die Widerstandsänderung mindestens über einen gewissen Bereich im gleichen Sinn wie die Änderung der Generatorspannung erfolgt.
Vorteilhafterweise sind die Regelwiderstände für den Ladestromkreis und für den Erreger stromkreis zwangsläufig miteinander verbun den, derart, dass bei Vergrösserung des Er regerwiderstandes der Ladewiderstand ver kleinert wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist auf der Zeichnung schema tisch dargestellt, in welcher Fig. 1 ein diesel- elektrisches Fahrzeug und Fig. 2 den Kon- troller dieses Fahrzeuges zeigt.
Der von einer Dieselmaschine 1 ange triebene Generator 2 liefert Gleichstrom durch die Leitungen 3 und 4 für den Betrieb der beiden Antriebsmotoren 5 und 6. Das Fahr zeug besitzt keinen Hilfsgenerator, bezw. keine besondere Erregermaschine. Die Erre gung des Generators erfolgt mittelst Strom aus der Speicherbatterie 7 durch die Leitung B. Die Speicherbatterie 7 wird durch die Lei tung 9 unmittelbar durch Strom aus dem Generator 2 aufgeladen. Sowohl der Erre gerstromkreis 8 als auch der Ladestromkreis 9 stehen mit dem Kontroller 10 in Verbin dung.
Durch Drehen der Kurbel 11 kann in jedem der beiden Stromkreise ein beliebiger Widerstand eingeschaltet und somit die Strom stärke in beiden Stromkreisen beliebig ein gestellt werden. Gemäss Fig. 2 ist für den Erregerstromkreis 8 ein Regulierwiderstand 12 und für den Ladestromkreis 9 ein Regu lierwiderstand 13 vorgesehen. Diese Regu- lierwiderstände 12 und 13 werden durch die Kurbel 11 so eingestellt, dass einem bestimm ten Erregerstrom ein bestimmter Ladestrom entspricht. Bei einem kleinen Erregerstrom und damit kleiner Generatorspannung wird ein kleiner Widerstand in den Ladestrom kreis eingeschaltet und umgekehrt.
Gemäss der in Fig. 2 gezeichneten Stellung der Kur bel 11 durchströmt der Erregerstrom die Widerstände 12",, 12b und 12", während in den Ladestromkreis nur der Widerstand 18" eingeschaltet ist. Der Kontroller 10 könnte auch so ausgebildet sein, dass der Ladestrom kreis 9 von einer bestimmten Erregerstrom stärke an abwärts unterbrochen wäre. Ebenso könnten Mittel vorgesehen sein, um die Ruf ladung der Speicherbatterie 7 bei sehr star ker Erregung, d. h. bei grosser Belastung des Generators 2 abzustellen.
Wenn als Speicherbatterie ein Edison- Akkumulator verwendet wird, so braucht der Ladestrom bei völliger Rufladung nicht ab geschaltet zu werden, da diese Akkumula toren keinen Schaden nehmen, auch wenn noch weiter Strom eingeführt wird. Auf diese Weise ist eine besondere Beaufsichtigung der Speicherbatterie überhaupt überflüssig. Sollte es einmal nötig sein, die Speicherbatterie während des Stillstandes des Fahrzeuges aufzuladen, so müsste der Schalter 14 geöffnet werden (wie gestrichelt gezeichnet), wodurch die Motoren 5 und 6 vom Generator abge schaltet werden.
Der Schalter 14 kann derart mit dem Kontroller 1-0 gekuppelt sein, dass bei kurzzeitigem Stillstand, bei welchem der Dieselmotor nicht abgestellt wird, die Moto ren zwangsläufig vom Generator abgeschaltet werden und die Speicherbatterie aufgeladen wird.
In den Fällen, in welchen der Dieselmo tor mit verschiedenen Drehzahlen betrieben wird und folglich bei gleicher Erregerstrom stärke verschiedene Generatorspannungen er zeugt werden, ist es' zweckmässig, in den Aufladestromkreis 9 einen Rückstromautomat 15 einzuschalten, welcher den<B>Strom</B> nur in einer Richtung durchlässt urid verhindert, dass sich die Speieherbatterie in die Haupt leitung 16 des Generators entlädt.
Durch die Erfindung wird der Vorteil einer bedeutenden Vereinfachung erzielt, dem gegenüber die Verluste in den Widerständen, da es sich bei Verschiebelokomotiven meist - um kleinere Leistungen handelt, keine grosse Rolle spielen. Um den Verlust in den Wider ständen zu vermeiden, müsste der Ladestrom nicht unmittelbar von der Hauptleitung 16 des Generators, sondern von besonderen Bürsten am Generator abgenömmen werden, welche den Ladestrom an Stellen geringeren Spannungsunterschiedes der Generatorwick- lung entnehmen. Dies würde -aber im Gegen satz zur Erfindung eine bedeutende Kompli kation in der Ausführung bedingen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Von einer Verbrennungskraftmaschine an getriebenes Schienenfahrzeug mit Speicher batterie, aus welcher die Erregerwicklung des Generators gespeist wird, und mit elek trischer Kraftübertragung, dadurch gekenn zeichnet, dass in dem vom Generator ge speisten Ladestromkreis der Speicherbatterie ein Widerstand eingeschaltet ist, der bei der Regulierung der Generatorspannung derart geschaltet wird, dass die Widerstandsände rung mindestens über einen gewissen Bereich im gleichen Sinn wie die Änderung der Ge- neratorspannung erfolgt. ÜNTERANSPRüCHE 1.Fahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelwiderstände für den Ladestromkreis und für den Er regerstromkreis zwangsläufig miteinander verbunden sind, derart, dass bei Vergrösse rung des Erregerwiderstandes der Lade widerstand verkleinert wird. 2. Fahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gontroller gleich zeitig zur Regelung der Generatorspanirung und der Ladestromstärke dient; derart, dass trotz veränderlicher Gerreratorspannung ein annähernd konstanter Ladestrom er zeugt wird. 3.Fahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ladestrom kreis (9) ein Rückstromautomat (15) vor gesehen ist, welcher ein Entladen der Speicherbatterie über die Ftauptleitung (1G) des Generators verhindert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH156293T | 1931-03-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH156293A true CH156293A (de) | 1932-07-31 |
Family
ID=4410662
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH156293D CH156293A (de) | 1931-03-06 | 1931-03-06 | Von einer Verbrennungskraftmaschine angetriebenes Schienenfahrzeug. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH156293A (de) |
| FR (1) | FR730984A (de) |
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1931
- 1931-03-06 CH CH156293D patent/CH156293A/de unknown
-
1932
- 1932-02-03 FR FR730984D patent/FR730984A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR730984A (fr) | 1932-08-26 |
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