CH145232A - Leitvorrichtung für Gas- und Dampfturbinen. - Google Patents

Leitvorrichtung für Gas- und Dampfturbinen.

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CH145232A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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      Leitvorrichtung    für     Cas-    und Dampfturbinen.    Die Vorausbestimmung des erforder  lichen Austrittsquerschnittes der Leitvor  richtung ist zuweilen bei Gas- und Dampf  turbinen sehr schwierig oder gar unmöglich.  Wird die     Leitvorrichtung    in der üblichen  Weise hergestellt, so sind nachträgliche     An-          derungen    zwecks Korrektur des Austritts  querschnittes meist ausgeschlossen. Es hat  sich aber gezeigt, dass solche nachtägliche  Änderungen zum Beispiel bei Abgasturbi  nen, die Gebläse     zum    Zwecke der Rufladung  von Verbrennungsmotoren antreiben, nicht  nur wünschenswert, sondern unter Umstän  den unumgänglich notwendig sind.

   Dieses  Erfordernis ist durch die Eigentümlichkeit  des Turboverdichters bedingt, die darin be  steht, dass für jede Drehzahl des Verdichters  nur ein bestimmter Druck besteht, bei wel  chem eine gegebene Luftmenge mit bestem  Wirkungsgrad gefördert wird. Ergibt sich  bei     unveränderter    Drehzahl und gleicher  Luftmenge ein abweichender Druck, so er  folgt die     Förderung    mit schlechterem Wir-         kungsgrad,    also bei erhöhter Antriebs  leistung.

   Die Vorausbestimmung des     Druk-          kes,    für welchen das     Aufladegebläse    bei  einer gegebenen     Luftmenge    zu bauen ist, ist  häufig schwierig oder unsicher, da dieser  Druck nicht nur von dem Grade der Ruf  ladung, sondern auch von den Widerständen  abhängt, die die     Aufladeluft    und vor allem  die Spülluft beim Durchströmen der Ventil  öffnungen und Rohrleitungen     vorfindet.     Diese Widerstände können von Maschine zu  Maschine verschieden sein. Ferner ist für  den Austrittsquerschnitt auch die     wirkliche     Abgastemperatur, die zuweilen nicht mit  Sicherheit     vorausbestimmt    werden kann,  von Einfluss.

   Während nun das Gebläse sich  durch die verstellbaren     Leitschaufeln        (Dif-          fusoren)    entweder während des Betriebes,  oder doch nach einem Versuchsbetrieb, leicht.  auf die     günstigen        Verhältnisse    einstellen  lässt, fehlte bisher bei den Turbinen all  gemein, bei den Abgasturbinen aber im be  sonderen, eine Konstruktion, die das nach-           trägliche    Anpassen an die wirklichen Be  triebsverhältnisse ermöglichte, und den Not  behelf der "teilweisen     Beaufschlagung",    die  meist mit grossen Verlusten verbunden ist,  umging.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun eine Leitvorrichtung für Gas- und  Dampfturbinen, insbesondere Abgasturbinen,  bei welcher die Leitschaufeln     derart    verstell  bar angebracht sind, dass ihr freier Durch  trittsquerschnitt nachträglich den beson  deren Verhältnissen, wie sie sich aus dem       Betrieb    der Turbine     bezw.    aus dem Zusam  menarbeiten von Gebläse, Verbrennungs  motor und Turbine ergeben, angepasst wer  den kann.

   Durch die     Verstellbarkeit    der  Leitschaufeln der Gasturbine ist es dann  also ebenso, wie beim Gebläse durch Verstel  len der beweglichen     Diffusoren,    möglich, auf  Grund von Probeläufen der gesamten An  lage, den     Düsenquerschnitt    zu bestimmen,  bei welchem die gesamte Anlage betriebs  technisch,     wie    wirtschaftlich die besten Er  gebnisse aufweist. Ist die dem betreffenden  Düsenquerschnitt zukommende Öffnung der  Leitschaufeln bekannt, so können die     Leit-          schaufeln    für immer fixiert werden.  



  In den     Abb.    1 bis 4 sind drei Beispiele  für eine Ausführungsart der     beweglichenLeit-          vorrichtung    dargestellt. Sie bestehen sämt  lich aus Leitblechen, die zwischen zwei Be  grenzungsringen ruhen und mit diesen auf  der Eintrittsseite fest verbunden, zum Bei  spiel in diese eingegossen, sind, während sie  auf der Austrittsseite frei beweglich bleiben  und erst durch besondere     Anpressstücke    oder  durch     Schweissung    in ihrer Lage gehalten  werden.

   Es ist (in allen vier Abbildungen)  1 ein Leitblech (Seitenwand der Düse),  der äussere, 3 der innere Begrenzungsring,  in welchen die Leitbleche fest durch Ein  pressen, Schweissen oder dergleichen, be  festigt sind. 4 ist ein Teil des     Einla.ssgehäu-          ses,    das den Düsenring trägt. In     Abb.    1  wird das freie Ende der     Leitbleche    dadurch  in Lage gehalten, dass die mehrteiligen und  mit Konus versehenen Ringe 5 und 6 durch  den Ring 7 gegen den Innenring 8     gepresst       werden. In     Abb.    ? erfolgt das Festklemmen  der Leitblechenden durch zwei federnde  Ringe 9 und 10.

   In     Abb.    3 sind die     Leit-          blechenden    durch     Schweissung        (Punktschwei-          ssung)    am     innern    und äussern Ring     71    und  12 befestigt.

   Bevor die     Schweissung    oder die  endgültige Befestigung der Leitbleche er  folgt, wird der erforderliche Düsenquer  schnitt durch Öffnen oder Schliessen (Auf  biegen) der Bleche ausprobiert.     Abb.    4 ist  eine     Abwicklung    des Düsenringes; durch die  punktiert eingezeichneten Leitbleche ist an  gedeutet, wie durch Aufbiegen der Bleche  (Änderung des Winkels) der Austrittsquer  schnitt verändert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Leitvorrichtung für Gas- und Dampf turbinen, insbesondere Abgasturbinen zum Antrieb von Aufladegebläsen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leitschaufeln derart. verstellbar angebracht sind, dass ihr freier Durchtrittsquerschnitt nachträglich den be sonderen Verhältnissen, wie sie sich aus dem Betrieb der Turbine bezw. aus dem Zusam menarbeiten von Gebläse, Verbrennungs motor und Turbine ergeben, angepasst wer den kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Leitvorrichtung für Turbinen nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus Leitblechen zwischen zwei Begrenzungsringen besteht, wobei die Leitbleche auf der Eintrittsseite mit den Begrenzungsringen fest verbunden sind, während sie auf der Antriebsseite frei beweglich bleiben und erst durch be sondere Anpressstücke in ihrer Lage ge halten werden. \?. Leitvorrichtung für Turbinen nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die endgültige Befestigung des freien Leitschaufelendes durch Schweissung er folgt.
CH145232D 1929-01-11 1930-01-04 Leitvorrichtung für Gas- und Dampfturbinen. CH145232A (de)

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