CH143296A - Als Grundlage für Anstrichmittel und Kunstmassen verwendbare Auflösung eines Zelluloseesters einer höheren organischen Säure. - Google Patents

Als Grundlage für Anstrichmittel und Kunstmassen verwendbare Auflösung eines Zelluloseesters einer höheren organischen Säure.

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CH143296A
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  Als     Grundlage    für     Anstrichmittel    und     Kunstmassen        verwendbare    Auflösung eines       Zelluloseesters    einer höheren organischen Säure.    Es wurde gefunden,     dass    man von     Zel-          luloseestern    höherer organischer Säuren  (Fettsäuren,     Vaphtensäuren,Harzsäuren        usw.)     unter Verwendung der Derivate der genann  ten höheren Säuren als Lösungsmittel Lö  sungen erhalten kann, die als Grundlage  für     Anstrichmassen    oder Kunststoffe dienen  können.

   Als Derivate der Säuren können  beispielsweise ihre Ester oder Salze benutzt  werden.  



  So erhält man zum Beispiel Anstrich  mittel, die auf einem porösen Untergrunde,  zum Beispiel Holz, unter Hinterlassung eines  Films glänzend auftrocknen, während zum  Beispiel das meist gebrauchte Leinöl in das  Holz einzieht. Man ist dadurch in der Lage,  mit einem einmaligen Anstrich solche auf  Iaugenden Unterlagen porenfüllend zu     strei-          eben.     



  Die Lösungen können, je nach dem Ver  wendungszweck, andere     Lösungs-    oder Ver-         dünnungsmittel,    lösliche oder unlösliche  Färbungsmittel, Füllstoffe usw. enthalten.  



  Aus Lösungen, die grössere Mengen an       Zellulosederivaten    enthalten, kann man bei  gewöhnlicher Temperatur feste, biegsame,       linoleumartige    Massen erzeugen, wobei man  alle in der     Linoleumindustrie    gebräuchlichen  Füll- und     Färbungsmittel    verwenden kann.  Eine solche Masse lässt sich auch heiss auf  Gewebe aufgiessen oder mit beliebigen Fa  serstoffen verarbeiten, wodurch der Zusam  menhalt beträchtlich erhöht wird. Derartige  Erzeugnisse eignen sich als Fussbodenbelag,  Wandbekleidung usw.  



  Enthält die Auflösung     Derivate    höherer  Fettsäuren, die an sich bei gewöhnlicher  Temperatur schon fest sind, so kann sie bei  einem Gehalt hinreichender Mengen der  oben genannten     Zellulosed'erivate    zur Her  stellung sehr harter, in der Wärme plasti  scher Massen verwendet werden, die als Iso-      Tiermassen und als Material für Gebrauchs  gegenstände der     verschiedensten    Art dienen  können. Auch hier können     Füllmittel,    Fär  bungsmittel usw. der Masse einverleibt  werden.  



  <I>Beispiel 1: .</I>  



  1 bis 5 Teile     Zellulosetrilaurat    werden  bei etwa 140   in 100 Teilen     Leinölfirnis     gelöst. Das entstehende     Anstrichmittel    trock  net mit Glanz unter     Hinterlassung    eines       Films    auf porösen Unterlagen auf.  



  Im vorstehenden Beispiel' kann Leinöl  firnis durch die gleiche Menge Holzöl ersetzt  werden.  



  <I>Beispiel 2:</I>  50 Teile     Zellulosetrilaurat    werden bei 120  bis 150   gelöst in  90 Teilen Hammeltalg,  60 Teilen gelbes Wachs,  15 Teilen     Carnaubawachs,     30 Teilen Paraffin,  245.  In die Schmelze werden 50 Teile eines  voluminösen organischen Pigments einge  rührt. Die Masse wird in Formen gegossen.  Man erhält Fettstifte, die sich zum Schreiben  auf Glas, Porzellan, Metalle und Leinwand  eignen.  



  <I>Beispiel 3:</I>  20 Teile     Zellulosetrilaurat    werden bei  <B>1.30</B>   in<B>100</B> Teilen     Ferrinaphtenat    gelöst.  Die einheitliche, in der Hitze dünnflüssige  Masse wird beim Erkalten     zähplastisch    und       wird    sehr klebrig. Sie kann unter anderem  als Kittsubstanz oder Riemenwachs Verwen  dung finden.  



  Bei Verwendung von grösseren Mengen       Zellulosetrilaurat    (40 oder 60 Teile in 100  Teilen     Ferrinaphtenat)    werden in der Hitze  zähflüssige Massen erhalten, die kalt grössere       Här+,        h-sitzen    als die oben erwähnte Masse  und     .iarm    aufgetragen zum Beispiel zur       Ansfiillung    von Fugen dienen können.  



  <I>Beispiel</I>  In 100 Teilen     Leinölfirnis    werden 5 Teile       Zellulosetrilaurat    bei etwa<B>130</B>   unter Rüh-         ren    gelöst. Nach dem Abkühlen auf etwa.  50   werden 3 Teile Trockenfirnis eingerührt.  Die viskose Lösung wird mit 600 Teilen  Bleimennige angerieben. Man erhält eine  einheitliche, haltbare Paste, die zum Strei  chen mit geringen Mengen Leinöl,     Holzöl     oder     Tetra.lin    beliebig verdünnt werden kann.    <I>Beispiel 5:</I>    In 80 Teilen     Leinölfirnis    werden     .1    Teile       Zellulosenaphtenat    bei<B>150'</B> gelöst.

   Der er  kalteten Lösung werden 20     Teile        Holzöl-          7    2 Teile Trockenfirnis zugesetzt und  die so erhaltene viskose Lösung mit<B>100</B> Tei  len     Eisenoxydrot    in der     Trichtermühle    ver  arbeitet.    <I>Beispiel 6:</I>    In 50 Teilen     Leinölfirnis    werden 2,5 Teile       Zellulosetrilaurat    bei 140' gelöst; bei<B>70</B>    werden 48 Teile     Leinölstandöl,    2 Teile Ter  pentinöl und 3 Teile Trockenfirnis zugesetzt.  Das so erhaltene 01     wird    mit 200 Teilen Blei  weiss und     \?    Teilen Russ angerieben .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Als Grundlagen für Anstrichmittel und Kunstmassen verwendbare Auflösung eines Zelluloseesters einer höheren organischen Säure, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Lösungsmittel ein Derivat einer organischen höheren Säure enthält. UNTERANSPRÜCHE: 1. Auflösung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Gehalt an Verdün nungsmitteln. Auflösung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Gehalt an Färbungs mitteln. 3. Auflösung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Gehalt an Füll stoffen.
CH143296D 1928-05-05 1928-09-06 Als Grundlage für Anstrichmittel und Kunstmassen verwendbare Auflösung eines Zelluloseesters einer höheren organischen Säure. CH143296A (de)

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DE143296X 1928-05-05
DE100728X 1928-07-10
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CH143296D CH143296A (de) 1928-05-05 1928-09-06 Als Grundlage für Anstrichmittel und Kunstmassen verwendbare Auflösung eines Zelluloseesters einer höheren organischen Säure.

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