CH124226A - Künstliche Hand. - Google Patents

Künstliche Hand.

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CH124226A
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Company Livingston Artifi Limb
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Livingston Artificial Limb Com
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/54Artificial arms or hands or parts thereof
    • A61F2/58Elbows; Wrists ; Other joints; Hands
    • A61F2/583Hands; Wrist joints

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description


      lfünstliche    Hand.         C@regenstand    vorliegender Erfindung ist  eine künstliche Hand, bei welcher der Hand  teller mit einer kugelförmigen Fassung und  das Handgelenk mit einer in der genannten  Fassung drehbaren Kugel versehen ist, und  bei welcher eine     Verriegelungsvorrichtung     vorgesehen ist, um die genannten Teile in den  eingestellten' Lagen zu halten.  



  Gemäss Erfindung ist nun die     Verriege-          lungsvorrichtung    am einen der genannten  Teile beweglich angebracht und zum     Ver-          riegelungseingriff    mit dem andern der ge  nannten Organe in verschiedenen Einstellun  gen dieser Teile eingerichtet.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein Längsschnitt durch die  selbe;       Fig.    2 ist eine Vorderansicht, teils ein  Schnitt durch dieselbe vom Handteller aus  gesehen;       Fig.    3 ist eine Teildarstellung entspre  chend     Fig.    1 mit zum Teil geschlossenen         bezw.    auf den Handteller zu gebogenen Fin  gern;       Fig.    4 ist eine perspektivische Teilan  sicht, die zeigt, wie ein Bleistift     etc.    zwischen  dem Daumen und den andern Fingern gehal  ten wird;

         Fig.    5 ist ebenfalls ein 'Längsschnitt  durch das Gelenk, welches das Handgelenk  ersetzt, ähnlich     Fig.    2, wobei die Teile jedoch  eine andere Stellung einnehmen;       Fig.    6 ist ein Schnitt längs der Linie       a-b    in     Fig.    5;       Fig.    7 ist ein horizontaler Schnitt längs  der Linie     c-d    in     Fig.    1.  



  Die dargestellte künstliche Hand besitzt  das höhle Handgelenk 10, das an     dem    Arm  stumpf in geeigneter Weise befestigt wird,  ferner einen hohlen Handteller 12, der ge  lenkig mit dem Handgelenk     verbunden    ist,  eine Mehrzahl gegliederter Finger 11, die am  vorderen Ende des Handtellers so     befestigt     sind, dass sie nach innen in     bezug    auf den  Handteller abgebogen und nach . aussen zu  rückgestreckt werden können, und schliesslich      einen Daumen 13, der drehbar an einer Seite  des Handtellers befestigt ist. Die verschie  denen Glieder sind beispielsweise aus Metall  hergestellt und in einer geeigneten Weise  überzogen.  



  Das Handgelenk und der Handteller sind  so einstellbar miteinander verbunden, dass der  Handteller relativ zum Handgelenk schief       j(restellt    und gedreht werden kann. Hierzu       .sind    folgende Mittel vorgesehen:         Am    vordern Ende des Handgelenkes ist  eine hohlkugelförmige Fassung 14 angeord  net, in der eine Hohlkugel 15 gehalten ist,  die mit dem hintern Ende des Handtellers  verbunden und in vorbestimmten Grenzen  nach allen Richtungen in der Fassung 14 ge  dreht werden kann. An der Innenseite der  Fassung 14 ist eine Mehrzahl von Rillen 16  angeordnet, die in Abstand     voneinander    in  der Längsrichtung des Handgelenkes verlau  fen. Vom Grunde dieser Rillen nach der  Aussenseite der Fassung verlaufen eine Reihe  Riegelöffnungen 17.

   Ein U-förmiger     R.iegel-          liebel    besitzt einen innern Arm 18     (Fig.        ?,     6), der innerhalb der Hohlkugel 15 angeord  net ist, und einen äussern Arm 19     (Fig.    1,     \?,     5, 7), der vom obern Ende des innern Armes  der Klinke durch eine Öffnung 20 im Hand  teller hindurch, und dann nach hinten ent  lang der Aussenseite der Fassung 14 geführt  ist. Dieser Riegelhebel ist an einem Zapfen  1 an der Innenseite der Hohlkugel 15 in der       Nähe    des Handtellers drehbar gelagert.

   Der  Zapfen 21 verläuft quer zur Hohlkugel 15  und dem Handteller und geht durch eine  Nabe 22 am Riegelhebel hindurch, so dass die  Arme des letzteren radial auf die Umfläche  der Hohlkugel und der Fassung zu und von  diesen weg     verschwenkbar    sind. Der innere  Arm des     Verriegelungshebels    ist in einem  länglichen Führungsschlitz 23 in der Hohl  kugel 15 angeordnet und an seinem Ende mit  drei Zähnen 24 versehen, die in eine oder  mehrere der Riegelöffnungen 17 einer Reihe  eingreifen und derart den Handteller in jeder  beliebigen Stellung verriegeln können, in die  der letztere relativ     zum    Handgelenk verdreht    sein mag.

   Dieser     Riegelhebel    ist nachgiebig  in seiner     Arbeitsstellung    durch     eine    Schrau  benfeder 25 gehalten, die um den Zapfen 21  gewunden ist und mit ihren Enden 26 auf  dem     Handteller    12     bezw.    dem     innern    Hebel  arm 18 aufliegt.  



  Soll nun der Handteller im Handgelenk  eingestellt werden, so wird der äussere     Arara    19  des     Riegelhebels    nach innen gedrückt, wo  durch sein gezahnter innerer Arm aus den be  treffenden Riegelöffnungen der Fassung her  ausgezogen wird, worauf der Handteller und  die Hohlkugel in die gewünschte     Stellung    re  lativ zum Handgelenk gedreht werden.

   Wenn  der Handteller nur in eine andere Winkelstel  lung zum Handgelenk geneigt werden soll,  dann braucht der Riegelhebel nur soweit nach  innen gedrückt zu werden, dass     seine    Zähne  aus den bezüglichen Riegelöffnungen austre  ten, ohne aber die Rille 16 zu verlassen; in  diesem Falle dient also die Rille 16 als solche  zur Führung für den Riegelhebel und hier  durch auch für den Handteller bei seiner Re  lativbewegung zum Handgelenk. Sobald die       gewünschte    Stellung des     Handtellers    erreicht  ist, wird der nach innen gerichtete Druck auf  den Riegelhebel aufgehoben, so dass seine  Zähne in die erforderlichen Riegelöffnungen  einspringen können und den Handteller in  seiner neuen     Stellun        @-    halten.

   Soll aber der  Handteller um seine     Läugsaehse    relativ zum  Handgelenk verdreht werden, dann muss der  Riegelhebel so weit nach innen gedrückt wer  den, dass nicht nur die Zähne aus den Riegel  öffnungen 17     herausspringen,    sondern auch  die     zugehörige    Rille 16     af@rlassen,    worauf das  Drehen des Handtellers erfolgen kann;

   sobald  die     gewünschte        Stellun,.;-        erreicht    ist, wird der  Riegelhebel     wieder        losgelassen    und der     ge-          zahnte    innere Hebelarm 18 springt in die der  neuen     Stellung    zugeordnete Rille 16,     bezw.     deren Riegelöffnungen 17 ein.  



  Hierdurch dürfte es klar sein, dass alle  möglichen Einstellungen des Handtellers re  lativ zum:     Handgelenk    möglich und der Hand  teller sowohl geneigt,     a.ls    auch verdreht wer  den kann in jene Siel     ung,    die im besonderen      Fall die geeignetste ist. Die     Aussenseite    des  äussern Armes 19 des Riegelhebels wird vor  teilhaft mit einer Abdeckung 27 zum Beispiel  aus gezacktem     Gummi    versehen, damit die  andere Hand oder der Gegenstand, mit dem       die.        Verstcllung    des Handtellers vorgenom  men wird, nicht abgleiten kann.  



  Alle Finger der künstlichen Hand und die  Mittel zu ihrer Bedienung sind gleichartig       ausgeführt;    es genügt daher, wenn nur ein  einziger Finger im folgenden beschrieben  wird.  



  28 ist das innerste Fingerglied, das an sei  nem Rückende mit     dem    Vorderende des Hand  tellers so     verbunden    ist, dass es nach innen  und aussen relativ zum Handteller     ver-          schwenkt    werden kann. Diese Verbindung  wird durch eine Stange 29 hergestellt, die  durch die     innen    liegenden Teile der innern  Fingerglieder der verschiedenen Finger hin  durchgeführt ist und zwischen diesen Finger  gliedern durch Stützen 30 gehalten ist, und  zwar am Handteller, während die beiden äu  ssern Enden dieser Stange in den Seitenwän  den des Handtellers gehalten sind     (Fig.    1, 2).

    Das zweite oder mittlere Fingerglied 31 eines  jeden Fingers ist an seinem innenliegenden  Ende durch einen Zapfen 32 mit dem äussern  Ende des innersten Fingergliedes drehbar ver  bunden, und das dritte, äusserste Fingerglied  33 eines jeden Fingers ist schliesslich drehbar  mit dem äussern Ende des Zwischengliedes 31  mittelst eines Zapfens 34 verbunden.  



  Das innerste Fingerglied 28 kann um die  Stange 29, das zweite Fingerglied um das in  nerste und das äusserste Fingerglied um das  zweite Fingerglied gedreht werden durch ei  nen Lenker 35, der an seinem     innern    Ende  an einem Zapfen 129 am Vorderende des  Handtellers und aussen in bezug auf die  Stange 29 drehbar angeordnet ist. Nahe sei  nem Vorderende ist der Lenker 35 durch ei  nen Zapfen 36 mit dem zweiten Fingerglied  verbunden; der Zapfen 36 liegt innen in Be  zug auf den Zapfen 32. Ferner ist der Lenker  35 an seinem Vorderende durch einen Zapfen  38 mit einem Lenker 37 drehbar verbunden,    -welch letzterer in seinem äussern Ende mit       dem    äussersten oder dritten Fingerglied durch.

    einen Zapfen 39 verbunden ist, der wiederum  innen in bezug auf den Zapfen 34 liegt     (Fig.     1, 2 und 3). Wird daher das innerste Finger  glied verschoben, dann werden wegen dieser  Lenkerverbindung auch die übrigen beiden  Fingerglieder nach innen gebogen oder aber  gestreckt; und zwar gelangen die Fingerglie  der in die Stellung     gemäss        Fig.    1 und 2, wenn  das innerste Fingerglied nach aussen ge  schwungen wird, während die Fingerglieder  in eine gebogene     bezw.    geschlossene Stellung  relativ zueinander und zu     dem.    Handteller ge  langen, wenn das innerste Fingerglied nach  innen     verschwenkt    wird, wie in     Fig.    3 dar  gestellt.

   Die Finger sind in ihrer geschlosse  nen oder abgebogenen Stellung nachgiebig  durch eine Schraubenfeder 40 gehalten, wel  che um die Stange 29 gewunden ist und mit  ihren Enden 41, 42 an einem Vorsprung 142  des innersten Fingergliedes     bezw._    an einem  Vorsprung am Handteller anliegt, welch letz  terer Vorsprung im vorliegenden Fall durch  eine Stange 43 gebildet wird, die durch den  Handteller geführt ist, an den Enden in den  Seitenwänden desselben gefasst ist und zwi  schen diesen durch die bereits früher erwähn  ten     Stützen    30 gleichfalls gehalten wird.  



  Das Strecken der Fingerglieder und deren  Verriegelung in irgend einer Stellung wird  durch eine Feststellstange 44 bewirkt, die im  innersten und zweiten Fingerglied, und zwar  in der Längsrichtung derselben, sowie im  Handteller angeordnet und drehbar an ihrem  äussern Ende mit dem Lenker 35 verbunden  ist, und zwar durch     Befestigung    am Zapfen  36. Diese Feststellstange ist an ihrem innern  Teil an der äussern Längskante mit einer  Reihe von Sperrzähnen 45 versehen, während  ein gezahntes Sperrsegment 46 um die Stange  29 als Zapfen angeordnet und durch einen  Zapfen 47 mit dem benachbarten Teil des in  nersten Fingergliedes so verbunden ist, dass  das Zahnsegment beim Drehen dieses Finger  gliedes     mitgenommen    wird.

   Die Feststell  stange wird durch eine Feder 48 in das Zahn  segment gedrückt, so dass die Sperrzähne der      Feststellstange nachgiebig in Eingriff mit  dem Zahnsegment gehalten werden. Diese Fe  der 48 ist schraubenförmig ausgebildet und  uni den Zapfen 36     herumgewunden,    derart,  dass ihre gegenüberliegenden Enden am Len  ker 35     bezw.    der Feststellstange 44 anliegen.  Eine     Stellschnur    49 ist über eine Führungs  rolle 50 der Stange 43 geführt und ist einer  seits mit     dem    innern Ende der Feststellstange  verbunden, während sie anderseits durch eine  Öffnung 51 im Handteller nach aussen ge  führt ist und dort     bedient    werden kann.  



  Normal wird jeder Finger in seiner  Schliessstellung durch seine zugehörige Feder  40 gehalten und gegen Öffnen durch die Fest  stellstange 44 gesichert, die in das Sperrseg  ment 46 eingreift.     Uni    den Finger zu gebrau  chen, muss er daher zunächst geöffnet werden  durch Ziehen an der     Stellschnur    49, wodurch  zuerst die Feststellstange aus dem Zahnseg  ment ausgehoben und sodann der Finger ge  streckt wird. Sodann wird der Finger in  Nachbarschaft des zu erfassenden Gegenstan  des gebracht und der Zug an der     Stellschnur     nachgelassen, wodurch die Feder 40 den Fin  ger selbsttätig so weit schliesst, bis er am  Gegenstand anliegt.

   Während dieser Schliess  bewegung des Fingers schleift die Feststell  stange über das Zahnsegment so lange, als  die Schliessbewegung des Fingers anhält, und  gelangt in ihre Sperrstellung im Zahnseg  ment, sobald die Bewegung des Fingers auf  hört, wodurch der letztere in der erreichten  Stellung verriegelt wird und nunmehr den er  fassten Gegenstand festhält: die Feststell  stange wird in dauerndem Eingriff mit dem       Zahnsegment    durch die Feder 48 erhalten.

      Der     Daumen    13 besitzt das innere Glied  52, das drehbar mittelst eines Zapfens 53 mit  dem rückwärtigen Teil des seitlichen Hand  tellers verbunden ist, und das äussere Glied  54, das     mittelst    eines Zapfens 55 drehbar mit  dem innern Glied so verbunden ist, dass diese  beiden Glieder nach innen auf den Handtel  ler zu und nach aussen von diesem fort gebo  gen werden können.

   Das innere Daumenglied  ist nachgiebig in seiner gestreckten Lage    durch eine Feder     5E3    gehalten, die um den  Zapfen 53 gewickelt ist und deren Enden     ari     dem innern Daumenglied     bezw.    dem Handtel  ler anliegen     (Fig.    1. und     4-).    Das äussere Dau  menglied wird abgebogen     bezw.    geschlossen,       wenn    das innere Daumenglied geöffnet. ist       (Fig.    1), und es wird gestreckt     bezw.    geöff  net, wenn das innere Daumenglied eingebo  gen     bezw.        geschlossen    wird     (Fig.    4);

   hierzu  ist ein Lenker<B>57</B>     vor,-eschen,    der an seinem       innern    Ende     mittelst        eines    Zapfen; 58 mit  dem Handteller verbunden ist, und zwar an  der Innenseite relativ zum Drehzapfen zwi  schen dem innern Daumenglied und dein  Handteller, während das innere Ende dieses  Lenkers durch einen Zapfen 59 mit dem äu  ssern Daumenglied neben der gelenkigen Ver  bindung zwischen dem äussern und innern  Daumenglied     verbunden    ist.  



  Das innere Daumenglied kann in seiner  mehr oder weniger nach innen gebogenen       bezw.    geschlossenen Stellung     mittelst    einer  winkligen Klinke verriegelt werden, die ei  nen obern     Querarm    60 besitzt, der an seinem  äussern Ende an den Lenker 57 mittelst eines  Zapfens 61     angelenkt    ist, während sein unte  rer Arm 62 vom innern Ende des Querarmes  ausgeht und durch eine seitliche Öffnung 63  im untern Teil des Handteller     s    herausgeführt  ist. Am Querarm 60 sind eine Reihe von Zäh  nen 64 ausgebildet, die in Eingriff mit einem       Widerlager    am Handteller in Form     eines     Zapfens 65 gelangen können.

   Eine Feder 66  zwischen dem     innern    Daumenglied und der  Klinke sucht diese Zähne 64 nachgiebig in  Eingriff mit dem Zapfen 65 zu erhalten.  Diese Zähne der Klinke sind nach aussen ge  neigt, so dass sie über den Zapfen 65     gleiten     können, wenn das innerste Daumenglied nach  innen auf den Handteller zu gedrückt wird,  während beim Aufhören dieses Druckes auf  dieses Daumenglied der Eingriff mit dem  Zapfen hergestellt und hierdurch der Daumen  in der erreichten Stellung durch die     Klinke     verriegelt wird.

   Wird jedoch der Arm 62 der  Klinke von aussen her nach innen     gedriicld,     so wird die Verriegelung unter Überwindung  der Kraft der Feder 66 aufgehoben und man      kann das Daumenglied wieder nach     aussen          verschwenken    in seine offene, nicht abgebo  gene Stellung.  



  Die Finger und der     Daumen    können somit  in der beschriebenen Weise mehr oder weni  ger geschlossen werden, so dass Gegenstände       verschiedenster    Form sicher gehalten werden  können.  



  Es können besondere Mittel vorgesehen  werden,     um    einen Bleistift 70     etc.    sicher zwi  schen dem     innern    Daumenglied     bezw.    dessen  Spitze     und    den Spitzen oder äussern Gliedern  der Finger zu halten, so dass man beispiels  weise schreiben kann in fast gleicher Weise  wie mit einer natürlichen Hand.    Solche Mittel können beispielsweise in  einem Halteglied 67     (Fig.    2) bestehen; das in  der Nähe der Spitze am äussern     Daumenglied     54 angebracht ist, derart, dass es an der In  nenseite des Daumengliedes in eine Arbeits  stellung vorspringen und aus dieser     wieder     zurückgezogen werden kann.

   Es bildet die  ses Halteglied einen Hebel, der im äussern  Ende der hohlen Spitze     bezw.    des     äussern     Gliedes des Daumens drehbar um einen Quer  zapfen 68 angeordnet ist und durch eine Fe  der 69 nachgiebig in seiner Arbeitsstellung  erhalten wird, in welcher das     Haltglied          seitlich    an der Innenseite der Daumenspitze  vorspringt soweit, bis der im Daumen lie  gende Arm 72 des Hebels an der     Innenseite     der Daumenspitze anliegt     und    die Weiterbe  wegung des Haltegliedes 67 somit begrenzt.

    Soll dann zum Beispiel ein     Bleistift    gehalten  werden, dann wird die Spitze oder das äussere  Glied des mittleren oder zweiten Fingers auf  dieses Halteglied 67 hin gebogen und     durch     das letztere an einer Weiterbewegung entlang  des Daumens gehindert.

   Der Bleistift 70 wird  dann längs des äussern Endes des Daumens       und    jener Seite des Mittelfingers, die gegen  über dem ersten Finger liegt, gelegt, hierauf  wird der erste Finger abgebogen soweit, dass  seine Spitze oder     äussere-    s Glied auf jener Seite  des Bleistiftes anliegt, die gegenüber der vom  zweiten Finger erfassten Seite des Bleistiftes  liegt     (Fig.    4), wodurch der Bleistift an drei    Punkten gefasst und     beim    Schreiben sicher  gehalten     wird;    in ähnlicher Weise können an  dere     Handhabungen    leicht ausgeführt wer  den. Der Bleistift kann dann in einfacher  Weise dadurch losgelassen werden, dass man  die Finger und den Daumen von ihm abhebt.

    Soll jedoch irgend ein anderer Gegenstand er  fasst werden, der in seiner Form von derjeni  gen eines Bleistiftes abweicht, so wird das  Halteglied 67 in die Daumenspitze leicht     ver-          schwenkt,    so     da,ss    es nicht den Gebrauch der       Hand    stört.

      Ersichtlich können also bei der darge  stellten künstlichen Hand der Handteller, die  Finger und der Daumen leicht und bequem  in die     verschiedensten    Stellungen übergeführt  werden, so dass sie wenig auffallend und we  nig hinderlich im Gebrauch ist, darüber hin  aus aber einen praktischen Gebrauch in er  heblichen Ausmass     ermöglicht    und in ihren  Bewegungen und Stellungen     eine    natürliche  Hand fast vollkommen nachahmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Künstliche Hand, bei welcher der Hand teller mit einer kugelförmigen Fassung und das Handgelenk mit einer in der genannten Fassung drehbaren Kugel versehen ist und bei welcher eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen ist, um die genannten Teile in den eingestellten Lagen zu halten, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrich- tung am einen der genannten Teile beweglich angebracht und zum Verriegelungseingriff mit dem andern der genannten Organe in ver schiedenen. Einstellungen dieser Teile einge richtet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Künstliche Hand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine der genannten Teile mehrere Längsreihen von Öffnungen aufweist, in die die am an dern Teil angebrachte Verriegelungsvor- richtung einzugreifen vermag. 2. Künstliche Hand nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Offtiun- gen an der Fassung angebracht sind, wel che Längsrillen aufweist, an deren Grund die genannten Öffnungen ausgebildet sind, zum Zwecke, die Verriegelungsvor- richtung zu führen, falls nur eine Nei gung, nicht aber auch eine Drehung des Handtellers beabsichtigt ist. 3.
    Künstliche Hand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Verrie- gelungsvorrichtung einen zweiarmigen Riegelhebel besitzt, von dem ein innerer Arm die genannte Kugel und die ge nannte Fassung in verschiedenen Stellun gen verriegelt, während der andere äu ssere Arm aus dem Handgelenk herausge führt ist und den innern Arm aus der Riegelstellung entgegen der Kraft einer Feder auszulösen gestattet.
    4-. Künstliche Hand nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel hebel U-förmig ist und drehbar in der mit dem Handteller verbundenen Kugel gelagert ist, derart, dass der innere Hebel arm in die Fassung hineinreicht und dort in Riegelstellung gebracht werden kann, während der äussere Arm nach au ssen herausgeführt ist. 5. Künstliche Hand nach den Unteransprü chen 3 und 4, gekennzeichnet durch eine Schlitzführung in der Kugel für den in- nern Arm des Riegelhebels. 6.
    Künstliche Hand nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der innere Arm des Riegel hebels mit Zähnen versehen ist, die in entsprechende Öffnungen der Fassung eingreifen können. 7. Künstliche Hand nach Patentanspruch mit Handteller und gegliederten Fingern, deren Glieder aneinander bezw. an den Handteller aasgelenkt sind, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Bewegung eines je den Fingers sein Mittelglied mit einem Lenker drehbar verbunden ist, der an seinem andern Ende an den Handteller in Nähe eines Zapfens für das innerste Fin- gerglied atigelenl@t ist und ein Zahnseg ment mit dem innersten Fingerglied ver bunden und um dessen Zapfen angeord net ist, mit dem eine Feststellstange zu sammenarbeitet,
    die an ihrem äussern Ende an das mittlere Fingerglied a.nge- lenkt und an einem Seitenteil mit Sperr zähnen versehen ist, die in Eingriff mit dem genannten Zahnsegment gelan gen können und so das Strecken der Fin gerglieder u.nd deren Verriegelung be wirkt. B. Künstlielie Hand nach Unteranspruch 7, dadurch --ekennzeiehnet, dass der Lenker über seine Gelenkverbindung mit dem mittleren Fingerglied hinaus verlängert und :mit einem andern Lenker verbunden ist, der an dem äussersten Fingerglied an gelenkt ist. 9.
    Künstliche Hand nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fest stellstange durch eine Stellschnur ausser Eingriff mit dem Zahnsegment gebracht werden kann. 1.0. Künstliche Hand nach Patentanspruch mit Handteller und aasgelenktem innern Daumenglied, an das ein äusseres Dau menglied seinerseits aasgelenkt ist,.
    da durch gekennzeichnet, da,ss zur Bewegung des Daumens ein Lenker an einem Ende mit dem äussern Daumenglied und an sei nem andern Ende mit dem Handteller drehbar verbunden ist und eine Verriege- lungsvorrichtung mit zweiarmiger abge bogener Klinke vorgesehen ist, deren einer Arm an den genannten Lenker aasgelenkt und mit Sperrzähnen versehen ist, die mit einem Sperrglied am Handteller in Ein griff gelangen können, während der an dere zur Betätigung der Klinke dienende Arm aus dem Handteller herausgeführt ist. 11.
    Künstliche Hand nach Patentanspruch mit aasgelenkten Fingern und Daumen, gekennzeichnet durch ein beweglich am äussern Teil des Daumens gelagertes Wi- derlager, mit dem einer der Finger in Eingriff gelangen kann zur Begrenzung der Einwärtsbewegung dieses Fingers re lativ zum Daumen. 1?. hünstliehe Hand nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Wider- la-er normal aus dem Daumen durch eine Feder herausgestreckt ist und durch den zu fassenden Gegenstand entgegen der Kraft der Feder in den Daumen zurück geschoben werden kann.
CH124226D 1926-10-23 1926-10-23 Künstliche Hand. CH124226A (de)

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