CH133333A - Bruchbandpelotte. - Google Patents
Bruchbandpelotte.Info
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Description
Brachbandpelotte. Die Erfindung betrifft eine Bruchband- pelotte, die nicht nur eine Erleichterung für den Bruchleidenden, sondern eine Heilung des Bruches auf operationslosem, orthopädi schem Wege, erzielt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand in drei Ausführungsbeispielen dar gestellt.
Fig. 1 zeigt die erste Pelotte für Leisten- oder auch Schenkelbrüche in einer Hinter ansicht; Fig. 2 im mittleren Längsschnitt; Fig, 3 im Querschnitt nach der Linie 1-I der Fig. 1; Fig. 4 im Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1; Fig. 5 zeigt die zweite Pelotte für links seitigen Leistenbruch in einer Vorderansicht; Fig. 6 im mittleren Längsschnitt;
Fig. 7 im Querschnitt nach der Linie 111-III der Fig. 5; Fig. 8 im Querschnitt nach der Linie IV-1V der Fig. 5; Fig. 9 zeigt die dritte, ausstopfbare Hohl- pelotte in einer Hinteransicht; Fig. 10 im mittleren Längsschnitt; Fig. 11 im mittleren Längsschnitt nach dem Ausstopfen; Fig. 12 im Querschnitt nach der Linie V-V der Fig. 11.
Die Bruchbandpelotte nach den in Fig. 1 bis 4 und in Fig. 5 bis 8 dargestellten beiden Ausführungsformen besteht aus dein zweckmässig aus vulkanisiertem Weichgummi oder dergleichen verfertigten Pelottenkörper 1, der mit einem Pelottenschild 2 aus Hart gummi oder anderem geeigneten Material verbunden ist.
Der Pelottenkörper 1, der in seiner Grundrissform dem jeweiligen Zweck angepasst ist, hat einen kammartigen Rücken 3 mit konkav nach dem Pelottenschild ab fallenden Flanken 3<B>".</B>Der kammartige Rücken 3 der Pelotte ist von Fall zu Fall so zu bemessen, dass er den durch sorgfältige Unter suchung in seiner Lage genau festgestellten Bruchkanal der ganzen Länge nach durch Zusammenpressen schliesst.
Vor dem Anlegen der Pelotte ist das verlagerte Organ in seine normale Lage zurückzubringen, damit durch den kammartigen Rücken 3 der Pelotte der ganze Bruchkanal geschlossen und eine Heilung des Bruches infolge Rückbildung und Schrump fung der Gewebe erzielt werden kann.
Die konkav nach dem Pelottenschild 2 abfallenden Flanken 3 a des kammartigen Rückens 3 der Pelotte bedingen den Vorteil, dass sich beim Anlegen des Bruchbandes die die Pelotte oberhalb des Schacnbeines nahezu selbsttätig in ihre richtige Lage einrückt und dass eine Verschiebung der Pelotte nach unten durch das Schambein selbst verhütet wird. Auf das Schambein kann eine solche Pelotte auch versehentlich nicht aufgesetzt werden, weil ihr kammartiger Rücken ohne weiteres von dem Schambein abgleiten würde.
Damit sind alle Inkonvenienzen der bisher gebräuch lichen Bruchbänder in dieser Hinsicht ver mieden.
Um bei der immerhin einige Zeit in An spruch nehmenden Behandlung der soge- nannten irreponiblen Brüche, Rückfälle und die Störung des Patienten in der Ausübung seines Berufes zu vermeiden, findet die Bruch- bandpolette nach Fig. 9 bis 12 Anwendung. Diese Pelotte hat einen aus Hartgummi oder dergleichen hergestellten Pelottenschild 4, der auf der Innenseite muldenförmig ausgehöhlt und am Rande mit einer umlaufenden Nute 7 versehen ist.
Die Aushöhlung des Pelotten- schildes 4 wird durch eine sehr elastische Decke 5 aus Weichgummi oder dergleichen überspannt, die an dem Pelottenschild leicht abnehmbar befestigt ist. Die Befestigung er folgt durch eine umlaufende Randwulst 6 der Decke 5, die unter Spannung in die um laufende Randnute 7 des Pelottenschildes 4 einpasst. Die Decke 5 ist in ihrer Mitte mit einer Verdickung 8 versehen, die beim Ge brauch der Pelotte den mit Bezug auf die Fig. 1 bis 8 beschriebenen, kammartigen Rücken hervorbringt.
Die Pelotte wird zunächst ohne Ausstop fung benutzt. Der bei der fortschreitenden Behandlung erzieltenVerkleinerungdesBrucbes entsprechend ist der Hohlraum unter der Decke 5 nach und nach mit Wattebauschen 9 oder dergleichen auszustopfen, bis die Pelotte zum Schluss die konvexe Form der Fig. 11 und 12 mit dem verstärkten Mittel teil 8 der Decke 5 als kammartiger Rücken annimmt.
Die Verbindung zwischen der Pelotte und dem Bruchband kann in irgend bekannter Weise hergestellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bruchbandpelotte, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einem zur Befestigung an dem Bruchband eingerichteten Pelottenschild ver bundene Pelottenkörper aus Weichgummi oder dergleichen einen kammartigen Rücken mit konkav nach dem Pelottenschild ab fallenden Flanken hat.UNTERANSPRUCH: Bruchbandpelottenach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein auf der Innenseite muldenförmig ausgehöhltes Pelottenschild, an dessen umlaufenden Rand eine besonders elastische Decke aus Weichgummi oder der gleichen abnehmbar befestigt ist, die in der Mitte eine Verdickung hat, derart, dass durch Ausstopfen des von der Decke abgeschlossenen Hohlraumes des Pelottenschildes mit Watte bauschen oder dergleichen die Verdickung der Decke den kammartigen Rücken der Pelotte mit konkav nach dem Pelottenschild abfallen den Flanken bildet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH133333T | 1928-04-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH133333A true CH133333A (de) | 1929-05-31 |
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ID=4391501
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|---|---|---|---|
| CH133333D CH133333A (de) | 1928-04-25 | 1928-04-25 | Bruchbandpelotte. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH133333A (de) |
-
1928
- 1928-04-25 CH CH133333D patent/CH133333A/de unknown
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