CH142003A - Ofen zur Darstellung von Cyanverbindungen. - Google Patents

Ofen zur Darstellung von Cyanverbindungen.

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CH142003A
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  Ofen zur Darstellung von     Cyanverbindungen.       Es ist ein Ofen zur Darstellung von     Cya-          nydverbindungen    bekannt, der Metallröhren  von relativ kleinem Durchmesser besitzt,  durch deren Wände zwecks Erzeugung der  für die bezweckte Reaktion in der durch die  Röhren     hindurchzuführenden    Beschickung er  forderlichen Wärme elektrischer Strom gelei  tet wird. Diese Röhren sind von Metallröhren  mit grösserem Durchmesser umgeben, so dass  zum Beispiel alle oder ein Teil der für die  Reaktion bestimmten     Stickstoffgase    durch  den Zwischenraum zwischen den äussern und  innern Röhren     hindurchpassieren    können,  bevor sie in die letzteren einströmen.

   Wenn  man zur     Wätmeerzeugung    Wechselstrom an  wendet, der durch die Wände der innern  Röhren geleitet wird und dieser Wechsel  strom durch hauptsächlich ausserhalb des  Rohrofens selbst angebrachte Leitungen dem  einen Rohrende zugeführt und von dem an  dern weggeleitet wird, entsteht eine beträcht  liche Phasenverschiebung zwischen Spannung  und Strom auf Grund der relativ grossen    Stromstärken, die man aus praktischen Grün  den anzuwenden gezwungen ist.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung wird  dieser Übelstand dadurch vermieden, dass die  eine der beiden Zuleitungen für den Wech  selstrom an das eine Ende der innern Röhre  und die andere an das von dem erst erwähn  ten Rohrende elektrisch isolierte Ende der  äussern Röhre angeschlossen ist, wobei die  beiden andern Enden der Röhren miteinander  elektrisch verbunden sind, so dass der Strom  durch beide Röhren in     entgegengesetzter     Richtung hindurch passiert, wodurch die beim  bekannten Ofen durch die Ofenröhre selbst  verursachte Phasenverschiebung praktisch  genommen aufgehoben wird.  



  Die beigefügte Zeichnung veranschaulicht  zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes.  



       Fig.    1 zeigt schematisch einen mit ein  phasigem Wechselstrom gespeisten Ofen mit  nur einer Ofenröhre;           Fig.    2 zeigt einen mit dreiphasigem  Wechselstrom gespeisten Ofen mit drei Ofen  röhren.  



  In     Fig.    1 ist 1 die innere Ofenröhre, in  welcher die Reaktion stattfindet und 4 die  äussere Röhre. Am einen Ende sind die     bei-          deii    Röhren durch eine Scheibe 7 aus elek  trisch isolierendem Material mechanisch mit  einander verbunden, während sie am andern  Ende metallisch miteinander verbunden sind.  Der Wechselstrom wird durch die Leitungen  14 und 15 zugeführt, von welchen die Lei  tung 14 an die innere Ofenröhre 1 und die  Leitung 15 an die äussere Röhre 4 ange  schlossen ist.

   Wenn die Stromrichtung in  der Wand der     innern    Ofenröhre 1 in einem  gewissen Zeitmoment diejenige ist, die von  dem in der Röhre eingezeichneten Pfeil an  gegeben wird, so geht der Strom in der  Wand der äussern Röhre 4 in demselben Zeit  moment in der Richtung, die die beiden  äussern Pfeile zeigen, wodurch eine gute  Phasenkompensation erzielt wird. Der Quer  schnitt der Röhre 4 ist so viel grösser als  der der Röhre 1, dass die hauptsächliche  Wärmeentwicklung in der letzteren statt  finden wird.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    2 ist gezeigt,  wie die Verbindung bei Öfen mit mehreren  Röhren und bei Anwendung von     mehrphasi-          gem    Wechselstrom ausgeführt ist. In dieser  Figur ist ein Ofen mit drei Ofenröhren an  eine     Dreiphasenleitung    angeschlossen. 1, 2  und 3 sind die drei innern Ofenröhren, 4, 5  und 6 die drei Aussenröhren. Auch in diesem  Fall sind die Innen-     bezw.    die Aussenröhren  am einen Ende durch Scheiben 7 aus elek  trisch isolierendem Material mechanisch mit  einander verbunden, während jede der Innen  röhren am andern Ende mit der entsprechen  den Aussenröhre in metallischer Verbindung  steht.  



  Der dreiphasige Wechselstrom wird durch  die Leitungen 8, 9 und 10 zugeführt, die an    die Aussenröhren 4     bezw.    5 und 6 abge  schlossen sind. Die ausserhalb der Scheiben 7  gelegenen Enden der Ofenröhren 1, 2, 3 sind  durch die den Nullpunkt im     Dreiphasensystem     bildenden Verbindungsleitungen 11 unter  einander metallisch verbunden. Es ist ohne  weiteres klar, dass auch in diesem Fall prak  tisch genommen vollständige Phasenkompen  sation erhalten wird. Der Nullpunkt 11 ist  durch die Leitung 12 geerdet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Röhrenofen zur Darstellung von Cyaniden, welcher mit einer Ofenröhre aus Metall mit relativ kleinem Querschnitt, durch deren Wand elektrischer Strom zur Erzeugung der für die Reaktion in der durch die Ofenröhre hindurchzuführenden Beschik- kung erforderlichen Wärme geleitet werden kann, und mit einer äussern, die erstere um gebenden Metallröhre versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Röhren am einen Ende in metallischer Verbindung mit einander stehen, während sie am andern Ende elektrisch voneinander isoliert sind, und dass die Stromzuleitungen so angebracht sind, dass die Stromzuleitung nach den beiden letzt genannten Rohrenden erfolgt,
    zum Zweck, im Falle dass der wärmeerzeugende Strom ein Wechselstrom ist, die Phasenverschiebung zu vermindern. UNTERANSPRUCH:- Röhrenofen nach Patentanspruch mit zwei oder mehreren Röhren zum Anschluss an je eine Phase eines zwei- oder mehrphasigen Wechselstronisystems, dadurch gekennzeich net, dass die einen Enden der innern Röhren dazu bestimmt sind, an den Nullpunkt des Stromsystems bezw. an Erde angeschlossen zti werden.
CH142003D 1928-09-05 1929-09-04 Ofen zur Darstellung von Cyanverbindungen. CH142003A (de)

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