CH137189A - Mittel zur Körperpflege. - Google Patents
Mittel zur Körperpflege.Info
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
mittel zur Körperpflege. Das den Gegenstand vorliegender Erfin dung bildende Mittel zur Körperpflege hat den Zweck, schweissabsondernde und näs sende Körperteile durch Zutritt von Luft gegen Schweiss und Nässe trocken zu halten, so dass das lästige und ungesunde Kältege fühl an den Schwitz- und Nässstellen, sowie Entzündungen in Falten und Fugen, in denen sich Schweiss abgesondert hat, vermieden werden. Zu diesem Zweck zeichnet sich das Körperpflegemittel gemäss Erfindung durch ein vorwiegend unmittelbar auf der Haut zu tragendes Gebilde aus locker gedrehter be ziehungsweise gezwirnter, Feuchtigkeit nicht absorbierender Faserschnur aus. Zweckmässig ist dieses Gebilde auf einer Unterlage befestigt. Dasselbe kann auch als Mittel zum Warm halten von Körperteilen verwendet werden.
Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt im Grundriss und Fig. 2 in einem Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 1 ein erstes; Fig. 3-7 zeigen in Hinteransicht, Schnitten und einer Ober- und Unteransicht drei weitere Beispiele.
1 (Fig. 1 und 2) bezeichnet ein Schnur gebilde aus leicht gedrehten beziehungsweise gezwirnten und wieder gezupften, gewobenen oder gewirkten, Feuchtigkeit nicht in sich aufnehmenden Tier- oder Pflanzenfasern, zum Beispiel aus Rosshaar rein oder mit andern Fasern gemischt, Rohseide etc., welches Gebilde bestimmt ist, die Zehen voneinander zu iso lieren und Schweissablagerung zwischen den selben durch den Zutritt von Luft zu ver hindern. Dieses Gebilde ist von solcher Länge, dass zwischen je zwei Zehen 2 eine oder mehrere Schleifen des strangförmigen Gebil des eingeschoben werden können.
Diese Schleifen isolieren die Zehen gegeneinander, so dass eine Reibung der Zehen aneinander und eine Entzündung der Haut der Zehen an deren Seitenflächen vermieden wird. Auch der Luft ist der Zutritt zwischen den Zehen gestattet, wodurch dieselben trocken und warm gehalten werden. Durch die Isolierung beziehungsweise Trennung der Zehen von einander, wird deren Beweglichkeit gefördert, so dass sie sich einzeln an der Geharbeit beteiligen können und die Marschtüchtigkeit erhöht wird. Durch die Weichheit der Schlei fen 3 entsteht kein Druck auf die Zehen. Der Isolierstrang kann auch bei entsprechend ge wählter Dicke zur Verbesserung von Zehen stellungen verwendet werden.
Fig. 3 zeigt ein als Unterlage für Kinder oder Kranke bestimmtes Beispiel des Mittels zur Körperpflege. Dasselbe besitzt ein in eine Fläche ausgebreitetes Schnurgebilde 1' aus locker gedrehter beziehungsweise gezwirnter, Feuchtigkeit nicht absorbierenden Fasern, vorzugsweise Rosshaar, das auf einer Unter lage 4, zum Beispiel aus Zellulöid, mittelst Nähten "5 befestigt ist.
Das Schnurgebilde lässt Luft zu den genässten Stellen des Kör pers gelangen und verhütet so das sonst beim Nassliegen unvermeidliche Kältegefühl. Die Unterlage 4 verleiht dem Schnurgebilde den erforderlichen Zusammenhalt und die nötige Formbeständigkeit.
Fig. 4 zeigt ein als gurtförmiger Innenbe satz eines Unterleibchens 6 dienendes Beispiel des Körperpflegemittels. Dasselbe besitzt ein streifenförmiges Schnurgebilde 12 aus locker gedrehten beziehungsweise gezwirnten, Feuch tigkeit nicht absorbierenden Fasern, . zum Beispiel aus Rosshaar, das aus einer streifen- förmigen, steifen, der Körperform angepassten, nicht gezeichneten Unterlage befestigt ist.
Das Gebilde 12 legt sich beim Tragen des Unterleibchens 6 auf den Rücken, die Hüften und auf Partien des Bauches und lässt zu diesen Stellen Luft gelangen, so -dass die Haut an denselben trocken und warm bleibt und eine Erkältungsgefahr vermieden ist.
Auf der Unterlage des gurtförmigenSchnur- gebildes 12 ist die Unterlage für ein zweites, zur erstgenannten Unterlage senkrecht ste hendes Schnurgebilde 13 befestigt, das sich über einen Teil des Rückens hinauferstreckt und diesen warm und trocken hält.
Fig. 5 zeigt ein als' streifenförmiger, in nerer Hutbelag dienendes Beispiel des Körper pflegemittels. Das streifenförmige Schnurge- bilde 14 wird direkt oder mittelst einer Unter lage, auf der innern, vordern Seite des Hutes 7 befestigt und lässt Luft zur Stirne gelangen, so dass das lästige Hitzegefühl an der Stirne vermieden wird.
Fig. 6 und 7 zeigen in Ober- und Unter ansicht als weiteres Beispiel des Körperpflege mittels eine aus lose gedrehter Faserschnur zum Beispiel Rosshaar bestehende, in Form einer Sohle ausgeführte Fussunterlage 15. Die Faserschnur ist zickzackförmig gewunden und sind deren Windungen durch Fäden 8 und 9 abgebunden. Auf die Unterseite der Fuss unterlage ist ein U-förmig gebogener Draht 10, zum Beispiel aus Kupfer, gelegt, um welchen weitere Abbindefaden 11 zwischen den Win dungen der Faserschnur geschlungen sind, und welche die Fussunterlage in der richtigen Form hält, ohne sie steif zu machen.
Die Fussunterlage kann in einen Strumpf gelegt und gegebenenfalls an den Rändern mit dem Strumpf leichtlösbar verbunden sein. In diesem Fall fällt der eigentliche Strumpfboden weg.
Statt die Faserschnur mittelst Fäden und Drähten abzubinden, kann sie auch durch Klebkraft auf einer Unterlage haften.
Nebst den beschriebenen sind noch wei tere Anwendungsarten und Ausführungsfor men des Erfindungsgegenstandes möglich.
Zur Zehenisolierung können auch nur kurze U-förmige, auf entsprechend geformte Unter lagen befestigte Schnurgebilde zwischen die Zehen geschoben werden.
Hauptsächlich bei als Körperunterlagen verwendeten Schnurgebilden ist auf die Ver wendung möglichst langer Fasern zu achten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mittel zur Körperpflege, gekennzeichnet durch ein zur unmittelbaren Berührung mit der Haut bestimmtes Gebilde aus locker ge drehter beziehungsweise gezwirnter, Feuch tigkeit nicht absorbierender Faserschnur, zum Zweck, den Körper durch Zutritt von Luft gegen Schweiss und Nässen trocken zu halten. UNTERANTSPRüCHE 1. Mittel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fasern der Faser schnur gesponnen und gezupft sind. 2. Mittel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gebilde aus Faser schnur auf einer Unterlage befestigt ist. 3. Mittel nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebilde aus Faserschnur aus Rosshaar besteht. 4.Mittel nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeiehnet, dass das Gebilde aus Faser schnur aus Kunstseide besteht. 5. Mittel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gebilde aus Faser schnur in eine Fläche ausgebreitet ist. 6. Mittel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die lose gedrehte Faser schnur in Sohlenform gelegt ist und als unmittelbare Fussunterlage dient. 7. Mittel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die lose gewundene Faserschnur zu einer unmittelbar auf die Haut eines Rumpfteils zu legenden Auf lage gelegt ist und die einzelnen Win dungen der Schnur abgebunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH137189T | 1929-04-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH137189A true CH137189A (de) | 1929-12-31 |
Family
ID=4394725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH137189D CH137189A (de) | 1929-04-12 | 1929-03-19 | Mittel zur Körperpflege. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH137189A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2740207A (en) * | 1952-02-21 | 1956-04-03 | Med I Peds Inc | Medicated shoes |
| DE1079504B (de) * | 1956-03-08 | 1960-04-07 | Med I Peds Inc | Schuh, insbesondere Hausschuh oder Sandalette |
| US4877018A (en) * | 1987-09-21 | 1989-10-31 | Masuhiko Takigawa | Device for deodorizing and drying portion between toes |
-
1929
- 1929-03-19 CH CH137189D patent/CH137189A/de unknown
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