CH144408A - Kabelmuffe an Kabeln. - Google Patents
Kabelmuffe an Kabeln.Info
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Description
Kabelniufe an Kabelu. Kabelmuffen werden im allgemeinen aus zwei Teilen so hergestellt, dass ihre Schnitt flächen parallel zur Kabelachse liegen. Bei mit Öl gefüllten Hochspannungskabeln macht nun die -Montage solcher -Muffen infolge der hohen Öldrücke. die während des Betriebes einer solchen Anlage in den Muffen auftreten können, besondere Schwierigkeiten, da die Dichtungsflächen der Muffen sehr lang sind und die Abdichtung mit.
Hilfe des Lötverfah- rens sich nur unvollkommen herstellen lä.sst, so da.ss häufig schon nach kurzer Betriebs dauer die Muffen undicht werden und durch die undichten Stellen<B>01</B> aus ihnen heraus fliesst, Das hat dann umtändliche Ausbesse rungsarbeiten der Muffen und Ausserbetriebs- setzung des Kabels für längere Zeit zur Folge.
Gemäss der Erfindun Bist dieser Nachteil durch eine Kabelmuffe vermieden, welche senkrecht zur Kabelachse in zwei Teile ge trennt ist, indem der Abschluss der Muffen- teile gegeneinander und gegen den Kabel mantel aus Wulsten besteht, die um die Ver bindungsstelle herumgegossen sind, wobei die Wulste aus einem Metall bestehen, das an dem Metall des Muffengehäuses /und des Kabelmantels anhaftet.
In den Abbildungen sind Ausführungs beispiele der Erfindung dargestellt.
Die Abb. 1 zeigt ein aus zwei Hälften und 3 bestehendes Muffengehäuse; die beiden Hälften sind zum Beispiel aus Messing ge zogen worden. Sie überdecken sich um einige Zentimeter, damit sie sich nicht gegenseitig verkanten können.
Der Randteil 4 der Muf- fenwa,ndung des oben liegenden Teils 3 ist um- gebördelt. Der Zwischenraum zwischen den beiden Teilen ? und 3 ist mit Asbest zum Schutz gegen Eindringen von Vergussmetall in den Wickelraum der Muffe ausgefüllt. 5 ist ein um das Muffengehäuse mit Hilfe einer Kokille gegossener Metallwulst, der die end- gültige Abdichtung der beiden Muffenge- häuseteile gegeneinander darstellt.
Zur Ab dichtung des Zwischenraumes zwischen dem Muffenhals 6 und dem Metallmantel 7 gegen Eindringen von Vergussmetall dient ein ge teilter Metallring 8, dessen Aussparungen mit Asbest ausgestopft sind. Zur grösseren Sicher heit der Dichtung ist an den Ringen ein schwalbenschwanzförmiger Ansatz 9 ange bracht, dessen Ecken mit Asbest fest ausge füllt sind.
Ansätze 11 verhindern, da.ss der Ring durch das flüssige Vergussmetall in das Muffeninnere hineingedrückt wird. 1 2 ist ein mit Hilfe einer Kokille um den Kabelmantel und den Muffenhals gegossener Metallwulst, der den Kabelmantel und den Muffenhals druckfest gegeneinander abschliesst.
Statt dass die beiden Hälften des Muffen gehäuses aus Messing gezogen sind, können sie auch aus zu einem zylindrischen Rohr zu sammengebogenen Platten bestehen, wobei die Stossstellen dieser Platten durch Ver schweissen miteinander verbunden sind. Des gleichen können auch die kegelstumpfförmi- gen Teile aus Platten angefertigt sein, welche an den Stossstellen verschweisst und an die zu- Lrehörigen zylindrischen Teile durch Ver- schweissung angesetzt sind. Die beiden Muf- fenteile brauchen auch nicht gleiche Längen zu besitzen, sondern der eine kann länger als der andere sein.
Statt der in der Abb. 1 dargestellten Aus- führungform des Dichtungsringes kann dieser auch so ausgebildet sein, wie es die Abb. \? zeigt. Darin ist 13 der profilierte Ring, 14 eine aus Dichtungsmaterial bestehende Ausfüllung. 15 der Bleimantel des Kabels und 1,6 der Muf- fenhals, der zur Absperrung des Ringes auf einem Teil seiner Länge gewellt ist. Der ge gossene Metallwulst 17 stellt die feste Ver- 1)indung und endgültige Abdichtung zwischen dem Huffenhals 16 und dem Kabelmantel dar.
Versuche an Muffen, die gemäss der Er findung dargestellt sind, haben bewiesen, dass die Muffen noch bei Drücken von 100 Atmosphären vollkommen dicht sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kabelmuffe an Kabeln. welche Kabel muffe senkrecht zur Kabelachse in zwei Teile geteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschluss der Muffenteile -egeneinander und fegen den Kabelmantel aus Wulsten besteht, die um die Verbindungsstellen herumgegos- sen sind, wobei die Wulste aus einem 1Tetall bestehen, das an dem 3fetall des Muffenge- häuses und des Kabelmantels fest anhaftet. UN TERANSPRüCHE 1.Kabelmuffe an Kabeln nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Muffenteile übereinandergreifen. ?. Kabelmuffe an Kabeln nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass<I>an</I> der Verbindungsstelle der beiden Muffen teile der Rand eines der Teile umge- bördelt ist. 3. Kabelmuffe an Kabeln nach Unteran spruch ?, dadurch gekennzeichnet, da,ss der Zwischenraum zwischen den Aluffenwan- dungen mit Dichtungsmaterial ausge stopft ist. 4. Kabelmuffe an Kabeln nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Verbindungsstellen der Kabelmuffe mit dem Kabelmantel Dichtungsringe an gebracht sind.Kabelmuffe an Kabeln nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsringe profilierte Metall ringe sind. 6. Kabelmuffe an Kabeln nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsringe aus zwei Teilen be stehen. .Kabelmuffe an Kabeln nach Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsringe mit Nuten versehen sind. B. Kabelmuffe an Kabeln nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten der Dichtungsringe mit Dich tungsmaterial ausgestopft sind. 9. Kabelmuffe an Kabeln nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsringe mit. schwalbenschwanz- förmigen Ansätzen versehen sind. 11).Kabelmuffe an Kabeln nach Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlräume zwischen den schwalben- schwanzförmigen Ansätzen und dem Kabelmantel bezw. dein Muffengehäuse mit Dichtungsmaterial ausgestopft sind. <B>11.</B> Kabelmuffe an Kabeln nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenwandung des Muffenhalses An sätze angeordnet sind. 12. Kabelmuffe an Kabeln nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Muffenhals auf einem Teil seiner Länge gewellt ist. 13.Kabelmuffe an Kabeln nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Xetallwulste mit Hilfe einer Kokille um die -Verbindungsstellen gegossen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE144408X | 1929-02-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH144408A true CH144408A (de) | 1930-12-31 |
Family
ID=5670207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH144408D CH144408A (de) | 1929-02-05 | 1930-01-27 | Kabelmuffe an Kabeln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH144408A (de) |
-
1930
- 1930-01-27 CH CH144408D patent/CH144408A/de unknown
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