CH131084A - Elastische Wickelwalze für Kalander. - Google Patents

Elastische Wickelwalze für Kalander.

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CH131084A
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calenders
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elastic winding
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Theodor Greis
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Theodor Greis
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    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • D06C15/08Rollers therefor
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
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    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Elastische     Wickelwalze    für     Kalander.       Der Belag für elastische     Kalanderwalzen     wird bisher aus einzelnen Scheiben aus Pa  pier, Gewebe oder     Wattekuchen    gebildet, die  auf dem Walzenkern     gepresst    werden.  



  Die so hergestellten elastischen Walzen  genügen nicht den Anforderungen, weil es  nicht möglich ist, diese in einer am ganzen  Umfang der Walze gleichmässigen Härte und  Elastizität herzustellen.     Beispielsweise    zei  gen die nach dem     galandrieren        geriffelten     Gewebe oder     satinierten,    weicheren Papiere  Streifen und Schattenbildungen, welche ent  sprechend dem Umfang der elastischen Walze  gleichmässig wiederkehrend erscheinen.

   Auch  ist die Lebensdauer solcher Walzen verhält  nismässig kurz.     Kalanderwalzen    sind nur  dann im ganzen Umfang gleichmässig hart  und elastisch, wenn im arbeitenden Teil des  äussern Umfanges in jedem Teil die     gleiche     Menge     Material    und die einzelnen Fasern  des Materials gleichgerichtet sind. Bei dem  auf     Langsiebmaschinen    hergestellten Papier  sind bekanntlich die einzelnen:     Fasern    des  Papiers mehr längs- als quergerichtet. Ausser-    dem ist eine     Papierbahn    in ganzer Breite  und     fortlaufend    nicht gleichmässig dick.

   Bei  langfaserigen Papieren, die     für    den Belag  vielfach     benötigt    werden, bilden sich flocken  weise dicke und dünne     Stellen.    Presst man  eine Anzahl der in der Faser gleichgerich  teten Papierscheiben aufeinander, so berüh  ren einmal im Belag gegenüberstehend, die  Fasern mit der Stirnfläche die Oberfläche  der Walze und im     rechten    Winkel dazu mit  der Längsseite.     Durch    die ungleiche Rich  tung der     Fasern    am Umfang der Walze er  geben sich ungleiche Härten und eine un  gleiche Elastizität.

       Aufeinandergepresste    Bo  gen von ungleicher Dicke zeigen im ge  pressten Zustand ebenfalls ungleiche     Härten.     Weiterhin verursacht das Zusammentreffen  von flockigen oder     dünnen    Stellen an der  Oberfläche knotig harte und weiche Stellen  im Belag.  



  Das Material ist im ganzen     Umfang     gleichmässig verteilt, .wenn ausgestanzte  Scheiben aus einem Gewebe aufeinander  gepresstwerden:. Eine gleichmässige     Härte    und      Elastizität     lässt        sieb        jedoch.    auch hierbei  nicht erreichen, weil am Umfang über Kreuz  die Hälfte der Fäden, die der Kette, mit der  Stirnfläche und die andere Hälfte, der  Schuss, mit der Längsseite die Oberfläche der  Walze     berühren.    Durch Verdrehen der ein  zelnen Scheiben zueinander kann der daraus  entstehende Übelstand sowohl bei den Papier-,  wie auch bei     den;    Gewebescheiben zum 'feil  behoben werden.

   Erfolgt dieses Verdrehen  jedoch nicht mit der grössten Vorsicht, so  entstehen noch     spiral    umlaufend     harte    und  weiche .Stellen.  



  In einem aus mehreren Lagen eines       Fliesses    hergestellten     Wattekuchen    liegen die  Fasern gekräuselt ungleichmässig zueinander.  Der Kuchen zeigt flockige dünne     und    dicke  Stellen. Ungleichmässige Fasermengen in der  Breite ergeben ungleichmässig dicke Kuchen.  Die     zusammengepressten    Kuchen zeigen die  gleichen Erscheinungen an der Oberfläche  der Walze, wie     aufeinandergepresste    Papier  scheiben. Es ist bereits vorgeschlagen wor  den, den Belag der     Kalanderwalzen    durch  ein in der Breite zusammengeschobenes und  radial verlegtes Fliess zu bilden. Hierdurch  soll die radiale     Lagerung    der einzelnen Fä  den gesichert sein.

   Weil aber in einem Fliess  die Fasern gekräuselt liegen, liegen sie auch  im Belag gekräuselt. Die ungleiche V     ertei-          lung    und die flockige Lage der einzelnen  Fasern im Fliess werden durch das Verlegen  nicht beseitigt.  



  Um diese Nachteile zu vermeiden, wird  gemäss der Erfindung vorgeschlagen, den Be  lag     aas    einem hochstehenden Band, mit  staffelförmig eingewebtem Schuss, der den  arbeitenden Teil des Belages bildet, her  zustellen,. Dadurch erhält man an der gan  zen Oberfläche der Walze eine     gleichmässige     Härte und Elastizität.  



  Auf der Zeichnung ist ein     Ausfühituigs-          beispiel    der     Ka.landerwalze    im.Querschnitt  dargestellt.  



  <I>a</I> ist die Achse und b der Belag. In<I>b</I>  ist     lt    die Kette des Bandes und<I>i</I> der staffel  förmig eingewebte     Schuss.        c    zeigt die     Ab-          nutzungstiefe    und d den Teil, welcher nicht    abgenutzt wird. Der Teil d wird fast ganz  aus dem Schuss i gebildet. Er enthält nur       soviele        Kettfäden,    wie für die Festigkeit des  Bandes     benötigt    werden. Im Teil d ist die  Kette     lt,    zum staffelförmigen Schuss so ver  teilt, wie zur gleichmässigen Gewebedicke  benötigt wird.

   Der arbeitende Teil c wird  im ganzen Umfang vornehmlich aus dem  gleichmässig verteilten,     hochkantstehenden     oder     radial    gelagerten Schuss gebildet. Es  liegen alle Fasern des     Schussfadens    in ge  wundenen Fäden radial zur Achse.  



  Die Oberfläche der Walze erhält am gan  zen Umfang eine gleichmässige Härte und  durch die gleiche Richtung aller Fasern  auch eine gleichmässige Elastizität. Durch  die     hochkantstehenden    Fasern wird gleich  zeitig eine erhöhte Elastizität erreicht. Der  Belag wird unempfindlicher gegen Knoten  oder Falten, weil alle Fasern das Bestreben ha  ben, sich nach dem Eindrücken wieder auf  zurichten. Die Haltbarkeit dieser Walze  wird durch die radiale Lagerung der Fasern  erhöht. Der     Anpressungsdruck    der Gegen  walzen dringt bis zu einer bestimmten Tiefe  des Belages. Beim Rollen der Walzen ist  der Belag bis zu diesem Teile dauernd in  Bewegung. Bei der radialen Lagerung der       Fäden    wird der Belag im ganzen Umfang  gleichmässig verstärkt.

   Ausserdem sind die  als Fäden spiralförmig gewundenen Fasern  gegen die dauernde Bewegung in dieser Form  widerstandsfähiger. Die Walze besitzt den  Vorteil, dass als Kette     h.    für den Teil<I>d</I>  ein weniger gutes Material verwandt werden  kann als für den Teil c; ferner fällt hierbei  der Abfall, der beim Ausstanzen der Schei  ben sich ergibt, fort.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elastische Wickelwalze für Kalander, da durch gekennzeichnet, dass der Belag aus einem hochstehenden Band mit staffelförmig eingewebtem Schuss, der den arbeitenden Teil des Belages bildet, besteht.
CH131084D 1928-02-06 1928-02-06 Elastische Wickelwalze für Kalander. CH131084A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH131084T 1928-02-06

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CH131084A true CH131084A (de) 1929-01-31

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ID=4389381

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CH131084D CH131084A (de) 1928-02-06 1928-02-06 Elastische Wickelwalze für Kalander.

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